Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V.

Aktuelles


Die gute Arbeit der vergangenen Jahre wird im MGV Obernkirchen fortgesetzt!

„Freunde, ein Lied muß sein“ hieß das vierstimmig gesungene Lied, mit dem die diesjährige Jahreshauptversammlung des Männergesangvereins Obernkirchen im Saal des Sonnenhofes eröffnet wurde. Nach den Begrüßungsworten des 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, stärkten sich alle Anwesenden mit einer köstlichen Suppe sowie abwechslungsreich belegten Schnittchen und Brötchen für die umfangreich anstehenden Tagungsordnungspunkte. Ein anerkennender Dank ging dafür an den Hausherren und die umsichtigen Damen und Herren der Bewirtung.
In ihren durchgängig erfreulich positiven Berichten konnten der 1. Vorsitzende, Chorleiter Werner Hobein, Kassenwart Anton Bauer und Kassenprüfer Friedhelm Voigt auf ein abwechslungsreiches gutes Jahr 2011 zurückblicken, das wiederum mit einer soliden Finanzlage endete.
Der MGV Obernkirchen ist mit seinen regelmäßigen donnerstäglichen Chorproben, mit seinen Konzerten und weiteren chormusikalischen Veranstaltungen seinen satzungsgemäßen Aufgaben als ein Kulturträger der Stadt Obernkirchen auch im Dienst der Öffentlichkeit hervorragend nachgekommen. Und das auf einem nach wie vor sehr guten musikalischen Niveau. Dieses beizubehalten ist das erklärte Ziel für die Zukunft von Chorleiter, Werner Hobein und allen aktiven Sängern. Sehr begrüßen würde der Chor, wenn neue Sänger den Weg in die lebendige Gemeinschaft fänden. Nur der erste Schritt mag schwierig scheinen. Ist aber selbst dieser nicht, und schnell stellen sich Spaß und Freude am Singen ein.
Abwechslungsreiche gesellige Veranstaltungen rundeten im vergangenen Jahr das Vereinsleben ab. Ein besonderer Höhepunkt war sicherlich unser Besuch beim französischen Partnerchor Chorale du Carroi in La Flèche. Diese bereits mehr als 30 Jahre stabile Freundschaft soll auch zukünftig gepflegt werden.
Die entsprechenden Berichte konnten erfreulich kurz gehalten werden, da alle Vereinsmitglieder und Interessierte stets aktuell und zeitnah über das gesamte Vereinsgeschehen einerseits in dem vierteljährlich erscheinenden Vereinsheft „dacapo“ und andererseits über die Internetseiten unter mgv.obernkirchen-info.de informiert werden.
Eine besonders fleißige Mitarbeit im vergangenen Jahr an den Aktivitäten des Vereins hob der Vorsitzende für die Sänger Anton Bauer, Wolfgang Behrendt, Harald Godau, Klaus Mainka, Walter Hachmeister und Klaus-Dieter Scheithauer hervor, übrigens allesamt im Vorstand des Vereins tätig.
Weiterhin wurden mit einer Urkunde und Nadel des Kreis-Chorverbandes Hannover Udo Möller für 40 Jahre fördernde Mitgliedschaft, Anton Bauer für 20 Jahre Vorstandsarbeit sowie Walter Hachmeister und Klaus-Dieter Scheithauer für jeweils 10 Jahre Vorstandsarbeit ausgezeichnet.
Nach Bearbeitung dieser Tagesordnungspunkte wurde die Entlastung des bisherigen Vorstandes beantragt. Diese wurde einstimmig genehmigt.
Erfreulich zügig und ebenfalls in allen Positionen einstimmig wurden alle Mitglieder des alten Vorstandes für die kommenden zwei Jahre wieder gewählt und nahmen die Wahl an. Dies sind im einzelnen: 1. Vorsitzender und Schriftführer: Klaus-Dieter Scheithauer, 2. Vorsitzender und Vorsitzender des Vergnügungsausschusses: Wolfgang Behrendt, Kassenwart: Anton Bauer, Vorsitzender des Musikausschusses: Chorleiter Werner Hobein, Vorsitzender des Ausschusses für vereinsfördernde Maßnahmen: Wilfried Bartels, Notenwarte: Walter Hachmeister und Harald Godau, Mitglied im Vergnügungsausschuß: Klaus Mainka. Als Stimmenführer wurden bestätigt: 1. Tenor Karl-Heinz Faul, 2. Tenor Friedhelm Voigt, 1. Baß Klaus Mainka, 2. Baß Otto Sischka.
Anschließend informierte der 1. Vorsitzende über die interessanten konkret geplanten Aufgaben und Vorhaben des Jahres 2012 mit einem Blick bereits in das Jahr 2013.
Folgende öffentliche Veranstaltungen stehen im Terminplan 2012: 28.4. Konzert mit dem gemischten Chor Bad Eilsen im Stiftssaal Obernkirchen, Motto: „Nun will der Lenz uns grüßen“; 19.5. Seemannslieder und –garn im Sonnenhof Obernkirchen, Motto: „Nimm uns mit, Kapitän, auf die Reise“; 27.5. (Pfingstsonntag) in Pfeffer & Salz Obernkirchen, Motto: „Laßt uns alle fröhlich singen“; 10.6. Teilnahme zusammen mit den Männerchören aus Bückeburg und Stadthagen am Tag des Liedes in Hagenburg; 30.6. Tagestour zum Auswandererhaus nach Bremerhaven (nur für Vereinsmitglieder); 15.7. Teilnahme am Overenkerkenfest auf dem Kirchplatz in Obernkirchen mit einem offenen Singen, Motto: „Overenkerken sing man tau“; 6.9. Singen zum 9. Internationalen Obernkirchener Bildhauersymposium auf dem Kirchplatz in Obernkirchen, Motto: „Willkommen, ihr all’ von nah und fern“; 14.10. Konzert mit dem Schütte-Chor in der Stiftskirche Obernkirchen, Motto: „Bunt sind schon die Wälder“; 2.12. Teilnahme am Adventsmarkt in Obernkirchen mit einem offenen Singen.
Und für den 10. und 11.8.2013 ist bereits das 1. Obernkirchener Musikfest 2013 – Kultur und mehr! konkret in Planung. Diese Veranstaltung wird in der Liethhalle in Obernkirchen unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Oliver Schäfer mit der Vielfalt Obernkirchener Musikgruppen (Gesang, instrumental, Tanz) vom Kindergarten bis zu aktiven Senioren stattfinden. Bereichern werden das Musikfest Aktivitäten und Darstellungen aus dem weiteren abwechslungsreichen Obernkirchener Kulturleben (z.B. Bildhauerei, Dichtung, Malerei und weitere).
Mit dem Lied „Bajazzo“ und dem Ausblick auf viele schöne, interessante zukünftige Aufgaben wurde eine harmonische, konstruktive Jahreshauptversammlung beendet. 


Unser Grünkohlessen „im Krug zum grünen Kranze“!
Unser Grünkohlessen
Der stattliche Kreis von fast 60 Vereinsmitgliedern, aktiven wie fördernden, fand sich am Sonntag, 19. Februar 2012, um 12:00 Uhr zum gemeinsamen Grünkohlessen – wie wir liebevoll sagen – bei  Förstel ein. Der Küche des Hauses wurde wieder einmal ein großes Lob ausgesprochen, denn der Grünkohl mit Kartoffeln, Kasslerfleisch und zwei Varianten Kohlwurst schmeckte allen ausgezeichnet. Dazu ein kühles Bier (oder ein anderes Getränk) – Herz, was willst du mehr!
So erlebten wir denn auch einen sehr zufriedenen Sangesbruder Wolfgang Behrendt, der dieses Treffen vorzüglich und mit der gebotenen Sorgfalt organisiert hatte. Wolfgang sei Dank!
Unser Dank gilt ebenso unserem Sangesbruder Harald Godau, der die Idee zum gemeinsamen Grünkohlessen in unsere Gemeinschaft getragen hatte. Das war gut so! Und – natürlich hatte Harald Godau auch zu diesem Tag einen Textflyer vorbereitet, so dass alle Anwesenden einige Lieder gemeinsam singen konnten. Das macht allen immer wieder Freude.
Nach dem Essen trug der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, wie er sagte ein „kritisch, freches Lied aus einem Vereinsleben“ nach der Melodie „die Vogelhochzeit“ vor. „Verkleidet“ mit einer roten Clownsnase begann der Vorsitzende seinen Vortrag singend mit den Worten: „Wunderbar, wunderbar, schaut, hier vorne steht ein Narr!  Und bedenkt, ihr lieben Leut’, heute ist noch Narrenzeit!“
So war dem „Narren“ der Weg bereitet für sein „kritisch, freches Lied“. Wozu der Karneval doch gut sein kann!
Alle Anwesenden wurden aufgefordert, nach jedem Vers die Worte „… bei dem stimmt was nicht, bei dem stimmt was nicht, bei dem stimmt bestimmt was nicht!“ mitzusingen. Dies wurde zur Freude des „Narren“ kräftig getan.
Das Beispiel zur Einstimmung: kds als Vorsänger: „Wer niemals Steffis Grünkohl speist und lieber zu MCDonald reist“, alle singen: „… bei dem stimmt was nicht … usw.“
Wie der Vorsitzende nach seinem Vortrag in anerkennenden Worten hören konnte, war es ihm gelungen, einige Gegebenheiten aus dem Chorleben treffend vor Augen zu führen. Wenn das so erkannt wurde, ist der (karnevalistische) Sinn des Liedes erfüllt. Dem „Narren“ hat’s übrigens große Freude und Spaß bereitet.
Nach einigen Stunden gemeinsamen Beisammenseins bedankte sich Wolfgang Behrendt bei allen für diese schöne Zeit und natürlich bei der Küche für das herrliche Grünkohlessen und bei den netten Damen der Bewirtung für die stets freundliche Aufmerksamkeit. 
Mit vielen zufriedenen und anerkennenden Worten – vor allem auch der zahlreichen fördernden Mitglieder unserer MGV-Sängerfamilie – konnte Wolfgang Behrendt diesen gelungenen Tag beschließen.

kds, 20. Februar 2012


Das war eine schöne, interessante Erfahrung!

Und noch eine offensichtlich gelungene dazu!
Als die Stadt Obernkirchen mit Schreiben vom 16. Mai 2011 alle Musikgruppen der Stadt darüber informierte, dass die Produktion einer CD mit dem Titel „Weihnachtszeit in Obernkirchen“ vorgesehen ist, war der Vorstand unseres MGV Obernkirchen sofort „Feuer und Flamme“.
Somit nahmen unsere beiden Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer und Wolfgang Behrendt, natürlich hoch interessiert und motiviert an der Präsentation des Projektes am 31. Mai 2011 im Besprechungsraum der Sparkasse teil.
Vorgestellt wurde das Vorhaben von Bürgermeister Schäfer und Lars Cohrs, der vielen von uns als Radio-Moderator von NDR 1 Niedersachsen – und inzwischen auch als Fernsehmoderator – bekannt ist.
Schnell waren sich die Vertreter aller anwesenden Obernkirchener Musikgruppen einig, dass hier die Beteiligung an der Produktion einer interessanten Weihnachts-CD besprochen wurde. So war es nicht verwunderlich, dass man sich direkt auf Freitag, 4. November und Samstag, 5. November 2011 einigen konnte.
Die Aufnahmen sollten vom Medienbüro „Cohrs…und gut!“ aus Hannover gemacht werden.
Jede Musikgruppe war nun aufgerufen, einen Titel für die CD-Aufnahmen zu melden. Unser Männerchor entschied sich sofort für den vierstimmigen, sehr schönen Chorsatz „Stille Nacht, heilige Nacht“. Ein Lied von Josef Mohr, mit der Melodie von Franz Gruber, hier gesetzt von Helmut Bogenhardt.
Das Blasorchester TSV Krainhagen fragte an, ob es möglich sei, dass unser Chor gemeinsam mit dem Blasorchester das „dona nobis pacem“ einspielen würde. Natürlich haben wir dies akzeptiert, hatten wir doch alle noch den hervorragenden Vortrag eben dieses Liedes zu unserem ersten gemeinsamen Konzert am 17. Oktober 2009 in der Stiftskirche Obernkirchen in bester Erinnerung.
Für beide Einspielungen wurde der Samstag, 5. November 2011 benannt.
Pünktlich um 11:45 Uhr wurde unser Chor vom Producer und Organisator Tim Gailus sowie Tonmeister Christian Feldgen und Tonmeisterin Laura Bährle im Forum der Ochsenbruchschule begrüßt und mit den vorgesehenen Abläufen vertraut gemacht. Die gesamte technische Ausrüstung und die Vielzahl der Mikrophone war schon beeindruckend. Die Mikrophone wurden von Tonmeister Feldgen der Aufstellung unseres Männerchores entsprechend optimal platziert.
Und dann konnte die Aufnahme unseres „Stille Nacht, heilige Nacht“, natürlich unter der Leitung von Werner Hobein, beginnen. Höchst konzentriert gingen wir alle zu Werk, und bereits die erste Aufnahme war recht gut. Das Ergebnis konnten wir uns alle sofort anhören. Wir einigten uns darauf, noch eine zweite Aufnahme einzusingen, um vielleicht noch die eine oder andere Kleinigkeit zu verbessern. Das ist uns sicher auch gelungen, nur machte uns der Tonmeister darauf aufmerksam, dass wir die Aufnahme noch einmal wiederholen mussten, da genau um 12:00 Uhr die Sirenen in der Stadt zu heulen begannen. Und das war leider auch auf der Aufnahme mit den hochempfindli- chen Mikrophonen zu hören.
Kein Problem. Also sangen wir ein drittes Mal. Und diesmal waren alle sehr zufrieden, die Tonmeister, unser Chorleiter Werner Hobein und auch wir Sänger. Auch das diesmalige Kontrollhören ließ uns zufrieden bleiben, und so war die Aufnahme des „Stille Nacht, heilige Nacht“ schon im Kasten. Es hat so ziemlich allen einen großen Spaß gemacht.
Da unsere Aufnahme so zügig vonstatten ging, fanden die meisten von uns jetzt sogar noch die Zeit, etwas zu Mittag zu sich nehmen, sei es zuhause oder z.B. in der Gaststätte am Mühlenteich oder im „Pfeffer & Salz“.
Die Aufnahme des „dona nobis pacem“ mit dem Blasorchester TSV Krainhagen war für die Zeit von 13:30 – 14:15 Uhr vorgesehen. Natürlich waren alle Sänger unseres Männerchores wieder rechtzeitig zur Stelle. Das Einspielen der Instrumente des Blasorchesters war noch in vollem Gange. Es war schon interessant zu beobachten, mit welcher Präzision Orchesterleiter Lothar Hitzek da zu Werke ging. Gut – das kommt natürlich dem Klangergebnis zugute.
Dann war es wieder soweit. Unser Chor nahm seitlich vom Blasorchester Aufstellung, damit es Lothar Hitzek möglich war, die entsprechenden Einsätze sowohl dem Orchester als auch unserem Chor zu geben und beide zu dirigieren. Die Mikrophone waren wieder optimal platziert. Auch hier wurden drei Aufnahmen eingespielt. Auch hier war die dritte offensichtlich die beste, was das jeweilige Kontrollhören bestätigte. Es hat mächtig Spaß gemacht, zumal unser Singen hier einmal etwas anders erforderlich war. Alle unsere vier Männerstimmen sangen das „dona nobis pacem“ als gewaltiger Chor in zwei Phasen einstimmig, lediglich in unterschiedlicher Tonart. Das war bei den äußerst präzise vorgegebenen Einsätzen von Lothar Hitzek und dem instrumentalen Hinführen durch das Blasorchester absolut kein Problem. Die Freude über das recht schnelle gute Ergebnis war auch hier vielen anzusehen.
Und Tonmeister Christian Feldgen zeigte sich einmal mehr beeindruckt von der Fülle guter Obernkirchener Musikgruppen – das hatte er schon bei den Freitagsaufnahmen festgestellt und das wiederholte sich heute. Und das äußerte er auch. Er fand es bemerkenswert, mit welch guter Vorbereitung, mit welchem Engagement und mit welcher Freude alle spielten und sangen – und welche wirklich guten Ergebnisse erzielt wurden.
Da sind wir ja ‚mal gespannt auf das fertige Produkt, zumal alle Aufnahmen im Medienbüro natürlich noch professionell bearbeitet werden. So wird z.B. hier und da auf jeden Fall ein Hall eingespielt, der die Lieder sicher bereichert und die Klangqualität verbessert.
Zufrieden und mit der Erinnerung an ein interessantes, schönes Musikerlebnis verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Heimweg.

kds, 7. November 2011 


Herrlich war’s an unserem „besonderen Übungsabend“!!!

