Die gute Arbeit
der vergangenen Jahre wird im MGV Obernkirchen fortgesetzt!
„Freunde, ein Lied
muß sein“ hieß das vierstimmig gesungene Lied, mit dem die
diesjährige Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Obernkirchen
im Saal des Sonnenhofes eröffnet wurde. Nach den Begrüßungsworten
des 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, stärkten sich alle
Anwesenden mit einer köstlichen Suppe sowie abwechslungsreich belegten
Schnittchen und Brötchen für die umfangreich anstehenden Tagungsordnungspunkte.
Ein anerkennender Dank ging dafür an den Hausherren und die umsichtigen
Damen und Herren der Bewirtung.
In ihren durchgängig
erfreulich positiven Berichten konnten der 1. Vorsitzende, Chorleiter Werner
Hobein, Kassenwart Anton Bauer und Kassenprüfer Friedhelm Voigt auf
ein abwechslungsreiches gutes Jahr 2011 zurückblicken, das wiederum
mit einer soliden Finanzlage endete.
Der MGV Obernkirchen
ist mit seinen regelmäßigen donnerstäglichen Chorproben,
mit seinen Konzerten und weiteren chormusikalischen Veranstaltungen seinen
satzungsgemäßen Aufgaben als ein Kulturträger der Stadt
Obernkirchen auch im Dienst der Öffentlichkeit hervorragend nachgekommen.
Und das auf einem nach wie vor sehr guten musikalischen Niveau. Dieses
beizubehalten ist das erklärte Ziel für die Zukunft von Chorleiter,
Werner Hobein und allen aktiven Sängern. Sehr begrüßen
würde der Chor, wenn neue Sänger den Weg in die lebendige Gemeinschaft
fänden. Nur der erste Schritt mag schwierig scheinen. Ist aber selbst
dieser nicht, und schnell stellen sich Spaß und Freude am Singen
ein.
Abwechslungsreiche
gesellige Veranstaltungen rundeten im vergangenen Jahr das Vereinsleben
ab. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich unser Besuch beim französischen
Partnerchor Chorale du Carroi in La Flèche. Diese bereits mehr als
30 Jahre stabile Freundschaft soll auch zukünftig gepflegt werden.
Die entsprechenden
Berichte konnten erfreulich kurz gehalten werden, da alle Vereinsmitglieder
und Interessierte stets aktuell und zeitnah über das gesamte Vereinsgeschehen
einerseits in dem vierteljährlich erscheinenden Vereinsheft „dacapo“
und andererseits über die Internetseiten unter mgv.obernkirchen-info.de
informiert werden.
Eine besonders fleißige
Mitarbeit im vergangenen Jahr an den Aktivitäten des Vereins hob der
Vorsitzende für die Sänger Anton Bauer, Wolfgang Behrendt, Harald
Godau, Klaus Mainka, Walter Hachmeister und Klaus-Dieter Scheithauer hervor,
übrigens allesamt im Vorstand des Vereins tätig.
Weiterhin wurden mit
einer Urkunde und Nadel des Kreis-Chorverbandes Hannover Udo Möller
für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Anton Bauer für 20
Jahre Vorstandsarbeit sowie Walter Hachmeister und Klaus-Dieter Scheithauer
für jeweils 10 Jahre Vorstandsarbeit ausgezeichnet.
Nach Bearbeitung dieser
Tagesordnungspunkte wurde die Entlastung des bisherigen Vorstandes beantragt.
Diese wurde einstimmig genehmigt.
Erfreulich zügig
und ebenfalls in allen Positionen einstimmig wurden alle Mitglieder des
alten Vorstandes für die kommenden zwei Jahre wieder gewählt
und nahmen die Wahl an. Dies sind im einzelnen: 1. Vorsitzender und Schriftführer:
Klaus-Dieter Scheithauer, 2. Vorsitzender und Vorsitzender des Vergnügungsausschusses:
Wolfgang Behrendt, Kassenwart: Anton Bauer, Vorsitzender des Musikausschusses:
Chorleiter Werner Hobein, Vorsitzender des Ausschusses für vereinsfördernde
Maßnahmen: Wilfried Bartels, Notenwarte: Walter Hachmeister und Harald
Godau, Mitglied im Vergnügungsausschuß: Klaus Mainka. Als Stimmenführer
wurden bestätigt: 1. Tenor Karl-Heinz Faul, 2. Tenor Friedhelm Voigt,
1. Baß Klaus Mainka, 2. Baß Otto Sischka.
Anschließend
informierte der 1. Vorsitzende über die interessanten konkret geplanten
Aufgaben und Vorhaben des Jahres 2012 mit einem Blick bereits in das Jahr
2013.
Folgende öffentliche
Veranstaltungen stehen im Terminplan 2012: 28.4. Konzert mit dem gemischten
Chor Bad Eilsen im Stiftssaal Obernkirchen, Motto: „Nun will der Lenz uns
grüßen“; 19.5. Seemannslieder und –garn im Sonnenhof Obernkirchen,
Motto: „Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise“; 27.5. (Pfingstsonntag)
in Pfeffer & Salz Obernkirchen, Motto: „Laßt uns alle fröhlich
singen“; 10.6. Teilnahme zusammen mit den Männerchören aus Bückeburg
und Stadthagen am Tag des Liedes in Hagenburg; 30.6. Tagestour zum Auswandererhaus
nach Bremerhaven (nur für Vereinsmitglieder); 15.7. Teilnahme am Overenkerkenfest
auf dem Kirchplatz in Obernkirchen mit einem offenen Singen, Motto: „Overenkerken
sing man tau“; 6.9. Singen zum 9. Internationalen Obernkirchener Bildhauersymposium
auf dem Kirchplatz in Obernkirchen, Motto: „Willkommen, ihr all’ von nah
und fern“; 14.10. Konzert mit dem Schütte-Chor in der Stiftskirche
Obernkirchen, Motto: „Bunt sind schon die Wälder“; 2.12. Teilnahme
am Adventsmarkt in Obernkirchen mit einem offenen Singen.
Und für den 10.
und 11.8.2013 ist bereits das 1. Obernkirchener Musikfest 2013 – Kultur
und mehr! konkret in Planung. Diese Veranstaltung wird in der Liethhalle
in Obernkirchen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Oliver
Schäfer mit der Vielfalt Obernkirchener Musikgruppen (Gesang, instrumental,
Tanz) vom Kindergarten bis zu aktiven Senioren stattfinden. Bereichern
werden das Musikfest Aktivitäten und Darstellungen aus dem weiteren
abwechslungsreichen Obernkirchener Kulturleben (z.B. Bildhauerei, Dichtung,
Malerei und weitere).
Mit dem Lied „Bajazzo“
und dem Ausblick auf viele schöne, interessante zukünftige Aufgaben
wurde eine harmonische, konstruktive Jahreshauptversammlung beendet.
Unser
Grünkohlessen „im Krug zum grünen Kranze“!
Der stattliche Kreis von
fast 60 Vereinsmitgliedern, aktiven wie fördernden, fand sich am Sonntag,
19. Februar 2012, um 12:00 Uhr zum gemeinsamen Grünkohlessen – wie
wir liebevoll sagen – bei Förstel ein. Der Küche des Hauses
wurde wieder einmal ein großes Lob ausgesprochen, denn der Grünkohl
mit Kartoffeln, Kasslerfleisch und zwei Varianten Kohlwurst schmeckte allen
ausgezeichnet. Dazu ein kühles Bier (oder ein anderes Getränk)
– Herz, was willst du mehr!
So erlebten wir denn
auch einen sehr zufriedenen Sangesbruder Wolfgang Behrendt, der dieses
Treffen vorzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt organisiert hatte.
Wolfgang sei Dank!
Unser Dank gilt ebenso
unserem Sangesbruder Harald Godau, der die Idee zum gemeinsamen Grünkohlessen
in unsere Gemeinschaft getragen hatte. Das war gut so! Und – natürlich
hatte Harald Godau auch zu diesem Tag einen Textflyer vorbereitet, so dass
alle Anwesenden einige Lieder gemeinsam singen konnten. Das macht allen
immer wieder Freude.
Nach dem Essen trug
der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, wie er sagte ein „kritisch,
freches Lied aus einem Vereinsleben“ nach der Melodie „die Vogelhochzeit“
vor. „Verkleidet“ mit einer roten Clownsnase begann der Vorsitzende seinen
Vortrag singend mit den Worten: „Wunderbar, wunderbar, schaut, hier vorne
steht ein Narr! Und bedenkt, ihr lieben Leut’, heute ist noch Narrenzeit!“
So war dem „Narren“
der Weg bereitet für sein „kritisch, freches Lied“. Wozu der Karneval
doch gut sein kann!
Alle Anwesenden wurden
aufgefordert, nach jedem Vers die Worte „… bei dem stimmt was nicht, bei
dem stimmt was nicht, bei dem stimmt bestimmt was nicht!“ mitzusingen.
Dies wurde zur Freude des „Narren“ kräftig getan.
Das Beispiel zur Einstimmung:
kds als Vorsänger: „Wer niemals Steffis Grünkohl speist und lieber
zu MCDonald reist“, alle singen: „… bei dem stimmt was nicht … usw.“
Wie der Vorsitzende
nach seinem Vortrag in anerkennenden Worten hören konnte, war es ihm
gelungen, einige Gegebenheiten aus dem Chorleben treffend vor Augen zu
führen. Wenn das so erkannt wurde, ist der (karnevalistische) Sinn
des Liedes erfüllt. Dem „Narren“ hat’s übrigens große Freude
und Spaß bereitet.
Nach einigen Stunden
gemeinsamen Beisammenseins bedankte sich Wolfgang Behrendt bei allen für
diese schöne Zeit und natürlich bei der Küche für das
herrliche Grünkohlessen und bei den netten Damen der Bewirtung für
die stets freundliche Aufmerksamkeit.
Mit vielen zufriedenen
und anerkennenden Worten – vor allem auch der zahlreichen fördernden
Mitglieder unserer MGV-Sängerfamilie – konnte Wolfgang Behrendt diesen
gelungenen Tag beschließen.
kds, 20. Februar 2012
Das
war eine schöne, interessante Erfahrung!
Und noch eine offensichtlich
gelungene dazu!
Als die Stadt Obernkirchen
mit Schreiben vom 16. Mai 2011 alle Musikgruppen der Stadt darüber
informierte, dass die Produktion einer CD mit dem Titel „Weihnachtszeit
in Obernkirchen“ vorgesehen ist, war der Vorstand unseres MGV Obernkirchen
sofort „Feuer und Flamme“.
Somit nahmen unsere
beiden Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer und Wolfgang Behrendt, natürlich
hoch interessiert und motiviert an der Präsentation des Projektes
am 31. Mai 2011 im Besprechungsraum der Sparkasse teil.
Vorgestellt wurde
das Vorhaben von Bürgermeister Schäfer und Lars Cohrs, der vielen
von uns als Radio-Moderator von NDR 1 Niedersachsen – und inzwischen auch
als Fernsehmoderator – bekannt ist.
Schnell waren sich
die Vertreter aller anwesenden Obernkirchener Musikgruppen einig, dass
hier die Beteiligung an der Produktion einer interessanten Weihnachts-CD
besprochen wurde. So war es nicht verwunderlich, dass man sich direkt auf
Freitag, 4. November und Samstag, 5. November 2011 einigen konnte.
Die Aufnahmen sollten
vom Medienbüro „Cohrs…und gut!“ aus Hannover gemacht werden.
Jede Musikgruppe war
nun aufgerufen, einen Titel für die CD-Aufnahmen zu melden. Unser
Männerchor entschied sich sofort für den vierstimmigen, sehr
schönen Chorsatz „Stille Nacht, heilige Nacht“. Ein Lied von Josef
Mohr, mit der Melodie von Franz Gruber, hier gesetzt von Helmut Bogenhardt.
Das Blasorchester
TSV Krainhagen fragte an, ob es möglich sei, dass unser Chor gemeinsam
mit dem Blasorchester das „dona nobis pacem“ einspielen würde. Natürlich
haben wir dies akzeptiert, hatten wir doch alle noch den hervorragenden
Vortrag eben dieses Liedes zu unserem ersten gemeinsamen Konzert am 17.
Oktober 2009 in der Stiftskirche Obernkirchen in bester Erinnerung.
Für beide Einspielungen
wurde der Samstag, 5. November 2011 benannt.
Pünktlich um
11:45 Uhr wurde unser Chor vom Producer und Organisator Tim Gailus sowie
Tonmeister Christian Feldgen und Tonmeisterin Laura Bährle im Forum
der Ochsenbruchschule begrüßt und mit den vorgesehenen Abläufen
vertraut gemacht. Die gesamte technische Ausrüstung und die Vielzahl
der Mikrophone war schon beeindruckend. Die Mikrophone wurden von Tonmeister
Feldgen der Aufstellung unseres Männerchores entsprechend optimal
platziert.
Und dann konnte die
Aufnahme unseres „Stille Nacht, heilige Nacht“, natürlich unter der
Leitung von Werner Hobein, beginnen. Höchst konzentriert gingen wir
alle zu Werk, und bereits die erste Aufnahme war recht gut. Das Ergebnis
konnten wir uns alle sofort anhören. Wir einigten uns darauf, noch
eine zweite Aufnahme einzusingen, um vielleicht noch die eine oder andere
Kleinigkeit zu verbessern. Das ist uns sicher auch gelungen, nur machte
uns der Tonmeister darauf aufmerksam, dass wir die Aufnahme noch einmal
wiederholen mussten, da genau um 12:00 Uhr die Sirenen in der Stadt zu
heulen begannen. Und das war leider auch auf der Aufnahme mit den hochempfindli-
chen Mikrophonen zu hören.
Kein Problem. Also
sangen wir ein drittes Mal. Und diesmal waren alle sehr zufrieden, die
Tonmeister, unser Chorleiter Werner Hobein und auch wir Sänger. Auch
das diesmalige Kontrollhören ließ uns zufrieden bleiben, und
so war die Aufnahme des „Stille Nacht, heilige Nacht“ schon im Kasten.
Es hat so ziemlich allen einen großen Spaß gemacht.
Da unsere Aufnahme
so zügig vonstatten ging, fanden die meisten von uns jetzt sogar noch
die Zeit, etwas zu Mittag zu sich nehmen, sei es zuhause oder z.B. in der
Gaststätte am Mühlenteich oder im „Pfeffer & Salz“.
Die Aufnahme des „dona
nobis pacem“ mit dem Blasorchester TSV Krainhagen war für die Zeit
von 13:30 – 14:15 Uhr vorgesehen. Natürlich waren alle Sänger
unseres Männerchores wieder rechtzeitig zur Stelle. Das Einspielen
der Instrumente des Blasorchesters war noch in vollem Gange. Es war schon
interessant zu beobachten, mit welcher Präzision Orchesterleiter Lothar
Hitzek da zu Werke ging. Gut – das kommt natürlich dem Klangergebnis
zugute.
Dann war es wieder
soweit. Unser Chor nahm seitlich vom Blasorchester Aufstellung, damit es
Lothar Hitzek möglich war, die entsprechenden Einsätze sowohl
dem Orchester als auch unserem Chor zu geben und beide zu dirigieren. Die
Mikrophone waren wieder optimal platziert. Auch hier wurden drei Aufnahmen
eingespielt. Auch hier war die dritte offensichtlich die beste, was das
jeweilige Kontrollhören bestätigte. Es hat mächtig Spaß
gemacht, zumal unser Singen hier einmal etwas anders erforderlich war.
Alle unsere vier Männerstimmen sangen das „dona nobis pacem“ als gewaltiger
Chor in zwei Phasen einstimmig, lediglich in unterschiedlicher Tonart.
Das war bei den äußerst präzise vorgegebenen Einsätzen
von Lothar Hitzek und dem instrumentalen Hinführen durch das Blasorchester
absolut kein Problem. Die Freude über das recht schnelle gute Ergebnis
war auch hier vielen anzusehen.
Und Tonmeister Christian
Feldgen zeigte sich einmal mehr beeindruckt von der Fülle guter Obernkirchener
Musikgruppen – das hatte er schon bei den Freitagsaufnahmen festgestellt
und das wiederholte sich heute. Und das äußerte er auch. Er
fand es bemerkenswert, mit welch guter Vorbereitung, mit welchem Engagement
und mit welcher Freude alle spielten und sangen – und welche wirklich guten
Ergebnisse erzielt wurden.
Da sind wir ja ‚mal
gespannt auf das fertige Produkt, zumal alle Aufnahmen im Medienbüro
natürlich noch professionell bearbeitet werden. So wird z.B. hier
und da auf jeden Fall ein Hall eingespielt, der die Lieder sicher bereichert
und die Klangqualität verbessert.
Zufrieden und mit
der Erinnerung an ein interessantes, schönes Musikerlebnis verabschiedeten
wir uns und machten uns auf den Heimweg.
kds, 7. November 2011
Herrlich war’s
an unserem „besonderen Übungsabend“!!!
Das wievielte Mal war
das eigentlich am Donnerstag, 20. Oktober 2011, um 19:00 Uhr? Keine Ahnung.
Auf jeden Fall trafen sich Chorleiter Werner Hobein und der Großteil
der Sänger unseres Männerchores wie seit Jahrzehnten im Herbst
zum traditionellen „besonderen Übungsabend“ in der schönen, rustikalen
Mühle in Meißen. In gemütlicher Runde wurden bei prasselndem
Kaminfeuer einmal mehr einige lustige Stunden verbracht. Das tut unserer
eh funktionierenden Gemeinschaft immer wieder gut. Einzig schade, dass
Gabi Hohmeyer an diesem Abend nicht in unserer Mitte sein konnte. Durch
eine wie stets gewissenhafte Vorbereitung seitens unserer Gastgeber lief
auch dieser „besondere Übungsabend“ reibungslos ab. Wir waren nicht
lange vor Ort, gerade waren die ersten kühlen Biere gezapft, die ersten
Gläser Wein eingeschenkt, da wurden deftige Wurst- und Schmalzbrote
serviert. Dazu gab’s kleine Gurken. Um es kurz auf den Punkt zu bringen:
wie gut allen das frische Brot, üppig mit Wurst du Schmalz belegt,
schmeckte, belegen die letztlich total „ab- geräumten“ Servierplatten.
Mit den Getränken
– Bier, Wein, Mühlentropfen, Limo für Alsterwasser, Cola und
Wasser durften wir uns an diesem Tag selbst bedienen. Durch den tatkräftigen
Einsatz verschiedener Sangesbrüder kam es auch hier zu keinen Versorgungsengpässen.
Wir sind schon eine tolle Truppe.
Dieser Abend wurde
zu einem solch schönen Erfolg, weil mehrere Sangesbrüder die
Gemeinschaft immer wieder durch lustige Beiträge in Wort und Gesang
zum Lachen brachte. Herrlich die Gedichte, Lieder – als Solo aber auch
zum Mitsingen vorgetragen – sowie die Witze von Anton Bauer, Wolfgang Behrendt,
Jakob Heyen (was haben wir bei seinen schwitzer-dütschen Vorträgen
gelacht!), Klaus Mainka (Mann, kann der Witze erzählen, aber auch
Anekdoten – wahre und sicher hier und da konstruierte – aus seinem Leben),
Werner Hobein, Harald Godau und kds. Und natürlich nicht zu vergessen
der kleine Sketch von Gerhard Warnke (von einem, der so ging und einem,
der so ging); zum Kugeln schön! Ach ja – und Harald Godau überraschte
uns mit einem eigens von ihm hervorragend neu getexteten Lied zu der Melodie
„das Leben kann so schön sein“. Bei Harald heißt es sehr treffend
„das Singen kann so schön sein im Gesangverein“. Alle sangen aus voller
Kehle mit. Dieses Lied wird sicher zu unserer „Vereinshymne“. Danke, lieber
Harald für die vorbereiteten Noten- und Textblätter.
Natürlich bedanken
wir uns an dieser Stelle nochmals bei Gaby Hohmeyer und ihren „Mannen“
für die einmal mehr hervorragende Bewirtung und dass wir auch in diesem
Jahr unseren „besonderen Übungsabend“ in der schönen Mühle
in Meißen verbringen durften.
Wir werden lange von
diesem Erlebnis zehren, denn es war in der Tat ein besonderer Abend.
Uns schmeckt's.
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Wolfgang an der „Quelle“.
|
Na denn prost.
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Singen bringt Freude.
|
Klaus bedient gern
seine Sangesbrüder.
|
Mensch, was haben
wir gelacht.
|
Jakob in Aktion.
kds, 21. Oktober 2011
Gelungener
„Tag des Liedes 2011“ in Bückeburg!
Wie bereits ein Jahr
zuvor zum „Tag des Liedes 2010“, den unser MGV Obernkirchen ausrichtete,
bildeten auch in Bückeburg die Männerchöre aus Bückeburg,
Obernkirchen und Stadthagen einen funktionierenden, klangstarken Projektchor.
Die gemeinsamen Übungsstunden in Obernkirchen leitete die Chorleiterin
Olga Otkupchyk, ansonsten verantwortlich für den Bückeburger
Männerchor. Das folgende Schreiben haben wir dem Vorsitzenden des
Bückeburger Männerchores, Rudi Gravermann per e-mail zugesandt:
Guten Morgen, lieber
Rudi,
zuerst einmal Gratulation
und einen herzlichen Dank für eine sehr gelungene Veranstaltung, für
einen wunderschönen Nachmittag im Ratskeller Bückeburg zum "Tag
des Liedes" am 19. Juni 2011. Wohltuend kurz - und dennoch herzlich - die
Begrüßungsworte und die Hinweise auf 170 Jahre Männergesangverein
Bückeburg durch Euren Bürgermeister Brombach und durch Dieter
Esse für den Kreis-Chorverband. Die zahlreichen Anwesenden im gefüllten
Rathaussaal wurden etwa vier Stunden mit durchweg gelungener, abwechslungsreicher
Chormusik unterhalten. Wunderbar und professionell humorvoll führte
Moderator Frank Suchland durch das Programm, immer wieder gespickt mit
herrlichen kurzen Versen zum Thema Musik und Chorgesang.
Unseren gemeinsamen
Auftritt mit dem Männerchor Stadthagen betreffend, dürfen wir
sicher sagen: die Probenarbeit mit einer äußerst korrekten und
engagierten Chorleiterin, Olga Otkupchyk, haben sich ausgezahlt. Alle drei
Lieder wurden gut vorgetragen. Wir erinnern uns gern an "So ein Tag", an
den "Entertainer-Rag" und auch an das "Chianti-Lied". Und wenn wir (bei
aller Professionalität) den jeweilig strahlenden Gesichtsausdruck
nach Beendigung jedes Liedvortrags richtig deuten, dann war auch Olga Otkupchyk
mit unserem gemeinsamen Projektchor zufrieden. Nachhaltiger Applaus und
viele anerkennende Worte aus dem Publikum bestätigten dies.
Der Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. dankt der Chorleiterin nochmals ausdrücklich
für ihre Geduld bei der Probenarbeit und ihr hochmusikalisches Engagement
bei derselben und beim Auftritt. Danke.
Der "Tag des Liedes
2011" in Bückeburg wird uns in guter Erinnerung bleiben.
Herzliche Grüße
an alle Verantwortlichen und die Sänger des Bückeburger Männergesangvereins
Euer
Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V.
Klaus-Dieter Scheithauer,
20. Juni 2011
Wenn Spaß
und Freude am Singen überspringen, …
dann ist die Sängerwelt
in Ordnung. Und genau so war es einmal mehr am Pfingstmontag, 13. Juni
2011, als wir – schon traditionell zum Mühlentag an der schönen
Mühle in Meißen / Minden sangen. Gegen 16:00 Uhr begrüßte
uns die Hausherrin, Gaby Hohmeier, mit sehr herzlichen Worten und wies
auf die jahrzehntelange freundschaftliche Verbundenheit der Familie Hohmeyer
mit unserem MGV und drückte ihre Freude darüber aus, dass unser
Männerchor auch in diesem Jahr den Mühlentag musikalisch bereicherte.
Wir sangen zu beginn
die 4-stimmigen Chorsätze „Freunde, ein Lied muß sein“ und „Laßt
uns alle fröhlich singen“. Dann folgte – dem Auftrittsort entsprechend
und angepasst – ein bunter, einstimmig mit Keyboardbegleitung vorgetragener
Melodienstrauß. So sangen wir zum Beispiel die Lieder „Aus Obernkirchen
kommt die Musik“, „Dort am Bückeberg“, „Schaumburger Heimatlied“,
„Wo die Weser einen großen Bogen macht“, „Alle Sänger in unsrer
Runde“, „La Paloma“, „Sierra Madre“ und „Das Leben kann so schön sein“.
Den Abschluß bildeten die wiederum a capella 4-stimmig gesungenen
„Bajazzo“ und „Goodbye, ladies“.
Offensichtlich haben
wir den Geschmack des zahlreichen Publikums getroffen. Es wurde nach Kräften
mitgesungen und mitgeschunkelt. Viele strahlende Gesichter und kräftiger
Applaus dankten uns für unseren guten Auftritt. Viele Besucherinnen
und Besucher kamen nach unserem letzten Lied und bedankten sich persönlich
für die schöne Musik, die – wie gesagt – zum Mitsingen war. Und
einige hoben besonders hervor, dass bei vielen von uns ansteckender Spaß
und ansteckende Freude am Singen erkennbar waren. Toll, genau so soll es
sein, da lacht des Sängers Herz. Dafür üben wir gewissenhaft
in unserer harmonischen Gemeinschaft. Und dann dürfen wir immer wieder
solche kleinen Erfolgs- und Glücksmomente genießen.
Klar, dass sich die
liebe Gaby bei uns für unser Kommen und den sehr gelungenen Auftritt
bedankte und ihren Wunsch äußerte, dass wir auch im nächsten
Jahr zum Mühlentag kommen. Klar doch, wir kommen immer wieder gerne.
Bei wohlschmeckendem
Kaffee und frischem Kuchen oder belegten Brote und einem süffigen
Bier oder Alster verbrachten wir noch einige Zeit mit den zahlreichen Besuchern
vor der historischen Mühle. Natürlich gab es wieder viel zu erzählen
und zu lachen, einmal mehr, da ja alle rundum zufrieden sein konnten und
dies auch waren.
Frei nach dem oben
genannten Lied: „Das Leben kann so schön sein, schön bei Tag
und Nacht. Es kommt nur immer darauf an, was man daraus macht!“ Wie wahr,
wie wahr.
der MGV Obernkirchen
singt a capella
|
der MGV Obernkirchen
singt
mit Keyboardbegleitung
|
kds, 14. Juni 2011
Zwei wunderschöne
Tage in La Flèche
Gegen 6:00 Uhr am Himmelfahrtsmorgen,
2. Juni 2011, starteten zwei Busse mit einer offiziellen Delegation
der Stadt Obernkirchen zu einem Besuch in unserer französischen Partnerstadt
La Flèche. Dieser Delegation hatte sich eine Gruppe des Männergesangvereins
Obernkirchen, insgesamt waren das 18 Personen, angeschlossen. Zwei Ehepaare
waren mit dem privaten PKW gereist. Bei herrlichem Sommerwetter und bester
Laune trafen wir gegen 19:00 Uhr wohlbehalten zum Empfang im Saal Printania
in La Flèche ein. Schnell waren die ja längst bekannten Freunde,
unsere Gastgeber, gefunden und herzlichst begrüßt. Nach einer
angenehm kurzen offiziellen Begrüßung ging es in die privaten
Quartiere. Hier wurde die gemeinsame Zeit bei einem gemütlichen Abendessen
und interessanten Gesprächen verbracht, meist in individuellen Gruppen.
Es gab ja seit dem Besuch unserer französischen Freundinnen und Freunde
im letzten Jahr anlässlich unseres 140. Vereinsgeburtstages in Obernkirchen
eine ganze Menge zu erzählen. Und viele kennen sich schon etliche
Jahre.
Nachdem der Vormittag
des Freitags ebenfalls in den Familien verbracht wurde, trafen sich beide
Chöre zu einem gemeinsamen Mittagessen in einem schönen Restaurant
in der Nähe des Schlosses Plessis-Bourré etwa eine Busfahrtstunde
von La Flèche. Hier begrüßte der Vorsitzende des Chorale
du Carroi, André Ménage, die große Partnerschaftsfamilie
beider Chöre mit herzlichen Worten. Selbstverständlich dachte
er auch an die Sänger und deren Frauen, die diesmal leider nicht mit
nach La Flèche kommen konnten. Gemeinsam und gemütlich wurde
zu Mittag gegessen. Natürlich sprach auch der Vorsitzende unseres
MGV Obernkirchen, Klaus-Dieter Scheithauer, einige Grußworte und
dankte im Namen aller Mitgereisten für den Empfang und die herzliche
Aufnahme. Die neun anwesenden Sänger trugen unter der Leitung von
Hermann Müntinga zur Freude der Anwesenden vier vierstimmige Lieder
vor. Ein großer Applaus zeigte, dass der Vortrag dieses „kleinen
Männerchores“ gut gelungen war. Die neun Sänger haben den MGV
Obernkirchen würdig vertreten. Die Sängerinnen und Sänger
des Chorale du Carroi bedankten sich unter der Leitung von André
Duchemin mit zwei schönen Liedern. Einen weiteren Auftritt hatten
dann noch sechs Sänger des MGV Obernkirchen, die fünf Lieder
mit Keyboardbegleitung von Klaus-Dieter Scheithauer sangen. Eine schöne
Überraschung gelang dieser Musikantengruppe mit den eigens für
dieses Treffen getexteten Liedern „Obernkirchen, meine Stadt“ und „Oh,
La Flèche, Partnerstadt“, die beide nach der Melodie „Halleluja,
sing ein Lied“ gespielt und gesungen wurden. Die kleine Überraschung
war perfekt, als nach dem gelungenen Vortrag an alle französischen
Freunde die Noten und Texte beider Lieder als Gastgeschenke verteilt wurden
und diese sofort den ideellen Partnerschaftsgedanken darin erkannten. So
war das gedacht, schön, daß dies geklappt hat. Nach dem Mittagessen
wurde das beeindruckende Schloß Plessis-Bourré, das von 1468
– 1473 von Jean Bourré, dem Schatzmeister Ludwigs XI. gebaut wurde,
besichtigt. Es war interessante, mit einer netten Führerin und Dolmetscherin
die verschiedenen Salons, Säle, ein Schlafzimmer, die Bibliothek und
die Kapelle zu bestaunen. Der Freitagabend sowie der gesamte Samstag wurden
dann wieder gemütlich – und übrigens durchgehend bei herrlichem
Sommersonnenwetter – in individuellen Gruppen mit den Gastgebern verbracht.
Das war recht angenehm, denn so stand genügend Zeit zu persönlichen
Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten (Spaziergänge, Bootfahren,
Bowling usw.) zur Verfügung. Am Samstagabend trafen sich alle Teilnehmer
der Delegation um 20:00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen und einigen vergnüglichen
Stunden im Saal Printania. Eine Sängerin mit Drehorgelbegleitung,
ein Pantomime, die Tanzgruppe Petticoats und Cowboys aus Krainhagen und
der Chorale du Carroi trugen zur Unterhaltung aller Gäste bei. Beide
Chöre sangen spontan aus mitgebrachten Textbüchern einige deutsche
Volkslieder. Große Freude bereitete ebenfalls eine Volkstanzgruppe
aus La Flèche, die es nach ihrem Vortrag verstand, sehr viele französische
und deutsche Anwesende in ihren Tanzspaß einzubinden. Ein wunderbares
Gemeinschaftserlebnis, das hervorragend klappte. Schöne Stunden gingen
viel zu schnell vorbei, denn am nächsten Morgen hieß es gegen
8:30 Uhr Abschied zu nehmen. Aber es wird ja für die meisten sicher
ein Wiedersehen geben, sei es in Obernkirchen oder in La Flèche.
Viele Freundschaften werden weiterhin Bestand haben – und das ist gut so.
Die große Sängerfamilie
des Chorale du Carroi und unseres
MGV Obernkirchen vor
dem Schloß Plessis-Bourré.
kds, 6. Juni 2011
Singen
und Lesen waren ein voller Erfolg!
Der ehemalige Obernkirchener
Heimatdichter Wilhelm Grimm wäre sicher begeistert gewesen.
Der Saal des Seniorenheimes
Sonnenhof in Obernkirchen war am Donnerstag, 27. Januar 2011, um 18:00
Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. eröffnete den Abend unter der Leitung von
Werner Hobein mit dem Lied „Willkommen“. Der 1. Vorsitzende vom MGV Obernkirchen,
Klaus-Dieter Scheithauer, begrüßte die erwartungsfrohen Bewohnerinnen
und Bewohner des Sonnenhofes sowie eine große Anzahl von Gästen,
die ebenfalls gespannt waren, was sie denn an diesem Abend zu hören
bekamen. Besonders herzlich begrüßte der Vorsitzende Dieter
Grimm, den Enkel des Dichters Wilhelm Grimm, der die wunderbaren Verse
des 1898 veröffentlichten Gedichtes „die verunglückte Sängerfahrt“
zur Verfügung gestellt und somit diese Veranstaltung erst ermöglicht
hatte. Freudig überrascht waren Dieter Grimm und alle Anwesenden von
einem schönen Foto des jungen Wilhelm Grimm, dass groß auf eine
Leinwand projiziert war. Die Technik im Sonnenhof machte es möglich.
Nachdem nun der MGV Obernkirchen zwei weitere Lieder gesungen hatte, begann
Angela Stiepermann mit dem Lesen der ersten beiden Kapitel des Gedichtes
„die verunglückte Sängerfahrt“. Klaus-Dieter Scheithauer trug
das dann folgende Kapitel vor.
Es folgte ein sehr
kurzweiliger Abend mit sich abwechselnden Liedvorträgen des Männerchores
und den weiteren von Angela Stiepermann und Klaus-Dieter Scheithauer gelesenen
Versen des Gedichtes. Natürlich wurden im Verlauf der Veranstaltung
auch drei Lieder gemeinsam mit allen Anwesenden gesungen. Da die erforderlichen
Textblätter verteilt waren, war hier zur Freude aller ein großer
„gemischter Chor Obernkirchen“ zu hören. Werner Hobein führte
die Sänger des MGV Obernkirchen in seiner bekannt nuancierten, einfühlsamen
Art durch die stets zum Gedicht passenden Lieder. Die beiden Vorleser trugen
ihre jeweiligen Passagen mit erkennbar eigenem Vergnügen sehr präzise
und mit gekonnten Betonungen für jedermann verständlich vor.
Und bei den seinerzeit von Wilhelm Grimm hervorragend formulierten und
treffsicher pointierten Knittelversen war so manch vergnügt schmunzelndes
Gesicht bei den Zuhörern zu sehen, so manch herzhafter Lacher zu hören.
Ein stets aufrichtiger, warmer Applaus war allen Akteuren ein schöner
Dank.
Nachdem Angela Stiepermann
das Schlusswort „der verunglückten Sängerfahrt“ gelesen hatte,
bedankte sich Klaus-Dieter Scheithauer bei allen Anwesenden für das
Interesse an dieser Veranstaltung. Natürlich dankte er Angela Stiepermann
für das hervorragende Lesen mit einem Blumenstrauß, Dieter Grimm
für die Texte des Gedichtes seines Großvaters und Werner Hobein
als Hausherren für die Bereitstellung des Saales und der Technik mit
je einer Flasche Wein.
Nachdem der Männerchor
das „good night, ladies“ gesungen hatte, wurde ein gelungener, wunderbarer
Abend von allen Anwesenden mit dem Lied „ade zur guten Nacht“ beschlossen.
Durchaus beeindruckt
von Gesang und Lesung wird diese Veranstaltung des MGV Obernkirchen noch
lange in guter Erinnerung bleiben.
kds
der MGV Obernkirchen
singt unter der
Leitung von Werner
Hobein
|
Angela Stiepermann
liest, daneben kds, an der
Leinwand das Foto
des jungen Wilhelm Grimm
|
kds dankt Angela Stiepermann
mit einem Blumenstrauß
|
kds dankt Dieter Grimm
mit einer Flasche
Wein
|
Unser Singen
hat wieder vielen gefallen!
Das ist nicht nur eine
wiederkehrende Floskel. Das haben anderen Sangesbrüdern und mir etliche
Besucher nach dem Gottesdienst am 2. Weihnachtstag in der Stiftskirche
St. Marien gesagt. Klar, da kommt natürlich Freude auf. Es ist sicher
legitim – vielleicht sogar erforderlich – dass wir Sänger zuerst einmal
selbst Spaß und Freude – also die richtige Motivation – an unserem
vierstimmigen Chorgesang haben. Wir wollen stets unser Bestes geben. Und
wenn wir dann zudem die Freude bei unseren Zuhörern erleben, ist der
Sinn unseres Tuns vollends erfüllt.
Gut – dafür üben
wir auch regelmäßig. Wie heißt es so schön: „von
nichts kommt nichts“ und „Übung macht den Meister“. Da ist immer noch
etwas dran, und so wird das auch bleiben.
Unser Männerchor
hat in diesem Weihnachtsgottesdienst von der Orgelempore gesungen und wahrscheinlich
erfüllt der Klang unseres Gesangs so die Stiftskirche in einem besonderen
Maße.
Pastor Meinberg leitete
den Gottesdienst, begrüßte am Anfang die Besucher und unseren
Chor und dankte zum Schluß für unser Engagement.
Unter der einfühlsamen
Leitung von Werner Hobein sangen wir die Lieder „Herbei, o ihr Gläubigen“,
„Es kam ein Engel“ und „Engel haben Himmelslieder“.
Mit diesem Singen
ging für uns das Sängerjahr 2010 endgültig zuende. Mit herzlichen
Worten verabschiedeten sich die Sänger, deren mitgekommene Frauen
und viele Freunde unseres MGV Obernkirchen in den verbleibenden Weihnachtstag.
Man wünschte sich von Herzen noch schöne Tage im alten Jahr und
einen guten Rutsch in das neue 2011.
Und wenn ich nochmals
so zurückdenke: mein Gott, was war das für ein Jahr! Was haben
wir gemeinsam so alles geleistet! Zufriedenheit und Stolz sind angebracht!
Als 1. Vorsitzender
erlaube ich mir noch einmal allen Vereinsmitgliedern, allen Förderern
und Freunden unseres MGV Obernkirchen für die umfangreichen und die
kleinen Unterstützungen und Hilfen „Danke!!!“ zu sagen, „einen herzlichen
Dank!!!“ und in Abwandlung eines geflügelten Wortes von Jochen Busse:
„Bitte bleiben Sie uns weiterhin gewogen!“
kds, 27. Dezember 2010
Das war eine
gelungene, harmonische vorweihnachtliche Feier!
Auch der Himmel hatte
ein Einsehen. Nach reichlich Schnee in den Tagen Anfang Dezember hatte
es auch noch bis in den Vormittag des 4. Advent, 19. Dezember 2010, dem
Tag unserer vorweihnachtlichen Feier „im Krug zum grünen Kranze“,
geschneit. Erfreulicherweise hielt sich der Schnee am Nachmittag und frühen
Abend dann zurück. Somit fand sich eine erfreulich große Zahl
unseres Männerchores mit ihren Ehefrauen oder Partnerinnen, viele
passive und fördernde Mitglieder unseres MGV Obernkirchen pünktlich
um 15:00 Uhr ein.
Unser 2. Vorsitzende
und Vorsitzende des Vergnügungsausschusses, Wolfgang Behrendt, begrüßte
alle Anwesenden mit netten, herzlichen Worten. Nachdem zwei Weihnachtslieder
aus den für jedermann bereitliegenden und einmal mehr von Harald Godau
geschriebenen Textblättern gesungen waren, erfreute sich die Sängerfamilie
an Kaffee, leckeren Kuchen und Keksen.
Als alle zufrieden
gesättigt waren, trug Harald Godau sein selbst verfasstes Gedicht
„über uns im Jubeljahr 2010“ vor. Herrlich, wie es Harald immer wieder
gelingt, Dinge in wohlgesetzten Worten auf den Punkt zu bringen. Die Verse
sind in diesem Heft nachzulesen. Nochmals viel Spaß dabei.
Dass sich auch auf
dieser Feier viel und munter unterhalten und natürlich viel gelacht
wurde, versteht sich im Kreise unseres MGV Obernkirchen von selbst. Der
Begriff der „Sängerfamilie“ stimmt schon und bestätigt sich in
solchen Momenten. Gut so!
Unser Männerchor
begleitete unter der Leitung von Werner Hobein eine von Hermann Müntinga
in Abschnitten vorgetragene wunderschöne Weihnachtsgeschichte. Die
Geschichte „die heilige Nacht“ der schwedischen Dichterin Selma Lagerlöf
(gestorben 1940) beschreibt wie ein hartherziger Hirte in der Nacht der
Geburt Jesu zur Barmherzigkeit bekehrt wird und damit auf einmal die Weihnachtsengel
sieht und zur Weihnachtsfreude kommt. Gesungen hat der Chor an passenden
Textstellen „Weihnachtshymnus“, „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Es ist
ein Ros’ entsprungen“, „Es kam ein Engel“, „Als die Welt verloren“ und
„Die Weihnachtsglocken rufen“.
Danke sagen wir an
unseren Bürgermeister Oliver Schäfer, der mit netten Worten die
Aktivitäten unseres Vereins im Jahre 2010 für unsere Heimatstadt
Obernkirchen würdigte. Das hören wir durchaus immer wieder gern,
weil auch hiermit der Sinn unseres Schaffens bestätigt wird.
Herrlich dann „die
Kurzschlussgeschichte“ von Margret Rettich, gekonnt vorgetragen von Angela
Stiepermann. Von dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank dafür.
Diese Geschichte erzählt von einem Mann, der sich maßlos über
die Oberflächlichkeiten und über die Hektik seiner Mitmenschen
ärgert. Er möchte eigentlich in Ruhe und Besinnlichkeit leben.
Der Kontakt zu anderen fällt ihm schwer und so übernimmt er (gern)
einen Bereitschaftsdienst am Heiligen Abend in dem Stromwerk, in dem er
eigentlich in der Kasse arbeitet. Als am Heiligen Abend dann die vielen
bunten Lichter brennen und leuchten, stellt er sich für wenige Minuten
vor, was die Menschen wohl täten, wenn er nun einfach einmal den großen
Lichtschalter betätigen und alle, wirklich alle Lichter damit ausschalten
würde. Was würde passieren? Was würden die Menschen jetzt
tun?
Klaus-Dieter Scheithauer
trug ein Gedicht von Wilhelm Grimm vor mit dem Titel „Weihnachten“. Wilhelm
Grimm ist auch der Verfasser des wunderbaren Gedichtes „die verunglückte
Sängerfahrt“, das am Donnerstag, 27. Januar 2011, um 18:00 Uhr noch
einmal im Seniorenheim Sonnenhof in Obernkirchen vorgetragen wird. Unser
Männerchor wird dieses Gedicht – wie schon bei der gelungenen Veranstaltung
am 16. September 2010 in der „Roten Schule“ – mit passenden Liedern begleiten.
