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775 Erste urkundliche Erwähnung eines Castrum Bukkaburg (Alte Bückeburg) beim Rückmarsch des siegreichen Karolingischen Heeres aus Sachsen.
Karl der Große * 02.04.747 - † 28.01.814 König 09.10.768, Kaiser 25.12.800 führte das Heer gegen die Sachsen 815 Erste Klostergründung innerhalb des Bistums Minden. 924 Die
Ungarn unternehmen einen großen Beutezug durch Italien und Frankreich,
kehren durch Franken und Niedersachsen zurück und streifen dabei durch
das Nord-Östliche Westfalen; das Stift Herford und wahrscheinlich
auch die Stifte Möllenbeck und Obernkirchen werden
überfallen und zerstört, Minden dagegen bleibt - vielleicht wegen
seiner geschützten Lage und seiner Befestigung - unbehelligt.
1167 Erste urkundliche Nachricht über das Kloster Obernkirchen. Urkundenbuch
des Stifts Obernkirchen in der Grafschaft Schaumburg
1181 Verleihung der Marktgerechtigkeit durch Kaiser Friedrich I. Barbarossa.
Kaiser Friedrich I. Barbarossa als Kreuzfahrer * 1122 - † 10. Juni 1190 1473 Das Kloster Obernkirchen wird in ein Augustiner-Nonnenkloster umgewandelt. 1498 Urkundlicher Nachweis über den Schaumburger Steinkohlenbergbau. 1500 Obernkirchen brennt nieder. 1565 Verleihung des Fleckenrechtes. 1615 Verleihung der Stadtrechte. 1618 Im Dreißigjährigen Krieg 1618-1648, wird Obernkirchen 14 mal geplündert.
Alter Stadtgrundriss der Stadt Obernkirchen 1625 Der Pest fallen in Obernkirchen 677 Menschen zum Opfer. 1648 Obernkirchen kommt zu Hessen-Kassel.
Charte der Stadt Obernkirchen von 1778 1799 Errichtung einer Glashütte.
Historische Ansicht aus den Anfängen der Heye-Glasfabrik Meilensteine der Firmengeschichte 1805 Zuordnung Obernkirchens zum Königreich Westfalen bis zum Jahre 1813.
1853 Gründung der Maschinenfabrik Bornemann.
Firmengründer Johann Heinrich Bornemann Die Geschichte der Obernkirchener Schlosserdynastie Bornemann 1873 Entstehung der Bergvorschule in Obernkirchen. 1900 Fa. Heye-Glasfabrik baut eine Arbeitersiedlung.
Arbeitersiedlung der Fa. Heye (Erbaut: 1900) 1900 Inbetriebnahme der Rinteln-Stadthagener Eisenbahn. 1901 Die wirtschaftliche Frauenschule Obernkirchen (1901-1971) nimmt ihren Betrieb auf.
Die Maidennadel der Schule 1907 Aufnahme des Betriebs von Brikettfabrik und Liethstollen. 1932 Zuordnung Obernkirchens zum Regierungsbezirk Hannover. 1933 Am 6. Juni wurde der sozialdemokratische Bürgermeister Dr. Henkelmann abgesetzt. 1933 Durch die Egry-Stiftung wird ein Altersheim für minderbemittelte Bürger gebaut. ![]()
1938 In der Nacht
vom 9. auf den 10. November werden die Inneneinrichtung der Obernkirchener
Synagoge zerstört und die Thorarollen im Gebäude verbrannt.
1954 Anschluß von Beeke und Rösehöfe an Obernkirchen. 1961 Stillegung der Bergbaubetriebe in Obernkirchen. 1969 Städtepartnerschaft zwischen Obernkirchen und La Flèche. 1974 Anschluß von Krainhagen, Röhrkasten, Gelldorf und Vehlen an Obernkirchen. |
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Einst ein gefragter Wallfahrtsort
Quelle: Schaumburger Nachrichten vom 18.04.07
noch viele Grenzsteine von 1733 Nachdem 1805 Napoleons Truppen Hessen besetzten, kam Obernkirchen bis 1813 zum Königreich Westfalen.
Blick auf Obernkirchen (Gemälde von H. Merz, 1850) Die katholische Kirche erhielt Obernkirchen erst 1908 wieder. Leben und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt wurden zunehmend durch den Abbau des Sandsteins, die Steinkohlegewinnung und die Glasproduktion (seit 1799) bestimmt. Der Bergbau endete 1961, da die Kohlevorkommen erschöpft waren. In den Jahren 1647 bis 1946 wechselte die Grafschaft Schaumburg - und damit die Stadt Obernkirchen- mehrmals ihre Zugehörigkeit zu verschiedenen Ländern. Heute gehört die Stadt zum Landkreis Schaumburg im Lande Niedersachsen. |
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Das Gebiet der
Stadt Obernkirchen umfaßt eine Fläche von 3247 ha.
Die Einwohnerzahl
beläuft sich auf rd. 10500.