Das wievielte Mal war das eigentlich am Donnerstag, 20. Oktober 2011, um 19:00 Uhr? Keine Ahnung. Auf jeden Fall trafen sich Chorleiter Werner Hobein und der Großteil der Sänger unseres Männerchores wie seit Jahrzehnten im Herbst zum traditionellen „besonderen Übungsabend“ in der schönen, rustikalen Mühle in Meißen. In gemütlicher Runde wurden bei prasselndem Kaminfeuer einmal mehr einige lustige Stunden verbracht. Das tut unserer eh funktionierenden Gemeinschaft immer wieder gut. Einzig schade, dass Gabi Hohmeyer an diesem Abend nicht in unserer Mitte sein konnte. Durch eine wie stets gewissenhafte Vorbereitung seitens unserer Gastgeber lief auch dieser „besondere Übungsabend“ reibungslos ab. Wir waren nicht lange vor Ort, gerade waren die ersten kühlen Biere gezapft, die ersten Gläser Wein eingeschenkt, da wurden deftige Wurst- und Schmalzbrote serviert. Dazu gab’s kleine Gurken. Um es kurz auf den Punkt zu bringen: wie gut allen das frische Brot, üppig mit Wurst du Schmalz belegt, schmeckte, belegen die letztlich total „ab- geräumten“ Servierplatten. 
Mit den Getränken – Bier, Wein, Mühlentropfen, Limo für Alsterwasser, Cola und Wasser durften wir uns an diesem Tag selbst bedienen. Durch den tatkräftigen Einsatz verschiedener Sangesbrüder kam es auch hier zu keinen Versorgungsengpässen. Wir sind schon eine tolle Truppe.
Dieser Abend wurde zu einem solch schönen Erfolg, weil mehrere Sangesbrüder die Gemeinschaft immer wieder durch lustige Beiträge in Wort und Gesang zum Lachen brachte. Herrlich die Gedichte, Lieder – als Solo aber auch zum Mitsingen vorgetragen – sowie die Witze von Anton Bauer, Wolfgang Behrendt, Jakob Heyen (was haben wir bei seinen schwitzer-dütschen Vorträgen gelacht!), Klaus Mainka (Mann, kann der Witze erzählen, aber auch Anekdoten – wahre und sicher hier und da konstruierte – aus seinem Leben), Werner Hobein, Harald Godau und kds. Und natürlich nicht zu vergessen der kleine Sketch von Gerhard Warnke (von einem, der so ging und einem, der so ging); zum Kugeln schön! Ach ja – und Harald Godau überraschte uns mit einem eigens von ihm hervorragend neu getexteten Lied zu der Melodie „das Leben kann so schön sein“. Bei Harald heißt es sehr treffend „das Singen kann so schön sein im Gesangverein“. Alle sangen aus voller Kehle mit. Dieses Lied wird sicher zu unserer „Vereinshymne“. Danke, lieber Harald für die vorbereiteten Noten- und Textblätter.
Natürlich bedanken wir uns an dieser Stelle nochmals bei Gaby Hohmeyer und ihren „Mannen“ für die einmal mehr hervorragende Bewirtung und dass wir auch in diesem Jahr unseren „besonderen Übungsabend“ in der schönen Mühle in Meißen verbringen durften.
Wir werden lange von diesem Erlebnis zehren, denn es war in der Tat ein besonderer Abend.

Der besondere Übungsabend
Uns schmeckt's.
Der besondere Übungsabend
Wolfgang an der „Quelle“.
Der besondere Übungsabend
Na denn prost.
Der besondere Übungsabend
Singen bringt Freude.
Der besondere Übungsabend
Klaus bedient gern seine Sangesbrüder.
Der besondere Übungsabend
Mensch, was haben wir gelacht.
Der besondere Übungsabend
Jakob in Aktion.

kds, 21. Oktober 2011


Freude über ein sehr gelungenes Jahresabschlusskonzert.
Gelungener „Tag des Liedes 2011“ in Bückeburg!

Wie bereits ein Jahr zuvor zum „Tag des Liedes 2010“, den unser MGV Obernkirchen ausrichtete, bildeten auch in Bückeburg die Männerchöre aus Bückeburg, Obernkirchen und Stadthagen einen funktionierenden, klangstarken Projektchor. Die gemeinsamen Übungsstunden in Obernkirchen leitete die Chorleiterin Olga Otkupchyk, ansonsten verantwortlich für den Bückeburger Männerchor. Das folgende Schreiben haben wir dem Vorsitzenden des Bückeburger Männerchores, Rudi Gravermann per e-mail zugesandt:

Guten Morgen, lieber Rudi,
zuerst einmal Gratulation und einen herzlichen Dank für eine sehr gelungene Veranstaltung, für einen wunderschönen Nachmittag im Ratskeller Bückeburg zum "Tag des Liedes" am 19. Juni 2011. Wohltuend kurz - und dennoch herzlich - die Begrüßungsworte und die Hinweise auf 170 Jahre Männergesangverein Bückeburg durch Euren Bürgermeister Brombach und durch Dieter Esse für den Kreis-Chorverband. Die zahlreichen Anwesenden im gefüllten Rathaussaal wurden etwa vier Stunden mit durchweg gelungener, abwechslungsreicher Chormusik unterhalten. Wunderbar und professionell humorvoll führte Moderator Frank Suchland durch das Programm, immer wieder gespickt mit herrlichen kurzen Versen zum Thema Musik und Chorgesang.
Unseren gemeinsamen Auftritt mit dem Männerchor Stadthagen betreffend, dürfen wir sicher sagen: die Probenarbeit mit einer äußerst korrekten und engagierten Chorleiterin, Olga Otkupchyk, haben sich ausgezahlt. Alle drei Lieder wurden gut vorgetragen. Wir erinnern uns gern an "So ein Tag", an den "Entertainer-Rag" und auch an das "Chianti-Lied". Und wenn wir (bei aller Professionalität) den jeweilig strahlenden Gesichtsausdruck nach Beendigung jedes Liedvortrags richtig deuten, dann war auch Olga Otkupchyk mit unserem gemeinsamen Projektchor zufrieden. Nachhaltiger Applaus und viele anerkennende Worte aus dem Publikum bestätigten dies.
Der Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. dankt der Chorleiterin nochmals ausdrücklich für ihre Geduld bei der Probenarbeit und ihr hochmusikalisches Engagement bei derselben und beim Auftritt. Danke.
Der "Tag des Liedes 2011" in Bückeburg wird uns in guter Erinnerung bleiben.

Herzliche Grüße an alle Verantwortlichen und die Sänger des Bückeburger Männergesangvereins

Euer
Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V.
Klaus-Dieter Scheithauer, 20. Juni 2011


Wenn Spaß und Freude am Singen überspringen, … 

dann ist die Sängerwelt in Ordnung. Und genau so war es einmal mehr am Pfingstmontag, 13. Juni 2011, als wir – schon traditionell zum Mühlentag an der schönen Mühle in Meißen / Minden sangen. Gegen 16:00 Uhr begrüßte uns die Hausherrin, Gaby Hohmeier, mit sehr herzlichen Worten und wies auf die jahrzehntelange freundschaftliche Verbundenheit der Familie Hohmeyer mit unserem MGV und drückte ihre Freude darüber aus, dass unser Männerchor auch in diesem Jahr den Mühlentag musikalisch bereicherte.
Wir sangen zu beginn die 4-stimmigen Chorsätze „Freunde, ein Lied muß sein“ und „Laßt uns alle fröhlich singen“. Dann folgte – dem Auftrittsort entsprechend und angepasst – ein bunter, einstimmig mit Keyboardbegleitung vorgetragener Melodienstrauß. So sangen wir zum Beispiel die Lieder „Aus Obernkirchen kommt die Musik“, „Dort am Bückeberg“, „Schaumburger Heimatlied“, „Wo die Weser einen großen Bogen macht“, „Alle Sänger in unsrer Runde“, „La Paloma“, „Sierra Madre“ und „Das Leben kann so schön sein“. Den Abschluß bildeten die wiederum a capella 4-stimmig gesungenen „Bajazzo“ und „Goodbye, ladies“. 
Offensichtlich haben wir den Geschmack des zahlreichen Publikums getroffen. Es wurde nach Kräften mitgesungen und mitgeschunkelt. Viele strahlende Gesichter und kräftiger Applaus dankten uns für unseren guten Auftritt. Viele Besucherinnen und Besucher kamen nach unserem letzten Lied und bedankten sich persönlich für die schöne Musik, die – wie gesagt – zum Mitsingen war. Und einige hoben besonders hervor, dass bei vielen von uns ansteckender Spaß und ansteckende Freude am Singen erkennbar waren. Toll, genau so soll es sein, da lacht des Sängers Herz. Dafür üben wir gewissenhaft in unserer harmonischen Gemeinschaft. Und dann dürfen wir immer wieder solche kleinen Erfolgs- und Glücksmomente genießen.
Klar, dass sich die liebe Gaby bei uns für unser Kommen und den sehr gelungenen Auftritt bedankte und ihren Wunsch äußerte, dass wir auch im nächsten Jahr zum Mühlentag kommen. Klar doch, wir kommen immer wieder gerne.
Bei wohlschmeckendem Kaffee und frischem Kuchen oder belegten Brote und einem süffigen Bier oder Alster verbrachten wir noch einige Zeit mit den zahlreichen Besuchern vor der historischen Mühle. Natürlich gab es wieder viel zu erzählen und zu lachen, einmal mehr, da ja alle rundum zufrieden sein konnten und dies auch waren.
Frei nach dem oben genannten Lied: „Das Leben kann so schön sein, schön bei Tag und Nacht. Es kommt nur immer darauf an, was man daraus macht!“ Wie wahr, wie wahr.

der MGV Obernkirchen singt a capella
der MGV Obernkirchen
singt a capella
der MGV Obernkirchen singt mit Keyboardbegleitung
der MGV Obernkirchen singt
mit Keyboardbegleitung

kds, 14. Juni 2011


Zwei wunderschöne Tage in La Flèche

Gegen 6:00 Uhr am Himmelfahrtsmorgen, 2. Juni 2011, starteten zwei Busse mit einer offiziellen   Delegation der Stadt Obernkirchen zu einem Besuch in unserer französischen Partnerstadt La Flèche. Dieser Delegation hatte sich eine Gruppe des Männergesangvereins Obernkirchen, insgesamt waren das 18 Personen, angeschlossen. Zwei Ehepaare waren mit dem privaten PKW gereist. Bei herrlichem Sommerwetter und bester Laune trafen wir gegen 19:00 Uhr wohlbehalten zum Empfang im Saal Printania in La Flèche ein. Schnell waren die ja längst bekannten Freunde, unsere Gastgeber, gefunden und herzlichst begrüßt. Nach einer angenehm kurzen offiziellen Begrüßung ging es in die privaten Quartiere. Hier wurde die gemeinsame Zeit bei einem gemütlichen Abendessen und interessanten Gesprächen verbracht, meist in individuellen Gruppen. Es gab ja seit dem Besuch unserer französischen Freundinnen und Freunde im letzten Jahr anlässlich unseres 140. Vereinsgeburtstages in Obernkirchen eine ganze Menge zu erzählen. Und viele kennen sich schon etliche Jahre.
Nachdem der Vormittag des Freitags ebenfalls in den Familien verbracht wurde, trafen sich beide Chöre zu einem gemeinsamen Mittagessen in einem schönen Restaurant in der Nähe des Schlosses Plessis-Bourré etwa eine Busfahrtstunde von La Flèche. Hier begrüßte der Vorsitzende des Chorale du Carroi, André Ménage, die große Partnerschaftsfamilie beider Chöre mit herzlichen Worten. Selbstverständlich dachte er auch an die Sänger und deren Frauen, die diesmal leider nicht mit nach La Flèche kommen konnten. Gemeinsam und gemütlich wurde zu Mittag gegessen. Natürlich sprach auch der Vorsitzende unseres MGV Obernkirchen, Klaus-Dieter Scheithauer, einige Grußworte und dankte im Namen aller Mitgereisten für den Empfang und die herzliche Aufnahme. Die neun anwesenden Sänger trugen unter der Leitung von Hermann Müntinga zur Freude der Anwesenden vier vierstimmige Lieder vor. Ein großer Applaus zeigte, dass der Vortrag dieses „kleinen Männerchores“ gut gelungen war. Die neun Sänger haben den MGV Obernkirchen würdig vertreten. Die Sängerinnen und Sänger des Chorale du Carroi bedankten sich unter der Leitung von André Duchemin mit zwei schönen Liedern. Einen weiteren Auftritt hatten dann noch sechs Sänger des MGV Obernkirchen, die fünf Lieder mit Keyboardbegleitung von Klaus-Dieter Scheithauer sangen. Eine schöne Überraschung gelang dieser Musikantengruppe mit den eigens für dieses Treffen getexteten Liedern „Obernkirchen, meine Stadt“ und „Oh, La Flèche, Partnerstadt“, die beide nach der Melodie „Halleluja, sing ein Lied“ gespielt und gesungen wurden. Die kleine Überraschung war perfekt, als nach dem gelungenen Vortrag an alle französischen Freunde die Noten und Texte beider Lieder als Gastgeschenke verteilt wurden und diese sofort den ideellen Partnerschaftsgedanken darin erkannten. So war das gedacht, schön, daß dies geklappt hat. Nach dem Mittagessen wurde das beeindruckende Schloß Plessis-Bourré, das von 1468 – 1473 von Jean Bourré, dem Schatzmeister Ludwigs XI. gebaut wurde, besichtigt. Es war interessante, mit einer netten Führerin und Dolmetscherin die verschiedenen Salons, Säle, ein Schlafzimmer, die Bibliothek und die Kapelle zu bestaunen. Der Freitagabend sowie der gesamte Samstag wurden dann wieder gemütlich – und übrigens durchgehend bei herrlichem Sommersonnenwetter – in individuellen Gruppen mit den Gastgebern verbracht. Das war recht angenehm, denn so stand genügend Zeit zu persönlichen Gesprächen und gemeinsamen Aktivitäten (Spaziergänge, Bootfahren, Bowling usw.) zur Verfügung. Am Samstagabend trafen sich alle Teilnehmer  der Delegation um 20:00 Uhr zum gemeinsamen Abendessen und einigen vergnüglichen Stunden im Saal Printania. Eine Sängerin mit Drehorgelbegleitung, ein Pantomime, die Tanzgruppe Petticoats und Cowboys aus Krainhagen und der Chorale du Carroi trugen zur Unterhaltung aller Gäste bei. Beide Chöre sangen spontan aus mitgebrachten Textbüchern einige deutsche Volkslieder. Große Freude bereitete ebenfalls eine Volkstanzgruppe aus La Flèche, die es nach ihrem Vortrag verstand, sehr viele französische und deutsche Anwesende in ihren Tanzspaß einzubinden. Ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis, das hervorragend klappte. Schöne Stunden gingen viel zu schnell vorbei, denn am nächsten Morgen hieß es gegen 8:30 Uhr Abschied zu nehmen. Aber es wird ja für die meisten sicher ein Wiedersehen geben, sei es in Obernkirchen oder in La Flèche. Viele Freundschaften werden weiterhin Bestand haben – und das ist gut so.