Lesen werden Angela Stiepermann und Klaus-Dieter Scheithauer. Gäste
sind herzlich willkommen.
Den Abschluß
der Vorträge gestaltete Jakob Heyen mit dem Gedicht „Kamingespräch“
und den Versen „Neujahrswunsch“. Beide Stücke sind ebenfalls in diesem
Heft nachzulesen.
Nach weiteren munteren
Gesprächen und gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern fand unsere
gelungene vorweihnachtliche Feier mit den Dankesworten von Wolfgang Behrendt
an alle Anwesenden und die Vortragenden einen harmonischen Ausklang. Mit
den besten Wünschen auf ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest und
auf einen angenehmen Heimweg endete dieser Abend für unsere zufriedene
Sängerfamilie.
kds, 21. Dezember 2010
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Bürgermeister
Oliver Schäfer
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Harald Godau
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Hermann Müntinga
liest
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Angela Stiepermann
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Jakob Heyen
Über uns im
Jubeljahr 2010!
von Harald Godau
zu unserer vorweihnachtlichen Feier am 19. Dezember 2010
Es war Donnerstag,
unser MGV-Probentag.
Eine Schneedecke auf
Dächern und Straßen lag.
Vorsichtig ging ich
auf die „Rote Schule“ zu
und war durchgefroren,
vom Kopf bis zum Schuh.
Ich betrat den warmen
Probenraum
und verstand mein
eigenes Wort noch kaum.
Auch Männer hatten
sich viel zu sagen,
über Frauen natürlich
– und andere Plagen.
Werner betrat den
Saal, unser „neuer“ Chorleiter im Verein,
und ganz langsam trat
dann Ruhe ein.
Allgemeines Begrüßen.
Von „Einturnen“ keine Spur.
„Wir wollen lieber
singen.“ Vom Turm schlug es achtmal, 20 Uhr.
Vierstimmige Chorsätze
aus der B-Mappe wurden geprobt.
Hier wurde unsauber
gesungen; dort wurde gelobt.
So stimmten wir uns
auf Weihnachten ein –
das Fest der Liebe
für Groß und Klein.
In den Seniorenheimen
waren wir bereits zu Gast
und vertrieben mit
unseren Liedern des Tages Hast.
Im Sonnenhof erwartete
uns ein schmackhaftes Essen
und die obligatorische
Feuerzangenbowle,
die es in sich hatte.
Danke dafür. Uns zum Wohle.
Auch heute haben wir
uns hier wieder zusammengefunden,
und ich muß
sagen, ich find’ diese Art Adventsfeier immer wieder gelungen.
Wir hören Geschichten;
man lacht, es wird gesungen,
und wie im Fluge vergehen
so die Stunden.
Jetzt steht zum Jahresausklang
noch ein Gottesdienst an,
am 2. Weihnachtstag
in der Stiftskirche man uns hören und sehen kann.
Der MGV hat ein anstrengendes
Jahr hinter sich gebracht,
und ich darf sagen:
wir haben das Beste daraus gemacht!
Wenn ich so zurückblicke,
was sich alles in Planung befand,
raubt mir das heute
noch den klaren Verstand.
Wir, der Männerchor,
wurden am 23. Mai 2010 140 Jahre alt!
Und dieser Geburtstag
wurde gefeiert, in vielerlei Gestalt.
Auf den 1. Pfingsttag,
per Zufall unser MGV-Jubelfest fiel.
Der Festgottesdienst
dazu in der Stiftskirche hatte Format und Stil!
Anschließend
im Garten von Hachmeisters stand alles bereit zum Verzehr,
es wurde gesungen,
gegessen, getrunken bis zum „geht nicht mehr“.
Am Sonntag darauf
haben wir den offiziellen Festakt begangen,
und unter unseren
drei Chorleitern wir vierstimmige Chorsätze sangen.
Es wurden kurze und
auch lange Lobreden gehalten und Geschenke überbracht;
uns Sängern vom
MGV hat alles viel Freude gemacht.
Der „Tag des Liedes“
fand auf unseren Wunsch im Obernkirchener Schulzentrum statt.
Der dritte Höhepunkt,
wenn man es so sehen will und mag!
Unter dem Strich,
so durfte man zusammenfassend sagen,
stand der große
Erfolg nach all’ den Müh’ und Plagen.
Ein herzliches „Dankeschön“
den Machern, ihr wart wunderbar
und habt Tolles geleistet
in diesem, unserem Jubeljahr!
In der 2. Jahreshälfte
stand ein Ausflug zur Landes-Gartenschau an,
die Blütenpracht
in Bad Essen verschlug uns den Atem sodann.
Den Abschluß
begingen wir mit einem tollen „Dankeschön-Essen“
Im Restaurant „Pfeffer
& Salz“ mit Partnern und Gästen.
Der vorletzte hörenswerte
Auftritt in unserem Geburtstagsjahr
das Konzert mit den
„Serge Jaroff Don Kosaken“ in der Stiftskirche war.
Ein Hochgenuß
der besonderen Art wurde allen Zuhörern beschert
und war sein Eintrittsgeld
in jeder Hinsicht wert!
Liebe Sängerfamilie!
In diesem Jahr brauchte
ich nicht lange zu suchen,
denn das Thema 140.
Geburtstag kam da wie gerufen.
Und nun stellt Euch
mal vor, Ihr Lieben,
niemand hätte
jemals etwas aufgeschrieben.
Nur mündlich
überliefert, dann weiter berichtet,
da würde so manches
weggelassen, anderes hinzugedichtet.
Die tatsächliche
Begebenheit so verschwand,
und manch schönes
Märchen entstand.
Keiner wüsste
etwas über die Entstehungsgeschichten
des Obernkirchener
Männerchores zu berichten.
Dank den Schriftführern,
auch wenn anfangs in Sütterlin geschrieben,
so sind uns doch die
wahren Begebenheiten geblieben,
wie das Vereinsleben
vor vielen Jahren so ablief,
wer Liedervater war,
wen man zum Chorleiter berief.
kds hätte niemals
die kleine MGV-Chronik gemacht,
hätten unsere
Vorfahren nicht weise vorausgedacht.
Laßt mich noch
ein wenig weiterspinnen,
da wir uns ja so vehement
auf Weihnachten einstimmen.
Stellt Euch bitte
vor – ich weiß, es klingt vermessen –
man hätte über
Christi Geburt vergessen
zu berichten, was
einst in Bethlehem geschah.
Keine Weihnacht! Kein
nichts, kein gar nichts da!
Dank den Schreibern
in damaliger Zeit,
die unter schwierigen
Umständen waren bereit
auf Papyrus aufzuzeichnen
über Freud’ und Leid
der zarten Pflanze,
die da heißt: Christenheit.
Ein frohes Fest und
alles Gute zum neuen Jahr!
Das wünscht Euch
von Herzen der 140jährige Jubilar!
Genau – Euer MGV!!!
Kamingespräch
am 19.12.2010 auf
unserer vorweihnachtlichen Feier vorgetragen von unserem SB Jakob Heyen
Vor dem Kamin der Ewigkeit,
da saßen sie beisammen:
die alte und die neue
Zeit, im waren Licht der Flammen.
„Ich werde alles besser
machen,“ rief engagiert das neue Jahr.
„Wenn erst Böllerschüsse
krachen, dann werden Menschheitsträume wahr.“
Das alte Jahr – die
Zeit macht weise – es hörte gut dem Neuen zu,
um zu erwidern, lächelnd
leise: „Ja, Jugend kennt noch kein Tabu.“
Auch ich war Günstling
meiner Träume, für mich gab’s nur heile Welt.
Doch die beschnitt
mir meine Bäume und hat so manchen gar gefällt.
Ich schicke jetzt
die letzten Stunden mit mir in die Vergangenheit.
Das macht mich froh,
sag’s unumwunden und wünsch’ Dir eine gute Zeit.
Nimm’s Beste mit,
mach’s Beste d’raus, denk dankbar mal an mich zurück.
„Alles Gute, junges
Haus – und noch etwas: ich wünsch’ Dir Glück!“
Neujahrswunsch
am 19.12.2010 auf
unserer vorweihnachtlichen Feier vorgetragen von unserem SB Jakob Heyen
Nicht, dass keine Wolke
des Leides über dich komme,
nicht, dass dein künftiges
Leben ein einziger Weg von Rosen sei,
nicht, dass du niemals
eine Reueträne vergießen mögest,
nicht, dass du niemals
Schmerz fühlen solltest …
nein, das alles wünsche
ich dir nicht.
Denn Tränen reinigen
das Herz, Leid adelt die Seele,
Schmerz und Not bringen
uns der liebevollen Mutter des Kindes von Bethlehem näher
und sichern uns den
Trost ihres Lächelns.
Mein Wunsch für
dich ist:
dass du in deinem
Herzen immer die leuchtende Erinnerung an jeden reichen Tag deines Lebens
bewahrst.
Dass du tapfer bist
in der Stunde der Prüfung, wenn das Kreuz auf deine Schultern gelegt
wird,
wenn der Berg, den
du besteigen musst, überhoch scheint und das Licht der Hoffnung sehr
fern.
Dass jede Gabe, die
Gott dir geschenkt hat, wachse mit den Jahren
und dass sie dir dazu
diene, die Herzen derer, die du liebst, mit Freude zu erfüllen.
Dass du in jeder Stunde
einen Freund hast, der der Freundschaft wert ist,
dem du vertrauend
die Hand reichen kannst, wenn es schwer wird,
mit dem du den Stürmen
trotzen und die Gipfel der Berge erreichen kannst.
Und dass in jeder
Stunde der Freude und des Leides
das Freude bringende
Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes mit dir sei
und dass du in Gottes
Nähe bleibst.
Unsere Teilnahme
am Adventsmarkt war ein schöner Erfolg!
Am Sonntag, 28. November
2010, haben sich viele Obernkirchener Vereine und Institutionen an der
Gestaltung und Ausrichtung des diesjährigen Adventsmarktes auf dem
schönen Kirchplatz an der Stiftskirche St. Marien und im Stift beteiligt.
Bereits am Samstag,
27. November 2010, haben sich wieder zahlreiche Sangesbrüder unseres
Männerchores ab 9:00 bzw. 10:00 Uhr am Aufbau unserer MGV-Hütte
beteiligt. Dafür sagen wir alle noch einmal einen herzlichen Dank.
Diese stetige Bereitschaft, sich an Aufgaben dieser Art zu beteiligen,
zeichnet unseren Verein aus. Gut so!
Und ehrlich gesagt:
war es dann nicht schön, dass endlich auch einmal das Wetter mitspielte.
Am Sonntag, 1. Advent, hatten wir sonniges, trockenes und kaltes Winterwetter.
Da kam Freude auf. Um 11:00 Uhr begleiteten die Sänger unseres Chores
in gewohnt gekonnter Art den Eröffnungs- gottesdienst in der Stiftskirche
mit den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff geladen“
und „Lobt den Herrn der Welt“ unter der Leitung von Werner Hobein.
Margret und Wolfgang
Behrendt sowie Klaus-Dieter Scheithauer haben in dieser Zeit die erforderlichen
Vorbereitungen für die kulinarischen Angebote unseres Vereins getroffen.
Da wurden der nach eigenem Rezept (danke nochmals an Hanna und Wilhelm
Dörries für das gewußt - wie) bereitete Glühwein,
die „heiße Sängerliebe“ und die Schmalzbrote mit und ohne Musik
für die ab 12:00 Uhr erwarteten Besucher zubereitet. Klaus Mainka
hatte mit der freundlichen Unterstützung der Bäckerei Lux wieder
die herrlichen Notenschlüssel gebacken. Karl Buchmeier erfreute auch
in diesem Jahr mit seinen selbstgebackenen Swenka Canel-Bullar. Beide Gebäcke
sind inzwischen „richtige Renner“ unseres Angebotes und werden oft gezielt
nachgefragt. Selbstredend gilt unser Dank hier unseren beiden „Bäckermeistern“.
Nachdem Bürgermeister
Oliver Schäfer um 12:00 Uhr den Markt offiziell eröffnet hatte,
spielte ein Posaunenchor bekannte Weihnachtslieder und anschließend
kamen auch schon die ersten Besucher, selbstverständlich auch zu unserer
Hütte.
Um 13:30 Uhr nahmen
die Sängerinnen und Sänger der evangelischen und katholischen
Kirchen- chören sowie unseres MGV an der Treppe vor dem Museum Aufstellung
und sangen nach der Begrüßungsworten durch unseren Sangesbruders
Hermann Müntinga gemeinsam mit vielen anwesenden Besuchern die bekannten
Weihnachtslieder „Alle Jahre wieder“, Schneeflöckchen, Weißröckchen“,
„Laßt uns froh und munter sein“, „Leise rieselt der Schnee“, „Süßer
die Glocken nie klingen“ und „O du fröhliche“. Natürlich wurden
vorher die vom MGV Obernkirchen bereitgestellten Textblätter verteilt.
So wurde dieses „offene Singen“ wie in den Vorjahren ein wunderschönes
Gemeinschaftserlebnis für Jung und Alt.
Ja, und dann nahm
ein abwechslungsreicher, bunter Adventsmarkt mit vielen schönen Angeboten
seinen Verlauf. Es freute uns natürlich besonders, dass wieder viele,
viele Besucher den Weg zu uns – dem MGV Obernkirchen – fanden. Hier gilt
ein besonderer Dank den Sängern und ihren lieben Frauen, die sich
so gekonnt und liebevoll der Bewirtung unserer Gäste annahmen. Ohne
dieses Engagement wäre eine Teilnahme unseres Vereins nicht möglich.
Wir haben uns einmal mehr als lebendiger, engagierter Verein unserer Heimatstadt
Obernkirchen erwiesen. Und das wird in der Tat auch so wahrgenommen.
Selbstverständlich
sagen wir ein herzliches Danke an Margret und Wolfgang Behrendt (unserem
„Vergnügungsminister“), die in den vielfältigen Vorbereitungen
und der Durchführung wieder einmal sehr erfolgreich tätig waren.
Hut ab und einen „heißen Dank“ – und: auf ein Neues im nächsten
Jahr!
„Schnappschüsse
auf dem Adventsmarkt“
kds, 30. November 2010
Obernkirchen
war begeistert!
Der Don Kosaken
Chor Serge Jaroff gastierte in der Stiftskirche.
Am Dienstag, 23. November
2010, war es endlich soweit. Mehr als 400 erwartungsfrohe Besucher füllten
schon vor 20:00 Uhr die Stiftskirche St. Marien bis auf den letzten möglichen
Platz. Sie wurden für ihr Kommen mit einem besonderen Hörgenuß
belohnt.
Pünktlich um
20:00 Uhr eröffneten die Sänger des Männergesangvereins
von 1870 Obernkirchen e.V. den Konzertabend mit drei Liedvorträgen.
Gleichsam engagiert und nuanciert geleitet wurde der Chor von Werner Hobein.
Zuerst erklang der „Hymnus“ von Friedrich Silcher. Alle Sänger folgten
ihrem Chorleiter sehr konzentriert, sodaß die vom Komponisten gewünschten
Passagen allegro maestoso, kräftig und lebhaft wunderbar vorgetragen
wurden. Die beiden folgenden Stücke wurden, den Chor unterstützend
und sehr gekonnt gespielt, von Regina Ackmann begleitet. Das war zum einen
der „Ambrosianische Lobgesang“ von Peter Brettner, ein festliches Stück,
dem der MGV Obernkirchen mit den vorgegebenen piano und forte Passagen
Leben gab. Den Abschluß dieses Eröffnungsteils bildete das Lied
„die Ehre Gottes in der Natur“ von Christian Fürchtegott Gellert nach
der Musik von Ludwig van Beethoven. Majestätisch und erhaben ließ
Chorleiter Werner Hobein diesen Chorsatz von seinen Sängern sehr gelungen
vortragen.
Es war für die
Mannen des MGV Obernkirchen ein beeindruckenden, ja auch berührendes
Erlebnis vor über 400 Besuchern in der Stiftskirche diese Lieder singen
zu dürfen – teils mit Begleitung von Regina Ackmann – und mit einem
anhaltenden, herzlichen Applaus belohnt zu werden.
Danach begrüßte
Dr. Hermann Müntinga, Pastor i. R. und seit vielen Jahren Sänger
im MGV Obernkirchen die Besucher mit herzlichen Worten im Namen des Männergesangvereins.
Er wies auch kurz darauf hin, dass der MGV Obernkirchen voller Freude und
mit ein wenig Stolz diese festliche Konzert Gala mit dem Don Kosaken Chor
Serge Jaroff in der Stiftskirche der Heimatstadt Obernkirchen zum Abschluß
der Jahres des 140. Vereinsgeburtstages vorbereitet hat.
Bereits bei ihrem
Einzug wurden der Don Kosaken Chor mit einem warmen Applaus empfangen.
Was nun an Männerchorgesang zu hören war, begeisterte die Zuhörer
von Lied zu Lied sehr, ja sie oft regelrecht erstaunen. Da gab es keine
erkennbaren Unebenheiten zwischen dem Chorleiter Wanja Hlibka und seinen
Sängern. Da war in der Tat schnell erkennbar, dass die Sänger
in der Fachwelt zu Recht als russische Stimmenwunder bezeichnet werden.
Da beeindruckten die Solosänger eins ums andere Mal und berührten
die Herzen der Besucher.
In einem ersten Vortragsblock
trug der Don Kosakenchor eher religiöse und klassische Werke vor,
kurz anmoderiert von einem sehr gut deutsch sprechenden Chormitglied. Nach
einer kurzen Pause erklangen dann russische Volksweisen, einige davon natürlich
sehr bekannte „Ohrwürmer“ wie z. B. „Abendglocken“ und „eintönig
klingt das Glöcklein“. Was diese Sänger an Musikalität,
Feingefühl und Stimmkraft zu bieten haben, mit welcher eher knappen
Präzision der Chorleiter Wanja Hlibka seine Sänger in der Tradition
von Serge Jaroff führte, man darf sagen, war atemberaubend. Mit stehenden
Ovationen und lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für
viele außergewöhnliche Leistungen bei Wanja Hlibka und seinen
unglaublichen Sängern.
Dieses Konzert des
Don Kosaken Chores in der Stiftskirche war ein musikalischer Höhepunkt
für die Stadt Obernkirchen, für die vielen Besucher aus Obernkirchen
und der Region und für den MGV von 1870 Obernkirchen e.V. in seinem
140. Vereins-Geburtstagsjahr.
Es war wiederum Dr.
Hermann Müntinga, der sich zum Abschluß bei allen Beteiligten
für diesen wunderschönen Abend bedankte, hier stellvertretend
bei Wanja Hlibka, natürlich bei Regina Ackmann und selbstverständlich
auch bei Werner Hobein. Alle drei erhielten unter wiederum großem
Applaus ein kleines, dankendes Präsent.
Und dann wurde der
MGV Obernkirchen von dem Don Kosaken Chor mit einer schönen Geste
beschenkt. Gemeinsam sangen beide Chöre unter der Leitung von Werner
Hobein den russischen Vespergesang von Dimitri Bortniansky „Ich bete an
die Macht der Liebe“. Welch herrlicher, ausdrucksvoller und emotionaler
Abschluß eines einmaligen Konzertabend des MGV von 1870 Obernkirchen
e.V. mit dem grandiosen Don Kosaken Chor Serge Jaroff. Einmal mehr erhoben
sich die Besucher von ihren Plätzen, ehrten damit alle mitwirkenden
Musiker, gaben ihrer vollsten Zufriedenheit Ausdruck und verabschiedeten
diese mit einem langen, herzlichen Applaus.
Welch ein chormusikalisches
Erlebnis in der Stiftskirche Str. Marien in Obernkirchen!
Schade, dass der Don
Kosaken Chor Obernkirchen direkt nach dem Konzert wieder verlassen musste.
Gern hätten der MGV Obernkirchen mit solchen Gesangsprofis noch einige
Minuten in geselliger runde das soeben Erlebte ausklingen lassen.
Dennoch trafen sich
natürlich die Sänger des MGV Obernkirchen mit ihren lieben Frauen
und Partnerinnen sowie einigen Gästen zu einem kleinen, gemütlichen
Umtrunk im evangelischen Gemeindezentrum, das ja in Reichweite der Stiftskirche
liegt. Die wunderbare Idee dazu hatte der Sangesbruder Harald Godau, in
gewohnt hervorragender Art war dieses Beisammensein vom
2. Vorsitzenden Wolfgang Behrendt organisiert worden. Bei einer kleinen
Flasche Bier, Wasser oder einem Gläschen Wein wurde in herzlicher
Atmosphäre viel des gerade Erlebten und Beobachteten ausgetauscht.
Ein angenehmer Abschluß vor dem Nachhausefahren.
Welch schönes
Gemeinschaftserlebnis des MGV Obernkirchen!
kds, 25. November 2010
Unser
„besonderer Übungsabend“ war einmal mehr ein schönes Gemeinschaftserlebnis!
 |
Es darf durchaus festgehalten
werden, dass die Beteiligung an diesem jährlich in dieser Zeit wiederkehrenden
Termin in den rustikalen Räumen der Meißener Mühle (zwangsläufig)
nachgelassen hat. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Trotzdem
ist das hier und da etwas schade.
Aber die 15 Sangesbrüder,
die sich am Donnerstag, 23. September 2010, von 19 bis etwa 22 Uhr
zum diesjährigen „besonderen Übungsabend“ trafen, hatten wieder
eine Menge Spaß miteinander.
Es gab angeregte Gespräche,
es wurden Witze und Anekdoten erzählt. Dementsprechend wurde geschmunzelt
und herzhaft gelacht. Eine große Freude bereiteten auch diesmal die
von unserer Gastgeberin, Gaby Hohmeyer und ihren beiden „Mitstreitern“
servierten Schnittchen mit frischer Wurst und Schmalz. Danke, Ihr Drei,
wir lassen es uns immer wieder gern gut schmecken. Und dazu das leckere
Bier oder Alster und der Wein sowie die Mühlentropfen. Das Leben kann
so schön sein.
Unser Sangesbruder
Harald Godau hatte zu diesem Abend einen Flyer erstellt (siehe links) mit
den Texten vieler schwungvoller Lieder. Klar, dass wir reichlich davon
Gebrauch gemacht haben und kräftig sangen. Danke, lieber Harald für
Deine Bemühungen. |
Neben den vielen humorvollen
Beiträgen verschiedener Sangesbrüder werden wir von diesem tollen
Abend sicher noch lange die spontanen Vorträge von Klaus Mainka und
Jakob Heyen im Gedächtnis behalten. Jakobs Geschichten in gekonntem
„Schwitzer Dütsch“, einfach Klasse. Allein die Erinnerung macht mich
nochmals herzlich schmunzeln.
Eindeutiges Fazit:
Wir wollen diese schöne Tradition des „besonderen Übungsabends“
noch so lange pflegen, so lange es unserem Männerchor vergönnt
ist.
Bitte Essen fassen!
Klaus, was hast Du
der Gabi erzählt?
Die Schnittchen schmecken
wieder toll!
Lachen ist gesund!
Wo man singt,
...
Jakob trägt vor.
Klaus liest eine Geschichte.
kds, 25. September
2010
Mann, was haben
wir uns amüsiert und gelacht!
Singen und Lesen lassen
sich sehr gut kombinieren, zumal wenn die vorgetragene Geschichte und unser
singender Männerchor derart gut zusammenpassen. Daraus folgt dann,
daß die Kreativ-Lust –Veranstaltung der Stadtbücherei Obernkirchen
und unseres MGV Obernkirchen erstens sehr gut besucht war und ein schöner
Erfolg wurde.
Am 16. September 2010
hatten sich viele Interessierte um 19:00 Uhr im großen Saal des evangelischen
Gemeindezentrums „Rote Schule“ erwartungsfroh eingefunden.
Nach der netten Begrüßung
durch Annemarie Matthäi von der Stadtbücherei ließ unser
Chor das musikalische „Willkommen“ unter der Leitung von Werner Hobein
erklingen. Nach kurzen Worten unseres 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer,
folgten die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“ und „Laßt uns
alle fröhlich singen“.
Dann wurden die ersten
Blocks der lustigen Geschichte in Knittelversen „die verunglückte
Sängerfahrt“ von der „Eule“ Renate Külb gelesen. Dieses wunderbare
Gedicht von Wilhelm Grimm wurde im Jahre 1898 veröffentlicht. Da unser
MGV Obernkirchen bekanntermaßen im Jahr 1870 gegründet wurde
und Wilhelm Grimm sehrwohl einen Bezug zum damaligen Chor hatte, ist anzunehmen,
dass er viele Beobachtungen in unserem Verein gemacht hat. Wilhelm Grimm
hat seine Mitmenschen augenscheinlich sehr genau beobachtet und in herrlichen
Versen und äußerst humorvoll von dieser „verunglückten
Sängerfahrt“ berichtet.
Nach den Passagen
„Motto“, „Vorwort“ und „die Generalversammlung“ sang unser Männerchor
„das Morgenrot“ und natürlich „das Wandern ist des Müllers Lust“.
Die anwesenden Besucher
nahmen anschließend gern die Gelegenheit wahr, gemeinsam mit den
Sängern das „hoch auf dem gelben Wagen“ nach zuvor vom MGV verteilten
Textblättern zu singen. Nun ging die lustige Geschichte weiter. Die
„Eule“ Ilse Bischoff las die Blocks „die Abfahrt“ und „die Reise“. Längst
waren alle Anwesenden, die Besucher wie auch die Sänger von der Geschichte
Wilhelm Grimms gefangen und lauschten sehr aufmerksam jedem Wort. Viele
schmunzelnde und lachende Gesichter waren immer wieder zu beobachten. Und
– es war für die Sänger auch verblüffend, wie viele Parallelen
zur heutigen Zeit mit nur etwas gutem Willen auszumachen waren. Herrlich
und höchst amüsant.
Als nächste Musikstücke
folgten „herrliche Berge“, „der Lindenbaum“ und wieder gemeinsam gesungen
„mein Vater war ein Wandersmann“.
Und nun kamen die
wahrlich lustig dramatischen Teile der Geschichte „das Fest im Walde“ und
„der Wolkenbruch“, vorgetragen von der „Eule“ Barbara Kuchenbecker. Mann,
oh Mann, wie hat es da die Reisegesellschaft erwischt.
Doch Sänger lassen
sich nicht so leicht unterkriegen und so erklangen folgerichtig die Lieder
„frisch gesungen“ und „die Nacht“.
Es war noch einmal
Barbara Kuchenbecker, die die abschließenden Blocks „die Heimkehr“
und „Schlusswort“ las. Mein Gott, was mussten die armen Sänger alles
durchmachen und ertragen, bis sie völlig erschöpft und in größtenteils
verwegenem Zustand ihr Zuhause erreichten.
Und mit welchen Liedern
konnte der Männerchor diesen Abend beschließen? Naheliegend
waren das „good night, Ladies“ und das noch einmal gemeinsam mit allen
Besuchern gesungene „ade zur guten Nacht“.
Eine rundum gelungene
Kreativ-Lust-Veranstaltung „Singen und Lesen“ hatte einen schönen
Abschluß gefunden. Alle Anwesenden, die Besucher wie die Akteure
haben
diesen Abend sehr genossen. Der große abschließende Applaus
und viele, viele anerkennende und lobende Worte
waren für die
engagierten „Eulen“ und unseren Männerchor unter der Leitung von Werner
Hobein ein schöner Lohn.
Der spontane Gedanke,
eine Veranstaltung „Singen und Lesen“ zu wiederholen, wird von unserem
Chor mit einiger Wahrscheinlichkeit aufgegriffen.
Dann kann sicher auch
Dieter Grimm vom Markant Markt und Enkel der Dichters, Wilhelm Grimm, an
den Vorträgen teilnehmen, was ihm aus beruflichen Gründen in
diesem Fall zu seinem und unserem Bedauern nicht möglich war. Dieter
Grimm hatte unserem 1. Vorsitzenden das Gedicht seines Opas gern für
diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Dafür sagen wir Dieter
Grimm noch einmal unseren sehr herzlichen Dank!
der MGV Obernkirchen
singt unter der Leitung von Werner Hobein
die "Eule" Renate
Külb liest die ersten Passagen des lustigen Gedichts
alle Besucher singen
gemeinsam mit dem Männerchor
kds, 20. September
2010
Herzlichen
Glückwunsch zum 70., lieber Karl-Heinz!
Der
1. Tenor singt sein Geburtstagslied
Karl-Heinz
erhält eine blonde Radfahrerin
Am Sonntag, 29. August
2010, feierte unser lieber Sangesbruder Karl-Heinz Faul seinen 70. Ge-
burtstag im Restaurant „im Krug zum grünen Kranze“. Karl-Heinz singt
seit dem 17. Mai 2001 im 1.Tenor unseres Männerchores und ist längst
als engagierter Sänger und Freund nicht mehr aus unserer Gemeinschaft
weg zu denken. Mit diesen Worten gratulierte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter
Scheithauer, dem Geburtstagskind als sich unser Männerchor um 15:00
Uhr zu einem Ständchen einfand. Nach dem Eröffnungslied „das
Morgenrot“ und dem gesungenen Glückwunsch überreichte der Vorsitzende
einen guten Tropfen und eine Geburtstagskarte. Anton Bauer erfreute Karl-Heinz’
liebe Ehefrau Hannelore zudem mit einem hübschen Blumenstrauß.
Natürlich akzeptierten
Karl-Heinz und seine zahlreichen Gäste, dass Klaus-Dieter Scheithauer
unserem Sangesbruder Hans Krömer im Namen des Chores nachträglich
zum 85. Geburtstag gratulierte, den dieser einen Tag zuvor, also am 28.
August 2010, feierte. Selbstverständlich bekam der liebe Hans zu diesem
Ehrentag einen guten Tropfen und seine Karte. Hans Krömer singt seit
dem 8. Januar 1953 im 1. Tenor unseres Chores. Das sind mehr als 57 Jahre!!!
Der 1. Vorsitzende
ließ es sich nicht nehmen, auch unseren Sangesbruder Erwin Höhn
an diesem Tag besonders zu erwähnen, ist der gute Erwin doch der Sänger,
der die absolut längste Zeit in unserem Männerchor singt, nämlich
seit dem 28. August 1952. Und das sind an diesem 29. August 2010 stolze
58 Jahre!!!
Erwin Höhn und
Hans Krömer werden uns Sängern immer ein Vorbild sein, haben
sie sich in den vielen Jahren zudem in verantwortungsvollen Aufgaben unseres
Vereins verdient gemacht.
Der
MGV singt, Leitung: Werner Hobein
Doch nun zurück
zur Geburtstagsfeier unseres lieben Karl-Heinz. Dieser hatte sich noch
folgende Lieder gewünscht: „die Nacht“, „Einkehr“, „die Rose“, „Bajazzo“,
„ich bete an die Macht der Liebe“ und als absolute Herausforderung für
uns das „noch sind die Tage der Rosen“. Das ist in der Tat ein sehr schönes
Lied, aber nicht so ganz einfach. Hier gilt der besondere Dank des Chores
und natürlich auch der von Karl-Heinz unserem Chorleiter Werner Hobein,
der es in nur vier Chorproben geschafft hat, mit uns zumindest die erste
Strophe vortragsreif einzuüben. Danke, lieber Werner für Dein
emsiges Bemühen und Deine hier und da gezeigte Geduld. Karl-Heinz
und seinen Gästen hat die erste Strophe sehr gefallen – und unsere
anderen Lieder sowieso – und damit haben wir einmal mehr unser gestecktes
Ziel erreicht, mit unserem Gesang Freude zu bereiten. Der große Applaus
der Geburtstagsgäste nach jedem Lied war uns hier eine schöne
Bestätigung. Als tolle Geste registrierte unser Chor, dass unser Ehrenchorleiter
Franz Hunstiger, einer der Geburtstagsgäste, bei allen Liedern im
2. Baß mitsang. Darf ich sagen: logisch, dass sich Karl-Heinz für
unseren gelungenen Auftritt von Herzen bedankte und Chorleiter sowie Sänger
zu erfrischenden Getränken an die Theke bat. Dann lud das Geburtstagskind
alle zu Kaffee und Kuchen ein, was die meisten gern akzeptierten. Der Chor
sagt hier noch einmal herzlichen Dank für die nette Bewirtung.
Unseren Chor, lieber
Karl-Heinz, freut es sehr, wenn wir einen Beitrag zu Deiner – wie wir hörten
– insgesamt gelungenen, sehr musikalischen Geburtstagsfeier leisten konnten.
Wir wünschen uns noch viele schöne Jahre mit Dir in unserer Gemeinschaft.
kds, 1. September 2010
Das haben wir doch
einmal mehr in Obernkirchen gern getan!
Und wir haben die Bestätigung
vom Fürsten und vielen Besuchern, dass unser vierstimmig vorgetragenes
„Steinhauerlied“ am Zelt der Steinhauer unter der engagierten Leitung von
Werner Hobein gut angekommen ist. Zum Glück hatte der kurze Regen
zu unserem Liedvortrag aufgehört. Absolut richtig war übrigens,
dass wir zu diesem Singen in „ziviler Kleidung“ – also nicht in unserem
Sängeranzug – und ohne Notenmappen aufgetreten sind. Auch uns hat
es Spaß gemacht, dem Fürsten und den Besuchern (in unserer Hörweite)
eine kleine Freude bereitet zu haben.
kds, 29. August 2010
Welch Glück
für unseren MGV Obernkirchen!!!
Werner Hobein ist
unser neuer Chorleiter.
Natürlich finden
wir es sehr schade, dass uns Stefan Fitzke nach knapp 4 Jahren erfolgreicher
Arbeit aus beruflichen Gründen verlassen musste. Und das ist nicht
nur so (weil es sich so gehört) dahingesagt.
Dennoch dürfen
wir uns nahtlos auf eine weiterhin gute Zukunft unseres Männerchores
freuen, denn unser bisheriger stellvertretender Chorleiter, Werner Hobein,
hat mit Wirkung der ersten Chorprobe nach unseren diesjährigen Sängerferien
- also am 22. Juli 2010, den Chor verantwortlich übernommen.
Der liebe Werner ist
für uns insofern ein Glücksfall, da er den Chor ja schon viele
Jahre kennt, als Sänger im 2. Baß und über zahlreiche Übungsabende
und Auftritte, bei denen er Stefan Fitzke vertrat.
Und auch unsere Sänger
kennen den lieben Werner somit schon sehr genau. Seine stets humorvolle,
ruhige, aber dennoch fordernde, kompetente Art kommt sehr gut an. Wenn
wir gemeinsam unsere Freude, unseren Spaß und die Bereitschaft, uns
weiterzuentwickeln, behalten, haben wir sicher eine gute Zukunft. So soll
und wird es sein - welch Glück für uns!!!
 |
Danke, lieber Harald,
für die schöne
Geburtsfeier!
Am 27. Juni 2010 feierte
unser Sangesbruder, Harald Godau, im Retaurant am Sonnenbrink in Obernkirchen
seinen Geburtstag. Harald wurde zum drittenmal 25. Die Familie, Freunde,
Bekannte, ehemalige Arbeitskollegen und die Sänger unseres Männerchores
waren gern seiner Einladung gefolgt, um Harald die ihm gebührende
Ehre zu erweisen.
Nach dem Sektempfang
um 11:00 Uhr sangen wir unter der Leitung von Stefan Fitzke nach dem „Glückwunsch“
die von Harald gewünschten Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“,
„das Morgenrot“ und ich bete an die Macht der Liebe“. Den Anwesenden und
vor allem Harald haben unsere Liedvorträge offensichtlich gefallen.
Harald war dies deutlich anzumerken, als er in seinen netten Begrüssungs-
und Dankesworten doch ein wenig ins Schlucken kam. Es ist immer wieder
schön, wenn wir erkennen, dass wir mit unserem Gesang die Menschen
erreichen. Noch schöner ist, dass wir Harald eine Freude bereiten
konnten.
In seinen Begrüßungs-
und Gratulationsworten gratulierte der 1. Vorsitzende im Namen des Chores
und würdigte den stetigen Einsatz des Geburtstagskindes für unseren
MGV Obernkirchen. Viele chormusikalische und gesellige Aktivitäten
unseres Vereins sind erst durch die Ideen und das Mitwirken von Harald
Godau immer wieder erfolgreich möglich. Danke, lieber Harald. Wir
wünschen uns noch viele schöne gemeinsame Jahre. Dann verlas
Harald eins seiner wunderbaren, selbst geschriebenen Gedichte, passend
zum Anlaß. Hier seine Verse:
|
Ein unbeschriebenes
Blatt!
Wie allgemein üblich
an „hohen Festen“
umgibt man sich dazu
mit „lieben“ Gästen!
Das Zusammensein ist
ungezwungen,
es werden Reden gehalten,
es wird gesungen!
Lobesworte werden
gefunden über einen Mann,
der vieles tut, weil
er es kann!
Ich soll nun antworten
– ich bin jetzt dran!
Ich soll mich kurz
fassen, denn das Festmahl steht an.
… und ich habe eine
Rede geschrieben,
die keiner hören
will, Ihr Lieben!
Ich machte drei Abschnitte,
dreimal 25 Jahre.
Als Kind war ich schon
groß und hatte blonde Haare.
Ich hatte eine unbeschwerte
Jugend dann –
bis der 2. Weltkrieg
kam und uns alles nahm!
Wir hatten bis dahin
alles im Überfluß.
Damit war über
Nacht plötzlich Schluß.
Ich lese es laut,
was ich bis hier geschrieben.
Wen interessiert das?
Ich laß es weg, Ihr Lieben!
Die zweiten 25 Jahre
standen unter einem guten Stern.
Ich machte mein Hobby
zum Beruf und mochte ihn gern.
Er verhalf mir zu
Ansehen und Unabhängigkeit,
und ich war für
den nächsten Schritt bereit.
Im Modehaus Leffers
in Minden traf ich meine Frau
fürs Leben –
die meisten erinnern sich an sie noch genau.
34 Jahre durften Bärbelchen
und ich zusammen sein
und nach drei Jahren
stellte sich auch Nachwuchs ein.
Harald jun. wuchs
wohlbehalten im Schoß der Familie auf,
und wir waren mächtig
stolz darauf.
Jetzt fange ich wieder
an zu lesen, was ich geschrieben
und bin damit überhaupt
nicht zufrieden.
Die Zeilen über
meinen Beruf, unsere Heirat, den Sohn –
ich frage mich: wen
interessiert das schon?
Also lasse ich auch
diese zweiten 25 Jahre weg
und habe nichts, o
Jammer, o Schreck!
Die dritten 25 Jahre
erlebten wir in vollen Zügen,
wir waren einfach
nicht kaputt zu kriegen!
Im Freundeskreis,
unserer „Achter-Runde“,
nutzten wir jede gemeinsame
Stunde
zum fröhlichen
Beisammensein,
selbst auf unserem
Weingut beim Frankenwein!
Wir reisten viel in
fremde Lande,
und ich muß
gestehen, zu meiner Schande,
das dafür ausgegebene
Geld auf einem Haufen,
was könnten wir
dafür wieder Frankenwein kaufen!
Wir haben es uns die
letzten Jahre „schön“ gemacht,
bis St. Petersburg
hat uns der Reisewille gebracht.
Wir waren glücklich
und zufrieden,
und das ist bis zum
bitteren Ende so geblieben.
Die beiden Chöre
haben mich wieder aufgefangen,
denn ich wär’
so langsam „vor die Hunde gegangen“.
Mein Junior war in
der besagten Zeit
mein bester Freund
und Berater, stets bereit
zu helfen, wenn Not
war am Mann.
Da sieht man, wenn
man will, was man alles kann!
Ich lese nochmals
den letzten Absatz, Ihr Lieben
und frag’ mich: wen
interessiert das, was ich geschrieben?
Ich laß die
letzten 25 Jahre also auch noch weg,
denn es hat wirklich
keinen Zweck,
sein Leben in eine
3 x 25 Jahre-Form zu pressen.
Das kann man schlicht
und einfach vergessen!
Ich erzähle lieber
Anekdoten „üver dit un dat, ok up Platt“
und bleibe doch ein
unbeschriebenes Blatt!
Nur rechtzeitig und
so oft wie möglich „danke“ sagen,
das wird bestimmt
mir und keinem schaden!
Also tu ich’s von
Herzen gern,
bedanke mich bei allen,
von nah und fern!
Danke für’s Kommen
und habt ein paar schöne Stunden!
Ich wünsche einen
guten Appetit, laßt’s Euch munden!
Um es kurz zu machen,
liebe Leserinnen und Leser: genau das haben wir nach einem herzlichen Applaus
für die gelungenen Zeilen getan. Mein Gott, wie hat allen das warm
/ kalte Buffet wieder einmal geschmeckt. Und dazu ein schönes Bier
oder ein Wein. Das Leben kann so schön sein. Nach dem wunderbaren
Essen – der Nachtisch fehlte natürlich auch nicht, ganz „wichtig“
für uns Sänger – nahm unser Chor nochmals Aufstellung. Harald
reihte sich wie gewohnt beim 2. Baß ein, und Stefan Fitzke dirigierte
die von Harald gewünschten Lieder „Ännchen von Tharau“, „Entertainer
Rag“ und das „Halleluja, sing ein Lied“. Das letzte Lied hatte Harald vor
einigen Jahren dem Chor gestiftet. Nach diesem Lied folgte eine kleine
Überraschung für unseren jungen Chorleiter, Stefan Fitzke. Eine
sehr noble Geste von Harald, der selbst vorgeschlagen hatte, dies an seinem
Ehrentag zu tun. Aber dazu gleich mehr in einem folgenden Bericht.
Bei munteren Gesprächen
und dem einen oder anderen gemeinsam mit allen Anwesenden gesungenen Lied
– Harald hatte natürlich Textflyer vorbereitet – verging die Zeit
bis zum Kaffee und Kuchen am Nachmittag wie im Flug. Auch dies ein Genuß.
Der Abschied vom Geburtstagskind und einer gelungenen Feier kam dann recht
zügig. Das hatte aber einen verständlichen Grund: Deutschland
spielte um 16:00 Uhr während der Fußball-Weltmeisterschaft in
Südafrika das Achtelfinale gegen England. Keiner ahnte da, dass unsere
Mannschaft dieses Spiel so grandios und eindeutig mit 4:1 gewinnen sollte.
Danke, lieber Harald,
für die schöne
Geburtsfeier!

kds, 6. Juli 2010
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Danke, lieber Stefan,
für die Zeit
vom 5.10.2006 – 27.6.2010!
Fast 4 Jahre war Stefan
Fitzke unser Chorleiter. Am 5.10.2006 fand die erste gemeinsame Chorprobe
statt. Chorleiter und Chor waren anfangs sicher gespannt, ob sich die Zusammenarbeit
dauerhaft bewähren wird. Würden der ach so junge Chorleiter und
die „gestanden“ Sänger zusammenfinden und gemeinsame Ziele erfolgreich
erreichen?