Fahrplanauskunft
für Ihre Busfahrt nach Obernkirchen
Fahrplanauskunft der Bahn nach Obernkirchen


Grundschule Obernkirchen,
Tel.: 05724 - 91 30 93
Kammweg 9
Grundschule Krainhagen,
Tel.: 05724 - 83 54
Im Winkel 1
Schulzentrum
Obernkirchen, Tel.: 05724 - 95 21- 0
Admiral-Scheer-Str.
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Berühmte Personen und Gruppen aus Obernkirchen Dr. August Oetker * 06.01.1862 in Obernkirchen.
(Obernkirchen Children's Choir) Die Schaumburger Märchensänger kommen ursprünglich aus Obernkirchen und haben jetzt ihr Domizil in Bückeburg. Große Erfolge bei ihren vielen Konzertreisen haben sie unter dem Namen Obernkirchen Children's Choir in Nordamerika. Berühmt wurde das Lied "Mein Vater war ein Wandersmann" das der Obernkirchener Friedrich-Wilhelm Möller geschrieben hat. Der Obernkirchen
Children's Choir in der Ed Sullivan Show
(Hörprobe des Liedes von der Homepage der Schaumburger Märchensänger)
„Schaumburger Märchensänger“ werden 60: Ehemalige organisieren Treffen Erinnern an Edith Möller und Erna Pielsticker
Der Chor „Schaumburger Märchensänger“ besteht seit 60 Jahren. Der Verein der „Ehemaligen“ organisiert aus diesem Anlass ein Treffen. (Foto: © SN pr.) Quelle: Schaumburger Nachrichten vom 06.05.09 * 30.09.1863 in Obernkirchen † 26.11.1928 in Marktredwitz
Familienforschung von Jacquie Scherr über Admiral Reinhard Scheer Karl Abel
* 10.02.1897 in Obernkirchen † 28.04.1971 in Obernkirchen
In diesem Haus wohnte von 1916 bis zu seinem Tod der Schuhmachermeister Karl Abel (1897 - 1971) Als Abgeordneter
der KPD war er bis 1933 im Stadtrat, im Kreisrat und im Preußischen
Landtag in Berlin tätig. Unter den Nationalsozialisten verbrachte
er leidvolle Jahre in Konzentrationslagern. Karl Abel war nach dem Krieg
von 1946 - 1948 der erste Schaumburger Minister im neu gegründeten
Land Niedersachsen.
Aus Karl Abels Feder stammte das erste Jugendarbeitsschutzgesetz.
Nazis kennen kein Erbarmen mit Karl Abel Quelle: Schaumburger Nachrichten vom 18.10.07 Die
Memoiren von Ex-Minister Karl Abel beleuchten sechs Jahrzehnte deutscher
Geschichte
Karl Abel: Von NS-Schergen
verfolgt / Später Schaumburgs erster Landesminister nach dem Zweiten
Weltkrieg
Rolf Krumsiek
* 31. August 1934 in Obernkirchen † 23. Oktober 2009 in Münster war ein deutscher Jurist und Politiker (SPD). Rolf Krumsiek war von 1966 bis 1970 Stadtrat in Göttingen und amtierte von 1970 bis 1980 als Oberstadtdirektor in Wuppertal. Anschließend wechselte er in die nordrhein-westfälische Landespolitik, wurde im Juni 1980 als Chef der Staatskanzlei in die von Ministerpräsident Johannes Rau geführte Landesregierung berufen und übernahm im Oktober 1983 das Ministerium für Wissenschaft und Forschung. Vom 30. Mai 1985 bis zum 17. Juli 1995 amtierte er schließlich als Justizminister und übernahm Ende 1992 zusätzlich kommissarisch das Amt des Ministers für Arbeit, Gesundheit und Soziales. (© Wikipedia)
Der Himmel verdunkelte sich“: Ehemaliger Minister Rolf Krumsiek berichtet über seine Kindheit in der Bergstadt „Spitfires schossen auf alles, was sich bewegte“ Quelle: Schaumburger Nachrichten vom 20.06.07 Wie
sich die Bergstädter über Wasser hielten / Aus den Erlebnissen
von Rolf Krumsiek / Teil 2
Roderich Egeler
* 7. Mai 1950 in Obernkirchen ist der 9. Präsident des Statistischen Bundesamtes (Foto: © Bundesministerium des Innern) Roderich Egeler ist seit dem 1. August 2008 Leiter des Statistischen Bundesamtes und daher mit den Aufgaben des Bundeswahlleiters beauftragt. Er ist der 9. Präsident des Statistischen Bundesamtes (offizielle Abkürzung: DESTATIS) und Nachfolger von Walter Radermacher. Egeler studierte von 1972 bis 1978 Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Bonn und Köln. Danach war er bis 1992 Referent, Referatsleiter und Abteilungsleiter im Bundesamt für Zivilschutz, mit Schwerpunkt Katastrophenschutz und Haushalt. 1991/1993 wurde er Referent im Haushaltsreferat des Bundesministeriums des Innern und wurde im Mai 1993 Leiter des Beschaffungsamtes des Bundesministeriums des Innern. (© Wikipedia)
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