Zwei wunderschöne Tage in La Flèche
Die große Sängerfamilie des Chorale du Carroi und unseres
MGV Obernkirchen vor dem Schloß Plessis-Bourré.

kds, 6. Juni 2011 


Singen und Lesen waren ein voller Erfolg!

Der ehemalige Obernkirchener Heimatdichter Wilhelm Grimm wäre sicher begeistert gewesen.

Der Saal des Seniorenheimes Sonnenhof in Obernkirchen war am Donnerstag, 27. Januar 2011, um 18:00 Uhr bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. eröffnete den Abend unter der Leitung von Werner Hobein mit dem Lied „Willkommen“. Der 1. Vorsitzende vom MGV Obernkirchen, Klaus-Dieter Scheithauer, begrüßte die erwartungsfrohen Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnenhofes sowie eine große Anzahl von Gästen, die ebenfalls gespannt waren, was sie denn an diesem Abend zu hören bekamen. Besonders herzlich begrüßte der Vorsitzende Dieter Grimm, den Enkel des Dichters Wilhelm Grimm, der die wunderbaren Verse des 1898 veröffentlichten Gedichtes „die verunglückte Sängerfahrt“ zur Verfügung gestellt und somit diese Veranstaltung erst ermöglicht hatte. Freudig überrascht waren Dieter Grimm und alle Anwesenden von einem schönen Foto des jungen Wilhelm Grimm, dass groß auf eine Leinwand projiziert war. Die Technik im Sonnenhof machte es möglich. Nachdem nun der MGV Obernkirchen zwei weitere Lieder gesungen hatte, begann Angela Stiepermann mit dem Lesen der ersten beiden Kapitel des Gedichtes „die verunglückte Sängerfahrt“. Klaus-Dieter Scheithauer trug das dann folgende Kapitel vor.
Es folgte ein sehr kurzweiliger Abend mit sich abwechselnden Liedvorträgen des Männerchores und den weiteren von Angela Stiepermann und Klaus-Dieter Scheithauer gelesenen Versen des Gedichtes. Natürlich wurden im Verlauf der Veranstaltung auch drei Lieder gemeinsam mit allen Anwesenden gesungen. Da die erforderlichen Textblätter verteilt waren, war hier zur Freude aller ein großer „gemischter Chor Obernkirchen“ zu hören. Werner Hobein führte die Sänger des MGV Obernkirchen in seiner bekannt nuancierten, einfühlsamen Art durch die stets zum Gedicht passenden Lieder. Die beiden Vorleser trugen ihre jeweiligen Passagen mit erkennbar eigenem Vergnügen sehr präzise und mit gekonnten Betonungen für jedermann verständlich vor. Und bei den seinerzeit von Wilhelm Grimm hervorragend formulierten und treffsicher pointierten Knittelversen war so manch vergnügt schmunzelndes Gesicht bei den Zuhörern zu sehen, so manch herzhafter Lacher zu hören. Ein stets aufrichtiger, warmer Applaus war allen Akteuren ein schöner Dank.
Nachdem Angela Stiepermann das Schlusswort „der verunglückten Sängerfahrt“ gelesen hatte, bedankte sich Klaus-Dieter Scheithauer bei allen Anwesenden für das Interesse an dieser Veranstaltung. Natürlich dankte er Angela Stiepermann für das hervorragende Lesen mit einem Blumenstrauß, Dieter Grimm für die Texte des Gedichtes seines Großvaters und Werner Hobein als Hausherren für die Bereitstellung des Saales und der Technik mit je einer Flasche Wein.
Nachdem der Männerchor das „good night, ladies“ gesungen hatte, wurde ein gelungener, wunderbarer Abend von allen Anwesenden mit dem Lied „ade zur guten Nacht“ beschlossen.
Durchaus beeindruckt von Gesang und Lesung wird diese Veranstaltung des MGV Obernkirchen noch lange in guter Erinnerung bleiben.

kds

Singen und Lesen waren ein voller Erfolg!
der MGV Obernkirchen singt unter der
Leitung von Werner Hobein
Singen und Lesen waren ein voller Erfolg!
Angela Stiepermann liest, daneben kds, an der
Leinwand das Foto des jungen Wilhelm Grimm
Singen und Lesen waren ein voller Erfolg!
kds dankt Angela Stiepermann
mit einem Blumenstrauß
Singen und Lesen waren ein voller Erfolg!
kds dankt Dieter Grimm
mit einer Flasche Wein

Unser Singen hat wieder vielen gefallen!

Das ist nicht nur eine wiederkehrende Floskel. Das haben anderen Sangesbrüdern und mir etliche Besucher nach dem Gottesdienst am 2. Weihnachtstag in der Stiftskirche St. Marien gesagt. Klar, da kommt natürlich Freude auf. Es ist sicher legitim – vielleicht sogar erforderlich – dass wir Sänger zuerst einmal selbst Spaß und Freude – also die richtige Motivation – an unserem vierstimmigen Chorgesang haben. Wir wollen stets unser Bestes geben. Und wenn wir dann zudem die Freude bei unseren Zuhörern erleben, ist der Sinn unseres Tuns vollends erfüllt.
Gut – dafür üben wir auch regelmäßig. Wie heißt es so schön: „von nichts kommt nichts“ und „Übung macht den Meister“. Da ist immer noch etwas dran, und so wird das auch bleiben.
Unser Männerchor hat in diesem Weihnachtsgottesdienst von der Orgelempore gesungen und wahrscheinlich erfüllt der Klang unseres Gesangs so die Stiftskirche in einem besonderen Maße.
Pastor Meinberg leitete den Gottesdienst, begrüßte am Anfang die Besucher und unseren Chor und dankte zum Schluß für unser Engagement.
Unter der einfühlsamen Leitung von Werner Hobein sangen wir die Lieder „Herbei, o ihr Gläubigen“, „Es kam ein Engel“ und „Engel haben Himmelslieder“.
Mit diesem Singen ging für uns das Sängerjahr 2010 endgültig zuende. Mit herzlichen Worten verabschiedeten sich die Sänger, deren mitgekommene Frauen und viele Freunde unseres MGV Obernkirchen in den verbleibenden Weihnachtstag. Man wünschte sich von Herzen noch schöne Tage im alten Jahr und einen guten Rutsch in das neue 2011.

Und wenn ich nochmals so zurückdenke: mein Gott, was war das für ein Jahr! Was haben wir gemeinsam so alles geleistet! Zufriedenheit und Stolz sind angebracht!

Als 1. Vorsitzender erlaube ich mir noch einmal allen Vereinsmitgliedern, allen Förderern und Freunden unseres MGV Obernkirchen für die umfangreichen und die kleinen Unterstützungen und Hilfen „Danke!!!“ zu sagen, „einen herzlichen Dank!!!“ und in Abwandlung eines geflügelten Wortes von Jochen Busse: „Bitte bleiben Sie uns weiterhin gewogen!“

kds, 27. Dezember 2010


Das war eine gelungene, harmonische vorweihnachtliche Feier!

Auch der Himmel hatte ein Einsehen. Nach reichlich Schnee in den Tagen Anfang Dezember hatte es auch noch bis in den Vormittag des 4. Advent, 19. Dezember 2010, dem Tag unserer vorweihnachtlichen Feier „im Krug zum grünen Kranze“, geschneit. Erfreulicherweise hielt sich der Schnee am Nachmittag und frühen Abend dann zurück. Somit fand sich eine erfreulich große Zahl unseres Männerchores mit ihren Ehefrauen oder Partnerinnen, viele passive und fördernde Mitglieder unseres MGV Obernkirchen pünktlich um 15:00 Uhr ein.
Unser 2. Vorsitzende und Vorsitzende des Vergnügungsausschusses, Wolfgang Behrendt, begrüßte alle Anwesenden mit netten, herzlichen Worten. Nachdem zwei Weihnachtslieder aus den für jedermann bereitliegenden und einmal mehr von Harald Godau geschriebenen Textblättern gesungen waren, erfreute sich die Sängerfamilie an Kaffee, leckeren Kuchen und Keksen.
Als alle zufrieden gesättigt waren, trug Harald Godau sein selbst verfasstes Gedicht „über uns im Jubeljahr 2010“ vor. Herrlich, wie es Harald immer wieder gelingt, Dinge in wohlgesetzten Worten auf den Punkt zu bringen. Die Verse sind in diesem Heft nachzulesen. Nochmals viel Spaß dabei.
Dass sich auch auf dieser Feier viel und munter unterhalten und natürlich viel gelacht wurde, versteht sich im Kreise unseres MGV Obernkirchen von selbst. Der Begriff der „Sängerfamilie“ stimmt schon und bestätigt sich in solchen Momenten. Gut so!
Unser Männerchor begleitete unter der Leitung von Werner Hobein eine von Hermann Müntinga in Abschnitten vorgetragene wunderschöne Weihnachtsgeschichte. Die Geschichte „die heilige Nacht“ der schwedischen Dichterin Selma Lagerlöf (gestorben 1940) beschreibt wie ein hartherziger Hirte in der Nacht der Geburt Jesu zur Barmherzigkeit bekehrt wird und damit auf einmal die Weihnachtsengel sieht und zur Weihnachtsfreude kommt. Gesungen hat der Chor an passenden Textstellen „Weihnachtshymnus“, „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“, „Es kam ein Engel“, „Als die Welt verloren“ und „Die Weihnachtsglocken rufen“.
Danke sagen wir an unseren Bürgermeister Oliver Schäfer, der mit netten Worten die Aktivitäten unseres Vereins im Jahre 2010 für unsere Heimatstadt Obernkirchen würdigte. Das hören wir durchaus immer wieder gern, weil auch hiermit der Sinn unseres Schaffens bestätigt wird. 
Herrlich dann „die Kurzschlussgeschichte“ von Margret Rettich, gekonnt vorgetragen von Angela Stiepermann. Von dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank dafür. Diese Geschichte erzählt von einem Mann, der sich maßlos über die Oberflächlichkeiten und über die Hektik seiner Mitmenschen ärgert. Er möchte eigentlich in Ruhe und Besinnlichkeit leben. Der Kontakt zu anderen fällt ihm schwer und so übernimmt er (gern) einen Bereitschaftsdienst am Heiligen Abend in dem Stromwerk, in dem er eigentlich in der Kasse arbeitet. Als am Heiligen Abend dann die vielen bunten Lichter brennen und leuchten, stellt er sich für wenige Minuten vor, was die Menschen wohl täten, wenn er nun einfach einmal den großen Lichtschalter betätigen und alle, wirklich alle Lichter damit ausschalten würde. Was würde passieren? Was würden die Menschen jetzt tun?
Klaus-Dieter Scheithauer trug ein Gedicht von Wilhelm Grimm vor mit dem Titel „Weihnachten“. Wilhelm Grimm ist auch der Verfasser des wunderbaren Gedichtes „die verunglückte Sängerfahrt“, das am Donnerstag, 27. Januar 2011, um 18:00 Uhr noch einmal im Seniorenheim Sonnenhof in Obernkirchen vorgetragen wird. Unser Männerchor wird dieses Gedicht – wie schon bei der gelungenen Veranstaltung am 16. September 2010 in der „Roten Schule“ – mit passenden Liedern begleiten. Lesen werden Angela Stiepermann und Klaus-Dieter Scheithauer. Gäste sind herzlich willkommen.
Den Abschluß der Vorträge gestaltete Jakob Heyen mit dem Gedicht „Kamingespräch“ und den Versen „Neujahrswunsch“. Beide Stücke sind ebenfalls in diesem Heft nachzulesen.
Nach weiteren munteren Gesprächen und gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern fand unsere gelungene vorweihnachtliche Feier mit den Dankesworten von Wolfgang Behrendt an alle Anwesenden und die Vortragenden einen harmonischen Ausklang. Mit den besten Wünschen auf ein ruhiges, besinnliches Weihnachtsfest und auf einen angenehmen Heimweg endete dieser Abend für unsere zufriedene Sängerfamilie.

kds, 21. Dezember 2010 

Vorweihnachtliche Feier
Vorweihnachtliche Feier
Vorweihnachtliche Feier
Bürgermeister Oliver Schäfer
Vorweihnachtliche Feier
Harald Godau
Vorweihnachtliche Feier
Hermann Müntinga liest
Vorweihnachtliche Feier
Angela Stiepermann
Vorweihnachtliche Feier
Jakob Heyen

Über uns im Jubeljahr 2010!
von Harald Godau zu unserer vorweihnachtlichen Feier am 19. Dezember 2010

Es war Donnerstag, unser MGV-Probentag.
Eine Schneedecke auf Dächern und Straßen lag.
Vorsichtig ging ich auf die „Rote Schule“ zu
und war durchgefroren, vom Kopf bis zum Schuh.
Ich betrat den warmen Probenraum
und verstand mein eigenes Wort noch kaum.
Auch Männer hatten sich viel zu sagen,
über Frauen natürlich – und andere Plagen.
Werner betrat den Saal, unser „neuer“ Chorleiter im Verein,
und ganz langsam trat dann Ruhe ein.
Allgemeines Begrüßen. Von „Einturnen“ keine Spur.
„Wir wollen lieber singen.“ Vom Turm schlug es achtmal, 20 Uhr.
Vierstimmige Chorsätze aus der B-Mappe wurden geprobt.
Hier wurde unsauber gesungen; dort wurde gelobt.
So stimmten wir uns auf Weihnachten ein –
das Fest der Liebe für Groß und Klein.
In den Seniorenheimen waren wir bereits zu Gast
und vertrieben mit unseren Liedern des Tages Hast.
Im Sonnenhof erwartete uns ein schmackhaftes Essen
und die obligatorische Feuerzangenbowle,
die es in sich hatte. Danke dafür. Uns zum Wohle.
Auch heute haben wir uns hier wieder zusammengefunden,
und ich muß sagen, ich find’ diese Art Adventsfeier immer wieder gelungen.
Wir hören Geschichten; man lacht, es wird gesungen,
und wie im Fluge vergehen so die Stunden.
Jetzt steht zum Jahresausklang noch ein Gottesdienst an,
am 2. Weihnachtstag in der Stiftskirche man uns hören und sehen kann.
Der MGV hat ein anstrengendes Jahr hinter sich gebracht,
und ich darf sagen: wir haben das Beste daraus gemacht!