Anfänglich waren
die Atem- und Tonübungen für viele ungewohnt. Die erste Skepsis
wich aber schnell einer erforderlichen Akzeptanz. Auch jeder vernünftige
Sportler wärmt sich vor dem eigentlichen Wettkampf auf, um dann gesund
gute Ergebnisse zu erzielen.
|
Der erste gemeinsame Auftritt
fand bereits am 21.10.2006 statt. Unser Chor sang erfolgreich unter der
Leitung von Stefan zur Diamantenen Hochzeit des Ehepaares Kording im Sportheim
Südhorsten.
Viele große
chormusikalische Ereignisse sollten in den nächsten Jahren folgen.
Alle wurden mit Stefan gewissenhaft und konzentriert vorbereitet und sehr
gefühlvoll und engagiert geleitet. Es war für unseren Chor stets
einfach und inspirierend, Stefan entsprechend seiner Gestik und Mimik zu
folgen. Viele anerkennende und lobende Worte unseres jeweiligen Publikums
bestätigten die gemeinsame Arbeit.
Höhepunkte waren
sicher der Tag des Liedes 2007 in Obernkirchen, das gemeinsame Konzert
mit dem Schütte-Chor im Stiftssaal im gleichen Jahr, die gemeinsamen
Auftritte mit dem Chorale du Carroi in 2008 in der katholischen Kirche
St. Josef in Obernkirchen und in 2009 in der Coppélia in La Flèche,
das gemeinsame Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor in 2008 in der
katholischen Kirche St. Josef und das gemeinsame Konzert mit dem Blasorchester
TSV Krainhagen in 2009 in der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen.
Ja – und herrliche,
sehr gelungene Auftritte hatten wir mit Stefan zu den drei Veranstaltungen
anlässlich unseres 140. Vereinsgeburtstages am 23. und 30. Mai sowie
am 6. Juni 2010, dem Tag des Liedes in Obernkirchen. Ausführliche
Berichte dazu stehen im „dacapo Nr. 27“, einschließlich der Ereignisse
zum Besuch unserer französischen Freundinnen und Freunde des Chorale
du Carroi vom 4. – 7. Juni 2010.
Alle in der Zeit mit
Stefan wahrgenommen Singen zu Geburtstagen, anderen Feierlichkeiten, Trauerfeiern,
alle Freundschaftssingen nochmals aufzuführen, würde sicher den
Rahmen sprengen.
Eine schöne und
erfolgreiche Zeit ist nun beendet. Unser Chor musste akzeptieren, dass
es Stefan die hohe berufliche Belastung nicht weiter erlaubt, für
uns tätig zu sein. Das bedauern wir sehr, respektieren aber Stefans
Entscheidung. Am 24.6.2010 trafen wir uns nun mit Stefan zur letzten gemeinsamen
Chorprobe. Diese wurde nach dem gewissenhaften Proben der Lieder für
Harald Godaus Geburtstagsfeier etwas eher beendet und mit einem gemütlichen
kleinen Umtrunk beendet. Ja – und am 27.6.2010, zu eben Haralds Geburtstagsfeier
leitete Stefan unseren Männerchor ein letztes Mal. Nach dem „Halleluja,
sing ein Lied“ für Harald überraschten wir Stefan dann mit würdigenden
Dankesworten des 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, einer Flasche
Rotwein und einer Collage mit schönen Fotos, die seinerzeit Henner
Trappe an besonders schönen Plätzen in Obernkirchen mit unterschiedlichen
Gruppierungen unseres Chores gemacht hatte. Die kleine Überraschung
ist uns offensichtlich gelungen, denn dem lieben Stefan konnte man seine
Rührung durchaus bei seinen spontanen Dankesworten anmerken. Und dann
sangen wir dem Stefan noch einen Text, den Harald Godau auf die Melodie
des „good night, ladies“ geschrieben hatte. Auch das kam bei Stefan gut
an und übrigens auch bei den Gästen auf Haralds Geburtstagsfeier.
Der Text lautete:
| |
Goodbye, Stefan, goodbye,
Stefan, goodbye, Stefan,
leb’ wohl, aufwiedersehn.
Wir hatten eine schöne
Zeit, schöne Zeit, schöne Zeit,
hatten eine schöne
Zeit, Dein Weggang tut uns leid!
Farewell, Stefan,
farewell, Stefan, farewell, Stefan,
Leb’ wohl, aufwiedersehn.
Glück und Segen
alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit,
hält das Leben
Dir bereit, Stefan Dir bereit! |
Es wäre schön,
wenn der liebe Stefan unseren MGV Obernkirchen in gleich guter Erinnerung
behalten würde wie wir ihn. Aber davon ist sicher auszugehen. Wir
wünschen ihm noch einmal alles Gute für seinen weiteren Lebensweg
und dass sich viele seiner Wünsche und Vorstellungen erfüllen
mögen. Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja eines Tages
einmal wieder.
Danke, lieber Stefan,
für die Zeit
vom 5.10.2006 – 27.6.2010!

kds, 6. Juli 2010
MGV
Obernkirchen besuchte die Landesgartenschau in Bad Essen
Herrlicher Abschluß
des 1. Halbjahres 2010
Am Mittwoch, 30. Juni
2010, besuchten 49 Personen der Sängerfamilie des MGV Obernkirchen
die Landesgartenschau in Bad Essen. Die Reisegruppe fuhr bei herrlichem
Sommerwetter mit dem Omnibusbetrieb Mühlmeister den Parkplatz bei
der Ippenburg an. Am Eingang zum Park warteten bereits drei nette Führerinnen,
die sehr kompetent durch die weitläufigen Anlagen führten. Welch
ein Blütenmeer, welch wunderschöne, abwechslungsreiche Themengärten
erwarteten die Besucher. Das war schon ein Fest für die Sinne, denn
immer wieder konnten betörende Düfte gespürt werden. Nach
der Führung blieb allen Reiseteilnehmern genügend Zeit zu einer
erholsamen Mittagspause. Danach wurden die Gelände in individuellen
Gruppen selbst erkundet. Natürlich wurde da auch der kostenlose Bus-Shuttle-Service
genutzt. In weniger als 10 Minuten war so der Solopark in Bad Essen erreicht.
Auch hier gab es wiederum meisterhaft angelegte Blumenanlagen zu bewundern.
Die meisten der MGV-Reisegruppe empfanden dabei das in ein wahres Blütenmeer
verwandelte ehemalige Hallenbad als absoluten Höhepunkt. Ein Wasserfall
ergoß sich vom 3-Meter-Brett in das Becken, in dessen ansonsten abgetrennten
Bereichen unglaublich
viele farbenprächtige Blumen blühten. Selbst die ehemaligen Toiletten-
und Duschbereiche zeigten sich von einer einzigartigen blühenden Pracht.
Einhellige Meinung: diese Landesgartenschau in Bad Essen war die Reise
allemal wert. Hochzufrieden traten die Obernkirchener am späten Nachmittag
die Heimfahrt an. Ein Höhepunkt sollte allerdings noch kommen. Die
muntere Gesellschaft kehrte zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant
„Pfeffer & Salz“ in Porta Westfalica ein. Nachdem die mitgereisten
Sänger des Männerchores unter der gekonnten Leitung von Hermann
Müntinga die Lieder „Bajazzo“ und „Herrliche Berge“ gesungen hatte,
genossen alle ein wahrlich wohlschmeckendes, abwechslungsreiches kalt /
warmes Buffet. Da war für jeden mehr als etwas dabei. Klar, daß
sich viele beim Hausherren, Oliver Hering, für die Köstlichkeiten
bedankten. Bei kühlen Getränken und munteren Gesprächen
ging ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis zuende, das in guter
Erinnerung bleiben wird. Und nach sicher guter Erholung in den dreiwöchigen
Sängerferien geht es ab 22. Juli 2010 mit frischen Elan an die schönen
Aufgaben des 2. Halbjahres 2010. Auch da warten noch interessante Vorhaben
(siehe Terminplan).

kds, 2. Juli 2010
Unsere Himmelfahrtswanderung
zum Bremsschacht 7
Zugegeben, wir haben
vor den Tagen vor dem Himmelfahrtstag, dem 13. Mai 2010, so manchesmal
mit gemischten Gefühlen zum Himmel geschaut, hat es doch oft recht
dauerhaft geregnet. Das Wandern in der schönen heimatlichen Natur
macht natürlich bei Sonnenschein mehr Spaß.
Gut – man kann nicht
immer alles haben. Aber auf jeden Fall blieb es bei der Wanderung unserer
Sängerfamilie die ganze Zeit trocken. So traf sich die muntere Schar
um 10:00 Uhr am JBF-Zentrum auf dem Bückeberg. Auf angenehmen Wegen
ging es zum Bremsschacht 7.
Unser Sangesbruder
Harald Godau hatte für alle folgendes Informationsblatt vorbereitet:

Am nördlichen
Hang des Bückeberges, im Stadthäger Ortsteil Wendthagen/Ehlen,
ist ein Stück Bergbaugeschichte erhalten geblieben, vom Bergbau, der
1960 stillgelegt wurde.
Der Bremsschacht 7
gehört zum ehemaligen Liehtrevier, das sich vom Kamm des Bückeberges
bis zur Brikettfabrik in Obernkirchen hinzog. Wie auf der obigen Abbildung
zu sehen, gab es sechs Schächte. Im oberen Bereich waren zwei Bremsschächte
angelegt, Bremsschacht 6 und 7.
Die Erschließung
des neuen Abbaugebietes östlich von Obernkirchen erfolgte vom Liethstollen
aus, der sich über zwei Kilometer weit in den Berg erstreckte. Loren,
die die abgebaute Kohle zum Liethstollen transportierten, rollten unter
Tage bergab. Damit die Loren nicht zu schnell wurden, kontrollierten auf
Haspeln gewickelte Stahlseile das Tempo und bremsten die Loren ab. Die
Haspeln waren in den beiden Bremsschächten 6 und 7 stationiert.
Das eigentliche Kernstück
der Anlage ist das Treppenhaus zum Abstieg auf die Fördersohle, die
in 12 Meter Tiefe liegt. Ein Begehen ist leider nicht mehr möglich,
da der Einstieg verschlossen wurde.
Gelebt wird hier trotzdem,
denn im Schacht haben vom Aussterben bedrohte Fledermäuse Quartier
bezogen. Da die auf der „roten Liste“ stehenden Fledermäuse sehr empfindlich
auf Störungen reagieren, hat man das Treppenhäuschen für
Besucher zur Tabuzone erklärt.
Beachtenswert sind
die Schautafeln im Infopavillon, die über örtlichen Bergbau,
Naturschutz und Tierwelt informieren. Auch über Obernkirchener Sandstein
wird berichtet. Selbst die neu entdeckten Dinosaurierspuren werden erwähnt.
Ein Besuch und ein
Ausflug in die nähere Umgebung lohnen sich immer.
Danke, lieber Harald,
für die aufschlussreiche Information. Ein weiterer Dank geht an unseren
Sangesbruder Friedhelm Voigt, der die munteren Wanderer vor Ort mit weiteren
interessanten Informationen versorgte.
Nach einer angenehmen
Wanderung traf sich die Sängerfamilie auf dem Grundstück von
Walter und Lieselotte Hachmeister. Kräftige Männerhände
hatten in den Tagen vor dem Himmelfahrtstag unsere geräumige MGV-Hütte
aufgebaut. Da Lilo und Walter Hachmeister selbst über eine schöne
geräumige Hütte verfügen, war ausreichend Platz für
ein gemütliches Beisammensein, unabhängig vom Wetter, vorhanden.
Als die munteren Wanderer eintrafen, hatten „Dieter und Dieter“, Heinz-Dieter
Schaper und Klaus-Dieter Scheithauer, den Grill bereits in Betrieb und
konnten für alle mit den ersten schmackhaft gegrillten Würstchen
aufwarten. Und so genossen alle Anwesenden Würstchen, Steaks, Salate,
Wasser, Bier und Wein – jeder nach seinem Geschmack. Bei munteren Gesprächen
und dem ein oder anderen Liedchen – wir sind ja schließlich ein Gesangverein
– verbrachten wir wieder einmal eine schöne gemeinsame Zeit. Überraschung,
Überraschung: zum Nachmittag hatten einige liebe Sängerfrauen
noch herrliche Kuchen gebacken, die selbstverständlich mit dem von
Lilo Hachmeister gekochten Kaffee von allen gern angenommen wurde. Wir
haben schon einige „Leckermäuler“ in unseren Reihen. Ist das nicht
wunderbar?
Natürlich bedankte
sich der Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen aller bei Lieselotte
und Walter Hachmeister mit einem kleinen Geschenk für die Gastfreundschaft.
Beide Hütten haben übrigens an diesem Tag ihre wertvollen Dienste
geleistet. Es regnete zwar nicht, aber es war schon angenehmer, in den
Hütten sitzen zu können.
kds, 18.6.2010
2009 war erfolgreich,
jetzt warten schöne Aufgaben in 2010!
Am Donnerstag, 4.2.2010,
fand im großen Saal des Sonnenhofes die Jahreshauptversammlung unseres
MGV Obernkirchen statt. Eröffnet wurde die Versammlung mit dem in
Choraufstellung gesungenen Lied „frisch gesungen“ und dem musikalischen
„Glückwunsch“ zum 62. Geburtstag von Werner Hobein (1.2.) sowie der
Gratulationsroutine der einzelnen Stimmen des Chores.
Dann begrüßte
der Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, die anwesenden Sänger,
unseren Ehrenchorleiter, Franz Hunstiger, den Vorsitzenden des Kreischorverbandes
Hannover, Peter Walter sowie Frau Biller und Herrn Klein vom Schaumburger
Wochenblatt bzw. der Schaumburger Zeitung.
Bevor es in die Tagesordnung
ging, leßen wir uns eine herzhafte Gulaschsuppe und abwechslungsreich
belegte Brote und Brötchen schmecken. Ein Kompliment geht an die Küche
und das Serviceteams des Sonnenhofes.
Die Versammlung gedachte
der in 2009 verstorbenen Henner Trappe, einem guten Freund unseres Chores,
der uns mit herrlichen Gruppenfotos erfreute und der beiden Sänger
Klaus Reinhold und Reinhard Möller. Wir werden ihr Andenken in Ehren
halten.
Es folgte der Bericht
des 1. Vorsitzenden.
In meinem Bericht
spreche ich über das Jahr 2009.
Wir beendeten
das Jahr mit 30 aktiven Sängern und 38 passiven Mitgliedern.
Es zeigte sich
auch in 2009 als sehr schwierige Aufgabe, neue Mitglieder für unseren
Verein zu gewinnen – das gilt insbesondere für neue Sänger. Die
Gründe hierfür sind vielschichtig. Wir werden allerdings in unseren
Bemühungen nicht müde. Daß wir da richtig liegen, zeigt
uns Gerhard Warnke, der Anfang 2009 erfreulicherweise den Weg als Sänger
im 1. Baß in unsere Gemeinschaft gefunden hat.
Daß die
Zahl unserer kontinuierlich aktiven Sänger gesunken ist, liegt an
den beiden Todes- fällen, an dem Wechsel von Johannes Wolff zu den
passiven Mitgliedern und einer Reihe von Sängern, die in den meisten
Fällen aufgrund längerfristiger Krankheiten nicht an den Chorproben
und Auftritten teilnehmen können. Wir halten Kontakt zu unseren Sangesbrüdern
und hoffen mit ihnen auf deren schnelle und dauerhafte Genesung. Stellvertretend
darf ich hier unseren Sangesbruder Wolfgang Dietrich nennen.
Wie ist das
Jahr 2009 nun zu werten?
Wie immer wird
hier natürlich jeder seine eigenen Beurteilungskriterien anlegen.
Und das ist auch so in Ordnung.
Ich meine, 2009
ist ein weiteres Jahr, auf das wir mit Stolz und teils großer Freude
zurück- blicken können.
Und wieder waren
viele schöne Momente und Ergebnisse nur in dem gemeinschaftlichen
Wirken der Chorleitung, des gesamten Vorstandes, aller Sänger, unserer
lieben Ehefrauen und Partnerinnen, unserer treuen, engagierten passiven
Mitglieder und Förderer sowie der uns freundschaftlich Verbundenen
möglich. Dafür bedankt sich der Vorstand ausdrücklich bei
allen.
Kurzer Jahresrückblick
2009 – siehe S. 22 im Vereinsheft „dacapo“ Nr. 25
Alle Aktivitäten,
die chormusikalischen wie die geselligen, waren uns wichtig und haben unsere
Gemeinschaft gestärkt.
Herausheben
darf ich dennoch:
Am 25.1. haben
wir ein Ereignis der besonderen Art im Festsaal des Stiftes. Unter dem
Motto „Chor trifft Kabarett“ veranstalten wir mit den Kabarettisten Ulrich
Reineking und Volker Buck einen interessanten, ungewöhnlichen Sonntagnachmittag.
Fazit: gelungen!
Am 4.5. singen
wir zum 80. Geburtstag von Franz Hunstiger und ernennen ihn zu unserem
Ehrenchorleiter.
Vom 21. – 24.5.
besuchen wir unsere französische Partnerstadt La Flèche aufgrund
der 40- jährigen Städte- und unserer 30-jährigen Partnerschaft
mit dem chorale du Carroi.
Am 8.8. geben
wir ein „Dankeschön-Singen“ für unsere passiven und fördernden
Mitglieder sowie für die Freunde unseres Männerchores im Sonnenhof.
Am 26.9. erfreuen
wir uns auf unserer Tagestour nach Bremen und Fischerhude.
Am 17.10. haben
wir ein gemeinsames Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen in der
Stiftskirche. Das war ein rundum gelungener, sehr schöner Erfolg für
alle. Und das I- Tüpfelchen ist die aus einem Life-Mitschnitt entstandene
CD, die als nachhaltige Erinnerung an alle beteiligten Sänger unseres
Chores und viele Musiker des Blasorchesters weitergegeben werden konnte.
Am 29.11. nehmen
wir erfolgreich am Obernkirchener Adventsmarkt teil. Wir danken hier noch
einmal Hanna und Wilhelm Dörries für ihre engagierte Unterstützung.
Das offene Singen
von Weihnachtsliedern mit den ev. und kath. Kirchenchören aus Obernkirchen
sowie den Kindern des Schulchores „hits for kids“ kam bei den zahlreichen
mitsingenden Marktbesuchern sehr gut an. Das Mitsingen der Besucher war
möglich, da unser Sangesbruder Harald Godau einmal mehr Textblätter
vorbereitet hatte, die verteilt wurden.
Ja – eigentlich
könnte ich jede einzelne unserer Aktivitäten nennen. Jede hatte
ihre Berechtigung und ihren Sinn.
Wir sind in
2009 unserer Verpflichtung als ein Kulturträger unserer Stadt gerecht
geworden und waren nicht zuletzt in unserer Heimatstadt sehr aktiv.
Bitte gestattet
mir noch einige Worte des Dankes:
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an
alle Sänger, einmal mehr für dauerhaftes Engagement in Übungsstunden
und Auftritte sowie bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung
geselliger Aktivitäten. |
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an
alle lieben Ehefrauen und Partnerinnen für deren vielfältige
Hilfe und Unterstützung. |
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an
alle passiven Mitglieder und Förderer für deren vereinserhaltende
Unterstützung und Hilfe. |
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an
alle Vorstandsmitglieder und Funktionsträger unseres Vereins für
deren gute Arbeit für unseren Verein. Sicher liegt hier u.a. in zeitgemäßer,
stets zeitnaher Kommunikation ein Schlüssel für die angenehme,
konstruktive Zusammenarbeit. Das schließt übrigens ein kritisches,
zielorientiertes Miteinander ein.
An dieser Stelle
danke ich, ich denke, danken wir ausdrücklich unserem Sangesbruder
Friedhelm Voigt für seine kommissarische Tätigkeit als Vorsitzender
des Geselligkeitsausschusses in der Zeit nach dem Tod von Siegfried Scheer.
Friedhelm hat
mich am 18.1.2010 telefonisch darüber informiert, dass er sich auf
unserer heutigen JHV nicht zum Vorsitzenden des Geselligkeitsausschusses
wählen lassen wird. Diese, seine Entscheidung haben wir zu respektieren
und zu akzeptieren. |
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Ich danke unserem
Chorleiter Stefan Fitzke für seine engagierte, erfolgreiche Arbeit
mit unserem Chor. Durch die starke Inanspruchnahme in seinem Beruf war
ihm das nicht immer einfach. Dennoch hat er uns stets gut durch viele Probenabende
und vor allem die Auftritte geführt. |
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Auch in 2009
war es für unseren Chor und für Stefan außerordentlich
gut, dass wir unseren Werner Hobein „in der Hinterhand“ hatten. Für
seine Hilfe, immer wieder auch kurzfristig angefragt, gebührt ihm
auch heute ein ganz besonderer Dank. |
Sollte sich jemand
jetzt vergessen oder übergangen fühlen, so bitte ich darum, mich
direkt darauf hinzuweisen. Es war nicht in meiner Absicht. Ich weiß
sehr wohl, dass man sich mit persönlichen Worten des Dankes in den
Augen Einzelner auf dünnes Eis begibt. Jeder kann dies nur nach bestem
Wissen und Gewissen tun. Das habe ich getan.
Das Jahr 2009
war in vielerlei Hinsicht ein gutes für unseren Verein. Unser Verein
lebt mit uns allen, mit unserer funktionierenden Gemeinschaft.
Es warten bereits
schöne und interessante Aufgaben im laufenden Jahr 2010 auf uns. Dazu
später mehr. Gehen wir sie wieder mit Enthusiasmus und großer
Freude an.
Danke für
die Aufmerksamkeit.
Anwesenheitsliste:
In 2009 waren mit Probenabenden, chormusikalischen und geselligen Veranstaltungen
insgesamt 66 Anwesenheiten möglich.
61 Anwesenheiten:
Wolfgang Behrendt
62 Anwesenheiten:
Anton Bauer, Harald Godau
63 Anwesenheiten:
Karl Buchmeier, Karl-Heinz Faul
64 Anwesenheiten:
Klaus Mainka
66 Anwesenheiten:
Klaus-Dieter Scheithauer
Klaus-Dieter Scheithauer
erhielt als Anerkennung eine Mettwurst, die er in diesem Jahr (wie vor
einigen Jahren Praxis) an die beiden Notenwarte Walter Hachmeister und
Harald Godau in Würdigung ihrer Arbeit weitergab.
Ehrungen: Gerhard
Warnke, seit Anfang 2009 neuer Sänger im 1. Baß (nicht anwesend)
bekommt unsere Vereinsnadel am nächsten Übungsabend. Der Vorsitzende
des Kreischorverbandes Hannover, Peter Walter ehrte unseren Sangesbruder
Wolfgang Behrendt mit netten Worten zu seiner 40-jährigen als Sänger
im 1. Tenor aktiven Mitgliedschaft und überreichte gern die Urkunde
und Nadel des Chorverbandes unter dem Applaus aller Anwesenden. Das passive
Mitglied und frühere Sänger Heinrich Mestwarp sollte für
60 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Urkunde und Nadel geehrt werden.
Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht an der JHV teilnehmen.
Der Vorsitzende wird beides demnächst überreichen.
Wahlen: Nachdem
auf Antrag der gesamte Vorstand für die Arbeit in 2009 einstimmig
entlastet wurde, akzeptierte Erwin Höhn die Aufgabe des Wahlleiters.
Sein Beisitzer wurde Karl-Hein Faul.
Als einziger Kandidat
wurde Klaus-Dieter Scheithauer in geheimer Wahl als 1. Vorsitzender wiedergewählt;
20 ja, 2 nein, 1 Enthaltung. kds dankte für das große Vertrauen
und nahm die Wahl an.
Alle weiteren Vorstandsmitglieder
wurden im Block offen gewählt und nahmen die Wahl ebenfalls an.
2. Vorsitzender und
Vorsitzender des Geselligkeitsausschusses: Wolfgang Behrendt
Kassenführer:
Anton Bauer
Schriftführer:
Klaus-Dieter Scheithauer
Vorsitzender des Ausschusses
für vereinsfördernde Maßnahmen: Wilfried Bartels
Vorsitzender des Musikauschusses:
Werner Hobein
Notenwart: Walter
Hachmeister
stellvertretender
Notenwart: Harald Godau
Mitglied des Geselligkeitsausschusses:
Klaus Mainka
Kassenprüfer
2010: Günter Irzik und Otto Sischka
Als Stimmenführer
wurden Wolfgang Behrendt (1. Tenor), Karl Buchmeier (2. Tenor), Klaus Mainka
(1. Baß) und Otto Sischka (2. Baß) bestätigt.
Nach Abschluß
der Wahlvorgänge informierte der Vorsitzende über alle fest geplanten
chormusikalischen und geselligen Vorhaben in 2010. die Termine sind sowohl
in unserem Internetauftritt als auch in diesem Vereinsheft nachzulesen.
Nach der Behandlung
einiger Themen unter Punkt „Verschiedenes“ schloß der Vorsitzende
die Versammlung gegen 22:00 Uhr und dankte für die angenehme, konstruktive
JHV 2010.
Mit dem in Choraufstellung
gesungenen Lied „die Nacht“ endete die Versammlung.
kds, 7.Februar 2010
Erfreuliche
Beteiligung bei unserer Winterwanderung
Nun ja – es war schon
etwas schade, dass sich ausgerechnet am Sonntag, 17. Januar 2010, dem Tag
unserer Winterwanderung, der Winter massiv begann, zu verabschieden. Dennoch
hat das viele Mitglieder unserer Sängerfamilie nicht abgehalten, sich
pünktlich um 14:00 Uhr zu einem etwa 1 ½ -stündigen Spaziergang
am Schützenhaus in Liekwegen zu treffen. Es war zwar etwas diesig
und feucht von oben, aber es lag auf den gut begehbaren Wegen noch genug
Schnee. Mit der richtigen Kleidung, frohem Mut und zwei kleinen Stärkungen
unterwegs geht so manches. Die Stimmung war jedenfalls erfreulich gut.
Gegen 15:30 Uhr kehrte die Wandergruppe dann im gemütlichen Schützenhaus
zu Kaffee und Kuchen ein. Das nette Gastgeberehepaar Witte hatte reichlich
Kaffee vorbereitet, unser Sangesbruder Klaus Mainka war wieder für
das Backen von drei wohlschmeckenden Platenkuchen zuständig. Mann,
haben Kaffee und Kuchen wieder gut geschmeckt.
Klaus Mainka, der
am 15. Januar 2010 seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, überraschte
die Damen mit einem Glas Sekt und die Herren mit einem gezapften Bier.
Alle Anwesenden dankten dem lieben Klaus mit dem Lied „Erhebt das Glas,
stimmt ein im Chor, hoch soll der Spender leben. Den guten Tropfen lieben
wir, drum lasst uns einen heben.“
Bei angeregten Gesprächen
verging die Zeit wieder einmal wie im Fluge. Wir danken an dieser Stelle
noch einmal unserem Sangesbruder Friedhelm Voigt für die Organisation
des Nachmittags, unserem Sangesbruder Klaus Mainka für Zubereitung
des schmackhaften Kuchens und dem Ehepaar Witte für die umsichtige
Bewirtung.
kds, 18. Januar 2010
unsere Sängerfamilie
unterhält sich angeregt bei Kaffee und Kuchen. Herrlich!
Danke, lieber
Klaus, für Deine Runde.
Hoch lebe das Geburtstagskind.
Mit dem Singen
im Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag
in der katholischen
Kirche St. Josef in Obernkirchen
endete unser Sängerjahr
2009.
Bereits um 8:30 Uhr
(also eigentlich noch mitten in der Nacht, meinten einige) trafen sich
Chorleiter Stefan Fitzke, der an diesem Feiertag als Organist tätige
Franz Hunstiger und unser Männerchor im katholischen Pfarrheim zum
Einsingen.
Pünktlich um
9:00 Uhr begann der Gottesdienst. Unser Chor eröffnete mit dem schönen
Lied „Weihnachtsglocken“. Im weiteren Ablauf sangen wir zudem „Ehre sei
Gott“, „Ambrosianischer Lobgesang“, an der Orgel begleitet von Franz Hunstiger,
„Sanctus“ und unseren immer wieder ergreifenden Chorsatz von „Stille Nacht,
heilige Nacht“.
Als Schlußlied
sangen Gemeinde und Chor die drei Strophen des Liedes „O du fröhliche“,
wiederum von Franz Hunstiger an der Orgel begleitet.
Schön, daß
uns auch nach diesem Gottesdienst etliche Besucher bestätigten, daß
unser Gesang gelungen war und ihnen sehr gefallen hat. Danke für die
lobenden Worte, die wir Sänger in der Tat immer wieder gern hören.
Mit den besten Wünschen
für die verbleibenden Weihnachtsstunden und einen guten Start in das
neue Jahr 2010 verabschiedeten wir uns.
Am Donnerstag, 7.
Januar 2010, beginnt das nächste Sängerjahr. Etliche schöne
Aufgaben und Veranstaltungen sind bereits terminiert.
Packen wir’s nach
der Pause mit Schwung und Spaß an und freuen wir uns drauf!
Wie schön, daß
es uns gibt!
kds, 26.12.2009
Unserem Verein
wurde in diesem Jahr
eine sehr schöne
vorweihnachtliche Feier beschert!
Wenn unser Bürgermeister
Oliver Schäfer in seinen Worten u.a. betont, daß ihm die Gestaltung
unserer Adventsfeier und einmal mehr unser Männerchorgesang außerordentlich
gefallen haben, so trifft dies mit Sicherheit Meinung und Empfinden, ja,
eigentlich aller Anwesenden an diesem Tag. Ich glaube, das darf gesagt
werden, ohne diese Aussage etwa über zu bewerten. Wir bleiben immer
auf dem Teppich.
Nachdem alle Besucher
unserer Feier am Sonntag, 13. Dezember 2009, um 15:00 Uhr „im Krug zum
grünen Kranze“ eingetroffen waren, eröffnete der 1. Vorsitzende,
Klaus-Dieter Scheithauer, den Nachmittag mit folgenden Worten:
„Liebe Sängerfamilie,
es ist schön,
daß ich alle anwesenden Damen und Herren jetzt offiziell zur diesjährigen
vorweihnachtlichen Feier hier im Krug zum grünen Kranze begrüßen
kann.
Besonders freuen
wir uns, daß Horst Sassenberg und seine Gattin, Adolf Bartels und
seine Gattin, Bürgermeister Oliver Schäfer, unser Ehrenchorleiter
Franz Hunstiger und seine Gattin, unser Sangesfreund Wilhelm Dörries
und seine Gattin, unser ehemaliger Sangesbruder Heinrich Wittenberg und
seine Lebenspartnerin, unsere Sangesfreunde Karl-Heinz Böse, Günther
Hoffmann und Hans Potrykus mit ihren Gattinnen den Weg zu uns gefunden
haben. Hier schließen wir natürlich Ulla Mittmann, Lieselotte
Rokahr und Ingrid Scheer ebenso ein. (Hoffentlich habe ich jetzt niemanden
vergessen. Wenn doch, so bitte ich um Vergebung.)
Ich darf kurz
ein erfolgreiches Jahr 2009 Revue passieren lassen. Es brachte uns schöne
Aufgaben, die wir ausnahmslos gemeistert haben und Herausforderungen, die
gute Planung, Bereitschaft, sich immer wieder in die Gemeinschaft einzubringen
und Freude am Singen bedurften.
Leider mußten
wir auch schwere Momente akzeptieren. Wir denken da vor allem an den Tod
unseres Sangesbruders Klaus Reinhold, der am 7. Mai starb und auf dessen
Trauerfeier unser Chor am 15. Mai sang. Wir denken an Reinhard Möller,
der am 8. Oktober starb. Wir sangen auf der Trauerfeier am 16. Oktober
in der Friedhofskapelle.
Bitte laßt
uns einige Augenblicke innehalten. Jeder möge Klaus Reinhold und Reinhard
Möller mit seinen Erinnerungen gedenken. Unsere Gedanken mögen
bitte auch den Sangesbrüdern gelten, die krankheitsbedingt heute nicht
hier sein können. – Danke.
Zu welchen Ereignissen
hat sich unser Chor in 2009 präsentiert? Schwerpunkte in Schlagzeilen:
4. Mai: Wir
singen zum 80. Geburtstag unseres Ehrenchorleiters Franz Hunstiger.
21. – 24. Mai:
Wir besuchen unsere französische Partnerstadt La Flèche.
14. Juni: Wir
singen zum Tag des Liedes in Bad Nenndorf und bekommen große Anerkennung.
27. Juni: Wir
singen zum Männerchorfestival in Wunstorf.
28. Juni: Wir
singen zum 90. Geburtstag des MGV Porta Westfalica
8. August: Dankeschön-Singen
für und mit passiven und fördernden Mitgliedern und Bewohnern
im Sonnenhof.
13. August:
Wir singen zu Goldenen Hochzeit von Gerda und Otto Kauffeld.
15. August:
Ein 5er-Team unseres Chores nimmt an der Energie ohne Grenzen Spiel und
Spaß Tour von E.ON teil. Die haben sichausgesprochen tapfer
geschlagen.
23. August:
Wir singen mit zahlreichen Besuchern zum Mühlentag in Meißen.
3. September:
Wir singen für und mit den Besuchern des Bildhauersymposiums.
13. September:
Wir singen auf dem Sängerevent (160-jähriges Chorjubiläum)
des Männerchores Stadthagen und erhalten viel Anerkennung.
26. September:
Unsere Tagestour nach Bremen und Fischerhude.
17. Oktober:
Unser gemeinsames Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen. Ein sehr
erfolgreiches Konzert, das auf einer gelungenen CD als Life-Mitschnitt
von ausgesprochen guter Qualität eine bleibende Erinnerung sein kann.
In diesem Konzert haben wir gezeigt, zu welchen Leistungen wir weiterhin
fähig sind, wenn wir denn wollen und – zugegeben – einen dieser besonders
guten Tage erwischen.
29. November:
Wir nehmen erfolgreich am Adventsmarkt in Obernkirchen teil. Das offene
Singen mit dem ev. und kath. Kirchenchor sowie dem Schulchor „hits for
kids“ und einem den Kirchplatz füllenden, engagierten Publikum war
ein schöner Erfolg, ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis für
alle Bneteiligten. Singen bringt Freude!
Laßt mich
jetzt bitte Worte des Dankes sagen. Ich tue dies ausgesprochen gern und
meine es verdammt ehrlich. Eigentlich tue ich es in unser aller Namen,
denn wir alle – alle, ohne Ausnahme – profitieren in unserer Gemeinschaft
immer wieder auf unterschiedliche Art vom Engagement unserer Sangesbrüder,
unserer lieben Ehefrauen, Partnerinnen und unserer Freunde, die bereit
sind, sich der Aufgaben in unserem Verein anzunehmen.
Danke, lieber
Stefan, für ein weiteres Jahr erfolgreichen Wirkens.
Danke, sage
ich Werner Hobein, der heute nicht hier sein kann, der uns immer wieder
in Übungsstunden und bei Auftritten sehr geholfen hat. Danke, liebe
Frau Hobein, daß Sie Werners Engagement für uns unterstützen.
Danke, sage
ich meinen Vorstandskollegen Wolfgang Behrendt, Anton Bauer, Friedhelm
Voigt, Wilfried Bartels, Walter Hachmeister und Harald Godau, die in offener
und zeitgerechter Zusammenarbeit die gestellten Aufgaben meisterten.
Ich danke den
vier Stimmenführern Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Klaus Mainka
und Otto Sischka für ihre konstruktiven Einflußnahmen.
Ich danke allen
Sängern, den Damen und den Freunden unseres Chores, die in zahlreichen
Situationen selbstlos geholfen haben, unsere Vorhaben zu realisieren. Noch
vor kurzem waren das unsere Hüttenbestzungen zum Adventsmarkt am 29.
November. Hier sagen wirzudem noch einmal ein großes Danke
an Hanna und Wilhelm Dörries, die uns in diesem Jahr eine außerordentliche
Hilfe waren.
Ich hoffe, daß
ich niemanden vergessen habe.
Und jetzt, liebe
Damen und Herren, sei mir gestattet, einem Sangesbruder und seiner Frau
doch endlich einmal in diesem Kreis ein großes Danke zu sagen. Heike
und Heinz-Dieter Schaper strahlen stets angenehme Ruhe und Gelassenheit
aus. Das, was Heinz-Dieter mit der Akzeptanz und Unterstützung seiner
lieben Heike in all den Jahren und vor allem in den letzten beiden Jahren
für unsere Gemeinschaft getan haben, ist unser aller Anerkennung wert.
Wir sagen danke, vielen Dank. Bitte bleibt uns gewogen und akzeptiert als
kleines Geschenk zwei Flaschen Wein, die ihr bitte in ruhigen Momenten
genießen mögt.
Damit schließe
ich meinen kleinen Rückblick mit der Hoffnung, daß ihr die Einschätzung
teilt, daß für unseren nach wie vor anerkanntermaßen guten
Männerchor und unsere angenehme Gemeinschaft das Jahr 2009 ein gutes
war.
Erhalten wir
uns doch die Freude an unserem gemeinsamen Hobby, dem Singen, bei dem man
– wenn man denn will – so herrlich in der Gemeinschaft des Chores, mit
unseren Lieben, mit Freunden und mit unserem Publikum immer wieder herrliche,
emotionale Momente teilen kann.
Mit dem Dank
an Friedhelm für die Vorbereitung dieser Feier wünsche ich uns
nun einige harmonische, vorweihnachtliche Stunden.
Danke für
die Aufmerksamkeit.“
Jetzt nahm unser Männerchor
Aufstellung. Doch bevor wir mit unseren weihnachtlichen Liedern unter der
Leitung von Stefan Fitzke begannen, folgten wir gern einem spontanen Vorschlag
unseres Sangesbruders Karl Buchmeier. Am Samstag, 5. Dezember 2009, hatte
der gute Horst Sassenberg seine liebe Monika geheiratet und so sangen wir
natürlich unseren Glückwunsch „Viel Glück und viel Segen
auf alle Euren Wegen ...“. Wie schön, daß wir dem jungen Ehepaar
offensichtlich eine unerwartete, spontane Freude bereiten konnten. Daß
wir im Laufe des Tages mit Worten des Dankes und einer Lokalrunde belohnt
wurden, war ebenfalls eine gern akzeptierte Überraschung. So kann
in sicher vielen schönen Ehejahren eigentlich nur noch alles gelingen.
Wir sagen noch einmal Dank dafür und wünschen wirklich alles
erdenklich Gute. Monika und Horst Sassenberg, auch Ihr seid uns liebe Freunde.
Es war unser Sangesbruder
Hermann Müntinga, der in Abstimmung mit Chorleiter Stefan Fitzke ein
sehr schönes Gesangs- und Wortprogramm zu unserer vorweihnachtlichen
Feier zusammengestellt hatte.
Wir sangen die Lieder
„Weihnachtsglocken“, „Frohe, heil’ge Weihnachtszeit“, „Es ist ein Ros’
entsprungen“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ (dieser Chorsatz bewegt viele
Sänger und Zuhörer immer wieder, herrlich), „Es kam ein Engel“,
„Herbei, oh ihr Gläubigen“ und abschließend „Wir wünschen
euch frohe Weihnacht“.
Zwischen den einzelnen
Liedvorträgen las Hermann Müntinga entsprechende Texte aus dem
Weihnachtsevangelium. Horst Völkening las vor dem „Stille Nacht, heilige
Nacht“ interessante Informationen zu der Entstehung diese so schönen,
weltbekannten Weihnachtsliedes mit der Melodie von Franz Gruber und Texten
von Joseph Mohr.
Nach diesen wunderschönen,
angemessenen Gesangs- und Textvorträgen wurden Kuchen und Kaffee aufgetragen.
Bei angeregten, lebendigen Gesprächen ließen wir es uns schmecken.
Halleluja!
Nach dem Kaffeetrinken
ergriff Bürgermeister Oliver Schäfer das Wort. Er dankte unserem
Männerchor für das große Engagement bei zahlreichen Ereignissen
in unserer Stadt. Einige hob er besonders heraus, wie das Singen zum Bildhauersymposium,
das offene Singen zum Adventsmarkt, das Singen zum Volkstrauertag am Ehrenmal.
Ebenso erwähnte der Bürgermeister das Mitwirken unseres 5er-Teams
zu der Spiel und Spaß Tour von E.ON. Hier haben unsere fünf
Sangesbrüder das Publikum wie auch den Moderator mit ihrem hohen Einsatz
und vor allem mit ihren spontanen Gesangseinlagen begeistert und mitgerissen.
Ist das nicht herrlich? Danke, lieber Oliver Schäfer, für diese
netten, motivierenden Worte. Unser Männerchor stellt sich weiterhin
gern in den Dienst der Öffentlichkeit in unserer Stadt, wann immer
es uns möglich ist.
Alsdann bereicherte
Angela Stiepermann unsere Feier mit einer herrlichen Weihnachtsge- schichte.
Es ging um zwei ältere Damen, die während des Jahres ihre „vermeintliche“
Weinnachtsagans hegten, pflegte und fütterten. Da die Damen eine emotionale
Beziehung zu ihrer Gans aufgebaut hatten, war die Ratlosigkeit natürlich
groß, als es ans Schlachten gehen sollte. Schließlich wurde
die gute Gans mit Schlaftabletten betäubt, sodaß sie wohl selig
schlief als sie gerupft wurde. Als die Gans nun anderntags zubereitet werden
sollte, lief sie gewohnt schnatternd aber nackig herum. Keine der beiden
älteren Damen brachte es nun übers Herz, die Gans tatsächlich
zu schlachten. Die Gans bekam einen passenden Pullover und lebte
weitere sieben Jahre mit den Damen, bis sie eines natürlichen
Todes
starb. Ein starker
Applaus zeigte der lieben Angela Stiepermann sehr deutlich, wie gut allen
ihre Geschichte gefallen hat. Es war aber nicht nur die Geschichte als
solche, nein, es war zudem die erkennbare Freude, der amüsante, gekonnt
engagierte Vortrag, der uns alle begeisterte. Bitte möglichst mehr
davon im nächsten Jahr!
Bekannte Weihnachtslieder
wurden von Hermann Müntinga angestimmt und von unserem großen
„gemischten Chor“ gern gesungen.
Natürlich erfreute
uns unser Sangesbruder Harald Godau auch in diesem Jahr mit einem selbst
verfaßten Gedicht. „Lang, lang ist’s her“ heißt es und ist
nachfolgend abgedruckt. Danke, lieber Harald. Es lohnt sich wieder einmal,
Dein Gedicht sehr aufmerksam zu lesen. Wie machst Du das bloß immer
wieder? Klasse!
Nach weiteren gemeinsam
gesungenen Weihnachtsliedern trug Friedhelm Voigt ab- schließend
eine Geschichte von Eckart von Hirschhausen vor. Hierin ging es in humorvoller
Weise um Sinn und Freude am Singen. Viele von uns erkannten in den Worten
viel Wahres. Man muß nur offen sein für die unglaublich schönen
Seiten unseres Hobbys, dem Singen. Man muß nur gemeinsame Freude
wollen und zulassen. Eigentlich recht einfach, und wenn man es denn schafft
sehr nachhaltig. Mensch kann Singen schön sein, allumfassend!
kds, 14. Dezember 2009
Lang, lang ist’s
her ...
ein Gedicht von Harald
Godau, wert, aufmersam gelesen zu werden
Hast du ‚ne Geschichte
zu unserer Weihnachtsfeier,
wurd’ ich gefragt.
Ich hatte keine. Noch keine. Leider.
Ich setzte mich vor
den Computer hin,
aber mir kam nichts
Aufschreibbares in den Sinn.
Ich starrte den Bildschirm
an – der starrte zurück.
Mir fehlte ein Thema
zu meinem Glück.
Da hörte ich
im Niedersachsen-Radio
Mit halbem Ohr ‚ne
auf irgendwas gehaltene Laudatio,
was vor 60 Jahren
zu Weihnachten geschah,
und plötzlich
war mein Thema da.
Sechzig Jahre, ich
rechnete das zurück –
Das Nachkriegsjahr
1949 rückte in meinen Blick.
Was war da los? Ich
war Gymnasiast und vierzehn –
und hatte durch den
2. Weltkrieg viel erlebt und gesehn.
Adenauer gewann 1949
die Kanzlerwahl in der BRD,
die DM sorgte für
etwas Geld im Portemonnaie.
Die NATO wurde gegründet
Und die Berlin-Blockade
endlich ihr Ende findet.
Mit 3:2 wurde Mannheim
Fußballmeister.
Ingrid Bergmann heiratete,
ich glaube Rosselini heißt er.
Die DDR wurde als
Staat proklamiert,
Mao zum Vorsitzenden
der Volksrepublik China gekürt.
Rita Hayworth heiratete
ihren Ali Khan
Und die Lebensmittelmarken-Aufhebung
bei uns begann.
In Deutschland wurden
die Ärmel raufgeschoben,
angepackt und aufgebaut.
Das muß man loben.
Heute werden nur Forderungen
an den Staat gestellt.
Eigeninitiative unter
„nicht zumutbar“ fällt.
Nach Kriegsende gab
es nichts. Kein Kaufhaus, kein Licht.
Auch Kirchenglocken
hörte man nicht,
die wurden seinerzeit
eingeschmolzen für den Endsieg,
der bekanntlich auf
der Strecke blieb.
Wir feierten Weihnachten
mit der harten DM in der Hand.
Wir Deutschen meinten,
wir lebten wie im Schlaraffenland.
Man drückte sich
an den Schaufenstern die Nasen platt,
die meisten hatten
Arbeit und wurden wieder satt.
Die Verkaufsregale
bzw. –ständer, bis dato leer,
quollen über.
Wo kam die ganze neue Ware her?
Und kaufen? Das z.
T. nur ein Wunschdenken war.
Dazu hatte man zu
wenig DM, denn man zahlte jetzt in bar.
Zuhause auf dem Nierentisch
stand 1949 ein Tannenbaum,
und wir erfüllten
uns den sehnlichsten Traum:
echte Kerzen, Silberkugeln
und Lametta.
Selbst „Was-zum-Anziehen-Geschenke“
lagen da.
Eine Gans, Luxus pur,
brutzelte in der Bratröhre.
Die gab’s wieder zu
kaufen, man staune und höre.
Auch ein „bunter Teller“
stand bereit.
Das Kriegsgeschehen
gehörte bereits zur Vergangenheit.
Die Kirchen waren
zu Weihnachten brechend voll
Und inbrünstiges
Danken und Singen gen Himmel scholl.
Das Wirtschaftswunder
hatte über Jahre seinen Lauf.
Und was nahmen wir
dafür bis heute in Kauf?
Z.B. die Wiedervereinigung,
die ein großes Loch in die Staatskasse riß,
das bis heute noch
nicht gestopft worden ist.
Dann die „Europäische
Währung“, den Euro,
der sich rasant entwickelte
zum „Teuro“.
Anfang 2009 kam es
zum großen Wirtschaftsknall,
und die Scherben davon
finden wir überall.
Es begann das große
Banken- und Konzernesterben,
bei „Quelle“ darben
jetzt schon die Erben.
Es geht den Bach runter.
Nein, das sind schon Bäche.
Und wer zahlt für
diesen Wahnsinn die Zeche?
Wie üblich der
kleine, arbeitsame Mann,
der am allerwenigsten
dafür
konnte bzw. kann.
Bei der Führungsschicht
ging es da besser zu,
das Management hatte
ja Zeit und Ruh’,
ihr Schäfchen
rechtzeitig ins Trock’ne zu bringen,
und das tat ihnen
mit hohen Abfindungen gut gelingen.
Da fällt mir
eine Melodie von Udo Jürgens ein:
„Lieb’ Vaterland,
magst ruhig sein.“
Wenn ich heut’ so durch
Obernkirchens Straßen geh’
Und neben leeren,
auch geschmückte Schaufenster seh’,
strömen auf mich
viele Erinnerungen ein,
ganz deutlich, greifbar
nah und trefflich fein.
So eine Werbe-Ausbildung
hatte ich auch mal erhalten:
Anzeigen, Verkaufsräume
und Schaufenster zu gestaltzen.
Die Weihnachtsdeko
immer Ende Oktober begann,
mit einer Spielzeug-Ausstellung
und endete dann
mit der Schaufenstergestaltung
zum neuen Jahr,
deren Thema – meistens
– ein Jahresrückblick war.Große Unternehmen, an die ich einst
gebunden,
sind längst von
der Bildfläche verschwunden.
Insolvenz heißt
das Unglückswort
Und riß im Sog
so manchen Zulieferer mit sich fort.
Räumungsverkäufe
folgten, alles mußte raus.
Zum Schluß verließen
die neuen Arbeitslosen das Haus.
Falsche Geschäftspolitik,
auch maßlose Gier,
waren schlechte Berater
hier.
Die Arbeitszeiten
sind familienfeindlich, unbestritten.
Das Menschliche hat
darunter enorm gelitten.
Was ging das früher
gesittet zu, alles überschaulich.
Nichts mehr ist davon
da. Ist das nicht traurig?
Eingetauscht gegen
Luxus, Urlaub, Autos etc., ihr Lieben.
Selbst die Moral ist
auf der Strecke geblieben.
Schillers „Glocke“
ist out. Heimlich, still und leise.
Von wegen: „und drinnen
da waltet im häuslichen Kreise ...“
Kinder werden in staatliche
Gesamtschulen abgegeben
Und entwickeln dort
ein eigenständiges Leben.
Einige tendieren zu
Brutalität und Gewalt
Und verlieren so schon
früh den gesellschaftlichen Halt.
Wenn es dann z. B.
an den Schulen kracht,
stellt sich manchen
die Frage: Was wurde falsch gemacht?
Viele denken, unsere
Kinder sollen es besser haben.
Wir mußten damals
auf vieles verzichten und darben.
Also wird gekauft,
nichts zum Anziehen, nein.
Es kann natürlich
auch ein größeres Euro-Scheinchen sein.
Unter dem Tannenbaum
heute Computerspiele liegen,
wo gemordet, geschossen
wird, und die Bösen siegen.
Drogen und Alkohol
kann man bequem am Kiosk kaufen,
um sich dann sinnlos
ins Koma zu saufen.
Nicht alle, um Gottes
Willen, nein
Aber, muß das
erst so weit kommen? Muß das sein?
Mit der Kirche hat
man leider heut’ wenig am Hut.
Wir haben ja alles.
Uns geht es doch gut.
Heilig Abend, so ist’s
geplant, werde man hingehen,
und in der übervollen
Kirche hinten stehen.
Hauptsache ist, man
wird von allen gesehen.
Anschließend
trifft man sich zu einem guten Essen,
um den ganzen Weihnachts-Einkaufstreß
zu vergessen.
Habt ihr im Fersehen
die Befragung gesehen,
warum wir so auf Weihnachten
stehen?
Das Ergebnis war erschreckend,
fürwahr:
Geschenke, Freizeit,
Party, einige sagten: kein Kommentar.
An Christi Geburt
wurde garnicht gedacht.
Als der Reporter darauf
hinwies, wurde dumm gelacht.
„Zu Bethlehem geboren
ist uns ein Kindelein,
das hab’ ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.“
Dieses Weihnachtslied
war im Hintergrund zu hören,
gesungen von Kirchenchören.
Ich fragte mich: Ist
diese Befragung gestellt?
Sind wir soweit gekommen
auf dieser Welt?
Rückblickend
sehe ich, damals alks Kind in Königsberg, unseren riesigen Lichterbaum,
dazu die Eltern, Geschwister
und Verwandten im festlich geschmückten Raum.
Es wurden Gedichte
aufgesagt, Hausmusik gemacht,
und Oma hatte uns
die Weihnachtsgeschichte dargebracht.
Danach wurde erst
gegessen und anschließend die Geschenke ausgepackt.
Z.B. ‚ne Puppenstube
und das Schaukelpferd, frisch gelackt.
Heute ist vieles anders,
zum Teil wirklich besser, ihr Lieben.
Nur die Familie ist
fast auf der Strecke geblieben.
Es wird zu wenig miteinander
geredet, gelacht
Oder etwas Gemeinsames
gemacht.
Ein besinnliches Weihnachten
im Familienkreis
Hat heutzutage seinen
Preis.
Man kann leider nur
von dann bis dann,
denn wir müssen
die Kinder abholen, wir sind dran.
Um siviel Uhr müssen
wir bei Freunden sein –
Leider überschneidet
sich das, das ist ja gemein.
Aber vielleicht nächstes
Mal, muß ja nicht Weihnachten sein.
Da planen wir es besser,
ladet uns nur rechtzeitig ein.
Trotz, oder gerade
wegen der wirtschaftlichen Wirren
Lassen wir uns hier
und heute nicht beirren
Und feiern Weihnacht
auf unsere vertraute Art und Weise:
Der eine in der Familie,
der andre im Freundeskreise.
Glück, Gesundheit
und Wohlergehen,
auf das wir uns im
nächsten Jahr hier wiedersehen.
An die Älteren
unter uns sei die Frage erlaubt:
Wißt ihr noch,
wie’s vor 60 Jahr’
Am Heiligen Abend
war?
Heike und Heinz-Dieter
Schaper freuen sich über die Worte des Dankes und das kleine Wein-Geschenk. |
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Unser Chor singt unter
der Leitung von Stefan Fitzke (nicht nur - aber auch für die liebe
Lieselotte)
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In gemütlicher
Runde wird bei angeregten Gesprächen Kaffee (oder Tee) getrunken und
leckerer Kuchen gegessen.
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Bürgermeister
Oliver Schäfer würdigt mit dankenden und motivierenden Worten
Engagement und Leistungen unseres Männerchores, unseres Vereins. Danke
dafür!
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Die liebe Angela Stiepermann
trägt uns hingebungsvoll und sehr gekonnt ihre schöne Weihnachtsgeschichte
vor. Wunderbar!
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Harald Godau stimmt
mit seinen selbst verfaßten Zeilen auch nachdenklich.
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Friedhelm Voigt liest
eine Geschichte über Sinn und Freuden des Singens.
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Ein
wenig vorweihnachtliche Freude bringen ...
Unser Sangesbruder
Hermann Müntinga begrüßt mit netten Worten
alle Anwesenden. Auch
unseren Männerchor erfreut's sichtlich.
war auch in diesem
Jahr unser Ziel, als wir am Donnerstag, 10. Dezember 2009, für die
Bewohnerinnen und Bewohner in den beiden Obernkirchener Seniorenheimen
sangen.
Nachdem wir unser erstes
Weihnachtslied unter der Leitung von Stefan Fitzke gesungen hatten, begrüßte
unser Sangesbruder Hermann Müntinga die Heimleitung und alle anwesenden,
erwartungsfrohen Damen und Herren im Haus Bergfrieden im Namen unseres
Männerchores mit herzlichen Worten. Anschließend sangen wir
einige schöne neue und bekannte Weihnachtslieder aus unserem derzeitigen
Repertoire. Ein herzlicher Applaus aller Anwesenden und Dankesworte der
Heimleitung waren uns ein schöner Lohn. Mit den besten Wünschen
für eine geruhsame Weihnacht und einen guten Start in das neue Jahr
2010 verabschiedeten wir uns bis auf ein Wiedersehen in 2010.
Unser Weg führte
uns nun in den Sonnenhof. Hier erwartete uns bereits der Heimleiter und
unser Sangesbruder Werner Hobein. Als alle Sänger bereit waren, sangen
wir – natür- lich wieder unter der Führung von Stefan Fitzke
– zuerst auf vier Stationen jeweils einige Weihnachtslieder für die
Bewohnerinnen und Bewohner, die auf ihren Zimmern verweilen mußten.
Danach ging es in
den großen Saal. Die Bewohnerinnen und Bewohner sangen mit der Klavierbegleitung
durch Werner Hobein ein Lied für uns, bis der Chor Aufstellung genommen
hatte. Wiederum sangen wir unser erstes Weihnachtslied, und dann begrüßte
Hermann Müntinga Heimleitung, Mitarbeiter, Bewohnerinnen und Bewohner
im gut be- suchten Saal. Anschließend sangen wir weitere drei schöne
Lieder.
Nachdem sich alle
Sänger zu den Damen und Herren an die Tische gesetzt hatten, wurden
alle mit herrlich belegten Broten und aromatischen Tee bedient. Wir griffen
ordentlich zu und ließen es uns schmecken. So soll es ja auch sein.
Danke an das Team vom Sonnenhof. Bald wurde das Licht im Saal gedämpft
und die vorbereiteten Feuerzangenbowlen auf den Tischen wurden entzündet.
Speziell beim Nachgießen von Rum kommen stets schöne Bilder
der brennenden Zuckerhüte zustande. Ja – und wenn diese heruntergebrannt
sind und ihren Geschmack in die Feuerzangenbowlen abgegeben haben, schmecken
die heißen Getränke natürlich ausgezeichnet. Eine schöne
Tradition wird hier Jahr für Jahr gern gepflegt.
Angeregte angenehme
Gespräche wurden von einigen weiteren Gesangsdarbietungen unseres
Männerchores, vom gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern mit den
Bewohnerinnen und Bewohnern – wieder am Klavier begleitet von Werner Hobein
– und von lustigen, weihnachtlichen Geschichten, vorgetragen von Werner
Hobein, bereichert.
Ein schöner,
angenehmer vorweihnachtlicher Abend im Sonnenhof nahm seinen Verlauf und
ging wie immer viel zu schnell vorüber. Aber hier gilt bestimmt auch
weiterhin: „Alle Jahre wieder ...“
kds, 12. Dezember 2009
Welch herrliches
Bild – unser Kirchplatz voller Menschen!
 |
Ganz wichtig an diesem
Tag: das Wetter hielt, es war bis auf eine kleine Ausnahme – so gegen 16:00
Uhr – trocken.
Für unseren Männergesangverein
war die Teilnahme an diesem Obernkirchener Adventsmarkt erneut ein schöner
Erfolg.
Schade, daß
nicht ausnahmslos alle Sänger anwesend sein konnten. Das gilt insbesondere
für das „offene Singen“ um 15:00 Uhr.
Unser Sangesbruder
Hermann Müntinga begrüßte mit netten Worten das nahezu
den ganzen Kirchplatz füllende Publikum, Regina Ackmann, die die schönen
Weihnachtslieder am Klavier begleitete und natürlich die Sängerinnen
und Sänger der beteiligten Obernkirchener Chöre. Hermann Müntinga
bemerkte mit besonderer Freude, daß 7 Kinder des Schulchores der
IGS, „Hits for Kids“, mit ihrer Chorleiterin, Angelika Staaks, gemeinsam
mit den Erwachsenen von der Bühne vor der Stiftskirche für und
mit dem großen Publikum sangen.
Harald Godau hatte
einmal mehr wunderschöne Textblätter vorbereitet, die natürlich
zum gemeinsamen Singen an das Publikum verteilt wurden. Danke dafür,
lieber Harald. |
Und so sangen junge
und ältere Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit Jung und
Alt im großen „Obernkirchner Chor“ die Lieder „Alle Jahre wieder“,
„Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“, „Laßt uns froh und munter
sein“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Kling, Glöckchen,
kling“, „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, „Am Weihnachtsbaum“ und „O,
du fröhliche“. Es darf noch einmal gesagt werden: es war ein herrliches
Bild, unser Kirchplatz voller junger und älterer Menschen, die oft
mit strahlenden Augen die Weihnachtslieder gemeinsam mit uns Obernkirchener
Chören sangen. Der Sinn des „offenen Singens“, schöne Augenblicke
des miteinander Singens zu erleben, war voll erfüllt. Allen beteiligten
Sängerinnen und Sängern und Regina Ackmann am Klavier sagen wir
nochmals unseren herzlichen Dank. Diesen Dank und den Dank an das große
Publikum sagte zum Schluß Hermann Müntinga, der allen ebenso
eine gute Vorweihnachtszeit wünschte.
Jetzt ist das Wort
„Dank“ schon einige Male gefallen. Zurecht! Und weitere Worte des Dankes
sind angebracht. Da haben sich wieder etliche unserer Sangesbrüder
in der Vorbereitung und im Ablauf unserer Teilnahme am diesjährigen
Obernkirchener Adventsmarkt unglaublich eingebracht. Ohne dieses Engagement
wäre ein Mitwirken unseres MGV Obernkirchen allerdings kaum möglich.
Namentlich genannt
seien Friedhelm Voigt, Wolfgang Behrendt und Klaus Mainka, für einen
großen Teil der Organisation und Vorbereitung. Heinz-Dieter Schaper
und sein Mitarbeiter zeichneten für die handwerkliche Umsetzung einiger
Verbesserungen unserer Hütte verantwortlich, wie für deren Auf-
und Abbau. Viele gute Ideen von Harald Godau wurden an der Hütte verwirklicht.
Günter Irzik, Walter Hachmeister und Wolfgang Behrendt haben die Hütte
von außen und innen sehr schön gestrichen. Viele Besucher haben
das übrigens sehr wohl bemerkt. Ein gemeinsames Danke darf noch einmal
an die Sangesbrüder gesagt werden, die am Freitag – teils bei Regenwetter
– so tapfer beim Aufbau der Hütte geholfen haben. Ganz wichtig auch
die große Hilfe von Erwin Höhn, der die Installation der gesamten
elektrischen Anlage vornahm.
Der Adventsmarkt selbst
begann dieses Jahr nach dem Gottesdienst in der Stiftskirche bereits
um 12:00 Uhr. Schon um 10:00 Uhr waren Hanna und Wilhelm Dörries gekommen,
um mit uns den „hausgemachten Glühwein“ vorzubereiten. Margreth Behrendt
und und Gerda Bartels schmierten die Schmalzbrote. Der 1. Vorsitzende,
Klaus-Dieter Scheithauer, war für „die Musik“, das Schneiden des Harzer
Käse verantwortlich. Böse Zungen sahen das natürlich sofort
sinnbildlich: „was Scheithauer anfaßt, ist Käse“. Da kann ich
als Betroffener nur sagen: „Ha, ha, ha!“
Ja – und direkt um
12:00 Uhr ging’s dann los. Erst etwas verhalten, aber im Verlauf des schönen
Nachmittags brummte es so einige Male vor und in unserer Hütte. Da
hatten unsere Standbesatzungen und das Ehepaar Dörries oft einiges
zu tun. Es sei gestattet, die Ehepaare Bartels, Behrendt, Faul, Hachmeister,
Kütemeyer, Mainka, Scheithauer und Voigt zu nennen, die mit dem Ehepaar
Dörries für eine stets gelungene Bewirtung unserer vielen Gäste
sorgten. Das alles im Sinne und zum Wohle unseres Männergesangvereins.
Wir hatten natürlich auch attraktive Angebote: hausgemachter Glühwein
oder eben dieser Glühwein als „Harmonie mit Marille“, „Harmonie mit
Pfirsich“ bzw. „Harmonie mit Schlehe/Rum“. Das schmeckte, wie uns viele
Besucher bestätigten. Herrlich auch die „heiße Sängerliebe“,
ein erwärmter Likör mit Sahnehäubchen und Schokoraspeln
in Mokkatassen. Hmmmm!
Zu „futtern“ gab’s
bei uns wieder die Schmalzbrote oder die Schmalzbrote mit Musik. Immer
wieder gern gegessen.
Ja – und richtige
Renner waren auch in diesem Jahr die von Karl Buchmeier gebackenen „Swenka
Canel-Bullar“ und die von Klaus Mainka gefertigten „Notenschlüssel“.
Schön, daß diese beiden Gebäckstücke, die es ja zum
Obernkirchener Adventsmarkt nur bei uns gibt, so gut ankommen. Nochmals
ein Kompliment und ein Dank an unsere beiden Bäcker.
Fazit: Es ist nach
wie vor richtig, daß sich unser MGV in die Gemeinschaft zum Obernkirchner
Adventsmarkt mit der eigenen Hütte und dem „offenen Singen“ einbringt.
Hier lebt noch ein menschliches Miteinander mit individuellen Ständen.
Und rein kommerziellen Gesichtspunkte stehen weiß Gott nicht im Vordergrund.
Wir sind im kommenden
Jahr bestimmt wieder dabei!
kds, 30. November 2009
PS: Sollte ich Jemanden
bei den Dankesworten vergessen haben, so ist das keine Absicht und ich
bitte mir das zu verzeihen. Danke.
Das „offene Singen“
auf dem Kirchplatz war eine reine Freude.
|
Zum Volkstrauertag
zeigte sich das Wetter diesmal gnädig!
Wie jedes Jahr, so
begleitete unser Männerchor unter der Leitung von Stefan Fitzke auch
diesmal die Feierstunde am Ehrenmal zum Volkstrauertag am 15. November
2009. Gut, es war etwas kühl. Aber es war ja auch Mitte November.
Nur, erfreulicherweise blieb es dieses Jahr trocken. Manchmal kam sogar
die Sonner etwas hervor. Nachdem Bürgermeister Oliver Schäfer
alle Anwesenden und die Abordnungen begrüßt hatte, eröffnete
unser Chor mit dem „Frieden“. Nach der Ansprache vom Bürgermeister
und der Kranzniederlegungen sangen wir das „Herr, es wird Abend“. Gemeinsam
mit allen Anwesenden wurde abschließend die dritte Strophe unserer
Nationalhymne gesungen. Mit einem Dank an unseren Chor für die Lieder
und alle Besucher für ihr Erscheinen verabschiedete Oliver Schäfer
die Versammlung in das verbleibende Wochenende.
kds, 16. November 2009 |
Geschichten,
die das Leben schreibt.
Die kleine Begebenheit,
von der ich einfach schreiben muß, ist tatsächlich so nach unserem
Übungsabend am 12. November 2009 passiert.
Nach dem Proben sitzen
wir immer etwa ½ Stunde gemütlich zusammen. Es werden für
den Chor bestimmte Informationen weitergegeben, und es wird auch locker
„gequatscht“. Huber Beller hatte mir davon erzählt, daß trotz
unseres Singens am 9. November 2009 bei strömendem Regen unsere Liedvorträge
sehr gut angekommen sind. Solch positive Informationen gebe ich natürlich
sehr gern und wie ich meine zurecht an den Chor weiter. Als ich dem Chor
sagte, daß eine Dame zu Hubert meinete, speziell beim „Sanctus“ sei
ihr ein Schauer den Rücken hinuntergelaufen, hörte ich den neben
mir sitzenden Walter Hachmeister sofort in seiner trockenen Art bemerken:
„Na, das ist doch kein Wunder, bei dem Sauwetter.“
Da hatte der liebe
Walter zur Freude aller meine ungewollte „Steilvorlage“ direkt und gekonnt
aufgenommen und vollendet. Spaß muß sein – sogar nach dem Singen.
Danke, lieber Walter!
kds, 13. November 2009
|
Gedenkfeier
am 9. November 2009
Die Stadt Obernkirchen
hatte gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde
Obernkirchen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, der Opfer
des Holocaust und der Ereignisse der Reichsprogromnacht im Jahre 1938 zu
gedenken.
Trotz andauernden
Regenwetters kamen viele Menschen dieser Aufforderung nach und trafen sich
um 18:00 Uhr am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in Obernkirchen
an der Bornemannstraße / Ecke Strullstraße. Geleitet wurde
die Veranstaltung von Pastor Schwiegk. Die Ansprache hielt unser Alt- und
Ehrenbürgermeister Adolf Bartels. Während einiger Minuten der
gemeinsamen Stille entzündeten junge Menschen der Kirchengemeinden
6 Kerzen und stellten diese am Gedenkstein auf.
Unser Männerchor
unter der Leitung von Stefan Fitzke begleitete die Feierstunde mit den
Liedern „ Sanctus“, „Frieden“ und „Herr, es wird Abend“.
Mit seinen Schlußworten
dankte Pastor Schwiegk auch ausdrücklich unserem Chor für die
Mitgestaltung der Gedenkfeier.
kds, 10. November 2009 |
Urgemütlich
und lustig war’s!
Am Donnerstag, 22.
Oktober 2009, war es in diesem Jahr soweit. Unser „besonderer Übungsabend“
in der schönen Mühle in Meißen stand an. 14 Sänger
und zeitweise Chorleiter Stefan Fitzke trafen sich um 19:00 Uhr zu diesem
schon viele Jahre traditionel- len Beisammensein. Die Wirtsleute der Familie
Hohmeyer hatten den flackernden und prasselnden Kamin gut vorgeheizt und
bewirteten uns einmal mehr mit schmackhaften Schmalz- und Leberwurstbroten.
Dazu gab es kleine Gürkchen. Da wurde von uns natürlich wieder
gut zugelangt, weil’s einfach wie gewohnt schmeckte. Danke, liebe Familie
Hohmeyer, natürlich auch für die Runden an Mühlentropfen.
Bei Alsterwasser, Bier und Wein ließen wir es uns richtig gut gehen.
Es wurde gescherzt und gelacht. Unser erfolgreiches Konzert mit dem Blasorchester
TSV Krainhagen vom letzten Samstag, 17. Oktober 2009, war anfangs selbstverständlich
noch einmal Gegenstand der Gespräche. Jeder hatte erfreuliche, nur
positive Erfahrungen und Reaktionen zu berichten. Wir wollen auch zukünftig
noch solch wertvolle Gemeinschaftserlebnisse genießen.
Zurück zu unserem
Mühlenabend: die vorgetragenen lustigen, teils deftigen Witze aufzu-
zählen, ist nicht möglich. Da blieb kein Auge trocken. Aus vollen
Brust und mit viel Leidenschaft wurde gesungen, gesungen und noch einmal
gesungen. Da waren uns unsere gelben Textbüchlein eine gute Unterstützung,
und Harald Godau hatte zu der Melodie des „Marmor, Stein und Eisen bricht“
mit dem Refrain „Zähne rein und Brille auf“ einen Text auf unser Sängerleben
und den Dank an die Wirtsleute erdacht. Danke, lieber Harald, das war wieder
richtig gut.
Und eh wir uns versahen,
war es so 22:00 Uhr und Zeit für die Heimfahrt.
Ein gelungener Abend
fand sein Ende. Schön, daß diese geselligen Beisammensein –
hier traditionell in reiner Männerrunde – Teil unseres harmonischen
Vereinslebens sind. So möchten wir das nicht missen. Müssen wir
ja auch nicht.
Es war einmal
Eine kleine Sammlung
von Anekdoten zu den Mühlenabenden von Harald Godau
So beginnt manche Geschichte.
Auch diese, von der
ich euch nun berichte.
Es war einmal, in
den 80er und 90er Jahren,
da sind Gerda und
Klaus gern nach Kärnten gefahren.
Hermagor war das Urlaubsziel,
das ihnen, warum auch
immer, gefiel.
Hier trafen sie ein
geselliges Ehepaar,
das, wie sich rausstellte,
aus Minden / Meißen war.
Man unterhielt sich
– über Privates sogar –
u.a., daß die
Familie Hohmeyer im Besitz einer Mühle war.
Einer Holländermühle
aus dem Jahr 1869,
mit einem urigen Backhaus,
nur für Feste, versteht sich.
Auch, daß an
den „Mühlentagen“ hier Chöre sangen.
Als Klaus das hörte,
seine Gehirnzellen schwangen.
Das wär’ doch
was für den Männergesangverein,
ein besonderer Sängerabend,
ganz für uns allein.
Man konnte mal so
richtig auf die Pauke hau’n,
und das alles ohne
unsere aufpassenden Frau’n.
Wir sangen zu den
ersten Kreis-Mühlentagen
unsere vierstimmigen
Chorsätze und Balladen,
die keiner von den
Gästen hören konnte bzw. wollte.
Man uns trotzdem höflich
Beifall zollte.
Es war einfach zu
laut an den Tischen und dem Bierwagen.
Franz wich von seiner
Linie nicht ab. Er hatte das Sagen.
Beim Hubertus sangen
wir schon leichteres Liedgut,
und das gab auch uns
Sängern zum Weitermachen Mut.
Wir sangen einfache
Lieder und kamen damit an,
alle waren zufrieden,
die Familie Hohmeyer voran.
Weil beim Stefan der
Chor im letzten Jahr zu schwach,
wurden einstimmige
„Ohrwürmer“ zu Gehör gebracht.
Mit kds am Keyboard
und Lautsprecher,Verstärker
hatten wir mit den
Anwesenden keinen Ärger.
Wir kamen mit unseren
zum Teil lustigen Texten gut an
und füllten ganz
allein das Programm.
So auch in diesem
Jahr 2009
konnten wir die Zuhörer
mit unseren Liedern erfreu’n.
Ja, die Gäste
blieben sitzen und sangen sogar mit
und verabschiedeten
uns mit der Bitt’,
im nächsten Jahr
wieder dabei zu sein.
Von uns aus gerne,
wir würden uns freun.
Wenn wir im Herbst,
wie auch heute, zum „Besonderen“ gingen,
ein „Dankeschön“
der Familie Hohmeyer für das Kreis-Mühlentag-Singen,
in das urige Backhaus
nach Minden / Meißen,
mußten wir meistens
Schwerstarbeit leisten.
Bei belegten Broten,
Bier, Schnaps und Wein,
ließen wir den
lieben Gott einen guten Mann sein.
Es wurde gesungen
und viel gelacht,
auch so manche Geschichte
zu Gehör gebracht.
In dem alten Backhaus
spuckte keiner in sein Glas
und einige sahen auf
dem Heimweg doch recht blaß
aus der Wäsche
und ahnten im Vorfeld schon,
wie sie zu Hause begrüßt
würden: mit Spott und Hohn.
Es passierte auf dem
Heimweg wirklich so einiges, z.B.:
Ich stand mit U. im
Bus am mittleren Ausstiegsschacht.
Wir haben gesungen,
gelästert und gelacht.
Plötzlich war
der U. weg. Ich hörte ihn nur noch lallen –
Er war in den Schacht
hineingefallen.
K. fand seine Haustürschlüssel
nicht.
Seine Frau nahm ihn
auf sein spätes Klingeln hin in die Pflicht.
Am nächsten Tag
wurde am Backhaus fleißig gesucht
und weil er den Schlüssel
nicht fand, auch kräftig geflucht.
Um es abzukürzen,
der Schlüssel wurd’ gefunden
In T.s Hosentasche,
nach einigen Stunden.
T. zog im Backhaus
‚ne falsche Jacke an
und fand darin die
Schlüssel dann,
steckte diese unbeabsichtigt
in seine Hosentasche –
denn leere Jackentaschen,
das war seine Masche.
F. fiel in seinen
Akkordeonkasten rein.
T. stürzte und
brach sich ein Schlüsselbein.
Andere schliefen am
Mühlenhang ihren Rausch aus
und gingen dann in
die falsche Richtung nach Haus.
Einige Sangesbrüder
trieben es so toll,
daß bei deren
Frauen das Maß war voll
und der Traum vom
„besonderen Übungsabend“ vorbei.
Da halfen keine Blumen,
auch keine Schmeichelei.
Bei diesen Sangesbrüdern
kam es bereits zum Tragen,
denn die können
schon „Es war einmal“ sagen.
Irgendwann sind auch
wir damit dran. Ein schwacher Trost.
Aber bis das soweit
ist, sage ich: Prost.
Danke sagen wir den
freundlichen Wirtsleuten hier,
für die nette
Bewirtung, Schnaps, Rotwein und Bier.
Wir wünschen
allen, die hier im Backhaus sind,
alles Gute, Gesundheit
und viel Glück.
Auf daß ihr
gut nach Hause find’,
und laßt keinen
hier zurück.
Mann,
oh Mann, welch ein Konzert,
welch ein beglückendes
Geimeinschaftserlebnis!
Natürlich haben
wir uns mit unserem jungen Chorleiter, Stefan Fitzke, schwerpunktmäßig
nach den diesjährigen Sommerferien, gewissenhaft auf das Konzert am
Samstag, 17.10.2009, vorbereitet. Wir sind sicher, daß Dirigent,
Lothar Hitzek und seine Musikerinnen und Musiker vom Blasorchester TSV
Krainhagen dies ebenso taten.
Dennoch war die positive
Anspannung vor dem erstmalig veranstalteten gemeinsamen Konzert mit geistlichen
und weltlichen Musik- und Chorsätzen groß, wollten doch alle
Akteure den zahlreichen Besuchern in der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen
ihre bestmöglichen Leistungen bieten.
Und das ist zur Freude
aller – Musikanten, Sänger und Publikum – voll und ganz gelungen!
Unser Männerchor
eröffnete pünktlich um 19:00 Uhr mit dem „Willkommen“. Anschließend
begrüßte Pastor Schwiegk – selbst Musiker im Blasorchester TSV
Krainhagen und Hausherr – die Besucher in seiner bekannt freundlichen,
lockeren Art. Pastor Schwiegk moderierte den schönen Abend ebenso
souverän vor den wechselnden Musikblocks unseres Chores bzw. des Blasorchesters.
Dafür sagen wir hier noch einmal Anerkennung und Dank.
Folgende Musikstücke
wurden zu Gehör gebracht:
Anhaltender Applaus, viele
strahlende Augen und erkennbares Genießen im dankbaren Publikum waren
allen Musikern stets ein wohltuender schöner Lohn für die konzentrierten
und dennoch lockeren und freudigen Bemühungen. Auch beiden Dirigenten
war der jeweilige Spaß an der Musik und mit den Sängern bzw.
Bläsern anzusehen. Wie leicht war es doch wieder einmal, den musikalischen
Vorgaben und Wünschen der Dirigenten zu folgen. Folgende Musikblocks
dürfen herausgehoben werden: das war zum einen der dritte Block unseres
MGV, bei dem uns Regina Ackmann gewohnt gekonnt am Klavier begleitete.
Das von unserem Sangesbruder, Wolfgang Behrendt, als Solist vorgetragene
„Ave Maria“ von Gounod berührte die Herzen. Lieber Wolfgang, Hut ab,
ein gelungener Auftritt. Liebe Regina Ackmann, vielen Dank für die
Unterstützung.
Ja, und zum Abschluß
des Konzertes verzauberten unser Chor und das Blasorchester die Besuchern
mit dem gemeinsam vorgetragenen „Ich bete an die Macht der Liebe“, dirigiert
von Stefan Fitzke und dem „Dona nobis pacem“, geleitet von Lothar Hitzek.
Welch herrliche Stücke, im Vortrag begeisternd gelungen. Das hat richtig
Freude bereitet und so manchem von uns ist ein Schauer den Rücken
hinunter gelaufen. Mann, oh Mann!
Unser Chor ist Pastor
Schwiegk ausgesprochen dankbar, daß er vor dem „Dona nobis pacem“
mit wunderschönen passenden Worten zu einem kurzen Gedenken an unseren
am 8. Oktober 2009 verstorbenen und am 16. Oktober 2009 zu Grab getragenen
Sangesbruder, Reinhard Möller, bat. Alle kamen dieser Bitte nach und
erhoben sich von ihren Plätzen.
Pastor Schwiegk, der
angenehm locker durch das gesamte Programm geführt hatte, dankte nach
dem letzten Lied mit anerkennenden Worten Regina Ackmann, Stefan Fitzke
und Lothar Hitzek stellvertretend für alle Sänger und Musikanten
für das Geleistete. Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender des MGV, überreichte
Regina Ackmann als Zeichen des Dankes einen kleinen Blumenstrauß.
Beide Dirigenten bekamen aus der Hand
unseres 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, je einen guten Tropfen.
Klar, daß anschließend
das letzte Lied „Kein schöner Land“ gemeinsam mit dem Publikum gesungen
und von Regina Ackmann an der Kirchenorgel begleitet, großen Anklang
bei allen Anwesenden fand.
Ein wunderschönes
Konzert war zuende und ausgesprochen viele Besucher bekundeten ihre Begeisterung.
Besonders erfreulich war, daß die Musik des Abends sowohl sehr junge
Menschen als auch das etwas ältere Publikum angesprochen hat.
Alle Probenarbeit
hatte sich wieder einmal gelohnt und fand in einem phantastischen Konzert
die Erfüllung.
Die Kombination Männerchor
und Blasorchester ist absolut gelungen und verlangt natürlich nach
einer Wiederholung. Darüber werden sich die Verantwortlichen auf jeden
Fall Gedanken machen und ein weiteres Zusammenwirken anstreben.
Und wenn wir die Menschen
mit unserer Musik erreichen und ihnen wunderbare Augenblicke bereiten,
dann dürfen wir sehr zufrieden und – ja, auch stolz sein.
Unser Männerchor
bedankt sich hier noch einmal ausdrücklich bei allen Aktiven des Blasorchesters
TSV Krainhagen für die herrliche Musik. Wir waren sehr beeindruckt
von den Gesamtleistungen und den Solopassagen einzelner Bläsergruppen,
der Trompeter und des Schlagzeugers. Einfach toll! Danke.
kds, 19. Oktober 2009
Das Blasorchester
TSV Krainhagen unter der
Leitung von Lothar
Hitzek, ein phantastisches Ensemble!
Unser Chor genießt
- wie das Publikum - das „Ave Maria“, gesungen von
Wolfgang Behrendt,
am Klavier begleitet von Regina Ackmann.
Lothar Hitzek dirigiert
das Blasorchester und unseren Männerchor beim gemeinsamen „Dona nobis
pacem“. Auf der Orgelempore steht ein Solotrompeter. Seine Partnerin (nicht
im Bild) steht auf der gegenüberliegenden Kirchenseite. |
|
Fotos: Horst Völkening
(Danke, lieber Horst!)
|
Wir nahmen
Abschied von Reinhard Möller!
|
Wir
trauern um Reinhard Möller. Wir haben am 8. Oktober 2009 einen liebenswerten
Sangesbruder und guten Freund verloren.
Er hat seit dem 10.01.1974
– also mehr als 35 Jahre – im 2. Tenor unseres Chores
gesungen und das stets mit großer Freude.
Am 16. Oktober 2009
begleiteten wir mit drei Liedern die von Pastor Meinberg gestaltete emotionale
Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Wir sangen „Alta Trinita beata“, „Ich
bete an die Macht der Liebe“ und von Regina Ackmann an der Orgel begleitet
„Wenn der Tag zuende geht“. Die Leitung hatte unser Dirigent Stefan Fitzke. |
Unser gesamter Chor wird
Reinhard Möller mit seiner stets ruhigen, angenehmen Art in guter
Erinnerung behalten. Sein trockener Humor, oft mit einem Schalk im Nacken
wird uns in Erinnerung bleiben.
Seiner lieben Ehefrau
Anne wünschen wir für die kommende Zeit viel Kraft und Stärke.
Unsere Gedanken sind
bei unserem Sangesbruder, bei Reinhard, bei seiner Ehefrau und seiner Familie.
kds, 16. Oktober 2009 |
Unsere
schöne Tagestour nach Bremen und Fischerhude
Mann, hatten wir wieder
einmal ein Glück mit dem herrlichen Spätsommerwetter. Am Samstag,
26. September 2009, starteten wir pünktlich um 7:30 Uhr unsere Busfahrt.
Organisator Friedhelm Voigt begrüßte unsere Sängerfamilie,
und los ging’s nach Bremen. Daß wir einmal mehr eine lustige, lebhafte
Truppe waren, muß nicht besonders erwähnt werden.
In Bremen angekommen,
teilte sich unsere Reisegesellschaft. Etwa die Hälfte – das waren
überwiegend unsere lieben Frauen – stiegen in der Nähe der Bremer
Altstadt aus, um hier etwas bummeln zu gehen. Die zweite Gruppe – logischerweise
überwiegend die Männer – fuhren weiter zur EADS-Führung
auf dem Bremer Flughafen. Klar, daß hier die Technikfans bei der
interessanten Führung voll auf ihre Kosten kamen.
Zur Mittagszeit ging
es gemeinsam mit dem Bus weiter nach Fischerhude, einem in der Tat sehr
idyllischen kleinen Dorf nicht weit von Bremen. Hier kehrten wir recht
hungrig im Restaurant Haus Berkelmann ein. Da der gute Friedhelm die Vorbestellung
der gewünschten Gerichte ausgesprochen gut organisiert hatte, brauchte
niemand lange auf sein Essen zu warten – und geschmeckt hat es offensichtlich
allen.
Mit wenigen Schritten
erreichten wir vom Restaurant aus die freundliche, helle kleine Liebfrauenkirche
in Fischerhude. Friedhelm trug einige interesante Informationen zur Kirche
und zu den im Außenbereich aufgestellten Grabsteine vor. Unser Chor
sang unter der Leitung unseres Sangesbruders Hans Krömer (lieber Hans,
noch einmal Dank für Deinen Einsatz) die Lieder „Alta Trinita beata“,
„die Rose“, „das Morgenrot“ und „dona nobis pacem“.
Anschließend
erkundeten wir ein wenig den schönen Ort. Viele Kunsthandwerkgeschäfte
und Cafés luden zur Einkehr ein. Schön war’s.
Wie so oft an solchen
Tagen kam der Zeitpunkt der Rückfahrt nach Obernkirchen eigentlich
zu schnell. Mit der uns eigenen Disziplin ging es mit vielen interessanten
Eindrücken um 17:30 Uhr auf die Heimreise.
Natürlich wurde
im Bus das eine oder andere Lied gesungen, bis wir gegen 20:00 Uhr wohlbehalten
und zufrieden unsere Heimatstadt erreichten.
Friedhelm Voigt dankte
der Sängerfamilie für die Teilnahme und dem Busfahrer für
die ruhige, angenehme Hin- und Rückfahrt.
Und natürlich
sagen wir alle unserem Sangesbruder Friedhelm an dieser Stelle nochmals
Dank für die Mühe, die er sich in der Vorbereitung und Durchführung
dieser Tagestour nach Bremen und Fischerhude gemacht hat.
bei Kaffee und leckerem
hausgemachten Kuchen
lassen wir einen schönen
Tag ausklingen
kds, 27. September
2009
„Laßt
uns alle fröhlich singen!“
Das haben wir sehr
erfolgreich getan – und dürfen stolz darauf sein!