Wenn ich so zurückblicke, was sich alles in Planung befand,
raubt mir das heute noch den klaren Verstand.
Wir, der Männerchor, wurden am 23. Mai 2010 140 Jahre alt!
Und dieser Geburtstag wurde gefeiert, in vielerlei Gestalt.
Auf den 1. Pfingsttag, per Zufall unser MGV-Jubelfest fiel.
Der Festgottesdienst dazu in der Stiftskirche hatte Format und Stil!
Anschließend im Garten von Hachmeisters stand alles bereit zum Verzehr,
es wurde gesungen, gegessen, getrunken bis zum „geht nicht mehr“.
Am Sonntag darauf haben wir den offiziellen Festakt begangen,
und unter unseren drei Chorleitern wir vierstimmige Chorsätze sangen.
Es wurden kurze und auch lange  Lobreden gehalten und Geschenke überbracht;
uns Sängern vom MGV hat alles viel Freude gemacht.

Der „Tag des Liedes“ fand auf unseren Wunsch im Obernkirchener Schulzentrum statt.
Der dritte Höhepunkt, wenn man es so sehen will und mag!
Unter dem Strich, so durfte man zusammenfassend sagen,
stand der große Erfolg nach all’ den Müh’ und Plagen.
Ein herzliches „Dankeschön“ den Machern, ihr wart wunderbar
und habt Tolles geleistet in diesem, unserem Jubeljahr!
In der 2. Jahreshälfte stand ein Ausflug zur Landes-Gartenschau an,
die Blütenpracht in Bad Essen verschlug uns den Atem sodann.
Den Abschluß begingen wir mit einem tollen „Dankeschön-Essen“
Im Restaurant „Pfeffer & Salz“ mit Partnern und Gästen.
Der vorletzte hörenswerte Auftritt in unserem Geburtstagsjahr
das Konzert mit den „Serge Jaroff Don Kosaken“ in der Stiftskirche war.
Ein Hochgenuß der besonderen Art wurde allen Zuhörern beschert
und war sein Eintrittsgeld in jeder Hinsicht wert!

Liebe Sängerfamilie!
In diesem Jahr brauchte ich nicht lange zu suchen,
denn das Thema 140. Geburtstag kam da wie gerufen.
Und nun stellt Euch mal vor, Ihr Lieben,
niemand hätte jemals etwas aufgeschrieben.
Nur mündlich überliefert, dann weiter berichtet,
da würde so manches weggelassen, anderes hinzugedichtet.
Die tatsächliche Begebenheit so verschwand,
und manch schönes Märchen entstand.
Keiner wüsste etwas über die Entstehungsgeschichten
des Obernkirchener Männerchores zu berichten.
Dank den Schriftführern, auch wenn anfangs in Sütterlin geschrieben,
so sind uns doch die wahren Begebenheiten geblieben,
wie das Vereinsleben vor vielen Jahren so ablief,
wer Liedervater war, wen man zum Chorleiter berief.
kds hätte niemals die kleine MGV-Chronik gemacht,
hätten unsere Vorfahren nicht weise vorausgedacht.
Laßt mich noch ein wenig weiterspinnen,
da wir uns ja so vehement auf Weihnachten einstimmen.
Stellt Euch bitte vor – ich weiß, es klingt vermessen –
man hätte über Christi Geburt vergessen
zu berichten, was einst in Bethlehem geschah.
Keine Weihnacht! Kein nichts, kein gar nichts da!
Dank den Schreibern in damaliger Zeit,
die unter schwierigen Umständen waren bereit
auf Papyrus aufzuzeichnen über Freud’ und Leid
der zarten Pflanze, die da heißt: Christenheit.
Ein frohes Fest und alles Gute zum neuen Jahr!
Das wünscht Euch von Herzen der 140jährige Jubilar!
        Genau – Euer MGV!!! 

Kamingespräch
am 19.12.2010 auf unserer vorweihnachtlichen Feier vorgetragen von unserem SB Jakob Heyen

Vor dem Kamin der Ewigkeit, da saßen sie beisammen:
die alte und die neue Zeit, im waren Licht der Flammen.
„Ich werde alles besser machen,“ rief engagiert das neue Jahr.
„Wenn erst Böllerschüsse krachen, dann werden Menschheitsträume wahr.“
Das alte Jahr – die Zeit macht weise – es hörte gut dem Neuen zu,
um zu erwidern, lächelnd leise: „Ja, Jugend kennt noch kein Tabu.“
Auch ich war Günstling meiner Träume, für mich gab’s nur heile Welt.
Doch die beschnitt mir meine Bäume und hat so manchen gar gefällt.
Ich schicke jetzt die letzten Stunden mit mir in die Vergangenheit.
Das macht mich froh, sag’s unumwunden und wünsch’ Dir eine gute Zeit.
Nimm’s Beste mit, mach’s Beste d’raus, denk dankbar mal an mich zurück.
„Alles Gute, junges Haus – und noch etwas: ich wünsch’ Dir Glück!“

Neujahrswunsch
am 19.12.2010 auf unserer vorweihnachtlichen Feier vorgetragen von unserem SB Jakob Heyen

Nicht, dass keine Wolke des Leides über dich komme,
nicht, dass dein künftiges Leben ein einziger Weg von Rosen sei,
nicht, dass du niemals eine Reueträne vergießen mögest,
nicht, dass du niemals Schmerz fühlen solltest …
nein, das alles wünsche ich dir nicht.
Denn Tränen reinigen das Herz, Leid adelt die Seele,
Schmerz und Not bringen uns der liebevollen Mutter des Kindes von Bethlehem näher
und sichern uns den Trost ihres Lächelns.
Mein Wunsch für dich ist:
dass du in deinem Herzen immer die leuchtende Erinnerung an jeden reichen Tag deines Lebens bewahrst.
Dass du tapfer bist in der Stunde der Prüfung, wenn das Kreuz auf deine Schultern gelegt wird,
wenn der Berg, den du besteigen musst, überhoch scheint und das Licht der Hoffnung sehr fern.
Dass jede Gabe, die Gott dir geschenkt hat, wachse mit den Jahren
und dass sie dir dazu diene, die Herzen derer, die du liebst, mit Freude zu erfüllen.
Dass du in jeder Stunde einen Freund hast, der der Freundschaft wert ist,
dem du vertrauend die Hand reichen kannst, wenn es schwer wird,
mit dem du den Stürmen trotzen und die Gipfel der Berge erreichen kannst.
Und dass in jeder Stunde der Freude und des Leides
das Freude bringende Lächeln des Mensch gewordenen Gotteskindes mit dir sei
und dass du in Gottes Nähe bleibst.


Unsere Teilnahme am Adventsmarkt war ein schöner Erfolg!

Am Sonntag, 28. November 2010, haben sich viele Obernkirchener Vereine und Institutionen an der Gestaltung und Ausrichtung des diesjährigen Adventsmarktes auf dem schönen Kirchplatz an der Stiftskirche St. Marien und im Stift beteiligt.
Bereits am Samstag, 27. November 2010, haben sich wieder zahlreiche Sangesbrüder unseres Männerchores ab 9:00 bzw. 10:00 Uhr am Aufbau unserer MGV-Hütte beteiligt. Dafür sagen wir alle noch einmal einen herzlichen Dank. Diese stetige Bereitschaft, sich an Aufgaben dieser Art zu beteiligen, zeichnet unseren Verein aus. Gut so!
Und ehrlich gesagt: war es dann nicht schön, dass endlich auch einmal das Wetter mitspielte. Am Sonntag, 1. Advent, hatten wir sonniges, trockenes und kaltes Winterwetter. Da kam Freude auf. Um 11:00 Uhr begleiteten die Sänger unseres Chores in gewohnt gekonnter Art den Eröffnungs- gottesdienst in der Stiftskirche mit den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff geladen“ und „Lobt den Herrn der Welt“ unter der Leitung von Werner Hobein.
Margret und Wolfgang Behrendt sowie Klaus-Dieter Scheithauer haben in dieser Zeit die erforderlichen Vorbereitungen für die kulinarischen Angebote unseres Vereins getroffen. Da wurden der nach eigenem Rezept (danke nochmals an Hanna und Wilhelm Dörries für das gewußt - wie) bereitete Glühwein, die „heiße Sängerliebe“ und die Schmalzbrote mit und ohne Musik für die ab 12:00 Uhr erwarteten Besucher zubereitet. Klaus Mainka hatte mit der freundlichen Unterstützung der Bäckerei Lux wieder die herrlichen Notenschlüssel gebacken. Karl Buchmeier erfreute auch in diesem Jahr mit seinen selbstgebackenen Swenka Canel-Bullar. Beide Gebäcke sind inzwischen „richtige Renner“ unseres Angebotes und werden oft gezielt nachgefragt. Selbstredend gilt unser Dank hier unseren beiden „Bäckermeistern“.
Nachdem Bürgermeister Oliver Schäfer um 12:00 Uhr den Markt offiziell eröffnet hatte, spielte ein Posaunenchor bekannte Weihnachtslieder und anschließend kamen auch schon die ersten Besucher, selbstverständlich auch zu unserer Hütte.
Um 13:30 Uhr nahmen die Sängerinnen und Sänger der evangelischen und katholischen Kirchen- chören sowie unseres MGV an der Treppe vor dem Museum Aufstellung und sangen nach der Begrüßungsworten durch unseren Sangesbruders Hermann Müntinga gemeinsam mit vielen anwesenden Besuchern die bekannten Weihnachtslieder „Alle Jahre wieder“, Schneeflöckchen, Weißröckchen“, „Laßt uns froh und munter sein“, „Leise rieselt der Schnee“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „O du fröhliche“. Natürlich wurden vorher die vom MGV Obernkirchen bereitgestellten Textblätter verteilt. So wurde dieses „offene Singen“ wie in den Vorjahren ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis für Jung und Alt.
Ja, und dann nahm ein abwechslungsreicher, bunter Adventsmarkt mit vielen schönen Angeboten seinen Verlauf. Es freute uns natürlich besonders, dass wieder viele, viele Besucher den Weg zu uns – dem MGV Obernkirchen – fanden. Hier gilt ein besonderer Dank den Sängern und ihren lieben Frauen, die sich so gekonnt und liebevoll der Bewirtung unserer Gäste annahmen. Ohne dieses Engagement wäre eine Teilnahme unseres Vereins nicht möglich. Wir haben uns einmal mehr als lebendiger, engagierter Verein unserer Heimatstadt Obernkirchen erwiesen. Und das wird in der Tat auch so wahrgenommen.
Selbstverständlich sagen wir ein herzliches Danke an Margret und Wolfgang Behrendt (unserem „Vergnügungsminister“), die in den vielfältigen Vorbereitungen und der Durchführung wieder einmal sehr erfolgreich tätig waren. Hut ab und einen „heißen Dank“ – und: auf ein Neues im nächsten Jahr! 