Am 13. September 2009
veranstaltete der Männerchor Stadthagen im Rahmen seines 160-jährigen
Jubiläums das Sängerevent „Stadthagen singt“ auf dem wunderschönen
Gelände des Landsbergschen Hofes.
Neben dem gastgebenden
Männerchor Stadthagen sangen folgende Chöre: gemischter Chor
Heuerßen, Wunstorfer Doppelquartett, Einigkeit Sülbeck, Männergesangverein
Hagenburg-Bokeloh, Chorgemeinschaft Stadthagen unser Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. und abschließend die Männerchöre
Stadthagen und Schaumburg in einer Chorgemeinschaft.
Zudem sorgte die junge
Schaumburger Big Band der Musikschule der Märchensänger mit schmissiger
Musik für Kurzweil zwischen dem Chorgesang und zum Abschluß
der gelungenen Veranstaltung.
Unser Männerchor
hatte seinen Auftritt um 16:45 Uhr unter der bewährten Leitung von
Stefan Fitzke. Wir sangen die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“,
„Laßt uns alle fröhlich singen“, „amitié“ und zum Schluß
„goodbye, ladies“.
Eines darf festgestellt
werden: wir haben wieder einmal einen Tag erwischt, an dem unserem Chor
alles besonders gut gelang. Okay, das fing sicher mit der von Stefan getroffenen
Liedauswahl an. Da stimmte selbst in diesem (vom Veranstalter gewünschten)
recht kurzen Gesangsblock eine gewisse Linie und die Aussage. Und unser
„amitié“ sowie das „goodbye, ladies“ werden wohl nur von uns gesungen.
Stefan dirigierte
gewohnt locker, freundlich und nuanciert engagiert. Alle Sänger waren
100 %ig bei der Sache, achteten aufmerksam auf das Dirigat von Stefan und
folgten freudig und gekonnt seinen Wünschen und Vorstellungen in Dynamik
und Lautstärken. Das Singen hat uns großen Spaß gemacht.
Und das kam beim Publikum an. Ein lang anhaltender Applaus nach dem „goodbye,
ladies“ war uns ein schöner Lohn, eine Bestätigung unseres guten
Gesangs. Und – wie der Stefan gestrahlt hat. Das war ansteckend.
Sehr wohltuend waren
zudem die anerkennenden Worte von Sängerinnen und Sängern der
anderen Chöre. Ja, und ohne überzubewerten oder gar abzuheben,
gebe
ich hier gern die Aussage einer Besucherin wieder, die ich selbst gehört
habe. Sie sagte mit leuchten Augen: „Ihr seid doch aus Obernkirchen, nicht
wahr. Euer Chor hat wunderbar gesungen. Das war heute an Chorgesang das
Beste, was zu hören war.“ Natürlich haben wir uns für das
schöne Lob artig bedankt und lassen dies hier einfach einmal so stehen.
kds, 14. September
2009
|
Danke, liebe
Frau Dörries und lieber Herr Dörries!
Chorleiter Stefan Fitzke
und die Sänger unseres Männerchores bedanken sich hier noch einmal
für eine bemerkenswerte Geste des Ehepaares Dörries.
Beide sind langjährige
Freunde unseres Vereins, haben schon an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen
und waren zudem sehr gute Freunde unseres im Mai 2009 verstorbenen
Sangesbruders, Klaus Reinhold.
In Erinnerung an den
guten Freund, Klaus Reinhold, und ein wenig auch aufgrund der Tatsache,
daß dem Ehepaar Dörries die Liedvorträge unseres Chores
auf der Trauerfeier für Klaus Reinhold in der katholischen Kirche
St. Josef sehr gefallen haben und zu Herzen gingen, luden beide unseren
Chor nach dem Singen zum Obernkirchener Bildhauer-Symposium am 3. September
2009 zu einem kleinen Umtrunk ein.
Unser Chor nahm diese
nette Einladung gern an und ließ sich die vom Ehepaar Dörries
gereichten hervorragenden Weine munden.
Danke, liebe Frau
Dörries und lieber Herr Dörries für diese sehr menschliche
Geste!
Es war für uns
alle gut und irgendwie auch schön, daß wir an diesem Abend in
unserer Gemeinschaft an unseren verstorbenen Sangesbruder Klaus Reinhold
gedacht haben. Seine Gedanken und seine Tatkraft wirken ja noch heute in
unserem Verein.
Selbstverständlich
gilt das Gleiche für unseren im August 2008 verstorbenen Sangesbru-
der Siegfried Scheer. Auch Siegfried ist und wird nicht vergessen.
Beider Verdienste
um unseren Verein sind und bleiben sehr groß.
kds, 4. September 2009 |
Singen
bringt Freude!
Eigentlich ist es eine
allseits bekannte Tatsache. Am Donnerstag, 3. September 2009, wurde auf
dem schönen Kirchplatz der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen
wieder einmal der Beweis erbracht.
Der Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. machte ab 19:00 Uhr mit einem bunten Liederstrauß
den Künstlern des 8. Obernkirchener Bildhauer-Symposiums seine Aufwartung.
Trotz des tagsüber äußerst wechselhaften Wetters mit zahlreichen
Regenschauern waren zum Singen des Männerchores erfreulich viele Besucher
zum Kirchplatz gekommen. Und der Himmel hat dies belohnt. Es fiel während
der Veranstaltung nicht ein Tropfen Regen.
Nachdem Adolf Bartels
als Mitglied des Vorstandes des IOBS Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger
herzlich begrüßt hatte, sang der Chor das Lied „Willkommen“.
Mit seinen kurzen Begrüßungsworten wies der 1. Vorsitzende,
Klaus-Dieter Scheithauer, auf die an die Besucher verteilten Textblätter
hin, in denen neben der Programmfolge die Texte der Lieder abgedruckt waren,
die der Chor gemeinsam mit allen Besuchern singen wollte. Das waren anfangs
die Lieder „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, „Mein Vater war ein Wandersmann“
und „Glückauf, glückauf, der Steiger kommt“.
Es war begeisternd,
mit welcher Freude die vielen Besucher diese Lieder mitsangen. So sollte
es sein. Die verteilten Textblätter halfen da sicher der Textsicherheit
und wurden gern angenommen.
Anschließend
trug der Männerchor die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“,
„Laßt uns alle fröhlich singen“, „Die Rose“, „amitié“
und „Die Abendglocken rufen“ unter der Leitung von Stefan Fitzke vor. Ein
bei diesen vierstimmig gesungenen Liedern sehr aufmerksames Publikum spendete
dankbar langanhaltenden Applaus. Die Liedauswahl fand großen Anklang.
Nachdem der Chor noch
das Lied „Wo die Weser rauscht“ gesungen hatte, stimmten alle Besucher
begeistert in die Lieder „Dort am Bückeberg“, „Wo die Weser einen
großen Bogen macht“ und natürlich in das „Schaumburger Heimatlied“
ein.
Der Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. verabschiedete sich nach freundlichen Worten
des Dankes von Chorleiter, Stefan Fitzke und dem Vorsitzenden, Klaus-Dieter
Scheithauer, an das zufriedene Publikum mit den Liedern „Goodbye, ladies“
und „Wenn Freunde auseinandergehn“.
Da die Programmfolge
Anlaß und Ort entsprechend offensichtlich sehr gut gewählt war
(für die Liedauswahl zeichneten Harald Godau und Stefan Fitzke verantwortlich),
hatten die vielen Besucher und Sänger gleichermaßen Spaß
und Freude beim Singen.
Adolf Bartels dankte
dem Chor herzlich für die schöne Veranstaltung. Selbstverständlich
registrierten Chorleiter und Sänger die spontanen Äußerungen
vieler Besucher, die ebenfalls Lob und ihre Freude über das gemeinsame
Singen zum Ausdruck brachten.
Das freute den Chor
natürlich ungemein und machte auch ein wenig stolz.
Viele Menschen singen
gern, denn singen bringt Freude – zumal in Gemeinschaft!
kds, 4. September 2009
Wieder
sehr zufriedene Menschen und viel Lob!
Wie erstmalig im August
2008 gestaltete unser Männerchor am Sonntag, 23. August 2009 ab 15:00
Uhr mit schwungvollen Liedern ein etwas 2-stündiges Programm für
die zahlreichen Besucher des Mühlentages an der schönen Mühle
in Meißen / Minden.
Nachdem die Gastgeberin,
Gabi Hohmeyer, die Gäste begrüßt und unseren Chor kurz
vorgestellt hatte, hob der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, die
jahrzehntelange Verbundenheit der Sänger mit der Familie Hohmeyer
hervor, begrüßte seinerseits die vielen Besucher und wünschte
viel Freude und Spaß an den folgenden Liedern. Natürlich wurden
alle Anwesenden aufgefordert, nach Kräften mitzusingen.
Genau davon wurde
erfreulicherweise bei allen Liedern reger Gebrauch gemacht. Verständlich,
daß wir bei unseren drei Vortragsblocks stets in freudige Gesichter
zufriedener Menschen schauen durften. Der Funke ist sehr schnell von uns
Musikanten auf die mitsingenden Besucher übergesprungen. Das wiederum
machte unserem Chor viel Spaß, sodaß das Resultat ein überaus
gelungener, fröhlicher Nachmittag bei übrigens herrlichem Sommer-Sonnenwetter
war.
Neben der eigenen
Freude über den gelungenen Auftritt taten die vielen Lobesworte der
Gastgeberin, Gabi Hohmeyer und zahlreicher Besucherinnen und Besucher sehr
wohl. Das einmal mehr, da wir wie im Vorjahr unsere eigentlichen chormusikalischen
Pfade verließen und alle Stücke einstimmig mit der Keyboardbegleitung
durch Klaus-Dieter Scheithauer vortrugen. Ja, es bestätigte sich,
daß dies hier zum Mühlentag genau die richtige Vortragsart ist.
Die Besucher können sich durchaus bei einer Tasse Kaffee und einem
Stück frisch gebackenen Kuchen – oder auch einem Bierchen – unterhalten
und singen die Lieder wie oben gesagt freudig mit.
Folgende Lieder haben
wir an diesem schönen Nachmittag gesungen: „ Ja, wir sind mit’m Radl
da“ (was übrigens für viele Besucher tatsächlich stimmt),
„aus Obernkirchen kommt die Musik“, „Bergvagabunden“, „ein Sängerlied“,
„dort am Bückeberg“, „alle Sänger in unsrer Runde“, „am Golf
von Biscaya“, „Capri-Fischer“, „La Paloma“, „mein kleiner grüner Kaktus“,
„rot, rot, rot, rot sind die Rosen“, „Musikanten“, „Schaumburger Heimatlied“,
„an der Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“, „sing man tau“, „hoch
auf dem gelben Wagen“ und „wo die Weser einen großen Bogen macht“.
Resultat: schöne
Lieder, tolle Stimmung, zufriedene Menschen, viel Lob! Herz was willst
du mehr?
unser Männerchor
singt engagiert, auf dem
Keyboard von kds begleitet.
|
unser "Fanclub",
unsere lieben Frauen.
|
kds, 24. August 2009
Hut ab vor
soviel Energie und Einsatz für unseren Verein!
Unser tolles Team,
von links: Friedhelm Voigt, Walter Hachmeister,
Wilfried Bartels,
Karl Buchmeier und Wolfgang Behrendt.
Am Samstag, 15. August
2009, fand ab 14:00 Uhr bei herrlichem Sommer-Sonnenwetter die „Energie
ohne Grenzen Spiel Spaß Tour“ der E.ON Westfalen Weser AG auf
dem Marktplatz in Obernkirchen statt, parallel zum Beachvolleyball-Turnier
auf dem Kirchplatz vor der Stiftskirche.
Aus zahlreichen Anmeldungen
der Obernkirchener Vereine waren 12 Team ausgelost worden, zu denen erfreulicherweise
auch unser Team gehörte.
Bereits um 12:30 Uhr
trafen sich die Teams, wählten aus ihrer Mitte den Teamleiter, der
von den E.ON-Organisatoren in die Regeln und Abläufe der jeweils drei
Spielrunden eingewiesen wurde. Der Leiter unseres 5er-Teams war Wilfried
Bartels.
Immer zwei zugeloste
Teams spielten gegeneinander. Unser Team, das sich natürlich „Sangesfreunde“
nannte, spielte zuerst gegen die „Kümmerlinge“, ein Team des VVO Obernkirchen.
Es ging darum, in einer Minute soviele Fotos wie möglich zu erkennen,
wobei Teilbereiche der Fotos nach und nach geöffnet wurden. Beide
Teams hatten hier eine Serie von Fotos erwischt, die vergleichsweise schwer
zu erraten waren. Da dauerte es doch etliche Sekunden, bis der Kassenbon
(ein Papierstreifen mit Zahlen darauf) erraten wurde. Das Spiel endete
letztlich 5 zu 2 für die „Kümmerlinge“, die bei drei Fotos jeweils
einen Hauch schneller die richtige Antwort wußten.
In der zweiten Spielrunde
ging es um Kreativität. Unser Team spielte wieder gegen die „Kümmerlinge“.
Zuerst ging es darum, vorgegebene Begriffe pantomimisch den Teammitgliedern
zum Erraten vorzuführen. Karl Buchmeier war unser Pantomime. Karl
legte sich mächtig ins Zeug, und es gelang ihm, erfeulich viele Begriffe
in kurzer Zeit seinen Mitspielern erkennbar darzustellen. Hut ab, lieber
Karl.
Im zweiten Teil dieses
Spiels mußten vorgegebene Begriffe möglichst schnell und erkennbar
zeichnerisch dargestellt werden. Die Aufgabe des Zeichnens übernahm
für unser Team Friedhelm Voigt. Auch hier konnten einige Begriffe
in der vorgegeben Zeit erraten werden.
Unsere „Sangesfreunde“
und die „Kümmerlinge“ schenkten sich nichts, und so ging diese Spielrunde
unentschieden aus.
Übrigens spielten
alle 12 Team mit enormen Einsatz und noch größerer Freude und
Spaß. Das gefiel natürlich den zahlreichen Zuschauern bei jeder
Spielrunde. Lautstark wurde jedes Team angefeuert und unterstützt.
Selbstverständlich trug auch der immer gutgelaunte und schlagfertige
Moderator zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Es wurde viel gelacht,
wenn sich der Moderator vor oder während der Spiele mit den Mitspielern
unterhielt.
In den dritten Spielrunden
ging es dann um Energie. Jedes Teammitglied hatte in jeweils 30 Sekunden
auf einem Standfahrrad Punkte zu erstrampeln. Das war sicher sehr anstrengend,
und etliche Fahrer mußten erkennen, wie lang doch 30 Sekunden werden
können. Aber auch hier gaben alle alles, egal ob jung oder etwas älter,
ob Frau oder Mann. Unsere Fünf mußten gegen das Team der Freiwilligen
Feuerwehr Krainhagen strampeln. Wolfgang, Walter, Wilfried, Karl und Friedhelm
haben auch in diesem Spiel alles gegeben. Und nach den jeweiligen 30 Sekunden
„Hochleistungssport“ war ihnen die Anstrengung anzusehen. Das ging allen
anderen genauso. Doch schaut man sich hier die Fotos an, ist ebenso die
Spielfreude zu sehen. Toll gemacht, Ihr Fünf.
Daß unsere fünf
Energieradler gegen die wesentlich jüngeren Mitspieler der Freiwilligen
Feuerwehr Krainhagen das Nachsehen hatten, darf erwähnt werden.
Schön ist, daß
unser Team – wie die Mitspieler aller anderen Teams – großen Spaß
und Freude an den Spielen hatten und das alle stets ihr Bestes gegeben
haben.
Das ist äußerst
anerkennenswert und zeugt von hohem sportlich, fairem Engagement.
Wilfried Bartels,
Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Walter Hachmeister und Friedhelm Voigt
haben unseren Männergesangverein sehr würdig vertreten.
Die vielen Zuschauer
waren begeistert von den vor den beiden ersten Spielrunden spontan vorgetragenen
Liedern und dem „Wenn Freunde auseinandergehn“ nach dem letzten sportlichen
Einsatz beim Energieradeln. In einer (leider nicht vergebenen) Sympathiewertung
läge unser 5er-Team mit Sicherheit ganz weit vorne.
Und so konnten unsere
Mannen mit Stolz den zwölften und damit letzten Platz im Teilnehmerfeld
akzeptieren, zumal die letzten fünf, sechs Teams eh lediglich 1 oder
2 Punkte trennten.
Berechtigter Sieger
dieser Veranstaltung wurde das Team der „Pettycoats und Cowboys“ aus Krainhagen.
Das wurde von allen mitspielenden Teams und von den insgesamt begeisterten
Zuschauern so gesehen und mit einem starken Zusatzapplaus belohnt.
Nach etwa 2 ½
Stunden Frohsinn fand eine sehr gelungene Veranstaltung ihr Ende.
Folgende Anmerkung
sei erlaubt: Aus unserer Sicht war es etwas schade, daß außer
zwei Ehefrauen von Mitgliedern unseres Teams und zwei Sängern unseres
Chores keine weitere Person zur Unterstützung unseres 5er-Teams gekommen
ist oder kommen konnte. Vielleicht klappts ja bei einem nächsten Mal.
Alle Teamleiter -
für uns war das Wilfried Bartels - werden über
die Spielregeln und
Abläufe informiert.
Vor Beginn jedes Spiels
spricht der gutgelaunte, schlagfertige Moderator (rechts
mit dem Handmikrophon)
mit jedem Team. Klar, daß unsere Jungs aufgefordert
wurden zu singen und
dies auch zur Freude der Besucher hervorragend taten.
Volle Konzentration
beim Fotospiel.
Karl Buchmeier mit
vollem Körpereinsatz beim Pantomimenspiel.
Friedhelm Voigt erklärt
zeichnerisch die zu erratendenden Begriffe.
Wolfgang, Walter,
Wilfried, Karl und Friedhelm legen sich beim
Energie-Radeln mächtig
in die Pedale. Trotzdem leidet die Spielfreude nicht.
Klar, daß zum
Abschluß der letzten Spielrunde unseres Teams nochmals kräftig
gesungen wurde: "Wenn
Freunde auseinandergehn, dann sagen sie auf Wiedersehn!"
kds, 16. August 2009
Herzlichen
Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit, liebe Gerda, lieber Otto!
Am Donnerstag, 13.
August 2009, feierten unser Sangesbruder Otto Kauffeld und seine liebe
Ehefrau Gerda in der schönen Waldklause am Sportplatz in Liekwegen
das ehrenwerte Fest der Goldenen Hochzeit.
Pünktlich um
20:30 Uhr eröffnete unser Männerchor unter der Leitung von Werner
Hobein mit dem gesungenen Glückwunsch „Viel Glück und viel Segen
auf all Euren Wegen“. Anschließend gratulierte der 1. Vorsitzende,
Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen des Vereins zu diesem besonderen Ehrentag
und trug folgende Zeilen vor:
| |
Seite an Seite ein
halbes Jahrhundert,
ein Ignorant ist,
wen das nicht verwundert.
Seite an Seite durch
Sonne und Regen,
wer das heut in Angriff
nimmt, gilt als verwegen.
Seite an Seite durch
Widrigkeiten,
dazu gehören
auch Krisen und Streiten.
Seite an Seite ein
Leben gemeinsam,
auf langem Wege, doch
niemals einsam.
Seite an Seite als
goldenes Paar:
ein Hoch auf Euch,
Ihr seid wunderbar.
(die Zeilen sind von
Renate Eggert-Schwarten, Quelle im Internet) |
Nach diesen sicher passenden
Worten überreichte Klaus-Dieter Scheithauer dem Jubelbräutigam
eine Flasche Wein und die Glückwunschkarte des Vereins. Natürlich
war es einmal mehr unser 2. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, der der strahlenden
Jubelbraut einen hübschen Blumenstrauß überreichte und
sich wiedermal ein Küßchen abholte.
Gut gelaunt sang unser
Männerchor alsdann für die Brautleute und ihre Gäste die
Lieder „Willkommen“, „Frisch gesungen“, „Zieh in die Welt“, „Schifferlied“,
„Ich weiß ein’ Baß“, „die Rose“ und zum Abschluß „Goodbye,
ladies“.
Mit einem herzlichen
Applaus honorierten die Anwesenden unsere Gesangsdarbietungen, und Gerda
und Otto Kauffeld fanden zudem nette Worte des Dankes. Beide ließen
es sich dann nicht nehmen, den Chor zu vorbereiteten, schmackhaften Schnittchen
und kühlen Getränke einzuladen. Dafür sagen wir hier noch
einmal unseren ganz herzlichen Dank. Wir haben’s genossen.
Es wurden sogar Stimmen
laut, die meinten, wir könnten ja zukünftig jeden Donnerstag,
der in der Routine unser wöchentlicher Übungstag ist, derart
gestalten. Na ja, ist sicher eine verständliche Vorstellung, aber
wahrscheinlich ist hier doch eher der Wunsch Vater der Gedanken. Aber man
kann ja durchaus mal ein wenig „spinnen“ im Sinne von träumen.
Einen besonderen Dank
sagen wir für diesen Auftritt dem guten Werner Hobein, der einmal
mehr für unseren Chorleiter Stefan Fitzke eingesprungen ist. Stefan
hatte äußerst kurzfristig von einem verpflichtenden beruflichen
Termin erfahren und Werner hat uns wie immer gekonnt mit seinem vollen
Körpereinsatz durch die Musik geführt. Und das diesmal ohne eine
einzige gemeinsame Probe. Toll, lieber Werner, wir sind schon ein gutes
Team, nicht wahr!
kds, 14. August 2009
Unser erstes
„Dankeschön-Singen“ hat viel Freude bereitet!
Das wiederholen
wir im nächsten Jahr bestimmt!
Wir waren schon gespannt,
wie unser erstes „Dankeschön-Singen“ für unsere passiven Mitglieder
und Förderer angenommen wird. Erfreulich gut, wie wir feststellen
durften. Natürlich sind da noch Möglichkeiten nach oben offen.
Und das wünschen wir uns selbstverständlich auch, wenn wir diese
Aktion wiederholen.
Zum Glück spielte
das Wetter mit. Es war zwar bewölkt, aber nach einhelliger Meinung
vieler Besucher und der Sänger war das gut so. Es wäre sicher
auf dem herrlichen Außengelände des Sonnenhofes bei eventuell
stechender Sonne zu heiß geworden.
Um 15:00 Uhr startete
unser Männerchor unter der Leitung von Stefan Fitzke mit dem Lied
„Willkommen“. Danach begrüßte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter
Scheithauer, die passiven Mitglieder und Förderer, die selbstverständlich
ebenso gern gesehenen Bewoh- nerinnen und Bewohner des Sonnenhofes sowie
die lieben Ehefrauen und Partnerinnen der Sänger. Ja, und nach dem
dann noch gesungenen „Laßt uns alle fröhlich singen“ bat der
1. Vorsitzende zu Kaffee, Tee und Kuchen.
Die Damen der Sänger
hatten sage und schreibe 23 herrliche Kuchen für diesen Tag ge- backen.
Jeder Anwesende konnte aus einer Vielfalt unterschiedlicher Torten und
Kuchen wählen. Dafür bedankte sich der Vorstand natürlich
gebührend. Ein ebensolcher Dank ging an Heimleiter Werner Hobein,
der den gesamten Kaffee und Tee zur Verfügung stellte. Übrigens
war es eine Klasse für sich, wie die Damen aus dem Team des Sonnenhofes
unterstützt von Lieselotte Hachmeister, Christa Mainka, Margreth Scheit-
hauer und Gerda Voigt umsichtig, aufmerksam und stets gut gelaunt unsere
zahlreichen Gäste bewirteten. Viele waren des Lobes voll und das zu
Recht. Nochmals vielen Dank an alle, die die wunderbaren Kuchen gebacken
haben und an die Damen der Bewirtung. Das Leben kann so schön sein!
Als alle in Ruhe ihren
Kuchen gegessen und den Kaffee oder Tee getrunken hatten, ging es im abwechslungsreichen
Programm weiter.
Unser Chor sang in
4 Blocks jeweils 3 Lieder. Jeder Gesangsblock wurde mit einem mit den Anwesenden
gemeinsam einstimmig gesungenen Lied beendet. Harald Godau hatte einmal
mehr schön gestaltete Faltblätter vorbereitet, sodaß jeder
die Texte von „Mein Vater war ein Wandersmann“, dem „Schaumburger Heimatlied“,
„Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Die Gedanken sind frei“ sehr gut mitsingen
konnte.
Als sehr gute Idee
erwies sich, daß nach den jeweils gemeinsam gesungenen Liedern kurze,
humorvolle Textbeiträge folgten. Zuerst trug Harald Godau eigene Verse
mit dem Titel „Danke“ vor. Harald hat die Gabe, sehr genau zu beobachten
und seine Beobachtun- gen in präzise, wohlgesetzte Worte zu fassen.
Mit seinen Dankesworten ließ er keinen Bereich unseres Vereinslebens
mit unseren lieben Frauen und – für Harald selbstverständ- lich
– auch unseren Gastgeber nicht aus.
Den zweiten Texblock
gestaltete Hans Krömer in herrlich unbekümmerter Art, indem er
kleine Geschichten in plattdeutscher Sprache vortrug. Einfach toll, man
hätte dem guten Hans noch stundenlang zuhören können.
Dann war es Werner
Hobein, der ein Gedicht von Heinz Erhardt mit dem Titel „Ein Män-
nergesangverein“ vortrug. Sowohl der gute Werner als auch alle Anwesenden
hatten ihren Spaß an den lustigen Zeilen, konnten doch erstaunlich
viele Parallelen zu unserem Verein festgestellt werden. Heinz Erhardt und
Werner sei Dank!
Den Textbeitrag nach
dem vierten Gesangsblock übernahm noch einmal Harald Godau. Die wiederum
von ihm gedichteten Verse hatten den Titel „Ein Sänger berichtet“
und schilderten erneut sehr zutreffend Situationen aus dem Sängerleben
in unserem Verein. So mancher mag sich darin wiedererkannt haben, wurde
er auch nicht namentlich genannt. Klasse, Harald.
Um es noch einmal
zu sagen: die vier genannten Textbeiträge haben unseren eh schönen
Nachmittag enorm bereichert. Alle Anwesenden haben sich köstlich amüsiert.
Der offizielle Teil
der Veranstaltung wurde dann mit dem nochmals gemeinsam gesungenen „Kein
schöner Land“ beendet.
Sehr erfreulich war,
daß dann fast die gesamte Gemeinschaft noch lange Zeit gemütlich
und in angeregten Gesprächen beisammen saß. Man hatte sich offensichtlich
noch viel zu erzählen.
Und hier darf nochmals
ein Lob an alle Damen der Bewirtung, aus dem Team des Sonnenhofes und an
unsere Damen gehen. Ruckzuck war alles aufgeräumt und die Küche
in einem tadellosen Zustand.
Ein herrlicher Nachmittag
war zuende und verlangt definitiv nach Wiederholung. Klar doch!
10. August 2009, kds
Unser Männerchor
singt unter der Leitung von Stefan Fitzke
auf dem herrlichen
Gelände des Sonnenhofes.
Die Sänger und
die Besucher lassen sich Kaffee oder Tee
und die selbstgebackenen
köstlichen Kuchen schmecken.
Ein gutgelaunter Hans
Krömer trägt wunderschöne plattdeutsche Geschichten vor.
Werner Hobein amüsiert
sich mit den Besuchern bei seinem Vortrag
des Gedichtes „Ein
Männergesangverein“ von Heinz Erhardt.
Fotos: Horst Völkening
(Danke, lieber Horst!)
Danke an Gerda und Friedhelm Voigt sowie das
Ehepaar Grote!

Mit etwa 40 interessierten
Besuchern aus dem Kreis unserer aktiven und passiven Mitglieder war die
von unserem Sangesbruder Friedhelm Voigt organisierte DVD-Show ein schöner
Erfolg. Friedhelm hatte mit seinen Begrüßungsworten schon recht:
natürlich kann sich jeder von uns (der einen entsprechenden Computer
besitzt) seine DVD auch zu- hause im kleinen Kreis ansehen; in der Gemeinschaft
Gleichgesinnter ist das Ganze aber schon attraktiver – und für diejenigen,
die die DVD nicht besitzen schon allemal.
Schöne Erinnerungen
an viele herrliche Erlebnisse und Begebenheiten unserer m3hr als 30 Jahre
bestehenden Chorpartnerschaft wurden wach, und selbstverständlich
dachte man dankbar an die französischen Freunde, die diese DVD so
liebevoll erstellt hatten.
Ein besonderer Dank
galt dem Ehepaar Grote, das die technische Ausrüstung für diesen
Vortrag zur Verfügung gestellt und bedient hat. Danke!
Bei einem Gläschen
Rotwein sind die etwas mehr als 1 ½ Stunden DVD-Show im Nu verflogen.
Mit anerkennenden Worten an die Organisatoren und mit zufriedenen Gesichtern
machten sich die Besucherinnen und Besucher dann auf den Heimweg.
kds, 17. Juli 2009
|
Goodbye, Jonny,
farewell, Phineas, sweet dreams, Angie ...
Spontan, herzlich und
durchaus humorvoll kam auch diesesmal sehr gut!
Am Donnerstag, 25.
Juni 2009, hatten wir – wie bereits an einem Tag im letzten Jahr – Besuch
von zwei Gästen aus Südafrika. Angela Stiepermann, die liebe
Ehefrau unseres Sangesbruders Erwin Stiepermann hatte die Herren John Malada
und Phineas Thangavhuelelo zu unserer Chorprobe begleitet. Beide Herren
sind als Gäste aus Obernkirchens südafrikanischer Partner-Kirchengemeinde
Uhuilafuri vom 25. Juni bis 13. Juli 2009 in unserer Stadt zu Besuch.
Nach der freundlichen
Begrüßung durch unseren Chorleiter, Stefan Fitzke, wohnten Angela
Stiepermann und die beiden Herren sehr interessiert unserer Chorprobe bei.
Am Ende unseres Übungsabends überraschten uns John Malada und
Phineas Thangavhuelelo mit zwei Liedern, die sie gemeinsam in ihrer Heimatsprache
vortrugen. Etwas überrascht schauten wir, als wir die Melodie des
zweiten Liedes als ein deutsches Weihnachtslied erkannten und daraufhin
natürlich leise mitsummten. Angela Stiepermann erklärte, daß
es einmal deutsche Missionare waren, die dieses Lied als „normales“ Kirchenlied
nach Südafrika gebracht hatten. Und so wird es offensichtlich noch
heute gesehen und gesungen.
Natürlich schlug
unser Chorleiter vor, unsere Gäste mit dem „Goodbye Ladies“ zu verabschieden.
Auf spontanen Vorschlag von Erwin Stiepermann sangen wir zur Freude und
zum Spaß aller Anwesenden: „goodbye, Jonny ...“, dann „farewell,
Phineas ...“. Folgerichtig lautete der Anfangstext der dritten Strophe:
„Sweet dreams, Angie ...“
Wie schon oben gesagt:
spontan, herzlich und humorvoll kam gut!
Mit dem „Wenn Freunde
auseinandergehn“ verabschiedeten wir unsere netten Gäste, vielleicht
bis zum nächsten Jahr.
John Malada (auf beiden
Fotos links) und Phineas Thangavhuelelo singen
zwei Lieder für
uns. Es freute uns, daß Angela Stiepermann uns mit beiden
Herren besuchte.
kds, 26. Juni 2009 |
Das waren schon
zwei unterschiedliche Veranstaltungen!
Am Wochenende, Samstag,
27. Juni und Sonntag, 28. Juni 2009, war unser Chor gleich zweimal im Einsatz.
Zum Glück hielt an beiden Tagen das Wetter zu den Freiluftveranstaltungen.
Am Samstag sangen
wir um 14:10 Uhr und um 16:10 Uhr beim Männerchorfestival in Wunstorf.
Insgesamt 11 Männerchöre gestalteten das 5. Wunstorfer Männerchorfestival
im Rathausinnenhof.
In unserem ersten
Block sangen wir unter der Leitung von Stefan Fitzke: „Willkommen“, „Zieh
in die Welt“ und „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“. Unser zweiter
Block: „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Fliegermarsch“, „Entertainer
Rag“ und abschließend „Goodbye, ladies“. Chorleiter und Sänger
waren mit den dargebotenen eigenen Leistungen zufrieden, und das Publikum
honorierte unser Singen mit herzlichem Applaus. Sehr interessant war an
diesem Tag der Vergleich mit anderen Männerchören. Obwohl alle
Darbietungen durchaus in Ordnung waren, stachen zwei Chöre etwas hervor.
Das darf „neidlos“ anerkannt werden. Folgerichtig wurden der MGV Liedertafel
Vechelde und den Fusternberger Sängern nach ihren vorgesehenen Vorträgen
jeweils zwei Zugaben „abverlangt“. Die Lieder waren humorig stilvoll, und
es machte wirklich Freude zuzuhören.
Vielleicht können
wir in begrenztem Rahmen ähnliches ja auch einmal erarbeiten. Das
ist bestimmt möglich und eventuell realisierbar.
Ein überwiegend
interessiertes Publikum war in Wunstorf bei allen Vorträgen sehr aufmerksam
und angenehm ruhig. Das kommt dem Chorgesang natürlich zugute.
Ohne diesem Aspekt
zuviel Gewicht zu geben: das war am Sonntag, 28. Juni 2009, beim Sommer-
und Straßenfest des MGV Porta Westfalica Neesen-Lerbeck e.V., der
auch seinen 90. Geburtstag feierte, etwas anders. Gut – Anlaß und
Veranstaltungsart waren bekanntermaßen auch andere. Der Geräuschpegel
der Besucher lag deutlich höher. Das muß man bei solchen Veranstaltungen
akzeptieren, wenn es auch das Aufnehmen der Töne und den Chorgesang
mehr oder weniger beeinträchtigt.
Vier Männerchöre
und ein Frauenchor gestalteten von 14:00 bis 16:00 Uhr mit ihren Liedern
das Programm, anfangs von drei zwischengelegten Auftritten der jung gebliebenen
Tänzerinnen und Tänzer eines Rock’n Roll Clubs begleitet.
Am GSW Begegnungszentrum
in Lerbeck sangen wir – natürlich wieder unter der Leitung von Stefan
Fitzke: „Freunde, ein Lied muß sein“, „Laßt uns alle fröhlich
singen“, „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“, „Die Rose“, „Ich weiß
ein Baß“ (Parodie von unserem Sangesbruder Hermann Müntinga)
und auch hier abschließend „Goodbye. ladies“.
Wenn wir die äußeren
Bedingungen berücksichtigen, haben wir uns auch in Lerbeck gut präsentiert
– obwohl: etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit wünscht sich der Chorsänger
beim Singen schon.
Gut – aber wir wissen
ja: ein Männerchorfestival ist etwas anderes als ein Sommer- und Straßenfest.
Und mit einem „normalen“ Konzertauftritt darf beides nicht verglichen werden.
Alles hat seine Zeit, alles bietet unterschiedliche Erfahrungen.
kds, 29. Juni 2009
Applaus und
anerkennende Worte für unseren Auftritt
Am Sonntag, 14. Juni
2009, feierte der Männergesangverein Bad Nenndorf von 1879/1904 e.V.
seinen 130. Geburtstag und war aus diesem Anlaß der Ausrichter des
„Tages des Liedes 2009“ der Gruppe West im Kreischorverband Hannover.
Chöre der Gruppe
West und einige Gastchöre – u.a. der gemichte Chor „Tutte le corde“
aus Gdow, Polen – gaben sich wie auch unser Männerchor ein „Stell-dich-ein“.
Das Wetter hielt so
einigermaßen, zumindest bis kurz vor Ende der Veranstaltung, da mußte
es doch noch zu regnen beginnen. Aber das war noch erträglich, zumal
die Chöre im Kurpark in der Muschel sangen und die Masse der Zuhörer
behütet unter einem großen Zeltdach saßen.
Pünktlich gegen
15:00 Uhr trafen sich Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger unseres
Chores in dem gut ausgezeichneten Raum in der Wandelhalle zum Einsingen.
Um 15:45 Uhr begann
unser Auftritt. Unser Chorleiter dankte dem Veranstalter für die Einladung
und gratulierte dem MGV Bad Nenndorf im Namen unseres Vereins mit netten
Worten zum 130-jährigen Bestehen .
Wir eröffneten
unseren Vortrag mit „Freunde, ein Lied muß sein.“ Es folgte „Ich
weiß ein Baß in einem tiefen Keller“, humorvoll getextet von
unserem Sangesbruder Hermann Müntinga. Es macht einfach Spaß,
diesen Text zu singen.
Noch in Erinnerung
an unsere schöne Reise nach La Flèche Ende Mai 2009 sangen
wir mit Begeisterung das „Amitié“, natürlich in französischer
Sprache. Nun hieß es „Laßt uns alle fröhlich singen“.
Vor unseren beiden abschließenden Lieder griff Chorleiter Stefan
Fitzke noch einmal zum Mikrofon und machte die Besucher auf die Texte dieser
Lieder aufmerksam.
Ja, wir sangen das
„Willkommen“ aus der Europa-Reise als vorletztes Lied. Und das hatte seinen
Grund. Die Worte der beiden ersten Zeilen waren sinngebend als Einladung
zum nächsten „Tag des Liedes 2010“ abgewandelt, den wir zu unserem
140-jährigen Geburtstag am 6. Juni 2010 ausrichten. Die Textzeilen:
„Willkommen, willkommen, bei uns im nächsten Jahr. Willkommen, willkommen,
wir freu’n uns drauf – fürwahr...“ Und vor unserem letzten Lied hatte
Stefan in seiner bekannt charmanten Art darauf hingewiesen, daß wir
uns zwar konkret an die netten Damen im Publikum wenden, die Herren dabei
aber natürlich nicht ganz vergessen. Auch unser „Good bye Ladies“
(wir singen da bewußt zu dieser Zeit nicht „Good night, Ladies“)
gefiel den Besuchern.
Mit der uns eigenen
Konzentration, mit dem uns eigenen, unserem Chorleiter folgenden Engagement
und einer Prise Humor haben wir uns den herzliche Applaus und anerkennende
Worte des Publikums verdient.
Singen in unserem
Männerchor macht einfach Spaß!
Die nächsten
schönen Aufgaben warten und können kommen.
kds, 15. Juni 2009
|
139 Jahre MGV
von 1870 Obernkirchen e.V.
Am Donnerstag, 28.
Mai 2009, haben Chorleiter Stefan Fitzke und alle zur Chorprobe an- wesenden
Sänger nach der Übungsstunde ein klein wenig in gemütlicher
Runde die schöne Fahrt nach La Flèche Revue passieren lassen
und den 139. Geburtstag unseres Männergesangvereins mit einigen Flaschen
französischen Rotwein, Käse und Knabbereien „gefeiert“.
Zu unser aller Überraschung
hatte unser Sangesbruder Karl Buchmeier zudem einen sehr gut schmeckenden,
herzhaften Zwiebelkuchen gebacken und mitgebracht. Danke, lieber Karl,
die Überraschung ist Dir wahrlich gelungen.
Karl Buchmeier hatte
seinen Zwiebelkuchen liebevoll mit der Zahl 139 geschmückt.
|
kds, 29. Mai 2009
Schöne
Stunden mit Freu(n)den in La Flèche!
6:00 Uhr früh Busbahnhof
Obernkirchen. Drei Reisebusse des Busunternehmens Rottmann fahren ein.
Bus 1 ist unser Bus. 25 Personnen, Sänger unseres Männerchores
und deren liebe Ehefrauen belegen ihre Plätze. Mit uns im Bus: die
Trachtengruppe Gelldorf-Obernkirchen sowie Personen der Schwimm-und Sportfreunde
und des Jugendringes Obernkirchen.
Hier und da ob der
recht frühen Stunde noch etwas müde, machten wir uns erwartungsfroh
auf die rund 1000 km lange Busreise nach La Flèche.
Das Wetter war für
unsere Busreise sehr angenehm, das Verkehrsaufkommen selbst im Raum Paris
ruhig bis gering. Unsere Busfahrer fuhren gleichmäßig und stets
besonnen. Nach etwa 200 km wurde eine jeweils 30-minütige Pause eingelegt.
Das alles trug zur Zufriedenheit aller Reiseteilnehmer – jung wie alt –
bei.
Dank der von unserem
Sangesbruder Harald Godau vorbereiteten Flyer war es, nachdem alle ausgeschlafen
hatten, ein Vergnügen, diverse schöne Lieder zu singen. Erfreulich,
daß sich auch einige Jugendliche des Jugendringes nicht lange zum
Mitsingen bitten ließen.
Und da war einmal
mehr unser Sangesbruder Horst Völkening, der den Bus mit kleinen lustigen
Geschichten und Witzen erheiterte. Danke, lieber Horst.
Es versteht sich von
selbst, daß die etwasmehr als 13 Stunden Gesamtreisezeit recht schnell
vergingen. Gegen 19:45 Uhr trafen unsere drei Busse zur Begrüßung
am Salle Printania ein. Halb La Flèche schien sich zum Empfang eingefunden
zu haben, in der Tat herzliche Begrüßungen mit Umarmungen und
den üblichen Küßchen hier und Küßchen da waren
überall zu beobachten.
Die offiziellen Begrüßungsworte
der beiden Bürgermeister von La Flèche und Obernkirchen drückten
die große Freude über das Wiedersehen aus. Da die Quartiervergabe
sehr gut organisiert war, ging es schon bald für jeden Besucher zu
den Gastgebern.
Viele schöne persönliche
Geschichten gäbe es mit Sicherheit aus den privaten Zeiten mit unseren
lieben französischen Gastgebern zu erzählen. Leider würde
ein Aufschreiben hier die Möglichkeiten unseres Vereinsheftchen sprengen.
(Vielleicht gibt es dazu eine kleine „Sonderausgabe“.)
Der nächste gemeinsame
offizielle Programmpunkt war für unseren Männerchor das gemeinsame
Essen mit dem Chorale du Carroi am Freitag, 22. Mai 2009, um 12:00 Uhr
in Cré-sur-Loir. Vorher holten wir uns den letzten Appetit bei einer
interessanten Wanderung mit angenehmer Führung und Erläuterungen
in deutscher Sprache durch ein renaturiertes, biotopisches Gelände
an der Loir.
Nach den lieben Begrüßungsworten
von André Ménage ergriff unser Vorsitzender, Klaus-Dieter
Scheithauer, das Wort:
André Ménage
erhält aus den Händen von Friedhelm Voigt Urkunde und Vereinsnadel.
Schön für
uns, daß der liebe André diese unsere Auszeichnung so dankbar
entgegennahm. Es ist unserem Sangesbruder Anton Bauer zu verdanken, der
sich in der Vorbereitungszeit daran erinnerte, daß André vor
vielen Jahren begeistert dem Lied „Im grünen Wald, dort wo die Drossel
singt“ gelauscht hatte. Natürlich hat unser Männerchor, verstärkt
durch unser Ehrenmitglied, genau dieses Lied gesungen, textsicher dank
der Flyer von Harald Godau.
Dann wurde umfangreich
und gut gegessen und getrunken. Aufgelockert wurde die gemeinsame Zeit
durch etliche Lieder unseres Chores, unserer französischen Freunde
oder nicht selten gemeinsam gesungen.
Um 17:45 Uhr trafen
sich alle Reiseteilnehmer im schönen Salle Coppélia zum offiziellen
Festakt der 40-jährigen Städtepartnerschaft. Untermalt wurde
der Festakt von der Stadtkapelle La Fléche, dem Chorale du Carroi
und dem Chorale „La Flèche en Choeur“. Alle Festredner strichen
die große Bedeutung der langjährigen, stabilen Freundschaft
beider Städte heraus, erinnerten an die Damen und Herren der ersten
Stunde und freuten sich über die andauernde Lebendigkeit unserer freundschaftlichen
Beziehungen, geprägt durch tiefe Bande in den Familien und hier dokumentiert
durch die Anwesenheit und Begeisterung einer Vielzahl junger Menschen.
Um 19:30 Uhr gab es
eine kleine Vorführung der Feuerwehrjugend aus La Flèche auf
dem Complexe sportif de la Monnerie. Auf diesem Gelände pflanzten
dann die Bürgermeister beider Städte eine schöne Wintereiche
als bleibendes Symbol unserer beständigen Freundschaft. Viele Anwesende
griffen ebenfalls begeistert zur Schaufel. Von unserem Männerchor
waren das Karl Buchmeier, Erwin Stiepermann und Chorleiter Stefan Fitzke.
Nach einem folgenden
Aperitif, begleitet von Musik einer Drehorgel, ging es gegen 20:30 Uhr
zum Festabend in die wunderschöne Sporthalle.
Nach lebendigen Gymnastikvorführungen
wurde das gemeinsame Essen aufgetragen. Eine logistische Meisterleistung.
Und es dauerte nicht lange, da begann eine hervorragende Band mit flotten
Melodien und Rhythmen, immer wieder variiert durch zwei ausgezeichnete
Solosängerinnen. Hier gab es Musik für Jung und Alt. Die Tanzfläche
war dementsprechend schnell belegt. Der Festabend hat Spaß gemacht
und endete selbstverständlich erst am neuen Tag, dem Samstag.
Der Samstagvormittag
stand folgerichtig privat und individuell zur Verfügung. Die meisten
von uns nahmen dann am nächsten Programmpunkt um 15:30 Uhr auf dem
Place Henri IV teil. Ein morgendliches Gewitter hatte sich längst
verzogen, und die Sonne meinte es wieder recht gut mit uns. Zuerst gab
es einige Vorführungen der Volkstanzgruppe des Carroi. Es folgten
mit jeweils großem Engagement aus Obernkirchen die Line Dance Youngsters,
die Petticoats und Cowboys und die Trachtengruppe Gelldorf-Obernkirchen
mit begeisternden Darbietungen.
Ja – und um 18:00
Uhr fand als letzter offizieller Programmpunkt das gemeinsame Konzert unseres
Männerchores unter der Leitung von Stefan Fitzke, des Chorale du Carroi
und des Orchestre de chambre de l’Ecole de Musique unter der Leitung von
André Duchemin sowie des Chorale La Flèche en Choeur unter
der Leitung von Christine Gerbaud statt. Absoluter Höhepunkt waren
natürlich – wie letztes Jahr in Obernkirchen – die von den Chören
gemeinsam in deutscher und französischer Sprache gesungenen Lieder.
Den begeisternden Abschluß bildete einmal mehr das „amitié,
liberté“. Da läuft so manchem ein Schauer den Rücken herunter,
da wird so manche emotionale Träne vergossen, wenn sich die Besucher
des Konzertes erheben und voller Begeisterung einstimmen. Gemeinsam singen
kann so schön sein. Welch ein Erlebnis! Gut so!
Zum Abendessen saßen
offensichtlich unterschiedliche Gruppierungen bei munteren, freundschaftlichen
Gesprächen zusammen. Schöne gemeinsame Stunden mit lieben Freunden
neigten sich viel zu schnell dem Ende entgegen.
Und ehe wir uns versahen,
hieß es am Sonntag um 8:00 Uhr am Salle Printania tatsächlich
Abschied nehmen. Viele gute Wünsche und herzliche Grüße
an die Daheimgebliebenen nahmen wir mit auf unsere Rückfahrt, auf
eine Rückfahrt, die genauso reibungslos und angenehm wie unsere Hinfahrt
verlief. Ein nochmaliger Dank gilt unseren umsichtigen und stets gut gelaunten
Busfahrern. Folgerichtig stimmten wir kurz vor Obernkirchen ein textlich
leicht abgewandeltes Liedchen – zweimal, für jeden Busfahrer einmal
gesungen – an: „Er ist ein wackerer Kumpan, wir sind sehr gern mit ihm
gefahr’n“. Und natürlich überreichte Friedhelm Voigt mit netten
Worten des Dankes in unser aller Namen eine „kleine Kollekte“. Gegen 22:20
Uhr erreichten wir wohlbehalten den Busbahnhof in Obernkirchen.
Viele schöne
Momente und Erinnerungen werden uns erhalten bleiben.
Mögen sich Besuche
und Gegenbesuche auch für unseren Chor zukünftig noch realisieren
lassen!
kds, 28. Mai 2009
Schnappschüsse
an unseren schönen Tagen in La Flèche
Unser interessanter
Spaziergang mit kompetenter Führung
in der Natur bei Cré-sur-Loir
kds bedankt sich im
Namen des Chores für die freundliche Aufnahme,
spricht zum Gastgeschenk
und zur Ernennung von André Ménage
(Dritter von links)
zum Ehrenmitglied.
Foto: Lieselotte Hachmeister
Unser Chor singt für
und mit André Ménage „Im grünen Wald, dort wo die Drossel
singt“
Eine kleine Pause
darf sein.
Hallo Freunde, hier
bin ich (Wolfgang Behrendt)
Walter sagt: „Schau,
Margreth, das sind alles unsere Freunde!“
Alle Fotos - bis auf
Foto 3 - von Margreth und Klaus-Dieter Scheithauer
Die ehemaligen und
aktuellen Bürgermeister und weitere
Offizielle tragen
sich ins "Goldene Buch" der Stadt La Flèche ein.
Der Chorale du Carroi
und unser MGV Obernkirchen singen zum
Abschluß des
Festaktes gemeinsam das „amitié“.
Beide Bürgermeister
geben der Wintereiche als beständiges und
wachsendes Symbol
der Freundschaft als Erste Halt.
Am Festabend amüsieren
sich Jung und Alt prächtig bei guten
Gesprächen und
flotter Musik.
Na, lieber André,
was wohl in dem kleinen Päckchen steckt?
kds gratuliert André
Ménage im Namen des Chores zur Ehrenmitgliedschaft.
Bürgermeister
Oliver Schäfer überreicht am Festabend einen
Saurierabdruck in
Obernkirchener Sandstein als Symbol der
Beständigkeit
unserer deutsch-französischen Freundschaft.
Fotos: Marlies und
Horst Völkening
Mein Weg mit
Klaus
von Harald Godau
Worauf basierte unsere
28jährige Freundschaft eigentlich? Diese Frage wurde mir in letzter
Zeit sehr oft gestellt.
Politik war
es nicht! Oder doch? Ich bin im wahrsten Sinne überparteilich und
bilde mir meine Meinung ohne „Vorbeter“ selbst.
Klaus, der über
viel Insider-Wissen und Internas verfügte, machte mich auf Denkfehler
aufmerksam, die mein Zeitungs-/Fernseh-Wissen geformt hatten. Daraus entwickelten
sich im Laufe der Zeit interessante Streitgespräche, die immer um
die Sache, nie um die Person gingen.
War es unsere Freude
am Singen? Da war was dran! Klaus hatte einen herrlichen, tiefen Bass
und wenn wir ehrlich sind, so einen bekommen wir nicht wieder. Ich komme
da nicht hin, selbst im Suff nicht!
Seit dem Jahr 1981
saßen Klaus und ich nebeneinander, zuerst im Kirchenchor „Cäcilia“
dann, ab 1983, auch noch im Männergesangverein von 1870 Obernkirchen
e.V. Wir waren gut aufeinander eingespielt! Ich wußte, wann Klaus
Atem holte, dann sang ich weiter und er machte das gleiche, wenn ich atmen
mußte. „Chorisch singen“ heißt das in der Fachsprache und das
beherrschten Klaus und ich vortrefflich.
Auch unser Freundeskreis
trug zur allgemeinen Freundschaft bei! Aus dem Kirchenchor „Cäcilia“
war unsere „Achter-Gang“ hervorgegangen. Vier Ehepaare, Wolffs, Engels,
Reinholds, Bärbel und ich, die gerne sangen! Der Zufall stand Pate,
denn zwei Frauen sangen Sopran, zwei Alt und auch bei den Männern
sagen jeweils zwei Tenor bzw. Bass. Wir sangen auf unseren Ausflügen
oder zu Hause und wenn es uns überkam sogar: „vierstimmig“!
Der die „Gang“ immer
wieder anschob, war Klaus! Hatten wir gerade das erste Ziel erreicht, machte
er sich schon Gedanken, was darauf folgen sollte! So entstand eine ungewollte
Hektik, die Unmut laut werden ließ und das Lager in zwei Parteien
spaltete.
Ich wurde zu einer
Art „gedanklicher Bremse“. Da ich im Laufe der Zeit wußte, wie Klaus
dachte, war es für mich nichts Großes, seine Gedankengänge
so zu beeinflussen, daß er und alle „Gang-Mitglieder“ damit leben
konnten.
War es Kultur,
die unsere langjährige Freundschaft zusammenhielt? Das wäre möglich,
denn die „Semperoper“ in Dresden lockte uns alle zwei Jahre! „Die Domfestspiele“
in Bad Gandersheim besuchten wir jedes Jahr, und ins Theater nach Hameln
fuhren wir viele Jahre jeden Monat einmal. Selbst nach Oberammergau zu
den „Festspielen“ war uns der Weg nicht zu weit. Dazu kamen unsere Chorauftritte
und auch Besuche bei befreundeten Singgemeinschaften etc.
Oder die Kirchen-Gemeinde
St. Josef? Wir waren regelmäßige Kirchgänger und brachten
uns auch bei Aktivitäten mit ein, wie z.B. beim Fest „Rund um die
Kirche“, beim „Faschingsvergnügen“ und Klaus noch in etlichen Gremien
und der „Kolpingfamilie“.
Oder war es die Vorliebe
zu gutem Frankenwein? Klaus machte, nach Absprache mit unserer „Gang“,
in einer Pension in Volkach, vier Doppelzimmer fest. Wir streiften durch
die Weinberge, wie im Schlaraffenland. Wir fuhren nach Würzburg, Bamberg
und Kloster Schwarzach, um nur einige Sehenswürdigkeiten zu nennen,
und es gefiel uns so gut im Frankenland, daß wir jedes Jahr wiederkamen.
Da wir ein Weingut in Fahr, in der Mainschleife, gefunden hatten, daß
unseren Ansprüchen 100%ig entgegen kam, wohnten wir nur noch dort,
und wenn Klaus uns anmeldete, hieß es nur: „die Sänger kommen“!
Auch beim Besuch der herrlichen kleinen Dorfkirchen versäumten wir
es nie, vierstimmige, einfache Choral-Sätze zu singen!
Was war nun das Geheimnis
unserer langjährigen Freundschaft, unser gemeinsames Gehen durch Freud’
und Leid?
Das füreinander
Dasein? Unsere Achtung voreinander? Unser blindes Verstehen, auch bei heiklen
Themen? Unsere Reiselust? Die Freude am Singen? Unsere Offenheit und die
daraus resultierende unbedingte Verschwiegenheit? Einfach zuhören
können? Ich glaube von „allem“ etwas! Und man sollte sich selbst nicht
so wichtig nehmen!
Ein kluger Kopf hat
mal gesagt: „Der größte Reichtum des Lebens ist uns in der Beziehung
von Mensch zu Mensch gegeben. Aber auch der tiefste Schmerz! Freundschaft
ist ein Edelstein; Treue ist das Gold, das ihn einfaßt!“
HG, 18. Mai 2009 |
|
Das war eine
würdige Trauerfeier für Klaus Reinhold!
Es sei erlaubt, direkt
zu betonen, daß unser Männerchor auch zu einem solch traurigen
Ereignis hervorragend singen kann. Mit voller Aufmerksamkeit auf den Chorleiter
und der erforderlichen hohen Konzentration geht das nach wie vor sehr gut.
Und das waren wir unserem verstorbenen Sangesbruder Klaus Reinhold von
Herzen schuldig.
Pünktlich um
12:00 Uhr betrat Pfarrer Ziemens den vollbesetzten Kirchenraum der katholischen
Kirche St. Josef, um das Requiem für Klaus Reinhold zu leiten. Unser
Männerchor eröffnete mit dem Lied „Alta Trinita beata“.
Geleitet wurde unser
Chor an diesem Tag durch Franz Hunstiger, der während der Trauerfeier
zudem die Orgel spielte.
Wir sind unserem Ehrenchorleiter
sehr dankbar, übernahm er doch mit großer Selbstverständlichkeit
das Dirigat an diesem für uns wichtigen, wenn auch traurigen Tag.
Chorleiter Stefan Fitzke war aus beruflichen, sein Stellvertreter Werner
Hobein aus gesundheitlichen Gründen verhindert.
Dem Ablauf des Requiems
folgend, sangen wir als weitere Lieder „das Morgenrot“, „Ich bete an die
Macht der Liebe“ und zum Abschluß „Herr, es wird Abend“.
Franz Hunstiger dirigierte
unglaublich engagiert und konzentriert, erwartete Gleiches auch von den
Sängern. Und das ist zu aller Freude, hervorragend nuanciert in leiseren
und kraftvolleren Passagen, stets im richtigen Tempo gelungen. Es darf
sicher erwähnt werden, daß unserem lieben Franz durch unser
gefühlvolles Singen und mit Gedanken an den Verstorbenen hier und
da die aufkommenden Emotionen anzusehen waren. Wenn man mit ganzem Herzen
bei der Sache ist, geschieht so etwas menschlich Anrührendes.
Danke, lieber Ehrenchorleiter,
für diese wertvollen Momente. Und wir können sicher sein, unserem
lieben Klaus Reinhold werden unsere Liedvorträge gefallen haben.
Wer weiß, vielleicht
hat er uns seine Zustimmung durch die anerkennenden, lieben Worte vieler
Anwesender nach der Trauerfeier mitgeteilt. Nicht wenige waren sehr berührt
– eben auch von unserem Gesang für unseren verstorbenen Sangesbruder
– und umarmten uns dankbar und mit Tränen in den Augen.
In besonderer Erinnerung
wird das sowohl kraftvolle als auch grandios gefühlvolle Solo unseres
Sangesbruders Wolfgang Behrrendt bleiben, das er zum „Ich bete an die Macht
der Liebe“ sang.
Unsere Gedanken sind
bei Klaus’ lieben Ehefrau Gerda, bei seinen beiden Töchtern, bei der
Familie. Wir vergessen Klaus Reinhold nicht.
kds, 16. Mai 2009
|
Mit Klaus Reinhold
haben wir am 7. Mai 2009 einen verläßlichen Freund
und die tragende
Stimme im 2. Baß verloren!

In seinem Jahresbericht
1982 schrieb der damalige Schriftführer, Friedhelm Voigt u.a.: „21.01.
– Klaus Reinhold ist heute als aktives Mitglied im 2. Baß aufgenommen
worden.“ Es wird niemandem Unrecht getan, wenn wir sagen, daß auch
Klaus Reinhold ein wahrer Glücksfall für unseren MGV von 1870
Obernkirchen e.V. war. Wer erinnert sich nicht gern an seine wohlklingende,
tragende Stimme im 2. Baß. Die Stimme von Klaus Reinhold wird uns
für immer fehlen, doch wir erinnern uns gern.
Es muß wohl
im Jahre 1976 oder 1977 gewesen sein – das läßt sich in den
Protokollbü- chern leider nicht nachvollziehen – als der damalige
Sänger im 1. Tenor und stellvertre- tende Chorleiter, Franz Anke,
ein sehr guter Freund von Klaus Reinhold, diesen zunächst als passives
Mitglied für unseren Verein gewann.
Franz Hunstiger, damals
erfolgreicher Chorleiter unseres Männerchores, war es vorbehalten,
den lieben Klaus dann 1982 als Sänger für den 2. Baß zu
gewinnen. Klaus Reinhold sang zu der Zeit bereits im katholischen Kirchenchor,
dessen Chorleiter Franz Hunstiger ebenfalls war. Und natürlich hatte
dieser das kraftvolle Potential der Baßstimme von Klaus Reinhold
erkannt und gefördert.
Wir sagen noch einmal
„Danke, lieber Klaus, daß Du Deinen Weg in unseren Männerchor
gefunden hast und diesen in Deiner ganzen Zeit maßgebend mitgeprägt
hast!“
Der erste konkrete
Eintrag mit dem Namen „Reinhold“ findet sich im Protokollbuch zur Generalversammlung
am 16.1.1978. U.a. wird da gesagt: „Im Auftrag einer Fraktion des Stadtrates
überreichte Sfr Reinhold unserem Kassenführer einen Scheck.“
Und etwas später
steht geschrieben: „27.4. – 1.5.1978: Es war das erste Mal, daß im
Rahmen der Patenschaft La Flèche – Obernkirchen der Männergesangverein
v. 1870 nach Frankreich fuhr. Zu den Teilnehmern gehörten außer
uns Sängern und Ehefrauen einige Sangesfreunde und als Offizielle
die Herren Bartels und Reinhold – ebenfalls mit ihren Frauen.“
Klaus Reinhold, einer
der Männer der ersten Stunde in der schönen Städtepartnerschaft
Obernkirchen – La Flèche und natürlich auch in der Chorpartnerschaft
MGV Obernkirchen – Chorale du carroi, La Flèche – Bazouges, wurde
folgerichtig im Festakt am 2.5.2008 anläßlich der 40-jährigen
Städtepartnerschaft von Bürgermeister Oliver Schäfer mit
weiteren Personen unserer Stadt und aus La Flèche mit der Urkunde
der Stadt Obernkirchen „für besondere Verdienste bei der Förderung
der Partnerschaft ...“ ausgezeichnet. Eine von vielen Auszeichnungen, die
das vielschichtige Wirken von Klaus Reinhold würdigten.
Für unseren Männergesangverein
von großer Bedeutung: Klaus Reinhold brachte sich schnell nach seinem
Eintritt als aktiver Sänger am 21.1.1982 nachhaltig und äußerst
verläßlich in das Vereinsgeschehen ein. Er beobachtete genau,
analysierte mit Sachverstand, erkannte Schwachstellen und vor allem Möglichkeiten,
sprach diese offen und gradlinig an und trug so sehr oft zur erfolgreichen
Weiterentwicklung unseres Vereins bei. Ein vereinsprägendes Beispiel:
Es war Klaus, auf dessen Initiative der Förderkreis unseres MGV am
18.2.1994 gegründet wurde und der diesen engagiert aufgebaut und betreut
hat. Zusammen mit unseren treuen passiven Mitgliedern tragen die Mitglieder
des Förderkreises mit ihren freundlichen Zuwendungen zur finanziellen
Stabilität unseres Vereins entscheidend bei. Ein großer Verdienst
unseres weitsichtigen Sangesbruders.
Chorleiter und Sänger
unseres Männerchores – und es darf hier sicher gesagt werden – alle
Mitglieder und Förderer unseres MGV Obernkirchen danken von ganzem
Herzen für seine in über 30 Jahren wertvollen Leistungen.
Der Tod reißt
eine Lücke sowohl in unsere chormusikalischen als auch in unsere geselligen
Aktivitäten. Klaus Reinhold hat starke, positive Spuren in unserem
Verein hinterlassen. Und das ist gut so!
Noch einmal sagen
wir Dank. Wir werden unser Vorbild gebendes, zielorientiert engagiertes
Vorstandsmitglied, unseren so wertvollen, tragenden Sänger im 2. Baß
und zuverlässigen, guten Freund in Erinnerung behalten.
Klaus Reinhold – hier
mit seiner lieben Frau Gerda – wie wir ihn in Erinnerung behalten wollen.
kds, 15. Mai 2009 |
Einhellige
Meinung: So könnte jeder Chorprobentag enden!
Geht aber leider nicht!
Vorteil: So bleiben solche Momente zurecht etwas besonderes. Wovon schreibt
der hier überhaupt?
Nun – wie im Bericht
vom 5. Mai 2009 geschrieben, gratulierte unser Männerchor dem lieben
Franz Hunstiger am 4. Mai 2009 mit einem Ständchen schöner Lieder
zu seinem 80. Geburtstag und ernannte ihn zudem zu seinem Ehrenchorleiter.
Und am Donnerstag,
7. Mai 2009, bedankte sich unser Ehrenchorleiter Franz Hunstiger noch einmal
für die Geburtstagsgrüße und die ihm zuteil gewordene Ehrung
mit einer hervorragenden, schmackhaften Bewirtung. Chorleiter Stefan Fitzke
war selbstverständlich damit einverstanden, daß die Chorprobe
an diesem Donnerstag bereits um 21:00 Uhr endete, sodaß der Chor
eine schöne Zeit mit seinem ehemaligen Chorleiter verbringen konnte.
Natürlich wurde in Erinnerungen geschwelgt.
Franz Hunstiger bedankte
sich beim Vorstand und beim Chor für die zum Gefallen seiner Geburtstagsgäste
und zu seinem Gefallen sehr gut vorgetragenen Lieder. Besonders hob er
heraus, daß es im eine sehr große Freude bedeutet, die Ehrung
der Ernennung zum Ehrenchorleiter erhalten zu haben. Für Franz Hunstiger
schließt sich jetzt nach seinen Worten ein Kreis seines chormusikalischen
Schaffens mit unserem Männerchor. Und das ist gut so, denn Franz Hunstigers
Verdienste um unseren Chor - vor allem in der Zeit von 1978 – 2000
– sind sehr groß.
Natürlich wurde
an diesem Abend in netter Runde gesungen. Gern erfüllte der Chor Franz
Hunstiger den Wunsch, spontan unter seinem Dirigat das Lied „Hab
oft im Kreise der Lieben“ zu singen. Und wieder war es herrlich anzusehen,
mit welcher Begeisterung und Freude und wie exakt Franz Hunstiger den Chor
führte. Gekonnt ist eben gekonnt.
Ein Dankeschön
darf an dieser Stelle auch an unseren Sangesbruder Harald Godau gehen,
der ausreichend Exemplare der Flyer mit deutschen und französischen
Liedtexten mitgebracht hatte, die wir demnächst mit auf unsere Reise
nach La Flèche nehmen werden. Aus beiden Flyern wurden diverse schöne
Lieder gesungen.
Und ganz klar war
es unser Ehrenchorleiter, Franz Hunstiger, der das schöne französische
Lied „Amitié“ – wie schon in Wietersheim – dirigierte. Einfach toll!
Mit dem Lied „Wenn
Freunde auseinandergeh’n“ – Entschuldigung: damit wurde nicht auf die wohlschmeckende
Bewirtung angespielt – ging dieser besondere Probentag zuende. Vielen Dank,
lieber Ehrenchorleiter, lieber Franz Hunstiger.
kds, 8. Mai 2009
Mit Datum 12. Mai
2009 erhielten wir folgendes liebe Schreiben:
Wir
verneigen uns vor unserem Ehrenchorleiter Franz Hunstiger!
Am 4. Mai 2009 feierte
Franz Hunstiger im Rasthof Wietersheim im Kreise seiner Familie und Freunde
seinen 80. Geburtstag. Natürlich nahmen Chorleiter Stefan Fitzke und
die Sänger unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V. die Gelegenheit
wahr, ihrem ehemaligen, langjährigen Dirigenten Franz Hunstiger zu
diesem wahrlich besonderen Geburtstag ein Ständchen mit ausgewählten
Liedern zu bringen.
Um 19:50 Uhr hatte
unser Chor Aufstellung genommen und sang zuerst den Glückwunsch, „Viel
Glück und viel Segen auf all’ Deinen Wegen ...“.
Anschließend
sprach der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, folgende Worte:
Laudatio für
Franz Hunstiger zum 80. Geburtstag am 4. Mai 2009
„Obernkirchen,
15. Jan 25“, schreibt der damalige Schriftführer Wilhelm Thiemann
im Protokollbuch Nr. 1:
„Nach öftern Besuch der Gesangsstunden
wurde Herr Hunstiger + Herr Kletten ... durch ... Beschluß einstimmig
als Sänger aufgenommen und ... dem 1. Baß zugeteilt“.
Das bedeutet: die
Familie Hunstiger ist unserem MGV Obernkirchen mehr als 84 Jahre intensiv
verbunden.
Richtig gerechnet:
da war der kleine Franz noch nicht geboren. Dieses freudige Ereignis geschah
am 4. Mai 1929 – vor heute 80 Jahren.
Unser Chorleiter Stefan
Fitzke und die Sänger unseres Männerchores gratulieren von Herzen
zu diesem schönen Festtag und wünschen für die kommenden
Jahre eine gute Gesundheit, weiterhin schöne Stunden im Kreise der
Lieben und noch viel, viel Freude an der Musik.
Den jungen, äußerst
talentierten Franz Hunstiger interessierte schon recht früh die Musik
und so recht schnell das Geschehen in unserem damaligen Männerchor.
Die Basis hierfür hat zweifelsohne der Vater gelegt.
Als sein großes
Vorbild erkannte Franz Hunstiger zudem Bruno Grützmacher, der den
mitgliedsstarken Männerchor in schwerer Zeit nach dem unsäglichen
2. Weltkrieg von 1946 bis 1953 geleitet und musikalisch wie künstlerisch
hervorragend geprägt hat.
Die musikalische Verbindung
zu Bruno Grützmacher war – für beide Seiten unbewußt –
um so tiefer, als dieser Franz Hunstiger als versierten Klavierspieler
stets zu herausragenden Ereignissen des Männerchores eingebunden hat.
Als der Vater 1965
starb, trat Franz Hunstiger – dem Beispiel des Vaters folgend – unserem
MGV Obernkirchen bei, zunächst als passives Mitglied.
1978 war es Hans Krömer,
seinerzeit 1. Vorsitzender des MGV Obernkirchen, der Franz Hunstiger als
Dirigent unseres Männerchores gewann. Ein Glücksfall für
den MGV, wie sich schnell zeigen sollte, war doch der Grundstein für
eine eventuell einmalig erfolgreiche Zeit für den MGV Obernkirchen
gelegt.
Offiziell bis 1999,
letztlich aber bis in das Jahr 2000 hat Franz Hunstiger unseren Männerchor
geleitet. Dann ging eine Ära zuende, aus der unser Chor noch heute
zehrt.
In seiner „Laudatio
für unseren scheidenden Chorleiter Franz“ sagte Erwin Höhn
seinerzeit u.a. – ich zitiere: „Meine Gedanken gehen zurück
zu einer Vorstandssitzung am 15. Juni 1978 im Beeker Krug. An diesem Tag
wurde Franz Hunstiger zum Chorleiter des MGV bestellt. Diese Verpflichtung
hat sich für die weitere Entwicklung als ein Glücksfall für
unseren MGV erwiesen.
Franz Hunstigers
große Liebe zur Musik, seine ausgezeichneten musikalischen Begabungen,
vor allem aber auch sein ausgeprägtes Gehör, befähigen ihn
zu einem erstklassigen Dirigenten, um den wir oft beneidet wurden. Harald
Godau brachte es auf den Punkt: Du hast uns in oft penibler, mühevoller
Kleinarbeit von einer grauen Maus zu einem gern gehörten Kulturträger
gemacht.
Besondere Höhepunkte
unter Deiner Leitung, lieber Franz, waren die Konzerte im Stift oder Stifts-Innenhof,
die Jubiläumskonzerte zum 125-jährigen Bestehen des MGV 1995
und das Benefizkonzert für die Orgel der Stiftskirche am 9. Mai 1999.
In diesen Konzerten wurden Werke von Bach, Mendelsson und Mozart perfekt
vorgetragen.“ Zitat Ende.
Franz Hunstiger hat
stets mit großer Freude und Gewissenhaftigkeit der Musik, hier der
Schönheit des vierstimmigen Männerchorgesangs, gedient. Sein
Chor – und etliche seiner Sänger stehen erfreulicherweise auch heute
hier – sein Chor hat ihm vieles mit herausragender gesanglicher Qualität
gedankt und zurückgegeben.
Das interessierte
und fachmännische Publikum hat die Leistungen des Chores und seines
Chorleiters, Franz Hunstiger, anerkannt, mit Respekt, Applaus und Dank
gewürdigt.
22 Jahre hinterlassen
Spuren – und das ist gut so!
Schön, daß
Franz Hunstiger unserem MGV Obernkirchen bis heute – und sicher auch weiterhin
– mit ganzem Herzen verbunden ist. Mit großem Interesse beobachtet
er unsere aktuellen Bemühungen, unseren Männerchor als einen
Kulturträger mit chormusikalischer Qualität noch lange für
Obernkirchen zu erhalten.
Heute nun ist ein
guter Tag, unserem lieben Franz Hunstiger neben kleinen Geburtstagsgeschenken
und unseren Liedern eine Urkunde mit der Ernennung zu unserem Ehrenchorleiter
zu überreichen.
Diese Ernennung zum
Ehrenchorleiter unseres MGV Obernkirchen soll sehr deutlich unseren Dank
und unsere von Herzen kommende Hochachtung für die vielleicht einmalig
bleibende Leistung, die Franz Hunstiger unserem Männerchor geschenkt
hat, zum Ausdruck bringen.
Wir verneigen uns
vor unserem Ehrenchorleiter Franz Hunstiger!
Dann war es an unserem
2. Vorsitzenden, Wolfgang Behrendt, Franz Hunstiger im Namen des gesamten
Chores von Herzen zu gratulieren und kleine Geschenke zu überreichen.
Neben unserer Geburtstagskarte und einer Flasche Rotwein war das eine DVD,
die Adolf Bartels am 3. Mai 2008 vom gemeinsamen Konzert des Chorale du
carroi und unseres MGV Obernkirchen in der katholischen Kirche St. Josef
in Obernkirchen erstellt hatte. Das Geburtstagskind freute dies offensichtlich
sehr.
Eine ganz besondere
Freude bereitete unser Ehrenvorsitzende, Hans Krömer, dem lieben Franz
Hunstiger. Mit wohlgesetzten Worten überreichte Hans Krömer im
Namen unseres Männerchores eine schöne Urkunde zur Ernennung
als Ehrenchorleiter. Sichtlich gerührt und mit offensichtlicher großer
Freude nahm Franz Hunstiger diese unsere Auszeichnung entgegen. Ehre wem
Ehre gebührt!
Natürlich haben
wir Ursel Hunstiger, die liebe Ehefrau des Geburtstagskindes nicht vergessen.
Wer sonst als Wolfgang Behrendt dankte Ursel Hunstiger für die fortwährende
Unterstützung ihres Mannes mit einem Blumensträußchen und
– wie kann es bei Wolfgang anders sein – mit einem freundschaftlichen Küsschen
auf die Wange.
Nach von Herzen kommenden
Dankesworten Franz Hunstigers an unseren Chor wurde unter der Leitung von
Stefan Fitzke wieder hochkonzentriert und gefühlvoll nuanciert gesungen.
Franz Hunstiger und seinen Gästen haben unsere Liedvorträge offensichtlich
gefallen. Das freut uns natürlich sehr.
Folgende Lieder wurden
vorgetragen: „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Herrliche Berge“,
„Das Morgenrot“, „Im Abendrot“, „Die Nacht“, „Bundeslied“.
Ja – und dann war
da noch das französiche Lied „Amitié“. Bevor wir dieses schöne
Lied etwa in der Mitte unseres Auftrittes sangen, hatt unser Sangesbruder
Anton Bauer eine geniale Idee. Wir hatten registriert, daß Franz
Hunstiger zu dieser Geburtstagsfeier auch ein langjährig befreundetes
Ehepaar aus La Flèche eingeladen hatte. Antons spontane Idee wurde
zum Spaß und zur Freude aller direkt in die Tat umgesetzt. Das französische
Ehepaar stellte sich mitten in unseren Chor und sang das „Amitié“
begeistert mit. Und der liebe Franz Hunstiger dirigierte den Chor. Mann
war das herrlich zu beobachten, mit welcher Hingabe und Freude – aber auch
wie nach wie vor gekonnt – Franz Hunstiger den Chor leitete. Vermeintliche
Kleinigkeiten können soviel Freude bereiten.
Mit nochmals herzlichen,
ehrlichen Worten des Dankes bat Franz Hunstiger den Chor dann zu einem
kühlen Bier. Dies wurde von Chorleiter und Sängern natürlich
dankend angenommen.
Vielen Dank, lieber
Franz Hunstiger, und noch viele, viele schöne Momente in der Gemeinschaft
unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V.
Unser Chor singt unter
der Leitung von Stefan Fitzke das Geburtstagsständchen
Wolfgang Behrendt
gratuliert im Namen des Chores zum 80. Geburtstag
und überreicht
die kleinen Geschenke.
Hans Krömer überreicht
mit herzlichen Worten die Ernennungsurkunde
zum Ehrenchorleiter
unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V.
Das mit der Familie
Hunstiger langjährig befreundete Ehepaar aus La Flèche (4.
und 3. von rechts)
singt mit uns begeistert
das "amitié" (Danke, lieber Anton, für die spontane Idee dazu.)
Unser Ehrenchorleiter
Franz Hunstiger dirigiert freudig
und mit der ihm eigenen
Hingabe unseren Chor. Toll!
kds, 5. Mai 2009
Wir
lassen uns unsere Gemeinschaft nicht vermiesen!
Eigentlich wollten
die Sänger und Freunde unseres Männerchores sowie deren Partnerinnen,
die noch gut zu Fuß sind, am Samstag, 28. März 2009, in Hohenrode
im schönen Gebiet des Schweinegrabens wandern und die herrliche Aussicht
in das Weserland genießen. Schade, der Wettergott hatte etwas dagegen.
Es regnete leider so kräftig, daß eine Wanderung sicher kein
Vergnügen gewesen wäre, und so wurde bereits die gemeinsame Autofahrt
von Obernkirchen nach Hohenrode abgesagt. Damit fiel natürlich zwangsläufig
ebenso das vorgesehene Singen in der Kirche in Hohenrode aus. Auch das
ist sehr bedauerlich, hatten wir uns doch mit fünf schönen Liedern
darauf vorbereitet. Besonders schade ist das für unseren Sangesbruder
Hermann Müntinga, der unseren Männerchor bei diesem Singen dirigiert
hätte. Für unseren lieben Hermann wäre unser Auftritt zudem
von großer Freude gewesen, da sein Vater in eben dieser Kirche in
Hohenrode als Pastor gewirkt hatte. Na ja, vielleicht können wir dies
ja irgendwann nachholen.
Was uns aber an diesem
Regentag blieb – und wir lassen uns unsere Gemeinschaft auch durch schlechtes
Wetter nicht allumfassend vermiesen! – war unser Treffen um 18:00 Uhr in
der Berghütte in Krainhagen. Unser gemeinsames Abendessen war eigentlich
als Abschluß nach dem Wandern geplant. Aber wir haben auch einen
gesegneten Appetit, ohne gewandert zu sein. Als alle, die sich angemeldet
hatten, eingetroffen waren, begrüßte unser Vorsitzender des
Geselligkeitsausschusse, Friedhelm Voigt, unsere Gemeinschaft mit netten
Worten, wünschte einen guten Appetit und ein paar schöne, gesellige
Stunden. Erfreulich ist, daß an diesem Abend auch wieder einige passive
Mitglieder den Weg in unsere fröhliche Runde gefunden haben. Die individuell
vorbestellten Essen und Getränke schmeckten allen vorzüglich.
Entsprechende Komplimente wurden an die Küche weitergegeben. Es wurde
lebhaft erzählt, gescherzt und gelacht. Wie das eben in unserem Kreis
ist. Und das ist immer wieder gut so.
Zwei kleine Vortäge
unterhielten zudem die Anwesenden. Klaus-Dieter Scheithauer hatte einen
deutschen Text zu der Melodie des französischen Liedes „chevaliers
de la table ronde“ erdacht. Er selbst trug jeweils die erste Zeile der
sieben Strophen vor. Dann sangen alle Anwesenden die weiteren Zeilen jeder
Strophe mit. Die kleine Einlage schien gelungen, da kräftig mitgesungen
wurde und so manches fröhliche Schmunzeln in den Gesichtern zu sehen
war. Ach ja, da Lied heißt laut kds auf deutsch: „alle Sänger
in unsrer Runde“. Die erste Textzeile endet mit den Worten: „... kosten
gern den süßen Wein“ bzw. hier in der Berghütte alternativ:
„... kosten gern ein kühles Bier“.
Die Lacher auf seiner
Seite hatte wenig später Gerhard Warnke, der – nachdem er sich als
„der Neue“ vorgestellt hatte – sehr gekonnt in Dialekt ein Gespräch
zwischen den Damen Nowotka und Hawlischeck vortrug. Die arme Frau
Nowotka sprach von allerlei Zipperlein, die sie plagten. Die mitfühlende
Frau Hawlischek wußte zum Glück stets Rat und empfahl gern entsprechende
Fachärzte. Das waren im einzelnen: für die Ohren der „Ohrologe“,
für das Genick der „Genikologe“, für das Gedärm der „Därmatologe“,
für das „Pischi“ (Verzeihung) der „Pischiloge“, für die Hämoriden
den „Arscheologen“. Vielen Dank, lieber Gerhard, für diesen in passendem
Dialekt gesprochenen humorvollen Vortrag.
Wie immer verging
die schöne Zeit viel zu schnell. Ja, schön war’s wieder, und
wir danken unserem Friedhelm Voigt für die gute Vorbereitung. Danke!
„unser gemeinsames
Abendessen in der
Berghütte
Krainhagen - wohl bekomm's“
Na, liebe Ulla, was
überlegst du?
Mariele und Otto meinen:
„Das nennen wir einen strammen Max!“
Hans sagt zu Karl:
„So singe ich das hohe C.“
Danke, für Deinen
lustigen Vortrag, lieber Gerhard.
29. März 2009,
kds
Der Männergesangverein
Obernkirchen lebt!
Auf der Jahreshauptversammlung
am 5. Februar 2009 zogen der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Scheithauer und
Chorleiter Stefan Fitzke erneut eine positive Jahresbilanz für das
Jahr 2008.
In seinem Bericht
stellte der 1. Vorsitzende heraus: „Unser Verein lebt, wird seiner Aufgabe
als ein Kulturträger der Stadt Obernkirchen nach wie vor gerecht,
pflegt traditionelles Liedgut und geht neue Aufgaben und Herausforderung
freudig und engagiert an. Bemerkenswert, daß der Männerchor
in 2008 einige Leistungen trotz einer Vielzahl längerfristig erkrankter
Sangesbrüder erbrachte. Wir haben gesehen, daß mit frischem
Mut, engagiertem Wollen sowie Spaß und Freude am Singen auch Flexibilität
zu unseren Qualitäten zählt.“ Genau diese Tugenden benannte auch
Chorleiter Stefan Fitzke in seinem Bericht und dankte dem Chor für
die gute Mitarbeit in Übungsstunden und bei Auftritten und strich
besonders die wiederholt gezeigte Spontanität der Sänger heraus.
Neben einer Vielzahl
chormusikalischer Aufgaben – hier ragen das gemeinsame Konzert mit dem
Partnerchor Chorale du Carroi aus La Flèche am 3. Mai 2008 in der
katholischen Kirche St. Josef und das gemeinsame Konzert mit dem evangelischen
Kirchenchor am 5. Oktober 2008 in der evangelischen Kirche St. Marien sicher
heraus – wurden in den geselligen Veranstaltungen viele schöne Stunden
harmonischer Gemeinschaft erlebt.
Der Vorsitzende des
Kreischorverbandes Hannover e.V., Peter Walter, zeichnete die Sänger
Harald Godau für 25 Jahre und Friedhelm Voigt für 40 Jahre aktives
Singen mit je einer Urkunde und dem silbernen bzw. goldenen Bundesabzeichen
unseres Chorverbandes aus und wünschte weiterhin gute Gesundheit und
viel Freude am Männerchorgesang.
Der 2. Vorsitzende
Wolfgang Behrendt überreichte den Sangesbrüdern Klaus Mainka
und Klaus-Dieter Scheithauer je ein kleines Präsent des Vereins, war
es doch beiden vergönnt, an allen 65 Aktivitäten des Vereins
(Übungsstunden, Auftritten, gselligen Veranstaltungen) teilzunehmen.
Friedhelm Voigt wurde
als kommissarischer Vorsitzender des Geselligekitsausschusses für
das laufende Jahr bestätigt sowie Wilfried Bartels als neuer Vorsitzender
des Ausschusses für vereinsfördernde Maßnahmen gewählt.
Der 1. Vorsitzende
Klaus-Dieter Scheithauer dankte dem Vorstand, allen Sängern, deren
lieben Ehefrauen und Partnerinnen, allen passiven Mitgliedern und Förderern
sowie den vielen Freunden des Vereins für die fortwährende Unterstützung
und Hilfe, für das engagierte und harmonische Miteinander.
Fazit des 1. Vorsitzenden:
„Das Jahr 2008 war ein erfolgreiches. Und 2009 sowie die folgenden sollen
es ebenso werden. Schöne und große Aufgaben warten auf uns.“
Nach der bereits erfolgreich
gestalteten Veranstaltung „Chor trifft Kabarett“ am 25. Januar 2009 werden
jetzt der Gegenbesuch zur 40-jährigen Städte- und der darin eingebetteten
30-jährigen Chorpartnerschaft vom 21. – 24. Mai 2009 und das gemeinsame
Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen im Oktober 2009 gewissenhaft
vorbereitet. Zudem warten natürlich auch in 2009 weitere schöne
Auftritte und gesellige Veranstaltungen.
Der Blick des Vorstandes
richtet sich auch schon in das Jahr 2010, feiert der MGV Obernkirchen doch
am 23. Mai 2010 seinen 140. Geburtstag.
Der Männergesangverein
Obernkirchen lebt und freut sich stets über neue Sänger, die
gern in die Gemeinschaft aufgenommen werden.
Informationen zum
Verein geben jederzeit gern der Vorstand sowie die Sänger des Chores
und können stets aktuell im Internet unter mgv.obernkirchen-info.de
(bitte nicht www. voranstellen!) eingesehen werden.
Mit herzlichen Grüßen
Klaus-Dieter Scheithauer
8. Februar 2009 / kds
Eins können wir festhalten:
das sicher in erster Linie für unseren Männerchor spannende „Experiment“
ist gelungen. Die meisten der im gut gefüllten Festsaal anwesenden
Besucher waren mit der Veranstaltung „Chor trifft Kabarett“ sehr zufrieden.
Daß es auch einige kritische Stimmen gab, ist verständlich und
selbstverständlich völlig in Ordnung.