„Schnappschüsse auf dem Adventsmarkt“

Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
Adventsmarkt 2010
kds, 30. November 2010
Obernkirchen war begeistert!
Der Don Kosaken Chor Serge Jaroff gastierte in der Stiftskirche.
Männergesangvereins von 1870 Obernkirchen e.V.
Männergesangvereins von 1870 Obernkirchen e.V.
Dr. Hermann Müntinga, Pastor i. R.
Don Kosaken Chor Serge Jaroff
Don Kosaken Chor Serge Jaroff
Don Kosaken Chor Serge Jaroff
Am Dienstag, 23. November 2010, war es endlich soweit. Mehr als 400 erwartungsfrohe Besucher füllten schon vor 20:00 Uhr die Stiftskirche St. Marien bis auf den letzten möglichen Platz. Sie wurden für ihr Kommen mit einem besonderen Hörgenuß belohnt.
Pünktlich um 20:00 Uhr eröffneten die Sänger des Männergesangvereins von 1870 Obernkirchen e.V. den Konzertabend mit drei Liedvorträgen. Gleichsam engagiert und nuanciert geleitet wurde der Chor von Werner Hobein. Zuerst erklang der „Hymnus“ von Friedrich Silcher. Alle Sänger folgten ihrem Chorleiter sehr konzentriert, sodaß die vom Komponisten gewünschten Passagen allegro maestoso, kräftig und lebhaft wunderbar vorgetragen wurden. Die beiden folgenden Stücke wurden, den Chor unterstützend und sehr gekonnt gespielt, von Regina Ackmann begleitet. Das war zum einen der „Ambrosianische Lobgesang“ von Peter Brettner, ein festliches Stück, dem der MGV Obernkirchen mit den vorgegebenen piano und forte Passagen Leben gab. Den Abschluß dieses Eröffnungsteils bildete das Lied „die Ehre Gottes in der Natur“ von Christian Fürchtegott Gellert nach der Musik von Ludwig van Beethoven. Majestätisch und erhaben ließ Chorleiter Werner Hobein diesen Chorsatz von seinen Sängern sehr gelungen vortragen.
Es war für die Mannen des MGV Obernkirchen ein beeindruckenden, ja auch berührendes Erlebnis vor über 400 Besuchern in der Stiftskirche diese Lieder singen zu dürfen – teils mit Begleitung von Regina Ackmann – und mit einem anhaltenden, herzlichen Applaus belohnt zu werden.
Danach begrüßte Dr. Hermann Müntinga, Pastor i. R. und seit vielen Jahren Sänger im MGV Obernkirchen die Besucher mit herzlichen Worten im Namen des Männergesangvereins. Er wies auch kurz darauf hin, dass der MGV Obernkirchen voller Freude und mit ein wenig Stolz diese festliche Konzert Gala mit dem Don Kosaken Chor Serge Jaroff in der Stiftskirche der Heimatstadt Obernkirchen zum Abschluß der Jahres des 140. Vereinsgeburtstages vorbereitet hat.
Bereits bei ihrem Einzug wurden der Don Kosaken Chor mit einem warmen Applaus empfangen. Was nun an Männerchorgesang zu hören war, begeisterte die Zuhörer von Lied zu Lied sehr, ja sie oft regelrecht erstaunen. Da gab es keine erkennbaren Unebenheiten zwischen dem Chorleiter Wanja Hlibka und seinen Sängern. Da war in der Tat schnell erkennbar, dass die Sänger in der Fachwelt zu Recht als russische Stimmenwunder bezeichnet werden. Da beeindruckten die Solosänger eins ums andere Mal und berührten die Herzen der Besucher.
In einem ersten Vortragsblock trug der Don Kosakenchor eher religiöse und klassische Werke vor, kurz anmoderiert von einem sehr gut deutsch sprechenden Chormitglied. Nach einer kurzen Pause erklangen dann russische Volksweisen, einige davon natürlich sehr bekannte „Ohrwürmer“ wie z. B. „Abendglocken“ und „eintönig klingt das Glöcklein“. Was diese Sänger an Musikalität, Feingefühl und Stimmkraft zu bieten haben, mit welcher eher knappen Präzision der Chorleiter Wanja Hlibka seine Sänger in der Tradition von Serge Jaroff führte, man darf sagen, war atemberaubend. Mit stehenden Ovationen und lang anhaltendem Applaus bedankte sich das Publikum für viele außergewöhnliche Leistungen bei Wanja Hlibka und seinen unglaublichen Sängern.
Dieses Konzert des Don Kosaken Chores in der Stiftskirche war ein musikalischer Höhepunkt für die Stadt Obernkirchen, für die vielen Besucher aus Obernkirchen und der Region und für den MGV von 1870 Obernkirchen e.V. in seinem 140. Vereins-Geburtstagsjahr.
Es war wiederum Dr. Hermann Müntinga, der sich zum Abschluß bei allen Beteiligten für diesen wunderschönen Abend bedankte, hier stellvertretend bei Wanja Hlibka, natürlich bei Regina Ackmann und selbstverständlich auch bei Werner Hobein. Alle drei erhielten unter wiederum großem Applaus ein kleines, dankendes Präsent.
Und dann wurde der MGV Obernkirchen von dem Don Kosaken Chor mit einer schönen Geste beschenkt. Gemeinsam sangen beide Chöre unter der Leitung von Werner Hobein den russischen Vespergesang von Dimitri Bortniansky „Ich bete an die Macht der Liebe“. Welch herrlicher, ausdrucksvoller und emotionaler Abschluß eines einmaligen Konzertabend des MGV von 1870 Obernkirchen e.V. mit dem grandiosen Don Kosaken Chor Serge Jaroff. Einmal mehr erhoben sich die Besucher von ihren Plätzen, ehrten damit alle mitwirkenden Musiker, gaben ihrer vollsten Zufriedenheit Ausdruck und verabschiedeten diese mit einem langen, herzlichen Applaus.
Welch ein chormusikalisches Erlebnis in der Stiftskirche Str. Marien in Obernkirchen!
Schade, dass der Don Kosaken Chor Obernkirchen direkt nach dem Konzert wieder verlassen musste. Gern hätten der MGV Obernkirchen mit solchen Gesangsprofis noch einige Minuten in geselliger runde das soeben Erlebte ausklingen lassen.
Dennoch trafen sich natürlich die Sänger des MGV Obernkirchen mit ihren lieben Frauen und Partnerinnen sowie einigen Gästen zu einem kleinen, gemütlichen Umtrunk im evangelischen Gemeindezentrum, das ja in Reichweite der Stiftskirche liegt. Die wunderbare Idee dazu hatte der Sangesbruder Harald Godau, in gewohnt hervorragender Art war dieses Beisammensein vom        2. Vorsitzenden Wolfgang Behrendt organisiert worden. Bei einer kleinen Flasche Bier, Wasser oder einem Gläschen Wein wurde in herzlicher Atmosphäre viel des gerade Erlebten und Beobachteten ausgetauscht. Ein angenehmer Abschluß vor dem Nachhausefahren.
Welch schönes Gemeinschaftserlebnis des MGV Obernkirchen! 

kds, 25. November 2010 


Unser „besonderer Übungsabend“ war einmal mehr ein schönes Gemeinschaftserlebnis!


Der besondere Übungsabend Es darf durchaus festgehalten werden, dass die Beteiligung an diesem jährlich in dieser Zeit wiederkehrenden Termin in den rustikalen Räumen der Meißener Mühle (zwangsläufig) nachgelassen hat. Dafür gibt es nachvollziehbare Gründe. Trotzdem ist das hier und da etwas schade.
Aber die 15 Sangesbrüder, die sich am Donnerstag,  23. September 2010, von 19 bis etwa 22 Uhr zum diesjährigen „besonderen Übungsabend“ trafen, hatten wieder eine Menge Spaß miteinander.
Es gab angeregte Gespräche, es wurden Witze und Anekdoten erzählt. Dementsprechend wurde geschmunzelt und herzhaft gelacht. Eine große Freude bereiteten auch diesmal die von unserer Gastgeberin, Gaby Hohmeyer und ihren beiden „Mitstreitern“ servierten Schnittchen mit frischer Wurst und Schmalz. Danke, Ihr Drei, wir lassen es uns immer wieder gern gut schmecken. Und dazu das leckere Bier oder Alster und der Wein sowie die Mühlentropfen. Das Leben kann so schön sein. 
Unser Sangesbruder Harald Godau hatte zu diesem Abend einen Flyer erstellt (siehe links) mit den Texten vieler schwungvoller Lieder. Klar, dass wir reichlich davon Gebrauch gemacht haben und kräftig sangen. Danke, lieber Harald für Deine Bemühungen. 
Neben den vielen humorvollen Beiträgen verschiedener Sangesbrüder werden wir von diesem tollen Abend sicher noch lange die spontanen Vorträge von Klaus Mainka und Jakob Heyen im Gedächtnis behalten. Jakobs Geschichten in gekonntem „Schwitzer Dütsch“, einfach Klasse. Allein die Erinnerung macht mich nochmals herzlich schmunzeln.
Eindeutiges Fazit: Wir wollen diese schöne Tradition des „besonderen Übungsabends“ noch so lange pflegen, so lange es unserem Männerchor vergönnt ist.
Der besondere Übungsabend
Bitte Essen fassen!
Der besondere Übungsabend
Klaus, was hast Du der Gabi erzählt?
Der besondere Übungsabend
Die Schnittchen schmecken wieder toll!
Der besondere Übungsabend
Der besondere Übungsabend
Lachen ist gesund!
Der besondere Übungsabend
Der besondere Übungsabend
Wo man singt, ...
Der besondere Übungsabend
Jakob trägt vor.
Der besondere Übungsabend
Klaus liest eine Geschichte.

kds, 25. September 2010


Mann, was haben wir uns amüsiert und gelacht!

Singen und Lesen lassen sich sehr gut kombinieren, zumal wenn die vorgetragene Geschichte und unser singender Männerchor derart gut zusammenpassen. Daraus folgt dann, daß die Kreativ-Lust –Veranstaltung der Stadtbücherei Obernkirchen und unseres MGV Obernkirchen erstens sehr gut besucht war und ein schöner Erfolg wurde.
Am 16. September 2010 hatten sich viele Interessierte um 19:00 Uhr im großen Saal des evangelischen Gemeindezentrums „Rote Schule“ erwartungsfroh eingefunden.
Nach der netten Begrüßung durch Annemarie Matthäi von der Stadtbücherei ließ unser Chor das musikalische „Willkommen“ unter der Leitung von Werner Hobein erklingen. Nach kurzen Worten unseres 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, folgten die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“ und „Laßt uns alle fröhlich singen“.
Dann wurden die ersten Blocks der lustigen Geschichte in Knittelversen „die verunglückte Sängerfahrt“ von der „Eule“ Renate Külb gelesen. Dieses wunderbare Gedicht von Wilhelm Grimm wurde im Jahre 1898 veröffentlicht. Da unser MGV Obernkirchen bekanntermaßen im Jahr 1870 gegründet wurde und Wilhelm Grimm sehrwohl einen Bezug zum damaligen Chor hatte, ist anzunehmen, dass er viele Beobachtungen in unserem Verein gemacht hat. Wilhelm Grimm hat seine Mitmenschen augenscheinlich sehr genau beobachtet und in herrlichen Versen und äußerst humorvoll von dieser „verunglückten Sängerfahrt“ berichtet.
Nach den Passagen „Motto“, „Vorwort“ und „die Generalversammlung“ sang unser Männerchor „das Morgenrot“ und natürlich „das Wandern ist des Müllers Lust“.
Die anwesenden Besucher nahmen anschließend gern die Gelegenheit wahr, gemeinsam mit den Sängern das „hoch auf dem gelben Wagen“ nach zuvor vom MGV verteilten Textblättern zu singen. Nun ging die lustige Geschichte weiter. Die „Eule“ Ilse Bischoff las die Blocks „die Abfahrt“ und „die Reise“. Längst waren alle Anwesenden, die Besucher wie auch die Sänger von der Geschichte Wilhelm Grimms gefangen und lauschten sehr aufmerksam jedem Wort. Viele schmunzelnde und lachende Gesichter waren immer wieder zu beobachten. Und – es war für die Sänger auch verblüffend, wie viele Parallelen zur heutigen Zeit mit nur etwas gutem Willen auszumachen waren. Herrlich und höchst amüsant.
Als nächste Musikstücke folgten „herrliche Berge“, „der Lindenbaum“ und wieder gemeinsam gesungen „mein Vater war ein Wandersmann“.
Und nun kamen die wahrlich lustig dramatischen Teile der Geschichte „das Fest im Walde“ und „der Wolkenbruch“, vorgetragen von der „Eule“ Barbara Kuchenbecker. Mann, oh Mann, wie hat es da die Reisegesellschaft erwischt.
Doch Sänger lassen sich nicht so leicht unterkriegen und so erklangen folgerichtig die Lieder „frisch gesungen“ und „die Nacht“.
Es war noch einmal Barbara Kuchenbecker, die die abschließenden Blocks „die Heimkehr“ und „Schlusswort“ las. Mein Gott, was mussten die armen Sänger alles durchmachen und ertragen, bis sie völlig erschöpft und in größtenteils verwegenem Zustand ihr Zuhause erreichten.
Und mit welchen Liedern konnte der Männerchor diesen Abend beschließen? Naheliegend waren das „good night, Ladies“ und das noch einmal gemeinsam mit allen Besuchern gesungene „ade zur guten Nacht“.
Eine rundum gelungene Kreativ-Lust-Veranstaltung „Singen und Lesen“ hatte einen schönen Abschluß gefunden. Alle Anwesenden, die Besucher wie die Akteure haben diesen Abend sehr genossen. Der große abschließende Applaus und viele, viele anerkennende und lobende Worte 
waren für die engagierten „Eulen“ und unseren Männerchor unter der Leitung von Werner Hobein ein schöner Lohn.
Der spontane Gedanke, eine Veranstaltung „Singen und Lesen“ zu wiederholen, wird von unserem Chor mit einiger Wahrscheinlichkeit aufgegriffen.
Dann kann sicher auch Dieter Grimm vom Markant Markt und Enkel der Dichters, Wilhelm Grimm, an den Vorträgen teilnehmen, was ihm aus beruflichen Gründen in diesem Fall zu seinem und unserem Bedauern nicht möglich war. Dieter Grimm hatte unserem 1. Vorsitzenden das Gedicht seines Opas gern für diese Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Dafür sagen wir Dieter Grimm noch einmal unseren sehr herzlichen Dank!

der MGV Obernkirchen singt unter der Leitung von Werner Hobein
der MGV Obernkirchen singt unter der Leitung von Werner Hobein

Renate Külb liest die ersten Passagen des lustigen Gedichts
die "Eule" Renate Külb liest die ersten Passagen des lustigen Gedichts

alle Besucher singen gemeinsam mit dem Männerchor
alle Besucher singen gemeinsam mit dem Männerchor

kds, 20. September 2010


Herzlichen Glückwunsch zum 70., lieber Karl-Heinz!

Der 1. Tenor singt sein GeburtstagsliedDer 1. Tenor singt sein Geburtstagslied 

Karl-Heinz erhält eine blonde RadfahrerinKarl-Heinz erhält eine blonde Radfahrerin 
Am Sonntag, 29. August 2010, feierte unser lieber Sangesbruder Karl-Heinz Faul seinen 70. Ge- burtstag im Restaurant „im Krug zum grünen Kranze“. Karl-Heinz singt seit dem 17. Mai 2001 im 1.Tenor unseres Männerchores und ist längst als engagierter Sänger und Freund nicht mehr aus unserer Gemeinschaft weg zu denken. Mit diesen Worten gratulierte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, dem Geburtstagskind als sich unser Männerchor um 15:00 Uhr zu einem Ständchen einfand. Nach dem Eröffnungslied „das Morgenrot“ und dem gesungenen Glückwunsch überreichte der Vorsitzende einen guten Tropfen und eine Geburtstagskarte. Anton Bauer erfreute Karl-Heinz’ liebe Ehefrau Hannelore zudem mit einem hübschen Blumenstrauß.
Natürlich akzeptierten Karl-Heinz und seine zahlreichen Gäste, dass Klaus-Dieter Scheithauer unserem Sangesbruder Hans Krömer im Namen des Chores nachträglich zum 85. Geburtstag gratulierte, den dieser einen Tag zuvor, also am 28. August 2010, feierte. Selbstverständlich bekam der liebe Hans zu diesem Ehrentag einen guten Tropfen und seine Karte. Hans Krömer singt seit dem 8. Januar 1953 im 1. Tenor unseres Chores. Das sind mehr als 57 Jahre!!!
Der 1. Vorsitzende ließ es sich nicht nehmen, auch unseren Sangesbruder Erwin Höhn an diesem Tag besonders zu erwähnen, ist der gute Erwin doch der Sänger, der die absolut längste Zeit in unserem Männerchor singt, nämlich seit dem 28. August 1952. Und das sind an diesem 29. August 2010 stolze 58 Jahre!!!
Erwin Höhn und Hans Krömer werden uns Sängern immer ein Vorbild sein, haben sie sich in den vielen Jahren zudem in verantwortungsvollen Aufgaben unseres Vereins verdient gemacht.

Der MGV singt, Leitung: Werner HobeinDer MGV singt, Leitung: Werner Hobein

Doch nun zurück zur Geburtstagsfeier unseres lieben Karl-Heinz. Dieser hatte sich noch folgende Lieder gewünscht: „die Nacht“, „Einkehr“, „die Rose“, „Bajazzo“, „ich bete an die Macht der Liebe“ und als absolute Herausforderung für uns das „noch sind die Tage der Rosen“. Das ist in der Tat ein sehr schönes Lied, aber nicht so ganz einfach. Hier gilt der besondere Dank des Chores und natürlich auch der von Karl-Heinz unserem Chorleiter Werner Hobein, der es in nur vier Chorproben geschafft hat, mit uns zumindest die erste Strophe vortragsreif einzuüben. Danke, lieber Werner für Dein emsiges Bemühen und Deine hier und da gezeigte Geduld. Karl-Heinz und seinen Gästen hat die erste Strophe sehr gefallen – und unsere anderen Lieder sowieso – und damit haben wir einmal mehr unser gestecktes Ziel erreicht, mit unserem Gesang Freude zu bereiten. Der große Applaus der Geburtstagsgäste nach jedem Lied war uns hier eine schöne Bestätigung. Als tolle Geste registrierte unser Chor, dass unser Ehrenchorleiter Franz Hunstiger, einer der Geburtstagsgäste, bei allen Liedern im 2. Baß mitsang. Darf ich sagen: logisch, dass sich Karl-Heinz für unseren gelungenen Auftritt von Herzen bedankte und Chorleiter sowie Sänger zu erfrischenden Getränken an die Theke bat. Dann lud das Geburtstagskind alle zu Kaffee und Kuchen ein, was die meisten gern akzeptierten. Der Chor sagt hier noch einmal herzlichen Dank für die nette Bewirtung. 
Unseren Chor, lieber Karl-Heinz, freut es sehr, wenn wir einen Beitrag zu Deiner – wie wir hörten – insgesamt gelungenen, sehr musikalischen Geburtstagsfeier leisten konnten. Wir wünschen uns noch viele schöne Jahre mit Dir in unserer Gemeinschaft.

kds, 1. September 2010


Gerichtstag am 28.08.10

Das haben wir doch einmal mehr in Obernkirchen gern getan!

Und wir haben die Bestätigung vom Fürsten und vielen Besuchern, dass unser vierstimmig vorgetragenes „Steinhauerlied“ am Zelt der Steinhauer unter der engagierten Leitung von Werner Hobein gut angekommen ist. Zum Glück hatte der kurze Regen zu unserem Liedvortrag aufgehört. Absolut richtig war übrigens, dass wir zu diesem Singen in „ziviler Kleidung“ – also nicht in unserem Sängeranzug – und ohne Notenmappen aufgetreten sind. Auch uns hat es Spaß gemacht, dem Fürsten und den Besuchern (in unserer Hörweite) eine kleine Freude bereitet zu haben.

kds, 29. August 2010


Welch Glück für unseren MGV Obernkirchen!!!
Werner Hobein ist unser neuer Chorleiter.
Werner Hobein ist unser neuer Chorleiter.
Natürlich finden wir es sehr schade, dass uns Stefan Fitzke nach knapp 4 Jahren erfolgreicher Arbeit aus beruflichen Gründen verlassen musste. Und das ist nicht nur so (weil es sich so gehört) dahingesagt.
Dennoch dürfen wir uns nahtlos auf eine weiterhin gute Zukunft unseres Männerchores freuen, denn unser bisheriger stellvertretender Chorleiter, Werner Hobein, hat mit Wirkung der ersten Chorprobe nach unseren diesjährigen Sängerferien - also am 22. Juli 2010, den Chor verantwortlich übernommen.
Der liebe Werner ist für uns insofern ein Glücksfall, da er den Chor ja schon viele Jahre kennt, als Sänger im 2. Baß und über zahlreiche Übungsabende und Auftritte, bei denen er Stefan Fitzke vertrat.
Und auch unsere Sänger kennen den lieben Werner somit schon sehr genau. Seine stets humorvolle, ruhige, aber dennoch fordernde, kompetente Art kommt sehr gut an. Wenn wir gemeinsam unsere Freude, unseren Spaß und die Bereitschaft, uns weiterzuentwickeln, behalten, haben wir sicher eine gute Zukunft. So soll und wird es sein - welch Glück für uns!!!
Danke, lieber Harald. Danke, lieber Harald,
für die schöne Geburtsfeier!

Am 27. Juni 2010 feierte unser Sangesbruder, Harald Godau, im Retaurant am Sonnenbrink in Obernkirchen seinen Geburtstag. Harald wurde zum drittenmal 25. Die Familie, Freunde, Bekannte, ehemalige Arbeitskollegen und die Sänger unseres Männerchores waren gern seiner Einladung gefolgt, um Harald die ihm gebührende Ehre zu erweisen.
Nach dem Sektempfang um 11:00 Uhr sangen wir unter der Leitung von Stefan Fitzke nach dem „Glückwunsch“ die von Harald gewünschten Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“, „das Morgenrot“ und ich bete an die Macht der Liebe“. Den Anwesenden und vor allem Harald haben unsere Liedvorträge offensichtlich gefallen. Harald war dies deutlich anzumerken, als er in seinen netten Begrüssungs- und Dankesworten doch ein wenig ins Schlucken kam. Es ist immer wieder schön, wenn wir erkennen, dass wir mit unserem Gesang die Menschen erreichen. Noch schöner ist, dass wir Harald eine Freude bereiten konnten.
In seinen Begrüßungs- und Gratulationsworten gratulierte der 1. Vorsitzende im Namen des Chores und würdigte den stetigen Einsatz des Geburtstagskindes für unseren MGV Obernkirchen. Viele chormusikalische und gesellige Aktivitäten unseres Vereins sind erst durch die Ideen und das Mitwirken von Harald Godau immer wieder erfolgreich möglich. Danke, lieber Harald. Wir wünschen uns noch viele schöne gemeinsame Jahre. Dann verlas Harald eins seiner wunderbaren, selbst geschriebenen Gedichte, passend zum Anlaß. Hier seine Verse:
 

Ein unbeschriebenes Blatt!
Wie allgemein üblich an „hohen Festen“
umgibt man sich dazu mit „lieben“ Gästen!
Das Zusammensein ist ungezwungen,
es werden Reden gehalten, es wird gesungen!
Lobesworte werden gefunden über einen Mann,
der vieles tut, weil er es kann!
Ich soll nun antworten – ich bin jetzt dran!
Ich soll mich kurz fassen, denn das Festmahl steht an.
… und ich habe eine Rede geschrieben,
die keiner hören will, Ihr Lieben!
Ich machte drei Abschnitte, dreimal 25 Jahre.
Als Kind war ich schon groß und hatte blonde Haare.
Ich hatte eine unbeschwerte Jugend dann –
bis der 2. Weltkrieg kam und uns alles nahm!
Wir hatten bis dahin alles im Überfluß.
Damit war über Nacht plötzlich Schluß.
Ich lese es laut, was ich bis hier geschrieben.
Wen interessiert das? Ich laß es weg, Ihr Lieben!
Die zweiten 25 Jahre standen unter einem guten Stern.
Ich machte mein Hobby zum Beruf und mochte ihn gern.
Er verhalf mir zu Ansehen und Unabhängigkeit,
und ich war für den nächsten Schritt bereit.
Im Modehaus Leffers in Minden traf ich meine Frau
fürs Leben – die meisten erinnern sich an sie noch genau.
34 Jahre durften Bärbelchen und ich zusammen sein
und nach drei Jahren stellte sich auch Nachwuchs ein.
Harald jun. wuchs wohlbehalten im Schoß der Familie auf,
und wir waren mächtig stolz darauf.
Jetzt fange ich wieder an zu lesen, was ich geschrieben
und bin damit überhaupt nicht zufrieden.
Die Zeilen über meinen Beruf, unsere Heirat, den Sohn –
ich frage mich: wen interessiert das schon?
Also lasse ich auch diese zweiten 25 Jahre weg
und habe nichts, o Jammer, o Schreck!
Die dritten 25 Jahre erlebten wir in vollen Zügen,
wir waren einfach nicht kaputt zu kriegen!
Im Freundeskreis, unserer „Achter-Runde“,
nutzten wir jede gemeinsame Stunde
zum fröhlichen Beisammensein,
selbst auf unserem Weingut beim Frankenwein!
Wir reisten viel in fremde Lande,
und ich muß gestehen, zu meiner Schande,
das dafür ausgegebene Geld auf einem Haufen,
was könnten wir dafür wieder Frankenwein kaufen!
Wir haben es uns die letzten Jahre „schön“ gemacht,
bis St. Petersburg hat uns der Reisewille gebracht.
Wir waren glücklich und zufrieden,
und das ist bis zum bitteren Ende so geblieben.
Die beiden Chöre haben mich wieder aufgefangen,
denn ich wär’ so langsam „vor die Hunde gegangen“.
Mein Junior war in der besagten Zeit
mein bester Freund und Berater, stets bereit
zu helfen, wenn Not war am Mann.
Da sieht man, wenn man will, was man alles kann!
Ich lese nochmals den letzten Absatz, Ihr Lieben
und frag’ mich: wen interessiert das, was ich geschrieben?
Ich laß die letzten 25 Jahre also auch noch weg,
denn es hat wirklich keinen Zweck,
sein Leben in eine 3 x 25 Jahre-Form zu pressen.
Das kann man schlicht und einfach vergessen!
Ich erzähle lieber Anekdoten „üver dit un dat, ok up Platt“
und bleibe doch ein unbeschriebenes Blatt!
Nur rechtzeitig und so oft wie möglich „danke“ sagen,
das wird bestimmt mir und keinem schaden!
Also tu ich’s von Herzen gern,
bedanke mich bei allen, von nah und fern!
Danke für’s Kommen und habt ein paar schöne Stunden!
Ich wünsche einen guten Appetit, laßt’s Euch munden!

Um es kurz zu machen, liebe Leserinnen und Leser: genau das haben wir nach einem herzlichen Applaus für die gelungenen Zeilen getan. Mein Gott, wie hat allen das warm / kalte Buffet wieder einmal geschmeckt. Und dazu ein schönes Bier oder ein Wein. Das Leben kann so schön sein. Nach dem wunderbaren Essen – der Nachtisch fehlte natürlich auch nicht, ganz „wichtig“ für uns Sänger – nahm unser Chor nochmals Aufstellung. Harald reihte sich wie gewohnt beim 2. Baß ein, und Stefan Fitzke dirigierte die von Harald gewünschten Lieder „Ännchen von Tharau“, „Entertainer Rag“ und das „Halleluja, sing ein Lied“. Das letzte Lied hatte Harald vor einigen Jahren dem Chor gestiftet. Nach diesem Lied folgte eine kleine Überraschung für unseren jungen Chorleiter, Stefan Fitzke. Eine sehr noble Geste von Harald, der selbst vorgeschlagen hatte, dies an seinem Ehrentag zu tun. Aber dazu gleich mehr in einem folgenden Bericht.
Bei munteren Gesprächen und dem einen oder anderen gemeinsam mit allen Anwesenden gesungenen Lied – Harald hatte natürlich Textflyer vorbereitet – verging die Zeit bis zum Kaffee und Kuchen am Nachmittag wie im Flug. Auch dies ein Genuß. Der Abschied vom Geburtstagskind und einer gelungenen Feier kam dann recht zügig. Das hatte aber einen verständlichen Grund: Deutschland spielte um 16:00 Uhr während der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika das Achtelfinale gegen England. Keiner ahnte da, dass unsere Mannschaft dieses Spiel so grandios und eindeutig mit 4:1 gewinnen sollte. 

Danke, lieber Harald,
für die schöne Geburtsfeier!
Danke, lieber Harald.

Danke, lieber Harald.

kds, 6. Juli 2010


Stefan Fitzke Danke, lieber Stefan,
für die Zeit vom 5.10.2006 – 27.6.2010!

Fast 4 Jahre war Stefan Fitzke unser Chorleiter. Am 5.10.2006 fand die erste gemeinsame Chorprobe statt. Chorleiter und Chor waren anfangs sicher gespannt, ob sich die Zusammenarbeit dauerhaft bewähren wird. Würden der ach so junge Chorleiter und die „gestanden“ Sänger zusammenfinden und gemeinsame Ziele erfolgreich erreichen?
Anfänglich waren die Atem- und Tonübungen für viele ungewohnt. Die erste Skepsis wich aber schnell einer erforderlichen Akzeptanz. Auch jeder vernünftige Sportler wärmt sich vor dem eigentlichen Wettkampf auf, um dann gesund gute Ergebnisse zu erzielen.
 