Eines soll an dieser
Stelle nochmals besonders erwähnt werden: unser leider kurzfristig
erkrankte und damit verhinderte Chorleiter Stefan Fitzke und unser gesamter
Männerchor sagen Werner Hobein einen ganz besonderen Dank.
Werner Hobein wurde erst am Tag der Veranstaltung gebeten, die Leitung
des Chores zu übernehmen und sagte spontan zu. Danke, lieber Werner,
aufrichtigen Dank!
Werner Hobein kennt
unseren Chor genau und der Chor kennt ihn ebenso. So ist es den Sängern
(auch ohne vorangegangene gemeinsame Probe) gelungen, dem intensiven, gefühlvollen
und manchmal temperamentvollen Dirigat von Werner Hobein zu folgen. Schön,
daß unsere gemeinsamen Liedvorträge so gut und schön geklappt
haben!
Nachdem wir zur Begrüßung
das Lied „Willkommen“ gesungen haben, begrüßte Werner Hobein
die zahlreichen Besucher mit freundlichen Worten und dankte der Hausherrin
Frau Äbtissin Susanne Wöbbeking dafür, daß diese Veranstaltung
im Festsaal des Stiftes stattfinden durfte. Mit humorvollen Worten stimmte
Werner Hobein die Anwesenden auf unsere nun folgenden Lieder ein. Das waren
unser französisches Freundschaftslied „Amitié, Liberté“
– schon mit Vorfreude auf unseren Besuch im Mai in La Flèche in
französischer Sprache gesungen – und die aus England stammende gefühlvolle
Ballade „die Rose“. Ein wunderschönes Lied – meinten auch viele Besucher
– hervorragend von uns gesungen. Dieses Lied verdanken wir unserem Sangesbruder
Hubertus Beller; er hat es in unseren Chor getragen. Schön, daß
unser Vortrag auch unserem Hubert und seiner lieben Frau gefallen hat.
Danach forderte Werner
Hobein die Besucher auf, gemeinsam mit uns das Lied „Hoch auf dem gelben
Wagen“ zu singen. Harald Godau hatte auf den verteilten Programmblättern
die Texte zu insgesamt drei mit dem Publikum gesungenen Liedern aufgeschrieben.
So war es möglich, daß ein sehr großer Chor freudig und
begeistert miteinander sang. Ein schönes Erlebnis!
Danach kamen die beiden
Kabarettisten Ulrich Reineking und Volker Buck zu ihrem ersten Auftritt.
Ulrich Reineking erzählte dabei mit großem Engagement und manchmal
etwas Theatralik seine humoristischen, manchmal hintergründigen Geschichten.
Letztlich gelungen. Dennoch darf angemerkt werden, daß sich die Geister
hier wenige Male aufgrund der Wortwahl und der Lautstärke schieden.
Muß man akzeptieren.
Volker Buck agierte
als musikalischer Partner hervorragend als Sänger und Gitarrist. Klug
gewählte ältere, bekannte Songs trug er mit seiner kräftigen,
angenehmen Stimme und gekonntem Gitarrenspiel zur Freude und Begeisterung
des Publikums vor.
Nach diesem Part sangen
wir die erste Strophe des Liedes „Ich weiß ein Faß“. Danach
folgten die erste und zweite Strophe der von unserem Sangesbruder Hermann
Müntinga verfaßten Parodie „Ich weiß ein’ Baß“,
natürlich nach der gleichen Melodie. Sehr gelungen! Und auch den rhythmischen
„Entertainer-Rag“ trugen wir recht gut vor. Hier müssen wir einfach
dem Temperament von Werner Hobein folgen. Juhuh!
Gemeinsam mit dem
Publikum sangen wir sodann „Das Wandern ist des Müllers Lust“, spontan
von Volker Buck auf der Gitarre begleitet.
In der 20-minütigen
Pause wurden die bereitgestellten Getränke (Rotwein, Bier und Wasser)
gern von den Besuchern angenommen.
Nach der Pause kamen
Ulrich Reineking und Volker Buck zu ihrem zweiten Auftrittsteil. Unser
Männerchor sang danach mit dem Publikum das „Schaumburger Heimatlied“
und verabschiedete sich musikalisch mit dem „good night, ladies“. Werner
Hobein bedankte sich im Namen des Chores bei den Anwesenden für den
Besuch und bei der Äbtissin Susanne Wöbbeking für die Gastfreundschaft.
Friedhelm Voigt überreichte der Äbtissin einen schönen Blumenstrauß.
Zum Abschluß
erzählte Ulrich Reineking eine kleine Geschichte. Zum Finale sangen
alle gemeinsam „Sag zum Abschied leise servus“.
Eines haben wir gelernt:
Chorgesang kann mit anderen Vortragsarten kombiniert werden. Weitere Vorhaben
können durchaus ins Auge gefaßt werden.
„Schnappschüsse
von der Veranstaltung“

27.1.2009, kds
Lob und Anerkennung
tun uns immer wieder gut.
Am zweiten Weihnachtstag,
26. Dezember 2008, begleiteten wir ab 10:00 Uhr den Weihnachtsgottesdienst
in der evangelischen Kirche St. Marien. Die Kirche, die inzwischen zu einem
ansehnlichen Teil renoviert ist, macht mit den neuen, bunten Fenstern und
den weiß gestrichenen Wänden einen angenehm hellen und freundlichen
Eindruck.
Nach einem Orgelvorspiel
von Regina Ackmann sang unser Männerchor unter der wieder gefühlvollen
Leitung von Stefan Fitzke den „Hymnus – Jauchzet, jauchzet dem Herrn“.
Im Verlauf des von
Pastor Meinberg und Frau Wichmann gehaltenen Gottesdienstes sangen wir
zudem das „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Den Solopart beim
„Ehre sei Gott in der Höhe“ sang diesmal Wolfgang Behrendt mit seiner
wunderbaren, kräftigen, wohlklingenden Tenorstimme.
Gern nahmen Chorleiter
und Chor am Ende des Gottesdienst die Dankesworte von Pastor Meinberg und
den herzlichen Applaus der Besucher entgegen. Das tut immer wieder gut.
Ebenso schön sind die Kommentare zweier Gottesdienstbesucher, die
stellvertretend für viele andere stehen. Da sagte ein Besucher: „Ihr
habt wunderbar gesungen. Man konnte euch auf der Empore zwar nicht sehen,
aber das hatte den besonderen Reiz, daß man sich voll auf den schönen
Gesang konzentriert hat“. Eine Dame meinte: „So wunderschön gesungen,
habe ich speziell das „Stille Nacht, heilige Nacht“ noch nicht gehört.
Mir sind die Tränen gekommen“. Toll, dies alles spricht einmal mehr
für das gute chormusikalische Engagement unseres Chores. Wir haben
die Menschen mit unseren Liedern erreicht.
Sängerherz, was
willst du mehr?!
Mit diesem, auch für
unseren Männerchor schönen Gemeinschaftserlebnis ging das Sängerjahr
2008 zuende. Erfolgreich war’s, mit vielen schönen Höhepunkten.
Die restliche Weihnachtszeit
und den anstehenden Jahreswechsel werden hoffentlich alle in Ruhe, Frieden
und Gemütlichkeit verbringen, um dann mit frischem Elan das neue Jahr
2009 zu beginnen.
Auch in 2009 warten
interessante Aufgaben auf uns.
kds, 27. Dezember 2008
Ein Kreis hat
sich geschlossen.
Es war im Jahr 1995,
als unser im August 2008 verstorbene Sangesbruder Siegfried Scheer einen
von ihm gestifteten Wanderpokal erstmals an ein aktives Mitglied unseres
Männerchores überreichte. Mit dem Vorstand abgestimmt, bekam
von da an jedes Jahr ein aktives Mitglied den schönen Pokal für
im abgelaufenen Jahr gezeigte hervorragende Leistungen in unserem Männergesangverein.
Eine schöne Geste von Siegfried, zeigt sie doch in besonderer Weise,
wie wichtig ihm ein in allen Belangen erfolgreiches Vereinsleben war. Er
hat stets dazu beigetragen.
An die folgenden 13
Sangesbrüder wurde der Wanderpokal im Laufe der Jahre gegeben: 1995
Harald Godau, 1996 Klaus Reinhold, 1997 Franz Hunstiger, 1998 Siegfried
Scheer, 1999 Günter Irzik, 2000 Anton Bauer, 2001 Karl Buchmeier,
2002 Erwin Höhn, 2003 Hans Krömer, 2004 Wolfgang Dietrich, 2005
Klaus-Dieter Scheithauer, 2006 Werner Hobein und 2007 Walter Hachmeister.
Aufgrund eines einstimmigen
Vorstandsbeschlusses wurde der Wanderpokal am 14. Dezember 2008 endgültig
dem Eigentum von Siegfrieds lieber Ehefrau Ingrid zugesprochen. Die letzte,
wie jedes Jahr im Hause Franz Hunstiger durchgeführte Gravur lautet:
2008 in memoriam Siegfried Scheer.
Ein Kreis hat sich
geschlossen. Auch mit diesem Pokal werden wir immer das Andenken an unseren
Sangesbruder und langjährigen Vorsitzenden des Vergnügungsausschusses,
Siegfried Scheer, aufrechterhalten, dem unser Männergesangverein und
sein stetiges Wirken darin so viel bedeutet haben. Danke, lieber Siegfried.
kds, 19. Dezember 2008
Danke für
die vielen gemeinsamen schönen Stunden
im ablaufenden
Jahr 2008!
In seiner Begrüßung
zur diesjährigen vorweihnachtlichen Feier am 14. Dezember 2008 fand
der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, folgende Worte:
„Liebe Sängerfamilie
unseres Männergesangvereins von 1870 Obernkirchen e.V.,
ich begrüße
alle anwesenden Damen und Herren noch einmal zur diesjährigen traditionellen,
vorweihnachtlichen Feier hier im Krug zum grünen Kranze. Unser besonderer
Willkommensgruß geht an Ex-Bürgermeister Adolf Bartels und seine
liebe Ehefrau sowie an Ex-Stadtdirektor Wilhelm Mevert und zum erstenmal
an unseren derzeitigen Bürgermeister Oliver Schäfer. Wir freuen
uns, daß sie uns zu unserer Feier die Ehre erweisen.
An Jahresenden wird
gern Bilanz gezogen, wird noch einmal kurz Rückschau gehalten. Das
sei auch mir erlaubt mit herausragenden Ereignissen unseres gemeinsamen
Sängerjahres 2008.
Unser Sängerjahr
begann am 10. Januar mit der ersten Chorprobe.
Wir sangen zur Goldenen
Hochzeit, zu runden Geburtstagen und zu besonderen Ereignissen für
Ilse und Karl Buchmeier, für Erwin Stiepermann, für Werner Hobein,
für meine Wenigkeit, für Wolfgang Behrendt und zur Trauerfeier
anläßlich der Beisetzung unseres Sangesbruders Siegfried Scheer.
Unsere geselligen
Veranstaltungen waren: das gemütliche Kaffeetrinken im Schützenhaus
in Liekwegen (das schlechte Wetter machte die geplante Winterwanderung
unmöglich), zwei „besondere Übungsabende“ in der Mühle in
Meißen, unsere Radtour mit Ziel Hofcafé Eggelmann, unsere
Tagestour zum Mühlenmuseum nach Gifhorn mit abschließender Einkehr
bei Gerland in Nienbrügge, das Pfannenessen auf dem Grundstück
von Heike und Heinz-Dieter Schaper.
Die offiziellen Auftritte:
unser gemeinsames Konzert mit dem Chorale du carroi aus La Flèche
Anfang Mai in der katholischen Kirche. Eingebettet in die Feierlichkeiten
zur 40-jährigen Städtepartnerschaft Obernkirchen – La Flèche
konnten wir einmal mehr schöne Stunden mit unseren französischen
Freunden verbringen; unser Auftritt im Restaurant „Pfeffer & Salz“
in Porta; unser Auftritt in der Feierwoche „100 Jahre katholische Kirche
Obernkirchen“; unser Auftritt zum Mühlentag in Meißen; unser
gemeinsames Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor Obernkirchen in der
katholischen Kirche; unser Singen im Eröffnungsgottesdienst zum diesjährigen
Adventsmarkt und später das offene Singen mit dem evangelischen und
katholischen Kirchenchor sowie zahlreichen jungen und älteren Besuchern
des Adventsmarktes; unser vorweihnachtliches Singen in den beiden Obernkirchener
Seniorenheimen.
Wir sehen, daß
wir auch im Jahr 2008 unsere Aufgabe als Kulturträger unserer Stadt
im Dienst der Öffentlichkeit wahrgenommen haben. Und das einmal mehr
zur Freude vieler Menschen – und erfolgreich.
Hier gilt zuerst und
selbstverständlich mein und unser aller Dank unserem jungen Chorleiter
Stefan Fitzke, der uns trotz monatelanger höchster Beanspruchung und
Prüfungsstreß in seinem Beruf stets gut auf unsere Auftritte
vorbereitet hat. Sein gefühlvolles, offenes und meist mit einem Strahlen
begleitetes Dirigat hilft unserem Chor immer wieder bei der gewünschten
Interpretation unserer Lieder.
Ein Dankeschön
geht an Werner Hobein, der ohne „wenn und aber“ auf jeden Fall trotz anhaltend
hoher beruflicher Verpflichtungen immer dann für Übungsstunden
und Auftritte zur Verfügung stand, wenn Stefan einmal verhindert war.
Danke sage ich an
dieser Stelle allen Vorstandskollegen für die andauernde harmonische,
engagierte – und wie ich meine – erfolgreiche Zusammenarbeit. Jeder beobachtet
kritisch, bringt Ideen rechtzeitig ein und erfüllt alle Aufgaben seines
Verantwortungsbereiches zeitgerecht und hervorragend.
Danke sage ich, sagen
wir unseren treuen passiven Mitgliedern und Förderern, die unverzichtbarer
Teil der Basis unseres Vereines sind. Sie mögen uns gewogen bleiben.
Ja und natürlich
gilt ebenso ein Dank allen Sängern und deren lieben Ehefrauen und
Partnerinnen, die unserem Verein, unserem Chor Leben geben und an vielen
Aktionen helfend und gestaltend wirken.
Speziell wir Sänger
hatten im zuende gehenden Jahr 2008 einige unvorhersehbare Aufgaben zu
bewältigen. Wie ich meine, haben wir alle diese Aufgaben trotz hier
und da vereinzelter Zweifler sehr gut gelöst.
Es war sicher nicht
nur einfach, speziell direkt nach den Sommerferien, einen immer für
alle sofort akzeptablen Weg für anstehende Auftritte zu finden.
Es ist aber auch eine
extrem unterschiedliche Situation, die wir in dieser Dramatik auch noch
nicht kannten, wenn beim Konzert mit unseren französischen Freunden
28 Sänger singen oder wie zum Mühlentag in Meißen ganze
14 Sänger.
In diesen beiden so
unterschiedlichenAuftritten wie auch in allen anderen Auftritten hat unser
Chor seine Qualität unter Beweis gestellt und zwar seine chormusikalische
wie auch seine menschliche Qualität. Wenn wir stets mit eigener erkennbarer
Freude singen, bringen wir meist wie selbstvberständlich auch unserem
Publikum Freude. Die Bereitschaft dazu ist der Schlüssel.
Und wenn einerseits
immer wieder beklagt wird, daß in der heutigen Zeit zu wenig gesungen
wird, darf es auch für uns eine Freude sein, wenn wir beobachten,
mit welcher Freude und Begeisterung Jung und Alt die Gelegenheit nutzen,
auch einmal – und sei es einstimmig – mit uns gemeinsam zu singen. Man
muß nur die erkennbare Bereitschaft zu dieser Freude haben.
Und mit der Bereitschaft
zu einer kleinen Freude wünsche ich uns allen jetzt eine schöne
Feier und einige harmonische, vorweihnachtliche Stunden.
Natürlich denken
wir dabei auch an all jene , die heute nicht bei uns sein können.
Danke für die
Aufmerksamkeit.“
Jetzt übernahm
Friehelm Voigt das Wort und erläuterte den geplanten Ablauf unserer
Feier. Friedhelm Voigt war zusammen mit Wolfgang Behrendt für Planung
und Organisation zuständig. Danke für die geleistete Arbeit und
die neuen Ideen.
Als erstes nahm unser
Männerchor Aufstellung. Hermann Müntinga las Verse zur Weihnachtsgeschichte,
die unser Chor unter der Leitung von Stefan Fitzke mit den Liedern „Macht
hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff geladen“, „Frieden“, „Es ist ein
Ros’ entsprungen“, „Stille Nacht“, „Als die Welt verloren“ und „In der
Weihnacht“ begleitete. Diese Darbietung der Weihnachtsgeschichte hat unserem
Publikum sehr gefallen. Anerkennende Worte wärmen des Sängers
Herz.
Dann stärkten
sich alle bei Kaffee und Kuchen. Viele angeregte, nette, fröhliche
Gespräche an den Tischen sorgten für eine familiäre Stimmung.
So ist es bei uns, so soll es bei uns bleiben.
Schön, daß
es auch Bürgermeister Oliver Schäfer in unserer Gemeinschaft
gefiel. Dies brachte er nach dem Kaffeetrinken mit netten Worten zum Ausdruck.
Der Bürgermeister bedankte sich für die Einladung (gern geschehen!),
würdigte die Arbeit unseres Vereins, überbrachte Grüße
der Stadt Obernkirchen und wünschte allen Anwesenden eine frohe Weihnachtszeit
und ein gutes Jahr 2009. Danke, lieber Bürgermeister Oliver Schäfer.
Da unser Sangesbruder
Harald Godau für alle Flyer mit den Texten etlicher Weihnachtslieder
vorbereitet hatte, wurde natürlich im Laufe der Feier gern gemeinsam
gesungen. Singen bringt Freude.
Bereichert wurde unser
Nachmittag durch die teils besinnlichen, teil hurmorvollen Vorträge
von Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Marlies und Horst Völkening,
Klaus-Dieter Scheithauer und Harald Godau.
Bemerkenswert: drei
Geschichten von Harald Godau wurden erzählt. Die erste, „Gedanken
beim Kerzenschein“, las Klaus-Dieter Scheithauer. Das Gedicht „O du fröhliche“
und die Geschichte vom Aufstellen eines Weihnachtsbaumes, damals bei Onkel
und Tante, las Harald Godau selbst.
Die Geschichte „Gedanken
beim Kerzenschein“ und das Gedicht „O du fröhliche“ sind am Ende dieses
Heftes nachzulesen. Danke, lieber Harald für diese wunderschönen
Zeilen. Viele anerkennende Worte waren Dein verdienter „Lohn“.
Nun – auch dieser schöne
vorweihnachtliche Nachmittag ging einmal zuende. Natürlich nahm unser
Männerchor noch einmal Aufstellung. Wir sangen mit frohen Herzen und
fröhlichen Gesichtern unter der Leitung von Stefan Fitzke „Wir wünschen
euch frohe Weihnacht ... und ein gutes neues Jahr“.
Und das haben wir
auch so gemeint.
Schön daß
es uns gibt!
unsere vorweihnachtliche
Feier 2008
Wolfgang Behrendt
Marlies und Horst
Völkening
Karl Buchmeier
Harald Godau
kds, 16. Dezember 2008
Gedanken beim Kerzenschein
von Harald Godau,
gelesen von Klaus-Dieter Scheithauer
Als ich beim Jubiläumskonzert,
als Dank an Franz Hunstiger für 65 Jahre Organisten- und Kantoreidienst
in St. Josef, in die am Eingang erhaltene brennende Kerze starrte und Pfarrer
Mauerhof in seiner kurzen Ansprache sagte, man könne ja nachrechnen,
wie alt der junge Organist damals war, da fragte ich mich: „Wo habe ich
bewußt meine erste brennende Kerze gesehen?“
Von den Tönen
der Orgel getragen, ließ ich meinen Gedanken freien Lauf.
Ich erinnere mich
ganz stark an meinen 6. Geburtstag, den alle Hausbewohner und auch ich
im „Heldenkeller“ erlebten. Fliegeralarm! Meine Mutter hatte eine kleine
brennnende Kerze in die mitgebrachte Kindertorte gesteckt, die ich auspusten
sollte ... und nicht wollte! Sie brannte nur für mich. Warum sollte
ich pusten? Im Bunker war es sowieso düster.
Als nächstes
erinnerte ich mich an die älteste Kirche der Stadt, nur ein paar Schritte
von unserer Wohnung entfernt. Hell erstrahlte der riesige Tannenbaum, viel
höher als unserer zuhause ... und der war auch schon 3 ½ Meter
hoch. Aber alles echte Kerzen!
Dann brannten keine
Kerzen mehr. Es brannte die ganze Stadt. Die Engländer hatten innerhalb
von zwei Tagen eine 1200-jährige Kultur zerstört. Einfach so!
Und wir waren auf
der Flucht.
Weihnachten 1944 erlebten
wir in einem fremden Ort. Nur was wir tragen konnten, hatten wir gerettet.
Keine Geschenke. Keine Kerzen. Finsternis, soweit man sah.
Da erbarmte sich jemand
und brachte uns eine Stalllaterne und etwas Selbstgebackenes. Und ich erinnere
mich, daß ich nur immer in das flackernde Licht gesehen habe. Nur
so! Ob ich damals auch geträumt habe?
1000 Kilometer von
zuhause entfernt, und es war wieder Weihnachten.
Großmutter wollte
ihren Koffer garnicht auspacken, weil sie der Meinung war, es geht sowieso
bald wieder zurück – wie 1918.
Aus allen möglichen
und unmöglichen Rezepturen wurden Kerzen gegossen – die dann nicht
aus der Gießform rausgingen. Der Docht aus Wolle qualmte und brannte
schnell ab. Die Honigkerzen, woraus auch immer, tropften so stark, daß
Teller untergestellt werden mußten. Aber wir hatten auf einem Tannenzweig
Kerzen.
Weihnachten 1946.
In der kleinen Dorfkirche war es richtig warm, denn die Kirchgänger
brachten Torf mit zum Heizen des großen Gußofens. Und einen
kleinen Tannenbaum gab es auch. Mit echten Kerzen. Ich war jetzt 11Jahre
alt und sah, daß einige viel, sehr viel hatten – andere weniger viel.
Wir hatten garnichts! Da wurde natürlich „gefringst“. Zur Erklärung
muß dazu gesagt werden, daß Kardinal Frings gesagt hatte, daß
Mundraub in so einer fatalen Notlage kein Diebstahl war. Da entstand der
Begriff „fringsen“.
Nach der Währungsreform
am 20. April 1948 (pro Kopf DM 40) waren die Geschäfte voll mit Artikeln
des täglichen Bedarfs. Und von da an brannten auch wieder Kerzen,
in jeder Form und Qualität. Eine gewisse Schicht konnte zu dieser
Zeit schon aus dem Vollen schöpfen – wodurch auch immer.
Das Wirtschaftswunder
hatte Deutschland fest im Griff, und wir waren wieder wer. Wir konnten
uns wieder (fast) alles erlauben. Oberflächlich gesehen.
Denn eine gewisse
Armut ist bis heute vorhanden. Vor allem menschlich und geistig!
Opfer der Zeit wurden
die Kirchen, und die verantwortlichen Herren haben die Zeichen nicht beachtet
... wofür heute die Quittung präsentiert wird.
Mit den Amerikanern
kam nicht nur der Kugelschreiber in Massen über den Teich, auch Gesinnung
und Lebensart ... von der Sprache garrnicht zu sprechen.
Auch elektrische Tannenbaumkerzen
hielten Einzug in die Wohnzimmer. Waren sie doch so bequem und machten
keinen Dreck!
In den Schaufenstern
blinkten schreiend bunte bewegliche Weihnachtsmänner, und es wurden
teure Waren angeboten, die wir garnicht brauchten ... und wir folgten dem
Trend!
Die Kerze vor mir
flackerte, als ob sie mir sagen wollte: „Hallo, ich bin auch noch da!“
Meine Kerze vor mir strahlte Ruhe und Wärme aus. Ich konnte mich in
ihrem Glanz fallen lassen.
Das Licht der Kerze
ist für mich – und auch für viele andere – das „Symbol des Lebens“!
Man muß behutsam damit umgehen, denn eines Tages ist die Kerze verbraucht
und erlischt.
Da fallen mir zum
Schluß noch ein paar gereimte Verse in die Hand:
Ruhige Nacht unterm
Sternenzelt kündet Frieden der lauten Welt.
Leises Raunen in Wald
und Flur, tief im Schlaf liegt die Natur.
Kerzenschein erhellt
die Räume, Sehnsucht zieht durch unsere Träume.
Friede werde es auf
Erden, Menschen mögen menschlich werden!
Liebe unsere Herzen
fülle, täglich Brot den Hunger stille.
Einer stehe für
den andern, Völker miteinander wandern.
Dies möge Weihnachten
uns bringen, daß froh wir miteinander singen:
Heut schließt
er wieder auf das Tor. Der Chrub steht nicht mehr davor!
kds, 16. Dezember 2008
O du fröhliche
von Harald Godau,
gelesen von Harald Godau
Eigentlich wollte ich
heute garnichts sagen –
aber da gibt’s so
viele Dinge, die mir nicht behagen,
wenn man z.B. in der
Tageszeitung liest,
wer insolvent, wer
auf wen schießt.
Im Fersehen folgen
dann die grausigen Bilder,
und die Kommentare
dazu werden immer wilder.
Lösungen zur
Finanzkrise habe ich auch nicht,
außer: nehmt
die Verantwortlichen in die Pflicht
die Karre, die sie
reingefahren, aus dem Dreck zu ziehen,
und laßt sie
nicht mit hohen Abfindungen von dannen fliegen.
Auch die Kleinen hat
man um das Ersparrte betrogen,
hat sie wissentlich
hinters Licht geführt – belogen.
Deutschland mutet
mir an wie ein Selbstbedienungsladen.
Wer „oben“ steht,
nimmt, der „unten“ geht baden.
Da kann ich nicht
mitsingen – tut mir leid:
„O du fröhliche,
gnadenbringenden Weihnachtszeit“.
Der Castor-Transport
rollt durchs Land,
selbst Radio Niedersachsen
gibt bekannt,
wo sich der Zug gerade
befindet,
um welche Kurver er
sich gerade windet.
Als der Transport
endlich sein Ziel erreicht,
fragt die Reporterin
lässig und leicht,
wie er, als Polizeiverantwortlicher,
die Störmanöver fand.
„Es waren mehr als
im Jahr 2007,
aber die Gewaltbereitschaft,
die ist gestiegen!“
Mir kann doch keiner
erzählen,
daß unsere Wissenschaftler
sich nicht würden quälen,
eine totsichere Verpackung
zu erfinden,
sodaß die Brennstäbe
auf ewig verschwinden.
Wenn keiner Informationen
weitergeben würde,
hätte der Staat
weder Kosten noch Bürde.
Wenn der Zug anonym
durch die Lande rollen würde
und nicht stoppen
müßte an jeder Hürde,
die Castor-Gegner
ihrer Arbeit bzw. Studien nachgingen,
dann könnte ich
singen ganz befreit:
„O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Diese Dinge machen
mich doch sehr betroffen
und ich möchte
wirklich hoffen,
daß der Friede
auf Erden Wirklichkeit werde.
Wir brauchen nicht
nur den Klimaschutz für unsere Erde.
Auch die einzelnen
Staaten müssen begreifen,
daß man gesteckte
Ziele nicht nur erreicht mit Leichen.
Und dann folgt der
Aufruf: bitte spenden!
Wir sollen helfen,
die Not abzuwenden.
Opfern von Naturgewalten
zu helfen ist Menschenpflicht.
Stammesfehden, Kriege
usw. ... vieles dagegen spricht.
Die unschuldigen Kinder,
die tun mir leid,
da schnürt’s
mir den Hals zu – von wegen:
„O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Aber wir brauchen
garnicht in fremde Länder zu gehen,
auch in Deutschland
ist das Elend hautnah zu sehen.
Wieviele Menschen
leben unter dem Minimum.
Die Verantwortlichen
müßten aufschreien, bleiben aber stumm.
Und komisch, immer
zum Fest sieht man Prominente,
die „Bedürftige“
einladen in ein schönes Ambiente.
Schenken Kleidung,
Geld usw. unter viel Applaus,
und die Medien
sind dabei und machen eine Story draus.
Selbst Politiker machen
den Blödsinn mit. Tut mir leid.
Da kann ich nicht
singen:
„O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“:
Über den Bildschirm
flimmern Sendungen mit Spendenaufrufen.
Der Briefkasten quillt
über mit Spendengesuchen.
Vor der Haustür
stehen Kinder und sammeln für irgendwas Geld,
die Kirchen, selbst
in Not, bitten für „Adveniat“ und „Brot für die Welt“.
Ich renn’ nur noch
mit offenem Portemonnai herum
und fühle mich
dabei elend und dumm.
Wenn das Gespendete
an die richtigen Stellen käme,
ich würde geben,
ohne daß ich mich schäme.
Dann tut mir auch
das Scheinchen nicht leid
und ich könnte
singen:
„O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Auch in Obernkirchen
läuft nicht alles rund,
und die Verantwortlichen
tun uns kund,
daß das Stadtsäckel
leer.
Als ob das etwas Neues
wär’.
Spare in der Zeit,
dann hast du in der Not,
dieses uralte, überlieferte
Gebot
ist immer noch aktuell,
nur es wird mißachtet
– generell.
Jetzt ist das Gestöhne
groß.
Wie wird man die bösen
Geister wieder los,
die man – auch ungewollt
– rief,
als man selig und
fest schlief?
Liebe Zuhörer,
tut mir leid,
von wegen: „O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“.
25 Jahre singe ich
jetzt im MGV,
und ich weiß
es, als ob’s gestern war, noch genau,
wie ich bei „Bruns“
zur ersten Probe auftauchte
und bei der Begrüßung
das förmliche „Sie“ gebrauchte.
Alles „duzte“ sich
und das bot man auch mir an.
Zu einem Herrn Hunstiger
ich nun „Franz“ sagen kann.
Herrn Mestwarp kannte
ich nur vom Einkaufen her,
nun sagte ich „Heinz“.
Glaubt mir, das fiel mir schwer.
Dazu kamen z.B. noch
Breyers „Kurt“ und Ankes „Franz“
und der MGV-Solist:
Krömers „Hans“.
Ich wurde zu einem
Teil des Männerchores, stets bereit,
Wissen und Können
einzubringen, bis in die heutige Zeit.
Und als vor 4 ½
Jahren Not am Manne war,
war der MGV auch für
mich da und mir wurde klar,
hier fühle ich
mich geborgen und bin ledig aller Sorgen.
Alle Jahre wieder
singen wir unsere
alten Weihnachtslieder.
Halten, wie heute,
Gedichte und Geschichten bereit
und erzählen
von vergangener Zeit,
wie es damals war
und hoffentlich nie mehr wird sein,
kein Krieg, keine
Vertreibung, nur Frieden allein!
Frohe, gesegnete Weihnacht
und alles Gute im neuen Jahr,
Gesundheit und Zufriedenheit
immerdar.
Hier kann ich singen,
völlig losgelöst, befreit:
„O du fröhliche,
gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Lieber Harald, ich
bin sicher, die meisten Leser zollen Dir für Deine Zeilen hohen Respekt.
Und das zurecht! Danke, daß Du uns immer wieder an Deinen guten Beobachtugnen
und persönlichen Gedanken teilhaben läßt.
Schön, daß
wir Dich in unseren Reihen wissen!
kds, 16. Dezember 2008
Wir blicken
auf eine inzwischen 35 Jahre bestehende
freundschaftliche
Verbundenheit mit dem „Sonnenhof“ zurück!
Im entsprechenden Protokollbuch
unseres Vereins ist unter dem 22.12.1973 zu lesen: „Das zur Tradition unseres
Vereins gehörende Altenheim-Singen vor unserer Weihnachtsfeier findet
auch in diesem Jahr statt. Neu hinzugekommen ist das neu errichtete Altenheim
Sonnenhof.“
Schön, daß
hier eine stabile Verbundenheit Bestand hat, zur Freude der Bewohnerinnen
und Bewohner des Sonnenhofs und zur Freude unseres Männerchores.
Aber der Reihe nach:
Am Donnerstag, 11.
Dezember 2008, trafen sich die Sänger pünktlich um 16:15 Uhr
vor dem Seniorenheim „Bergfrieden“. Hier beginnen wir stets unser vorweihnachtliches
Singen. Da unser junger Chorleiter, Stefan Fitzke, aufgrund beruflicher
Bindung zu diesem Zeitpunkt noch nicht bei uns sein konnte, übernahm
unser Sangesbruder Hermann Müntinga die Aufgabe, den Chor beim Singen
zu führen. Und nachdem unser erster Vorsitzender, Klaus-Dieter Scheithauer,
die Bewohnerinnen, Bewohner sowie Heimleitung und Personal des Seniorenheimes
„Bergfrieden“ im Namen des Chores herzlich begrüßt und das sinnliche
Gedicht „Gedanken zur Weihnacht“ vorgetragen hatte, sang unser Chor – wie
gesagt unter der Leitung von Hermann Müntinga – einige schöne
Weihnachtslieder für und gemeinsam mit den Anwesenden. Es darf erwähnt
werden, daß unser Singen sehr gut geklappt hat.
Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen
und den besten Wünschen für ein gesundes, gutes neues Jahr 2009
verabschiedeten wir uns und gingen den kurzen Weg zum Seniorenheim „Sonnenhof“.
Zum 36. Mal fand dieser,
unser Besuch somit seit dem 22.12.1973 statt.
Zuerst sangen wir
unsere Lieder auf den drei Stationen für die Bewohnerinnen und Bewohner,
die leider nicht mehr an der vorweihnachtlichen Feier im Saal teilnehmen
können. Auch auf diesen drei Stationen leitete Hermann Müntinga
unser Singen. Wir danken unserem lieben Hermann für sein Engagement
ausdrücklich und von Herzen.
Als es dann pünktlich
um 18:00 Uhr in den Saal des „Sonnenhofes“ ging, war unser Chorleiter Stefan
Fitke eingetroffen, wenn auch noch ein wenig abgehetzt.
Heimleiter Werner
Hobein begrüßte die anwesenden zahlreichen Bewohnerinnen und
Bewohner sowie unseren Chor mit gewohnt herzlichen Worten und wies seinerseits
auf die lange schöne Tradition dieser kleinen vorweihnachtlichen Feiern
hin.
Unser 1. Vorsitzender,
Klaus-Dieter Scheithauer, erwiderte die Grußworte im Namen unseres
Männerchores und betonte, daß es uns immer wieder ein große
Freude ist, den „Sonnenhof“ zu besuchen und für die Bewohnerinnen
und Bewohner zu singen. Auch hier trug er das schöne Gedicht „Gedanken
zur Weihnacht“ vor.
Und als sich der Chor,
in dem wie bekannt ja auch Heimleiter Werner Hobein im zweiten Baß
mitsingt, zum Singen des ersten Liedes bereit machte, stand wieder das
gewohnt ruhige und strahlende Lächeln im Gesicht unseres Chorleiters
Stefan Fitzke.
Wir sangen die Lieder
„Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“.
Anschließend
lud Werner Hobein alle Bewohnerinnen, Bewohner und Sänger zu einem
gemeinsamen Abendbrot mit schmackhaften Schnittchen und Tee ein. Wie jedes
Jahr suchten sich die Sänger ihre Plätze an den verschiedenen
geschmückten Tischen, um wiederum nette Gespräche mit den Damen
und Herren des „Sonnenhofes“ zu suchen und zu finden. Viele kennen sich
ja auch.
Nach dem Abendessen
nahm unser Chor Aufstellung. Unser Sangesbruder Hermann Müntinga las
die Weihnachtsgeschichte, die unser Chor unter der Leitung von Stefan Fitzke
untermalte mit den Liedern „Frieden“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Stille
Nacht“, „Als die Welt verloren“ und „In der Weihnacht“.
Ein herzlicher Applaus
dankte Hermann Müntinga, Chorleiter und Chor für den gelungenen
Vortrag.
Ja – und dann wurde
wie in den vorangegangenen Jahren das Licht im Saal gedämpft und die
auf allen Tischen vorbereitete Feuerzangenbowle angezündet. Herrliche
Licht- und Feuerspiele sind dann an den Tischen zu beobachten. Das sind
einfach immer wieder richtig schöne, anheimelnde Momente.
Wenn alle Zuckerhüte
im bläulich schimmernden Feuer geschmolzen und in der Bowle sind,
wird eingeschenkt. Prost – das schmeckt.
Mit lebhaften Gesprächen,
viel Lachen und natürlich auch gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern,
die Werner Hobein am Klavier begleitete, vergeht die Zeit wie im Fluge.
Schöne Stunden vergehen oft allzu schnell.
Zum Abschied nahm
unser Chor natürlich noch einmal Aufstellung. Mit dem Lied “Wir wünschen
euch frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr“ verabschiedeten wir uns
musikalisch für dieses Jahr von den Bewohnerinnen und Bewohnern des
„Sonnenhofes“.
Heimleiter Werner
Hobein dankte allen Anwesenden, dem Chorleiter und unserem Chor für
ihre Teilnahme an der wieder gelungenen vorweihnachtlichen Feier und wünschte
seinerseits allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes gutes
Jahr 2009.
Unser 1. Vorsitzender,
Klaus-Dieter Scheithauer dankte im Namen des Chores für die Einladung
zu dieser schönen, traditionellen Feier, für die zahlreiche Teilnahme
der Damen und Herren aus dem „Sonnenhof“ und die einmal mehr nette Bewirtung.
Hier geht ein besonderer Dank an die immer aufmerksamen Mitarbeiter des
„Sonnenhofes“. Natürlich begleiten auch hier die besten Wünsche
unseres Chores für eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch
ins Jahr 2009 sowie ein gutes Jahr 2009 alle Anwesenden.
Unser Chor ist immer
sehr gern zu Gast im „Sonnenhof“, und diese vorweihnachtliche Feier mit
Feuerzangenbowle ist längst fester Bestandteil im jährlichen
Veranstaltungskalender unseres Chores.
Und so können
wir uns ja bereits auf die nächste Feier im Dezember 2009 freuen.
Eindrücke auf
der vorweihnachtlichen Feier
am
11. Dezember 2008 im „Sonnenhof“.

12. Dezember 2008,
kds
Der Adventsmarkt
2008 in Obernkirchen
war für unseren
MGV eine rundum gelungene Sache!
Für die vielen Stunden
gemeinsamer und individueller Planung und Vorbereitung bedankt sich unser
Vorstand an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich und von ganzem
Herzen. Sehr vieles, was hier immer wieder gern für unseren Verein
geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Dieses darf deshalb
besonders betont werden, weil all die hier gemeinten Akteure und Helfer
nicht extra namentlich genannt werden wollen.
Unsere konkreten Tätigkeiten
begannen am Samstag, 29. November 2008, bereits vor 10:00 Uhr mit dem Aufbau
unserer eigens für diesen Zweck erstellten Hütte. Aufgrund der
regnerischen und vor allem sehr stürmischen Erfahrungen der beiden
letzten Jahre haben wir uns zum Bau dieser stabilen, zweckmäßigen
Hütte entschieden. Heute wissen wir: „... und das ist auch gut so!“
Gezielte Beobachtungen während des Adventsmarktes geben uns zudem
die Möglichkeit, für das kommende Jahr sogar noch die eine oder
andere kleine Verbesserung an der Hütte durchzuführen.
Mann, was sind wir
froh, daß wir diese Hütte haben!!!
Die vielen anerkennenden
Worte zahlreicher Besucher bestätigen uns in unserer Freude.
Der Adventsmarkt Obernkirchen
begann am 30. November 2008 traditionell mit dem Eröffnungsgottesdienst.
Dieser fand aus gegebenen Anlaß ab 12:00 Uhr in der katholischen
Kirche St. Josef statt. Unser Männerchor begleitete den Gottesdienst
unter der Leitung von Stefan Fitzke mit den Liedern „Ehre sei Gott in der
Höhe“, „Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“.
Um 13:00 Uhr eröffnete
Bürgermeister Oliver Schäfer von der Bühne vor dem Stadt-
museum den Markt. Der Vehlener Posaunenchor spielte anschließend
eine Reihe schöner bekannter Weihnachtslieder.
Von Beginn an gab
es an unserer Hütte regen Betrieb. Hier geht unser Dank insbesondere
an die jeweiligen Standbesetzungen, an die Sänger und deren liebe
Ehefrauen, die unsere zahlreichen Gäste stets umsichtig und freundlich
bewirteten. Unser Angebot waren auch in diesem Jahr: Grog, Glühwein
ohne oder mit Schuß und Schmalzbrote ohne oder mit „Musik“. Dazu
kamen wieder die „schwedischen Bulla“ – ein köstliches Küchlein
– und die wohlschmeckenden gebackenen „Notenschlüssel“. Wir sagen
unseren beiden „Bäckermeistern“ Dank.
Um 14:45 Uhr spielten
Pascal Watermann und Christian Muis – zwei Mitglieder des Krainhäger
Blasorchesters – aus einem geöffneten Fenster des Stadtmuseums auf
ihren Trompeten die Weihnachtslieder „Tochter Zion“, „Kommet ihr Hirten“,
„Kling, Glöckchen kling“, „Morgen Kinder wird’s was geben“ und „Jingle
Bells“. Hier muß ein weiterer besonderer Dank an Pascal Watermann
und Christian Muis für diese gelungene Eröffnung des dann
folgenden „offenen Singens“ ausgesprochen werden. Die Aufmerksamkeit wurde
auf das Spiel der beiden Trompeter aber auch auf die kleine Bühne
vor dem Museum gelenkt, auf der sich die Sängerinnen und Sänger
der drei Obernkirchener Chöre, evangelischer Kirchenchor, katholischer
Kirchenchor und Männergesangverein versammelten.
Die für dieses
„offene Singen“ erstellten Liederblätter waren schnell an die zahlreichen
Besucher verteilt, und nachdem unser Sangesbruder Hermann Müntinga
nette Worte der Begrüßung und Motivation zum Mitsingen an die
Marktbesucher gerichtet hatte, wurden – natürlich einstimmig – folgende
Lieder unter der Klavierbegleitung von Regina Ackmann engagiert von Groß
und Klein gesungen: „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „O
Tannenbaum“; „ Laßt uns froh und munter sein“, „Süßer
die Glocken nie klingen“, „Herbei , o ihr Gläubigen“ und „O du fröhliche“.
Alle Sängerinnen
und Sänger, die bereit waren, mit eigenem freudigen Engagement den
in der Tat sehr vielen mitsingenden Menschen eine Freude zu bereiten, haben
vielen, vielen von Herzen mitsingenden Kindern, Eltern und älteren
Menschen in strahlende Augen schauen können. Welch schöner Lohn
für uns alle.
Ist es nicht herrlich
und von hoher menschlicher Qualität, wenn es uns Chorsängerinnen
und Chorsängern gelingt, Jung und Alt – und sei es nur für Momente
– wieder einmal zum Singen zu bewegen. Viele anerkennende, ja dankbare
Äußerungen aus dem Kreis der Sängerinnen und Sänger,
vor allem aber von den Besuchern bestätigten Sinn und Erfolg dieses
„offenen Singens“.
Gutes kann so einfach
sein; bedarf es hier doch (lediglich) der Bereitschaft, zur Freude anderer
und der eigenen erkennbar aufgeschlossen mitzuwirken. Wer den gut gefüllten
Kirchplatz und die bis zuletzt dazuströmenden Menschen, die begeistert
mit uns gesungen haben, gesehen hat, weiß, daß uns drei Obernkirchener
Chören gemeinsam ein gutes „offenes Singen“ gelungen ist.
Alsdann nahm ein schöner
Obernkirchener Adventsmarkt seinen harmonischen Verlauf. Es wird nicht
vergessen, daß in diesem Jahr natürlich das gute, trockene Wetter
zu dem erfolgreichen Verlauf des Marktes beigetragen hat.
Unser Männergesangverein
wird sich sicher im kommenden Jahr am Adventsmarkt 2009 in Obernkirchen
beteiligen.
kds, 2. Dezember 2008
Auch in diesem
Jahr haben wir zum Volkstrauertag gesungen.
Ehrenmal Obernkirchen
(Foto: © obk-info)
Gern ist unser Männerchor
der Einladung unseres Bürgermeisters Oliver Schäfer gefolgt,
am 16. November 2008 die Feierstunde zum Volkstrauertag am Ehrenmal der
Stadt Obernkirchen im La Flèche-Park zu begleiten.
Um 11:15 Uhr begrüßte
der Bürgermeister alle Abordnungen, Vertreter der Verwaltung, der
Vereine unseren Männerchor und alle anwesenden Bürgerinnen und
Bürger.
Wir sangen zur Eröffnung
das Lied „Frieden“ von Gotthilf Fischer. Danach sprach die Gemeindereferentin
Regina Doppke Worte zum Volkstrauertag, erinnerte an die Geschehnisse der
Vergangenheit und die vielen Gefallenen und Toten zweier Weltkriege und
das damit verbundene vielmillionenfache Leid sowie die Wirkungen bis in
unsere Zeit und die damit verbundene Verantwortung für uns alle.
Es folgten die Kranzniederlegungen
am Ehrenmal begleitet von dem Trompetensolo „Ich hatte einen Kameraden“.
Anschließend
sangen wir – natürlich wieder unter der Leitung von Stefan Fitzke
– das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Hier sei erlaubt, festzustellen,
daß unserem Sangesbruder vom ersten Tenor, Wolfgang Behrendt, trotz
der kühlen Temperaturen sein Solopart außerrordentlich wohlklingend,
fest und tonsicher gelungen ist. Alle Achtung!
Es ist Tradition,
daß nach den abschließenden Worten unseres Bürgermeisters
Oliver Schäfer unser Männerchor gemeinsam mit allen Anwesenden
die dritte Strophe des Deutschlandliedes singt.
kds, 17. November 2008 |
Unser
„besonderer Übungsabend“ war wieder eine runde Sache!
Unsere liebe Mühlenwirtin,
Gabi Hohmeyer, hatte zum Donnerstag, 16. Oktober 2008 zu unserem diesjährigen
„besonderen Übungsabend“ in die wunderschönen, rustikalen Räumlichkeiten
der Mühle in Meißen / Minden geladen.
14 Sänger unseres
Männerchores und Chorleiter Stefan Fitzke konnten in diesem Jahr der
Einladung folgen, ist dies doch schon traditionell ein Dankeschön
der lieben Gabi Hohmeyer an unseren gesamten Chor für den jährlichen
Auftritt an einem Kreismühlen- tag. Mit ihren herzlichen Begrüßungsworten
dankte die Mühlenwirtin dem Chor nochmals für den außerordentlich
gelungenen Auftritt am 24. August 2008 (siehe dazu den Bericht auf den
Seiten 9 und 10 im Heft Nr. 20 vom 2. Oktober 2008).
Folgerichtig wurde
unser nächster Auftritt zum Kreismühlentag am 23. August 2009
fest vereinbart. Wir freuen uns darauf.
Natürlich dankte
unser 2. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, der lieben Gabi in aller Namen
für die Einladung und betonte, daß wir immer wieder gern, freundschaftlich
verbunden, der Einladung folgen. Klar, daß uns auch diesmal einige
sehr schöne, angenehme und lustige Stunden erwarteten.
Viele der Lieder aus
unserem Liederbüchlein „Sing mit uns“ wurden mit Begeisterung gesungen.
Hat Spaß gemacht.
Horst Völkening
gab eine lustige Geschichte über den Besuch eines älteren Ehepaares
vom Lande in Lübeck zum Besten. Herrliche Pointen waren darin versteckt.
Danke, Horst.
Und – ja, natürlich
tischte uns die liebe Gabi wieder ihre frisch geschmierten Leberwurst-
und Schmalzbrote auf – und das wie stets in reichlicher Zahl. Danke, danke,
danke. Übrigens, auch die kleinen Gürkchen schmeckten wieder
vorzüglich dazu. Danke sagen wir ebenso für die zwei Mühlentropfen,
mit denen uns die Gabi im Laufe des Abends Gutes tat. Unsere Stimmbänder
mußten geölt werden!
Danke sagen wir zudem
der netten Dame, die uns sehr zügig mit den bestellten Getränken
versorgte. Schäumendes Bier, Alster, Rotwein und weitere Mühlentropfen
schmecken einfach in angenehmer, harmonischer Runde.
Schnell verflogen
die Stunden – doch eine weitere schöne Erinnerung bleibt. Gut so!
Ja, und fast könnten wir ja singen: „Alle Jahre wieder“. Doch dieses
schöne Lied lassen wir besser in der Weihnachtszeit, wo es hingehört.
auf, auf zum fröhlichen
Essenfassen!
na siehste - schmeckt
wieder!

laßt uns
alle fröhlich singen!
Horst liest seine
Geschichte und alles lauscht.
zwei Biere habe ich
nur getrunken!
|
ich habe drei getrunken!
|
so ein Tag, so wunderschön
wie heute!
kds, 17. Oktober 2008
W e l c h
e i n g e l u n g e n e s C h o r – K o n z e r
t ! ! !
Nach einem sehr gelungenen
gemeinsamen Chor-Konzert waren Chorleiterin Regina Ackmann, Chorleiter
Stefan Fitzke sowie alle Sängerinnen und Sänger des evangelischen
Kirchenchores und unseres Männergesangvereins äußerst glücklich
und zufrieden.
Gleiches gilt uneingeschränkt
für die zahlreichen Besucher der am Konzertnachmittag gut gefüllten
katholischen Kirche St. Josef in Obernkirchen.
Musiker und Zuhörer
erlebten Gesangsvorträge beider Chöre, bei denen an diesem Tag
nahezu alles gelang.
Einfühlsam und
präzise dirigierten Chorleiterin Regina Ackmann und Chorleiter Stefan
Fitzke. Entsprechend stimmungsvoll exakt sangen beide Chöre und erreichten
schnell und nahezu zwangsläufig die Herzen der Besucher.
Um 17:00 Uhr begrüßte
Pfarrer Matthias Ziemens das zahlreiche Publikum sowie beide Chöre
und wünschte allen ein schönes geistliches Chor-Konzert.
Der evangelische Kirchenchor
begann mit dem Lied „Laudate omnes gentes“. Ein wun- derschönes Lied,
einfühlsam engagiert vorgetragen. Und bereits mit diesem Lied sprang
der berühmte „Funken“ zum Publikum über. Erfreulich, daß
dies – wie oben gesagt – bis zum Ende des Konzerts so blieb.
Ihren erwähnenswerten
Anteil am Gelingen haben zudem Werner Hobein, der die beiden Gesangsblocks
des evangelischen Kirchenchores anmoderierte, sowie Hermann Müntinga,
der diese Aufgabe für unseren Männerchor übernahm. In angenehm
kurzen, dennoch erklärenden Worten stimmten sie die Besucher auf die
jeweils folgenden Lieder ein. Dank und Anerkennung gelten zudem Claudia
Seifert und Wolfgang Behrendt, die in jeweils einem Lied mit ihren schönen
Stimmen ihre Soloparts hervorragend vortrugen. Alle Achtung!
Schön, daß
Hermann Müntinga vor dem letzten Lied unseres MGV noch einmal an unseren
Ende August 2008 verstorbenen Sangesbruder Siegfried Scheer erinnerte,
gehörte doch das „Wenn der Tag zu Ende geht“ zu Siegfrieds Lieblingsliedern.
Wer weiß, vielleicht hat uns Siegfried Scheer ja dankbar schmunzelnd
zugehört. Eine schöne Vor- stellung!
Ja und dann kam es
zum großen Finale. Beide Chöre sangen gemeinsam unter der Leitung
von Stefan Fitzke das „Abendlied“. Da lag zugegebenermaßen bei Chorleiterin
Regina Ackmann, die sich wie selbstverständlich als Sängerin
einreihte, bei Chorleiter Stefan Fitzke, bei allen Sängerinnen und
Sängern beider Chöre eine erwartungsfrohe Spannung in der Luft.
Es war in den vorangegangenen Übunsstunden schon so manches Stück
harte, konzentrierte Arbeit, um dieses für beide Chöre nicht
ganz einfache – aber dennoch wunderschöne – Stück zu erarbeiten.
Kurzum: die Arbeit
hat sich wieder einmal gelohnt. Der gemeinsame Vortrag des „Abendliedes“
gelang. Wo ein Wille, ist tatsächlich immer wieder auch ein Weg, und
wie heißt es doch so treffend: von nichts kommt nichts!
Der Lohn für
alle Musikanten war nach diesem schönen Abschluß ein lang anhaltender,
herzlicher Applaus des begeisterten Publikums.
Eine schöne Geste
gelang Claudia Seifert und Sigrid Rahn vom evangelischen Kirchenchor, als
sie Regina Ackmann und Stefan Fitzke als kleinen Dank für ihre jeweilige
viele Arbeit je einen bunten Blumenstrauß überreichten.
Natürlich sprach
Pfarrer Ziemens beiden Chören Anerkennung und Dank aus. Mit allen
Anwesenden betete er sodann das „Vaterunser“ und sprach seinen Segen. Ein
wunderschönes Chor-Konzert mit zwei Obernkirchener Chören ging
zuende.
Da Harald Godau auf
der letzten Seite des Programmblattes den Text des Liedes „Kein schöner
Land“ aufgeschrieben hatte, wurde dieses schöne Lied natürlich
zum Abschluß von beiden Chören gemeinsam mit dem Publikum gesungen.
Auch dies war wieder ein wunderschönes Erlebnis.
Unser Männergesangverein
dankt an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Regina Ackmann für
die Klavierbegleitung zu unseren Liedern „Ambrosianischer Lobgesang“ und
dem von uns einstimmig vorgetragenen „Wenn der Tag zu Ende geht“. Wir danken
Werner Hobein und Hermann Müntinga für die gelungenen Moderationen
und dafür, daß beide – wie auch Friedhelm Voigt – ein Mammutprogramm
als Sänger in beiden Chören meisterten. Wir danken der katholischen
Kirchengemeinde Obernkirchen, daß wir wieder einmal in der Kirche
St. Josef auftreten durften. Ein schöner Ort. Wir fühlen uns
hier immer wieder wohl.
Wir danken Harald
Godau für die Erstellung der o.g. Programmblätter und der Plakate,
die wieder rechtzeitig in vielen Obernkirchener Geschäften ausgehängt
werden konnten. Auch diesen Geschäften gilt natürlich unser Dank.
Und natürlich
danken wir allen Sängerinnen und Sängern beider Chöre, die
zum größten Teil mit ihren Partnerinnen und Partnern an dem
gemeinsamen Buffet im Restaurant Sonnenbrink teilnehmen konnten. Bei einem
schmackhaften, abwechslungsreichen warmen Buffet und einem leckeren Dessert
konnten wir gemeinsam den schönen Konzertabend ausklingen lassen.
Schön, daß wir bei angenehmen, angeregten Gesprächen diese
Zeit miteinander verbringen durften. Schön, daß alle 53 Personen
im Sonnenbrink viele lobende, zufriedene Worte für das hervorragende
Essen und die Getränke fanden. Das Personal und den Küchenchef
hat’s gefreut. Uns auch!
Welch ein gelungenes
Chor-Konzert und welch einen anschließenden schönen, harmonischen
Abend haben wir genossen! Herz, was willst du mehr?
der ev. Kirchenchor
singt unter der einfühlsamen Leitung von Regina Ackmann
bei diesem Liedvortrag
begelitet Regina Ackmann den ev. Kirchenchor am elektrischen Klavier
unser Männerchor
singt unter der gefühlvollen und ausdrucksstarken Leitung von Stefan
Fitzke
beide Chöre singen
gemeinsam unter der Leitung
von Stefan Fitzke
das "Abendlied" - ein gelungener Vortrag!
Pfarrer Matthias Ziemens
dankt beiden Chören - sicher auch im Namen
der zahlreichen Besucher
- für ein überaus gelungenes Konzert
Claudia Seifert und
Sigrid Rahn überreichen Regina Ackmann
und Stefan Fitzke
je einen bunten Blumenstrauß.
Alle Sängerinnen
und Sänger beider Chöre danken und
freuen sich mit beiden
Chorleiterin und Chorleiter
Klaus-Dieter Scheithauer
(1. Vors. des MGV) und
seine liebe Frau Margreth
freuen sich - wie alle - nach
dem Konzert im Restaurant
Sonnenbrink über den
schönen gemeinsamen
Erfolg beider Obernkirchener Chöre.
kds, 6. Oktober 2008
 |
Der Pfannenschmaus
– eine gute Idee!
Sonntag, 14. September
2008, etwa 17:00 Uhr: als wir uns dem Grundstück von Heike und Heinz-Dieter
Schaper näherten, stieg uns bereits ein köstlicher Duft in die
Nase. Da wir uns – wie wohl die meisten unserer Sangesbrüder und deren
Partnerinnen – an diesem Tag bewußt mit dem Essen etwas zurück
gehalten hatten, spürten wir jetzt natürlich endgültig einen
guten Appetit.
Aber so sollte das
ja auch sein!
Unsere Sangesbrüder
vom 2. Baß hatten alle aktiven Sänger und deren Partnerinnen
zu einem Pfannenschmaus geladen.
Heike und Heinz-Dieter
Schaper hatten hierzu ihre große Terasse hergerichtet.
Welch herrlicher Duft
lag in der Luft, brutzelte doch in einer großen Pfanne reichlich
geschnetzeltes Fleisch in verschiedenem Gemüse und einer schmackhaften
Soße.
Als alle Teilnehmer
anwesend waren, sprach der Stimmenführer des 2. Baß, Otto Sischka,
herzliche Begrüßungsworte, dankte dem Ehepaar Schaper für
die Einladung auf ihr Grundstück, überreichte der lieben Heike
einen schönen Blumenstrauß und wünschte allgemein einen
guten Appetit und ein paar schöne Stunden im Kreise unserer Sängerfamilie. |
kds, der seinen Platz
nahe der Pfanne gefunden hatte, übernahm die „Essensausgabe“ aus der
Pfanne. Jeder vervollständigte sein Essen noch mit Kartoffelsalat,
Krautsalat und Baguett. Und siehe da – plötzlich trat eine genießende
Ruhe ein. Na klar – alle waren am Essen, und allen schmeckte der Pfannenschmaus
offensichtlich.
Natürlich gab
es neben dem Essen je nach Wunsch, Wasser, Cola, Limo, Alster, gezapftes
Bier oder Wein. So konnte wohl jeder Wunsch erfüllt werden. Selbstverständlich
wurden im Laufe des Abends etliche Liköre und Kurze gereicht.
Wieder einmal war
es unser Sangesbruder Harald Godau, der für alle Anwesenden Flyer
mit den Texten verschiedener Lieder vorbereitet hatte. Klar, daß
auch an diesem Tag kräftig gesungen wurde.
Erst nach etlichen
schönen, gemeinsamen Stunden machten wir uns – nun gesättigt
– zufrieden auf den Heimweg. Dieser Pfannenschmaus war eine gute Idee!!!
kds, 15. September
2008
Wir mußten
Abschied nehmen von unserem Freund und Sangesbruder
Siegfried Scheer.
Siegfried Scheer,
rechts auf dem Foto übergibt den von ihm
gestifteten Wanderpokal
an Werner Hobein.
Es ist für uns
noch immer unfaßbar. Am 22. August 2008 verstarb – wenige Monate
vor seinem 70. Geburtstag – unser Freund, Sangesbruder und Vorstandsmitglied
Siegfried Scheer. Siegfried Scheer trat am 5. März 1979 in unseren
Männergesangverein von 1870 Obernkirchen ein. Fast 30 Jahre war Siegfried
Scheer ein überaus aktiver und wichtiger Sänger im 2. Tenor unseres
Chores. Bereits nach wenigen Jahren seiner Mitgliedschaft übernahm
Siegfried Scheer wesentliche Aufgaben in unserer Gemeinschaft. So überzeugte
er seit 1983 (mit nur wenigen Jahren Unterbrechung) mit seinen Ideen, mit
viel Elan und Ausdauer als unser Vorsitzender des Vergnügungsausschusses.
Viele mehrtägige Reisen, Tagestouren, gesellige Veranstaltungen und
Vergnügungen wurden von Siegfried Scheer federführend erfolgreich
geplant und durchgeführt.
Als überaus engagiertem
Sänger, dem die Freude am Singen anzusehen war, lag Siegfried Scheer
stets das qualitätsbewußte Bild unseres Männerchores am
Herzen.
Siegfried Scheer hat
wesentliche Zeiten seines Lebens unserem Männergesangverein Obernkirchen
gewidmet. Dafür sind wir ihm immer dankbar und vergessen dabei natürlich
seine liebe Frau Ingrid nicht, die in den Belangen unseres Chores hinter
Siegfried stand und ihrerseits half, wo sie nur konnte.
Die Sänger unseres
Chores stehen Ingrid Scheer und der Familie in der Trauer um Siegfried
Scheer in der schweren Zeit zur Seite.
Der Männergesangverein
von 1870 Obernkirchen e.V. wird Siegfried Scheer als Freund, Sangesbruder
und Vorstandsmitglied nicht vergessen.
kds, 29.August 2008
Es war eine sehr
emotionale Trauerfeier für Siegfried Scheer.

Am Freitag, 29. August
2008, fand die Trauerfeier für unseren lieben Sangesbruder Siegfried
Scheer statt. Diese Feier wurde für die Familie, alle Besucher und
unseren Chor zu einem sehr emotionalen Erlebnis.
Unser Sangesbruder
Pastor i. R. Hermann Müntinga sprach auf Wunsch der Familie zur Trauerfeier
von Siegfried Scheer.
Und natürlich
begleitete unser Chor die Feier. Zu Beginn sangen wir das „Alta Trinita
beata“, etwas später das schöne Lied „Ich bete an die Macht der
Liebe“. Beide Lieder wurden von unserem Männerchor sehr gefühlvoll
unter dem Dirigat unseres Chorleiters Stefan Fitzke gesungen.
Zum einzigartigen
Höhepunkt sollte zum Abschluß der Feierlichkeiten das mit viel
Emotionen einstimmig gesungene und an der Orgel von Regina Ackmann begleitete
Lied „Wenn der Tag zu Ende geht“ werden. Dies war eines von Siegfrieds
Lieblingsliedern. Beim Vortrag dieses Liedes füllten sich so manche
Augen der Sänger und Besucher mit Tränen. Danke, liebe Regina
Ackmann, für die sehr gelungene Unterstützung.
Wir trauern um einen
Freund und Sangesbruder mit all seinen menschlichen Schwächen, vor
allem aber mit seinem Humor, seiner zielgerichteten Beharrlichkeit, seinem
Engagement für unseren Männergesangverein und seiner ansteckenden
Freude am Singen.
kds, 29. August 2008 |
 |
Spaß und
Freude
zum Mühlentag
in Meißen!!!
In diesem Jahr sangen
wir am 24. August zum Mühlentag an der schönen Mühle in
Meißen / Minden.
Wir waren schon ein
wenig gespannt, wie uns unser Auftritt wohl gelingen würde. Nach den
Sommerferien hat es uns nämlich „arg erwischt“.
Krankheitsbedingt
- und dazu durch wenige Urlauber - bestand unser Chor am o.g. Sonntag genau
aus 14 Sängern (und da ist bereits unser Chorleiter Stefan Fitzke,
der diesmal fleißig mitsang, dabei) und kds, der die ausgewählten
Lieder am Keyboard begleitete. |
In dieser für uns
ungewöhnlichen Konstellation hatten wir uns darauf geeinigt, daß
wir den Besuchern der Mühle etwa 1 ½ bis 2 Stunden in 5 Auftrittsblocks
26 Lieder einstimmig, allenfalls spontan mehrstimmig, mit Keyboardbegleitung
vortragen wollten.
Das haben wir dann
ab 15:00 Uhr – übrigens als einziger Chor an diesem Mühlentag
– dann auch mit wachsender Begeisterung getan.
Um es gleich zu
sagen: die Entscheidung, weithin bekannte Volkslieder, Seemannslieder u.ä.
einstimmig mit Keyboardbegleitung zu singen und die zahlreichen Besucher
zu ermuntern, kräftig mitzusingen, erwies sich schnell als absolut
richtig.
Unser, wenn wir
ehrlich sind, in dieser Form „aus der Not geborene“ Auftritt wurde ein
voller Erfolg!
Bei herrlichem Sonnenschein
und angenehm warmen Sommertemperaturen füllten sich die Bänke
an den Tischen rasch, und nur äußerst selten fuhren Ausflügler
vor Beendigung unseres Programms weiter. Schnell fanden unser Chor und
die Besucher den angestrebten musikalischen Kontakt und sangen gemeinsam
die ausgewählten schönen Lieder.
Erwähnt werden
soll, daß es dem Chor eine Herzensangelegenheit war, als vorletztes
Lied das Stück „wenn der Tag zu Ende geht“ in Gedanken an und für
unseren am 22. August 2008 verstorbenen Sangesbruder, für unser Vorstandsmitglied,
Siegfrtied Scheer, zu singen. Dies war eines von Siegfrieds Lieblingsliedern.
Siegfried wird’s gehört haben.
Mit dem „Goodbye,
Ladies“ beendeten wir unseren Auftritt an der Mühle in Meißen.
Man kann ohne Einschränkung
sagen, daß dieser Nachmittag an der Mühle in Meißen für
unseren Chor ein schöner Erfolg und ein herrliches Erlebnis
war.
Natürlich freuten
wir uns über den aufrichtigen Dank unserer Mühlenwirtin, Gabi
Hohmeyer, die unseren Auftritt mit diesem Liedgut ausdrücklich lobte
und uns bat, doch mit ähnlichem Repertoire im nächsten Jahr wieder
zu kommen.
Auffallend war auch,
daß sehr viele der Besucherinnen und Besucher begeistert zu uns kamen
und sich ebenfalls bei uns bedankten. Die Aussage war immer ähnlich:
der Chor hat wunderschön gesungen, die Liedauswahl war sehr gut, denn
man konnte endlich einmal wieder nach Herzenslust mitsingen.
Sängerherz
was willst du mehr?
Natürlich bedanken
wir uns auf diesem Weg nochmals bei der lieben Gabi Hohmeyer für die
Verzehrgutscheine für Kuchen, Brote und Getränke und für
die leckeren Mühlentropfen. Danke!
Danke sagen wir unserem
Chorleiter Stefan Fitzke, der sich in vorbildlicher Weise mit dieser für
uns ungewöhnlichen Aufgabe identifiziert und als Sänger eingebracht
hat.
Danke sagen wir folgenden
Sängern, die an diesem Sonntag an der Mühle in Meißen dabei
sein konnten: Wolfgang Behrendt, Karl-Heinz Faul, Erwin Höhn, Hans
Wolff, Karl Buchmeier,Günter Irzik, Hermann Müntinga, Manfred
Bühne, Otto Kauffeld, Theo Lung, Klaus Mainka, Erwin Stiepermann,
Klaus Lüersen, Klaus-Dieter Scheithauer.
Ein Dankeschön
geht zudem an Karl Buchmeier und Otto Kauffeld, die unermüdlich in
der Vor- und Nachbereitung unseres Auftrittes tätig waren. Bei unserem
„Freiluftauftritt“ war eine Musikanlage mit Steuerpult, Chormikrophonen
und Boxen erforderlich. Otto Kauffeld stellte sein gutes Steuerpult zur
Verfügung. Die Chormikrophone wurden vom Musikgeschäft Lampe
besorgt und termingerecht zurückgebracht. Die Boxen sind im Eigentum
unseres Chores und lagern in der „Roten Schule“. Auch die Boxen mußten
transportiert, mit der gesamten Anlage aufgebaut, abgebaut und wieder zurückgebracht
werden.
kds, 25. August
2008
Danke, liebe Daggy,
danke lieber Ulli!
Anfang der 31. Kalenderwoche
2008 ergriff unser Sangesbruder Ulli Anke spontan die Initiative, meldete
sich telefonisch bei unserem 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer
und lud aufgrund des absehbar schönen, sommerlichen Wetters die Sänger
unseres Chores zu einer kleinen Grillparty auf sein Grundstück ein.
Mit unserem bewährten
Telefonrundruf über die Stimmenführer oder deren Vertreter waren
in kürzester Zeit alle erreichbaren Sänger informiert.
Am Donnerstag, 31.
Juli 2008, trafen sich um 19:00 Uhr bei herrlich warmen Abendtem- peraturen
19 Sänger zu einem kurzweiligen Zusammensein.
Ulli Anke löste
mit diesem Abend eine Einladung seinerseits ein, die er zur Freude aller
Sänger bereits im Februar 2007 ausgesprochen hatte, als unser Chor
im Offizierscasino in
Achum zu Ullis 70.
Geburtstag gesungen hatte.
Ein herzliches Dankeschön
sagen alle anwesend gewesenen Sänger nochmals auf diesem Wege an Ulli
Anke und seine liebe Daggy für die hervorragende Bewirtung mit schmack-
haften gegrillten Würstchen und Steaks sowie dem erfrischenden, kühlen
gezapften Bier. Auch die Obstler haben uns sehr gut geschmeckt.
Danke, daß wir
einmal mehr in lockerer, fröhlicher Runde bei lebhaften Gesprächen
und Gesang einige schöne gemeinsame Stunden bei Euch verbringen konnten.
kds, 1.August 2008
Tagesausflug
ins Mühlenmuseum nach Gifhorn
war ein gelungener
Ausklang des 1. Halbjahres 2008!

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Genau 38 gutgelaunte,
erwartungsfrohe Personen – Sänger, deren Ehefrauen sowie einige passive
Mitglieder unseres MGV Obernkirchen – konnte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter
Scheithauer, pünktlich um 9:00 Uhr auf dem Betriebshof des Omnibusbetriebes
Mühlmeister zum Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn begrüßen.
Was würde uns in
Gifhorn erwarten? Spielt das Wetter mit? Unser Fahrer, Herr Holste, bereitete
uns eine sehr angenehme Fahrt. Gut – die etwa 130 Kilometer Fahrt- strecke
waren in dem bequemen Reisebus auch wirklich nicht zu anstrengend. Und
das war gut so.
Um es zu erwähnen:
mit dem Wetter hatten wir wieder einmal richtig Glück. Nur zum Beginn
unserer Führung im Mühlenmuseum regnete es einmal kurz – vielleicht
zehn, maximal 15 Minuten. Da waren wir alle in großen Austellungsraum
und folgten den interessanten, kompetenten Worten unserer zwei netten Führerinnen.
Anschließend behielt die warme Sonne eindeutig die Oberhand. Wie
schön und angenehm. |
Da unser lieber Sangesbruder
Harald Godau seine Eindrücke schon während der Rückfahrt
zum Gasthaus Gerland in Nienbrügge in wohlgesetzte Verse faßte,
soll sein Vortrag bei Gerland zum Nachlesen aufgeschrieben werden.
MGV – Ausflug nach
Gifhorn
9:00 Uhr Abfahrt! Das
war eine christlich, humane Zeit,
das Ausflugsziel,
Gifhorn, ca. 130 km, gar nicht so weit.
Alle waren pünktlich,
der
Mühlmeister-Bus rollte los!
Was erwartete uns
in dem Mühlenmuseum bloß?
Eine Ausstellungshalle
mit ca. 50 Mühlenmodellen,
da schlug die Stimmung
schon in hohen Wellen!
Verständliche
Erläuterungen in großer Zahl,
über das Woher,
Baustil, Jahrgang anno dazumal.
Und dann z.T die Originale.
Z.B. die Hochzeitsmühle,
fünfflügelig
und drinnen weiße Stühle,
die Kellerholländer-,
die ungarische Schiffsmühle,
das Abbild der Potsdamer
Mühle von Sanssouci,
‚ne Mühle aus
Griechenland und die ... und die!
Es ist schon eine
international erlesene Welt,
die Horst Wrobel da
im Laufe der Jahre hat zusammengestellt.
Seine Familie half
ihm aufopfernd dabei,
zu Verschönern
das ganze Mühlenallerlei.
Ein ganz besonderer
Augenschmaus,
war die orthodoxe
Holzkirche des „Heiligen Nikolaus“!
Mit ihren zahlreichen
wertvollen Ikonen
tat sich der Besuch
wirklich lohnen!
Zumal Sangesbruder
Hermann für uns alle den Eintritt bezahlte,
was ich persönlich
für ‚ne ganz noble Geste halte!
Für uns vom Männerchor
‚ne Selbstverständlichkeit,
waren wir zum Singen
von „Alta trinita“ und „Ich bete an“ bereit.
Hermann gab uns die
Töne an – ganz souverän,
das Ergebnis war den
aufmerksamen Zuhörern anzuseh’n.
Petrus meinte es mit
der Sängerfamilie gut
und stoppte die sich
anbahnende Regenflut.
Und jetzt machen wir
hier bei „Gerland“ den Schluß,
weil ja irgendwo auch
dieser sein muß.
Festlich gedeckte
Tische, ein herrliches Flair!
Liebe Sangesbrüder,
was wollen wir mehr?
Das Essen war Spitze,
es hat allen geschmeckt,
man hätte fast
noch die Teller abgeleckt.
Dazu passende Getränke
und viel Gesang.
Den Verantwortlichen
sei dafür Lob, Anerkennung und Dank.
PS: Danke, Sangesbruder
Horst, für die Witze und Anekdoten,
die du uns so humorvoll
dargeboten.
Ich es zum Schluß
sagen mag:
„Dies war kein
verlorener Tag!“
HG
Ja, liebe Leserin,
lieber Leser, den Worten von Harald ist eigentlich nichts hinzuzufügen,
außer daß wir Harald für das schöne Gedicht und die
Textflyer zum Singen danken. Vielleicht noch dies: Als wir zum Abendessen
bei „Gerland“ waren, rief unser Stimmenführer vom 2. Tenor, Karl Buchmeier
unseren Sangesbruder Siegfried Scheer im Krankenhaus an. Alle Anwesenden
– Männlein und Weiblein – wünschten unserem Siegfried eine schnelle
und gute Genesung und sangen ihm gemeinsam aus Haralds Flyer das Lied „Es
klappert die Mühle“. Damit verbunden war auch der Dank an Siegfried,
der in seiner Aufgabe als Vorsitzender unseres Vergnügungsausschusses
die Idee zu dieser Tagesfahrt und die grundlegenden Organisationsaufgaben
wahrgenommen hatte. Danke, lieber Siegfried. Bei unserem nächsten
Ausflug bist Du sicher wieder dabei!
Auch die gute Idee
von Werner Kütemeyer, unserem Siegfried spontan einen kleinen Brief
mit herzlichen Genesungswünschen und den Unterschriften aller Ausflugsteilnehmer
zukommen zu lassen, wurde sofort freudig in die Tat umgesetzt. Siegfrieds
liebe Ehefrau, Ingrid, die zu unser aller Freude an unserer Tagesfahrt
teilnahm, überreichte Siegfried unsere kleine Botschaft bei ihrem
nächsten Besuch.
Klar, daß wir
an diesem Tag – übrigens schon zur Abfahrt – an alle Sangesbrüder
und deren Ehefrauen gedacht haben, die aus unterschiedlichen, nachvollziehbaren
Gründen nicht an unserer Fahrt nach Gifhorn teilnehmen konnten.
Schade! Aber wie bereits
oben gesagt: beim nächstenmal sind alle wieder dabei!
Gegen 20:15 Uhr machten
wir uns gut gelaunt, zufrieden und gesättigt auf das letzte kleine
Teilstück nach Obernkirchen. Unser 1. Vorsitzender dankte nochmals
allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern für ihre Teilnahme an dieser wunderschönen
Tagestour zum Mühlenmuseum nach Gifhorn und natürlich unserem
Fahrer, Herrn Holste, für die jederzeit angenehme Fahrt.
Von diesem Gemeinschaftserlebnis
werden wir noch lange zehren – und es darf ruhig darüber gesprochen
werden. (Mühlen-)klappern gehört zum Handwerk!
Nun geht es für
alle erst einmal in die wohlverdienten dreiwöchigen (Sänger-)ferien.
Es gilt Kraft zu tanken, und dann freuen wir uns auf die schönen Aufgaben,
die im 2. Halbjahr 2008 auf uns warten.
kds, 14. Juli 2008
100
Jahre katholische Kirche St. Josef Obernkirchen
In der ersten Juliwoche
2008 feierte die katholische Gemeinde in Obernkirchen 100 Jahre katholische
Kirche St. Josef. Es war eine Selbstverständlichkeit, daß sich
unser Männergesangverein in die Feierlichkeiten dieser Woche einbrachte.
So gestaltete unser
Chor mit seinen Liedern die von Pfarrer Mauerhof am Donnerstag, 3. Juli
2008, gehaltene Heilige Messe.
Eingebettet in den
Ablauf des Gottesdienstes sangen wir in der gut besuchten Kirche St. Josef
die Lieder: „Hymnus (Jauchzet, jauchzet dem Herrn)“, „Kyrie eleison“, „Ehre
sei Gott“, „Gott, deine Güte reicht so weit“, „Die Ehre Gottes in
der Natur (Strophe 1)“, „Sanctus (Heilig ist der Herr)“, „Vater unser“,
„Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Herr, es wird Abend“. Die Leitung
unseres Männerchores lag natürlich wieder in den Händen
von Stefan Fitzke.
Nach dem Gottesdienst
verweilten unser Chor und die Gottesdienstbesucher noch eine Weile auf
dem Vorplatz des katholischen Pfarrheimes, gab es hier doch wohlschmeckende
Bratwürstchen vom Grill und ein kühles Bier (wie auch andere
Getränke) zu verzehren.
Für die Verzehrgutscheine
für je eine Bratwurst und ein Getränk bedanken sich Chorleiter
und Sänger nochmals herzlich bei der katholischen Gemeinde. Danke!
Es war unserem Chor
eine Freude, diesen Gottesdienst begleiten zu dürfen.
4. Juli 2008, kds

 |
Danke, lieber Wolfgang,
für eine tolle Geburtstagsfeier!
Unsere Fußballnationalmannschaft
um Trainer Joachim Löw hat gestern wohl nicht so ausgelassen gefeiert
wie wir am Samstag, 28. Juni 2008. Aber – wenn wir ehrlich sind, hat mit
den Spaniern die an diesem Tag letztlich bessere Mannschaft gewonnen. Und
dann ist das in Ordnung. Die bessere Technik und die höhere Leistungsbereitschaft
haben sich zurecht durchgesetzt.
Aber zurück zu
unserem Thema:
Ab 10:30 Uhr trafen
sich Familie, Freunde, Nachbarn, ehemalige Arbeitskollegen und Bekannte
unseres Geburtstagskindes, Wolfgang Behrendt, in der schön hergerichteten
Gaststätte „im Krug zum grünen Kranze“ zur Feier seines 70. Geburtstages.
Schön, daß
die Sänger des 1. Tenors unseres MGV Obernkirchen und Wolfgangs Sangeskollegen
der Hobbygruppe „6 dacapos“ mit ihren lieben Ehefrauen ebenfalls eingeladen
waren. Beim Eintreffen überreichten die Damen dem strahlenden Wolfgang
mit nochmaligen Glückwünschen je eine schöne Rose und Karl
Buchmeier im Namen von vier „dacapos“ und deren Frauen eine „kleine Geldspritze“
als nettes Geschenk. |
Karl-Heinz Faul, der ebenfalls
bei den „dacapos“ mitmacht, beteiligte sich mit seiner lieben Hannelore
an diesem Tag an dem gemeinsamen Geschenk der Damen und Herren vom 1. Tenor.
Wilfried Bartels würdigte den lieben Wolfgang mit einer hervorragenden
Laudatio und überreichte im Namen der Sangesbrüder und deren
Ehefrauen eine kleine Zugmaschine samt Anhänger und einer wertvollen
Holzfracht. Die Zugmaschine möge Wolfgang als eine solche im 1. Tenor
symbolisieren.
Pünktlich um
11:30 Uhr nahmen die Sänger unseres MGV Obernkirchen Aufstellung,
um dem Geburtstagskind ein Ständchen zu singen. Unter der Leitung
von Stefan Fitzke sangen wir natürlich zuerst den „Glückwunsch“.
Danach gratulierte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen
des Vereins und trug – wie er das gerne tut – ein kleines Gedicht vor:
Weine nicht, weil
Du 70 bist,
dam dam – dam dam.
Es gibt eine, die
Dich noch küßt,
dam dam – dam dam.
70 Jahre, das ist
nicht viel,
dam dam – dam dam.
Du bist längst
nicht am Lebensziel,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen
magst Du nicht,
aber Singen
als schöne Pflicht.
Alles, alles
geht vorbei;
dem Singen bleibst
Du treu!
Hier bei uns hast
Du Deinen Platz,
dam dam – dam dam.
Margret läßt
Dich, sie ist ein Schatz,
dam dam – dam dam.
Heute sind viele Freunde
hier,
dam dam – dam
dam,
ehren Dich, gratulieren
Dir,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen
magst Du nicht,
aber Singen
als schöne Pflicht.
Alles, alles
geht vorbei;
dem Singen bleibst
Du treu!
Bleib’ gesund und
noch lang’ wie neu,
dam dam – dam dam.
Bleib’ für uns
auch der „Sonnyboy“,
dam dam – dam dam.
Frieden, Glück
und Zufriedenheit,
dam dam – dam dam,
halte das Leben Dir
stets bereit,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen
magst Du nicht,
für Dich
zu singen, ist unsre Pflicht.
Alles, alles
geht vorbei;
dem Singen sind
wir treu!
Wie Du!
Anschließend
erfreute unser Chor einen sichtlich gerührten Wolfgang und seine zahlreichen
Gäste mit den Liedern „La Montanara“, „Schifferlied“, „Im Abendrot“,
„Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“.
Mit bewegten Worten
und aufrichtiger Dankbarkeit bedankte sich die gute Wolfgang bei Chorleiter
Stefan Fitzke und dem Chor für den gelungenen Gesangsvortrag (der
herzliche Applaus der Gäste sei ebenfalls erwähnt) und lud alle
zu einem schmackhaften Mittagessen und Getränken nach Wahl ein. Dafür
sagen alle nochmals einen herzlichen Dank!
Ja – und im Saal ging
die Feier natürlich ebenfalls mit dem hervorragenden, reichhaltigen
Mittagessen weiter. Untermalt wurde diese Zeit von einem jungen Musiker
an seiner Keyboardanlage.
Was schnell und besonders
wohltuend auffiel, war, daß es Wolfgang und seiner lieben Margret
gelungen war, eine wohlgelaunte, illustre und sofort harmonisierende Geburts-
tagsgesellschaft zusammen zu bringen.
Um es bereits an dieser
Stelle zu sagen: eine solch rundum lebendige, fröhliche, schöne
Feier haben viele lange nicht erlebt. Das ist nicht erfunden, das wurde
immer wieder gesagt – und das mit vollem Recht. Eine herrliche Einlage
– teils in Verbindung mit dem Überreichen eines Geschenks – folgte
der anderen. Der junge Keyboarder, der auch sang, fand die richtigen Melodien,
sodaß die Tanzfläche nach dem Ehrentanz von Margret und Wolfgang
stets gut besucht war. Alles hat Spaß gemacht und Freude bereitet.
Erwähnt sei noch
die Gesangseinlage der anwesenden Sänger vom 1. Tenor zusammen mit
Franz Hunstiger und Karl Buchmeier und Walter Hachmeister von den „dacapos“.
Am Keyboard begleitet von Klaus-Dieter Scheithauer, trug diese speziell
für Wolfgangs Geburtstagsfeier zusammengestellte Gruppe vier Lieder
vor, die natürlich textlich auf Wolfgang und seinen Ehrentag abgestimmt
waren. Offensichtlich hat auch dies unseren lieben Wolfgang sehr gefreut
– und seinen Gästen hat’s gefallen. So war’s gedacht!
Es war immer Leben
in der Bude, und so verging die Zeit bis zum Kaffeetrinken und danach sehr
kurzweilig.
Es war bereits gegen
18:30 Uhr als der Keyboarder die letzten Liedern ankündigte. Ein großes
Herz, auf dem 70 Teelichter brannten, wurde in die Mitte der Tanzfläche
gestellt. Alle Anwesenden bildeten darum einen großen Kreis, und
gemeinsam wurden die Lieder „Ein schöner Tag“, „Sierra Madre“ und
„Wenn der Tag zuende geht“ gesungen“.
Ein in der Tat wunderschöner
Tag hatte sein harmonisches Ende gefunden.
Wie hieß es
doch in der letzten Strophe des von Klaus-Dieter Scheithauer textlich abgewandelten
Zuckowski-Liedes „Leben ist mehr“:
Leben ist
feiern, Leben ist lachen
und damit unserm
Alltag entfliehn.
So laßt
uns feiern, ihr lieben Gäste,
bis wir dann
glücklich nachhause ziehn!
Das war für diesen
Tag fast prophetisch und ist zu 100 % eingetreten. Daß sich alle
Gäste beim Abschied zufrieden und glücklich bei Margret und Wolfgang
bedankten – so manche Träne wurde vergossen – ist klar. Die Freude
an diesem gemeinsamen Erlebnis war in allen Gesichtern zu sehen.
Gemeinschaftserlebnisse
können so schön sein – und wenn man es zuläßt, geben
sie nachhaltig Kraft.
Danke, liebe Margret,
danke, lieber Wolfgang!
kds, 30. Juni 2008
|
Musik
ist Herzenssache
Musik ist Herzenssache,
ist Emotion.
Gesang ist Herzenssache,
ist Emotion.
Immer neu
- immer wieder.
Erkennen, akzeptieren
- zulassen!
Fühlen, verstehen
- zulassen!
Du bist, Du kannst,
Du willst!
Wir sind, wir können,
wir wollen!!!
Immer wieder
- immer neu.
kds |
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