Der erste gemeinsame Auftritt fand bereits am 21.10.2006 statt. Unser Chor sang erfolgreich unter der Leitung von Stefan zur Diamantenen Hochzeit des Ehepaares Kording im Sportheim Südhorsten.
Viele große chormusikalische Ereignisse sollten in den nächsten Jahren folgen. Alle wurden mit Stefan gewissenhaft und konzentriert vorbereitet und sehr gefühlvoll und engagiert geleitet. Es war für unseren Chor stets einfach und inspirierend, Stefan entsprechend seiner Gestik und Mimik zu folgen. Viele anerkennende und lobende Worte unseres jeweiligen Publikums bestätigten die gemeinsame Arbeit.
Höhepunkte waren sicher der Tag des Liedes 2007 in Obernkirchen, das gemeinsame Konzert mit dem Schütte-Chor im Stiftssaal im gleichen Jahr, die gemeinsamen Auftritte mit dem Chorale du Carroi in 2008 in der katholischen Kirche St. Josef in Obernkirchen und in 2009 in der Coppélia in La Flèche, das gemeinsame Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor in 2008 in der katholischen Kirche St. Josef und das gemeinsame Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen in 2009 in der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen.
Ja – und herrliche, sehr gelungene Auftritte hatten wir mit Stefan zu den drei Veranstaltungen anlässlich unseres 140. Vereinsgeburtstages am 23. und 30. Mai sowie am 6. Juni 2010, dem Tag des Liedes in Obernkirchen. Ausführliche Berichte dazu stehen im „dacapo Nr. 27“, einschließlich der Ereignisse zum Besuch unserer französischen Freundinnen und Freunde des Chorale du Carroi vom 4. – 7. Juni 2010.
Alle in der Zeit mit Stefan wahrgenommen Singen zu Geburtstagen, anderen Feierlichkeiten, Trauerfeiern, alle Freundschaftssingen nochmals aufzuführen, würde sicher den Rahmen sprengen.
Eine schöne und erfolgreiche Zeit ist nun beendet. Unser Chor musste akzeptieren, dass es Stefan die hohe berufliche Belastung nicht weiter erlaubt, für uns tätig zu sein. Das bedauern wir sehr, respektieren aber Stefans Entscheidung. Am 24.6.2010 trafen wir uns nun mit Stefan zur letzten gemeinsamen Chorprobe. Diese wurde nach dem gewissenhaften Proben der Lieder für Harald Godaus Geburtstagsfeier etwas eher beendet und mit einem gemütlichen kleinen Umtrunk beendet. Ja – und am 27.6.2010, zu eben Haralds Geburtstagsfeier leitete Stefan unseren Männerchor ein letztes Mal. Nach dem „Halleluja, sing ein Lied“ für Harald überraschten wir Stefan dann mit würdigenden Dankesworten des 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, einer Flasche Rotwein und einer Collage mit schönen Fotos, die seinerzeit Henner Trappe an besonders schönen Plätzen in Obernkirchen mit unterschiedlichen Gruppierungen unseres Chores gemacht hatte. Die kleine Überraschung ist uns offensichtlich gelungen, denn dem lieben Stefan konnte man seine Rührung durchaus bei seinen spontanen Dankesworten anmerken. Und dann sangen wir dem Stefan noch einen Text, den Harald Godau auf die Melodie des „good night, ladies“ geschrieben hatte. Auch das kam bei Stefan gut an und übrigens auch bei den Gästen auf Haralds Geburtstagsfeier. Der Text lautete:
  Goodbye, Stefan, goodbye, Stefan, goodbye, Stefan,
leb’ wohl, aufwiedersehn.
Wir hatten eine schöne Zeit, schöne Zeit, schöne Zeit,
hatten eine schöne Zeit, Dein Weggang tut uns leid!
Farewell, Stefan, farewell, Stefan, farewell, Stefan,
Leb’ wohl, aufwiedersehn.
Glück und Segen alle Zeit, alle Zeit, alle Zeit,
hält das Leben Dir bereit, Stefan Dir bereit!
Es wäre schön, wenn der liebe Stefan unseren MGV Obernkirchen in gleich guter Erinnerung behalten würde wie wir ihn. Aber davon ist sicher auszugehen. Wir wünschen ihm noch einmal alles Gute für seinen weiteren Lebensweg und dass sich viele seiner Wünsche und Vorstellungen erfüllen mögen. Und wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja eines Tages einmal wieder.

Danke, lieber Stefan,
für die Zeit vom 5.10.2006 – 27.6.2010!
Danke, lieber Stefan.

Danke, lieber Stefan.

kds, 6. Juli 2010


MGV Obernkirchen besuchte die Landesgartenschau in Bad Essen

Herrlicher Abschluß des 1. Halbjahres 2010

Am Mittwoch, 30. Juni 2010, besuchten 49 Personen der Sängerfamilie des MGV Obernkirchen die Landesgartenschau in Bad Essen. Die Reisegruppe fuhr bei herrlichem Sommerwetter mit dem Omnibusbetrieb Mühlmeister den Parkplatz bei der Ippenburg an. Am Eingang zum Park warteten bereits drei nette Führerinnen, die sehr kompetent durch die weitläufigen Anlagen führten. Welch ein Blütenmeer, welch wunderschöne, abwechslungsreiche Themengärten erwarteten die Besucher. Das war schon ein Fest für die Sinne, denn immer wieder konnten betörende Düfte gespürt werden. Nach der Führung blieb allen Reiseteilnehmern genügend Zeit zu einer erholsamen Mittagspause. Danach wurden die Gelände in individuellen Gruppen selbst erkundet. Natürlich wurde da auch der kostenlose Bus-Shuttle-Service genutzt. In weniger als 10 Minuten war so der Solopark in Bad Essen erreicht. Auch hier gab es wiederum meisterhaft angelegte Blumenanlagen zu bewundern. Die meisten der MGV-Reisegruppe empfanden dabei das in ein wahres Blütenmeer verwandelte ehemalige Hallenbad als absoluten Höhepunkt. Ein Wasserfall ergoß sich vom 3-Meter-Brett in das Becken, in dessen ansonsten abgetrennten
Bereichen unglaublich viele farbenprächtige Blumen blühten. Selbst die ehemaligen Toiletten- und Duschbereiche zeigten sich von einer einzigartigen blühenden Pracht. Einhellige Meinung: diese Landesgartenschau in Bad Essen war die Reise allemal wert. Hochzufrieden traten die Obernkirchener am späten Nachmittag die Heimfahrt an. Ein Höhepunkt sollte allerdings noch kommen. Die muntere Gesellschaft kehrte zu einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant „Pfeffer & Salz“ in Porta Westfalica ein. Nachdem die mitgereisten Sänger des Männerchores unter der gekonnten Leitung von Hermann Müntinga die Lieder „Bajazzo“ und „Herrliche Berge“ gesungen hatte, genossen alle ein wahrlich wohlschmeckendes, abwechslungsreiches kalt / warmes Buffet. Da war für jeden mehr als etwas dabei. Klar, daß sich viele beim Hausherren, Oliver Hering, für die Köstlichkeiten bedankten. Bei kühlen Getränken und munteren Gesprächen ging ein wunderschönes Gemeinschaftserlebnis zuende, das in guter Erinnerung bleiben wird. Und nach sicher guter Erholung in den dreiwöchigen Sängerferien geht es ab 22. Juli 2010 mit frischen Elan an die schönen Aufgaben des 2. Halbjahres 2010. Auch da warten noch interessante Vorhaben (siehe Terminplan).

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

Landesgartenschau in Bad Essen

kds, 2. Juli 2010


Unsere Himmelfahrtswanderung zum Bremsschacht 7

Zugegeben, wir haben vor den Tagen vor dem Himmelfahrtstag, dem 13. Mai 2010, so manchesmal mit gemischten Gefühlen zum Himmel geschaut, hat es doch oft recht dauerhaft geregnet. Das Wandern in der schönen heimatlichen Natur macht natürlich bei Sonnenschein mehr Spaß.
Gut – man kann nicht immer alles haben. Aber auf jeden Fall blieb es bei der Wanderung unserer Sängerfamilie die ganze Zeit trocken. So traf sich die muntere Schar um 10:00 Uhr am JBF-Zentrum auf dem Bückeberg. Auf angenehmen Wegen ging es zum Bremsschacht 7.

Unser Sangesbruder Harald Godau hatte für alle folgendes Informationsblatt vorbereitet:

Bremsschacht 7

Am nördlichen Hang des Bückeberges, im Stadthäger Ortsteil Wendthagen/Ehlen, ist ein Stück Bergbaugeschichte erhalten geblieben, vom Bergbau, der 1960 stillgelegt wurde.
Der Bremsschacht 7 gehört zum ehemaligen Liehtrevier, das sich vom Kamm des Bückeberges bis zur Brikettfabrik in Obernkirchen hinzog. Wie auf der obigen Abbildung zu sehen, gab es sechs Schächte. Im oberen Bereich waren zwei Bremsschächte angelegt, Bremsschacht 6 und 7.
Die Erschließung des neuen Abbaugebietes östlich von Obernkirchen erfolgte vom Liethstollen aus, der sich über zwei Kilometer weit in den Berg erstreckte. Loren, die die abgebaute Kohle zum Liethstollen transportierten, rollten unter Tage bergab. Damit die Loren nicht zu schnell wurden, kontrollierten auf Haspeln gewickelte Stahlseile das Tempo und bremsten die Loren ab. Die Haspeln waren in den beiden Bremsschächten 6 und 7 stationiert.
Das eigentliche Kernstück der Anlage ist das Treppenhaus zum Abstieg auf die Fördersohle, die in 12 Meter Tiefe liegt. Ein Begehen ist leider nicht mehr möglich, da der Einstieg verschlossen wurde.
Gelebt wird hier trotzdem, denn im Schacht haben vom Aussterben bedrohte Fledermäuse Quartier bezogen. Da die auf der „roten Liste“ stehenden Fledermäuse sehr empfindlich auf Störungen reagieren, hat man das Treppenhäuschen für Besucher zur Tabuzone erklärt.
Beachtenswert sind die Schautafeln im Infopavillon, die über örtlichen Bergbau, Naturschutz und Tierwelt informieren. Auch über Obernkirchener Sandstein wird berichtet. Selbst die neu entdeckten Dinosaurierspuren werden erwähnt.
Ein Besuch und ein Ausflug in die nähere Umgebung lohnen sich immer.
Danke, lieber Harald, für die aufschlussreiche Information. Ein weiterer Dank geht an unseren Sangesbruder Friedhelm Voigt, der die munteren Wanderer vor Ort mit weiteren interessanten Informationen versorgte.
Nach einer angenehmen Wanderung traf sich die Sängerfamilie auf dem Grundstück von Walter und Lieselotte Hachmeister. Kräftige Männerhände hatten in den Tagen vor dem Himmelfahrtstag unsere geräumige MGV-Hütte aufgebaut. Da Lilo und Walter Hachmeister selbst über eine schöne geräumige Hütte verfügen, war ausreichend Platz für ein gemütliches Beisammensein, unabhängig vom Wetter, vorhanden. Als die munteren Wanderer eintrafen, hatten „Dieter und Dieter“, Heinz-Dieter Schaper und Klaus-Dieter Scheithauer, den Grill bereits in Betrieb und konnten für alle mit den ersten schmackhaft gegrillten Würstchen aufwarten. Und so genossen alle Anwesenden Würstchen, Steaks, Salate, Wasser, Bier und Wein – jeder nach seinem Geschmack. Bei munteren Gesprächen und dem ein oder anderen Liedchen – wir sind ja schließlich ein Gesangverein – verbrachten wir wieder einmal eine schöne gemeinsame Zeit. Überraschung, Überraschung: zum Nachmittag  hatten einige liebe Sängerfrauen noch herrliche Kuchen gebacken, die selbstverständlich mit dem von Lilo Hachmeister gekochten Kaffee von allen gern angenommen wurde. Wir haben schon einige „Leckermäuler“ in unseren Reihen. Ist das nicht wunderbar?
Natürlich bedankte sich der Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen aller bei Lieselotte und Walter Hachmeister mit einem kleinen Geschenk für die Gastfreundschaft. Beide Hütten haben übrigens an diesem Tag ihre wertvollen Dienste geleistet. Es regnete zwar nicht, aber es war schon angenehmer, in den Hütten sitzen zu können.

kds, 18.6.2010


2009 war erfolgreich, jetzt warten schöne Aufgaben in 2010!

Am Donnerstag, 4.2.2010, fand im großen Saal des Sonnenhofes die Jahreshauptversammlung unseres MGV Obernkirchen statt. Eröffnet wurde die Versammlung mit dem in Choraufstellung gesungenen Lied „frisch gesungen“ und dem musikalischen „Glückwunsch“ zum 62. Geburtstag von Werner Hobein (1.2.) sowie der Gratulationsroutine der einzelnen Stimmen des Chores.
Dann begrüßte der Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, die anwesenden Sänger, unseren Ehrenchorleiter, Franz Hunstiger, den Vorsitzenden des Kreischorverbandes Hannover, Peter Walter sowie Frau Biller und Herrn Klein vom Schaumburger Wochenblatt bzw. der Schaumburger Zeitung.
Bevor es in die Tagesordnung ging, leßen wir uns eine herzhafte Gulaschsuppe und abwechslungsreich belegte Brote und Brötchen schmecken. Ein Kompliment geht an die Küche und das Serviceteams des Sonnenhofes.
Die Versammlung gedachte der in 2009 verstorbenen Henner Trappe, einem guten Freund unseres Chores, der uns mit herrlichen Gruppenfotos erfreute und der beiden Sänger Klaus Reinhold und Reinhard Möller. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.
Es folgte der Bericht des 1. Vorsitzenden.
In meinem Bericht spreche ich über das Jahr 2009.
Wir beendeten das Jahr mit 30 aktiven Sängern und 38 passiven Mitgliedern.
Es zeigte sich auch in 2009 als sehr schwierige Aufgabe, neue Mitglieder für unseren Verein zu gewinnen – das gilt insbesondere für neue Sänger. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Wir werden allerdings in unseren Bemühungen nicht müde. Daß wir da richtig liegen, zeigt uns Gerhard Warnke, der Anfang 2009 erfreulicherweise den Weg als Sänger im 1. Baß in unsere Gemeinschaft gefunden hat.
Daß die Zahl unserer kontinuierlich aktiven Sänger gesunken ist, liegt an den beiden Todes- fällen, an dem Wechsel von Johannes Wolff zu den passiven Mitgliedern und einer Reihe von Sängern, die in den meisten Fällen aufgrund längerfristiger Krankheiten nicht an den Chorproben und Auftritten teilnehmen können. Wir halten Kontakt zu unseren Sangesbrüdern und hoffen mit ihnen auf deren schnelle und dauerhafte Genesung. Stellvertretend darf ich hier unseren Sangesbruder Wolfgang Dietrich nennen.
Wie ist das Jahr 2009 nun zu werten?
Wie immer wird hier natürlich jeder seine eigenen Beurteilungskriterien anlegen. Und das ist auch so in Ordnung.
Ich meine, 2009 ist ein weiteres Jahr, auf das wir mit Stolz und teils großer Freude zurück- blicken können.
Und wieder waren viele schöne Momente und Ergebnisse nur in dem gemeinschaftlichen Wirken der Chorleitung, des gesamten Vorstandes, aller Sänger, unserer lieben Ehefrauen und Partnerinnen, unserer treuen, engagierten passiven Mitglieder und Förderer sowie der uns freundschaftlich Verbundenen möglich. Dafür bedankt sich der Vorstand ausdrücklich bei allen.
Kurzer Jahresrückblick 2009 – siehe S. 22 im Vereinsheft „dacapo“ Nr. 25
Alle Aktivitäten, die chormusikalischen wie die geselligen, waren uns wichtig und haben unsere Gemeinschaft gestärkt.
Herausheben darf ich dennoch:
Am 25.1. haben wir ein Ereignis der besonderen Art im Festsaal des Stiftes. Unter dem Motto „Chor trifft Kabarett“ veranstalten wir mit den Kabarettisten Ulrich Reineking und Volker Buck einen interessanten, ungewöhnlichen Sonntagnachmittag. Fazit: gelungen!
Am 4.5. singen wir zum 80. Geburtstag von Franz Hunstiger und ernennen ihn zu unserem Ehrenchorleiter.
Vom 21. – 24.5. besuchen wir unsere französische Partnerstadt La Flèche aufgrund der 40- jährigen Städte- und unserer 30-jährigen Partnerschaft mit dem chorale du Carroi.
Am 8.8. geben wir ein „Dankeschön-Singen“ für unsere passiven und fördernden Mitglieder sowie für die Freunde unseres Männerchores im Sonnenhof.
Am 26.9. erfreuen wir uns auf unserer Tagestour nach Bremen und Fischerhude.
Am 17.10. haben wir ein gemeinsames Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen in der Stiftskirche. Das war ein rundum gelungener, sehr schöner Erfolg für alle. Und das I- Tüpfelchen ist die aus einem Life-Mitschnitt entstandene CD, die als nachhaltige Erinnerung an alle beteiligten Sänger unseres Chores und viele Musiker des Blasorchesters weitergegeben werden konnte.
Am 29.11. nehmen wir erfolgreich am Obernkirchener Adventsmarkt teil. Wir danken hier noch einmal Hanna und Wilhelm Dörries für ihre engagierte Unterstützung.
Das offene Singen von Weihnachtsliedern mit den ev. und kath. Kirchenchören aus Obernkirchen sowie den Kindern des Schulchores „hits for kids“ kam bei den zahlreichen mitsingenden Marktbesuchern sehr gut an. Das Mitsingen der Besucher war möglich, da unser Sangesbruder Harald Godau einmal mehr Textblätter vorbereitet hatte, die verteilt wurden.
Ja – eigentlich könnte ich jede einzelne unserer Aktivitäten nennen. Jede hatte ihre Berechtigung und ihren Sinn.
Wir sind in 2009 unserer Verpflichtung als ein Kulturträger unserer Stadt gerecht geworden und waren nicht zuletzt in unserer Heimatstadt sehr aktiv.
Bitte gestattet mir noch einige Worte des Dankes:

-
an alle Sänger, einmal mehr für dauerhaftes Engagement in Übungsstunden und Auftritte sowie bei Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung geselliger Aktivitäten.
-
an alle lieben Ehefrauen und Partnerinnen für deren vielfältige Hilfe und Unterstützung.
-
an alle passiven Mitglieder und Förderer für deren vereinserhaltende Unterstützung und Hilfe.
-
an alle Vorstandsmitglieder und Funktionsträger unseres Vereins für deren gute Arbeit für unseren Verein. Sicher liegt hier u.a. in zeitgemäßer, stets zeitnaher Kommunikation ein Schlüssel für die angenehme, konstruktive Zusammenarbeit. Das schließt übrigens ein kritisches, zielorientiertes Miteinander ein.
An dieser Stelle danke ich, ich denke, danken wir ausdrücklich unserem Sangesbruder Friedhelm Voigt für seine kommissarische Tätigkeit als Vorsitzender des Geselligkeitsausschusses in der Zeit nach dem Tod von Siegfried Scheer.
Friedhelm hat mich am 18.1.2010 telefonisch darüber informiert, dass er sich auf unserer heutigen JHV nicht zum Vorsitzenden des Geselligkeitsausschusses wählen lassen wird. Diese, seine Entscheidung haben wir zu respektieren und zu akzeptieren.
-
Ich danke unserem Chorleiter Stefan Fitzke für seine engagierte, erfolgreiche Arbeit mit unserem Chor. Durch die starke Inanspruchnahme in seinem Beruf war ihm das nicht immer einfach. Dennoch hat er uns stets gut durch viele Probenabende und vor allem die Auftritte geführt.
-
Auch in 2009 war es für unseren Chor und für Stefan außerordentlich gut, dass wir unseren Werner Hobein „in der Hinterhand“ hatten. Für seine Hilfe, immer wieder auch kurzfristig angefragt, gebührt ihm auch heute ein ganz besonderer Dank.
Sollte sich jemand jetzt vergessen oder übergangen fühlen, so bitte ich darum, mich direkt darauf hinzuweisen. Es war nicht in meiner Absicht. Ich weiß sehr wohl, dass man sich mit persönlichen Worten des Dankes in den Augen Einzelner auf dünnes Eis begibt. Jeder kann dies nur nach bestem Wissen und Gewissen tun. Das habe ich getan.
Das Jahr 2009 war in vielerlei Hinsicht ein gutes für unseren Verein. Unser Verein lebt mit uns allen, mit unserer funktionierenden Gemeinschaft.
Es warten bereits schöne und interessante Aufgaben im laufenden Jahr 2010 auf uns. Dazu später mehr. Gehen wir sie wieder mit Enthusiasmus und großer Freude an.
Danke für die Aufmerksamkeit.
Anwesenheitsliste: In 2009 waren mit Probenabenden, chormusikalischen und geselligen Veranstaltungen insgesamt 66 Anwesenheiten möglich.
61 Anwesenheiten: Wolfgang Behrendt
62 Anwesenheiten: Anton Bauer, Harald Godau
63 Anwesenheiten: Karl Buchmeier, Karl-Heinz Faul
64 Anwesenheiten: Klaus Mainka
66 Anwesenheiten: Klaus-Dieter Scheithauer
Klaus-Dieter Scheithauer erhielt als Anerkennung eine Mettwurst, die er in diesem Jahr (wie vor einigen Jahren Praxis) an die beiden Notenwarte Walter Hachmeister und Harald Godau in Würdigung ihrer Arbeit weitergab.
Ehrungen: Gerhard Warnke, seit Anfang 2009 neuer Sänger im 1. Baß (nicht anwesend) bekommt unsere Vereinsnadel am nächsten Übungsabend. Der Vorsitzende des Kreischorverbandes Hannover, Peter Walter ehrte unseren Sangesbruder Wolfgang Behrendt mit netten Worten zu seiner 40-jährigen als Sänger im 1. Tenor aktiven Mitgliedschaft und überreichte gern die Urkunde und Nadel des Chorverbandes unter dem Applaus aller Anwesenden. Das passive Mitglied und frühere Sänger Heinrich Mestwarp sollte für 60 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Urkunde und Nadel geehrt werden. Aus gesundheitlichen Gründen konnte er nicht an der JHV teilnehmen. Der Vorsitzende wird beides demnächst überreichen.
Wahlen: Nachdem auf Antrag der gesamte Vorstand für die Arbeit in 2009 einstimmig entlastet wurde, akzeptierte Erwin Höhn die Aufgabe des Wahlleiters. Sein Beisitzer wurde Karl-Hein Faul.
Als einziger Kandidat wurde Klaus-Dieter Scheithauer in geheimer Wahl als 1. Vorsitzender wiedergewählt; 20 ja, 2 nein, 1 Enthaltung. kds dankte für das große Vertrauen und nahm die Wahl an.
Alle weiteren Vorstandsmitglieder wurden im Block offen gewählt und nahmen die Wahl ebenfalls an.
2. Vorsitzender und Vorsitzender des Geselligkeitsausschusses: Wolfgang Behrendt
Kassenführer: Anton Bauer
Schriftführer: Klaus-Dieter Scheithauer
Vorsitzender des Ausschusses für vereinsfördernde Maßnahmen: Wilfried Bartels
Vorsitzender des Musikauschusses: Werner Hobein
Notenwart: Walter Hachmeister
stellvertretender Notenwart: Harald Godau
Mitglied des Geselligkeitsausschusses: Klaus Mainka
Kassenprüfer 2010: Günter Irzik und Otto Sischka
Als Stimmenführer wurden Wolfgang Behrendt (1. Tenor), Karl Buchmeier (2. Tenor), Klaus Mainka (1. Baß) und Otto Sischka (2. Baß) bestätigt.
Nach Abschluß der Wahlvorgänge informierte der Vorsitzende über alle fest geplanten chormusikalischen und geselligen Vorhaben in 2010. die Termine sind sowohl in unserem Internetauftritt als auch in diesem Vereinsheft nachzulesen.
Nach der Behandlung einiger Themen unter Punkt „Verschiedenes“ schloß der Vorsitzende die Versammlung gegen 22:00 Uhr und dankte für die angenehme, konstruktive JHV 2010.
Mit dem in Choraufstellung gesungenen Lied „die Nacht“ endete die Versammlung.

kds, 7.Februar 2010


Erfreuliche Beteiligung bei unserer Winterwanderung

Nun ja – es war schon etwas schade, dass sich ausgerechnet am Sonntag, 17. Januar 2010, dem Tag unserer Winterwanderung, der Winter massiv begann, zu verabschieden. Dennoch hat das viele Mitglieder unserer Sängerfamilie nicht abgehalten, sich pünktlich um 14:00 Uhr zu einem etwa 1 ½ -stündigen Spaziergang am Schützenhaus in Liekwegen zu treffen. Es war zwar etwas diesig und feucht von oben, aber es lag auf den gut begehbaren Wegen noch genug Schnee. Mit der richtigen Kleidung, frohem Mut und zwei kleinen Stärkungen unterwegs geht so manches. Die Stimmung war jedenfalls erfreulich gut. Gegen 15:30 Uhr kehrte die Wandergruppe dann im gemütlichen Schützenhaus zu Kaffee und Kuchen ein. Das nette Gastgeberehepaar Witte hatte reichlich Kaffee vorbereitet, unser Sangesbruder Klaus Mainka war wieder für das Backen von drei wohlschmeckenden Platenkuchen zuständig. Mann, haben Kaffee und Kuchen wieder gut geschmeckt.
Klaus Mainka, der am 15. Januar 2010 seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte, überraschte die Damen mit einem Glas Sekt und die Herren mit einem gezapften Bier. Alle Anwesenden dankten dem lieben Klaus mit dem Lied „Erhebt das Glas, stimmt ein im Chor, hoch soll der Spender leben. Den guten Tropfen lieben wir, drum lasst uns einen heben.“
Bei angeregten Gesprächen verging die Zeit wieder einmal wie im Fluge. Wir danken an dieser Stelle noch einmal unserem Sangesbruder Friedhelm Voigt für die Organisation des Nachmittags, unserem Sangesbruder Klaus Mainka für Zubereitung des schmackhaften Kuchens und dem Ehepaar Witte für die umsichtige Bewirtung.

kds, 18. Januar 2010

unsere Sängerfamilie unterhält sich angeregt bei Kaffee und Kuchen. Herrlich!

Winterwanderung
Winterwanderung
Winterwanderung
Winterwanderung
Winterwanderung
Winterwanderung
Danke, lieber Klaus, für Deine Runde.
Hoch lebe das Geburtstagskind.
Hoch lebe das Geburtstagskind.

Mit dem Singen im Weihnachtsgottesdienst am 2. Weihnachtstag
in der katholischen Kirche St. Josef in Obernkirchen
endete unser Sängerjahr 2009.

Bereits um 8:30 Uhr (also eigentlich noch mitten in der Nacht, meinten einige) trafen sich Chorleiter Stefan Fitzke, der an diesem Feiertag als Organist tätige Franz Hunstiger und unser Männerchor im katholischen Pfarrheim zum Einsingen.
Pünktlich um 9:00 Uhr begann der Gottesdienst. Unser Chor eröffnete mit dem schönen Lied „Weihnachtsglocken“. Im weiteren Ablauf sangen wir zudem „Ehre sei Gott“, „Ambrosianischer Lobgesang“, an der Orgel begleitet von Franz Hunstiger, „Sanctus“ und unseren immer wieder ergreifenden Chorsatz von „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Als Schlußlied sangen Gemeinde und Chor die drei Strophen des Liedes „O du fröhliche“, wiederum von Franz Hunstiger an der Orgel begleitet.
Schön, daß uns auch nach diesem Gottesdienst etliche Besucher bestätigten, daß unser Gesang gelungen war und ihnen sehr gefallen hat. Danke für die lobenden Worte, die wir Sänger in der Tat immer wieder gern hören.
Mit den besten Wünschen für die verbleibenden Weihnachtsstunden und einen guten Start in das neue Jahr 2010 verabschiedeten wir uns.
Am Donnerstag, 7. Januar 2010, beginnt das nächste Sängerjahr. Etliche schöne Aufgaben und Veranstaltungen sind bereits terminiert.
Packen wir’s nach der Pause mit Schwung und Spaß an und freuen wir uns drauf!
Wie schön, daß es uns gibt!

kds, 26.12.2009


Unserem Verein wurde in diesem Jahr 
eine sehr schöne vorweihnachtliche Feier beschert!

Wenn unser Bürgermeister Oliver Schäfer in seinen Worten u.a. betont, daß ihm die Gestaltung unserer Adventsfeier und einmal mehr unser Männerchorgesang außerordentlich gefallen haben, so trifft dies mit Sicherheit Meinung und Empfinden, ja, eigentlich aller Anwesenden an diesem Tag. Ich glaube, das darf gesagt werden, ohne diese Aussage etwa über zu bewerten. Wir bleiben immer auf dem Teppich.
Nachdem alle Besucher unserer Feier am Sonntag, 13. Dezember 2009, um 15:00 Uhr „im Krug zum grünen Kranze“ eingetroffen waren, eröffnete der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, den Nachmittag mit folgenden Worten:
„Liebe Sängerfamilie,
es ist schön, daß ich alle anwesenden Damen und Herren jetzt offiziell zur diesjährigen vorweihnachtlichen Feier hier im Krug zum grünen Kranze begrüßen kann.
Besonders freuen wir uns, daß Horst Sassenberg und seine Gattin, Adolf Bartels und seine Gattin, Bürgermeister Oliver Schäfer, unser Ehrenchorleiter Franz Hunstiger und seine Gattin, unser Sangesfreund Wilhelm Dörries und seine Gattin, unser ehemaliger Sangesbruder Heinrich Wittenberg und seine Lebenspartnerin, unsere Sangesfreunde Karl-Heinz Böse, Günther Hoffmann und Hans Potrykus mit ihren Gattinnen den Weg zu uns gefunden haben. Hier schließen wir natürlich Ulla Mittmann, Lieselotte Rokahr und Ingrid Scheer ebenso ein. (Hoffentlich habe ich jetzt niemanden vergessen. Wenn doch, so bitte ich um Vergebung.)
Ich darf kurz ein erfolgreiches Jahr 2009 Revue passieren lassen. Es brachte uns schöne Aufgaben, die wir ausnahmslos gemeistert haben und Herausforderungen, die gute Planung, Bereitschaft, sich immer wieder in die Gemeinschaft einzubringen und Freude am Singen bedurften.
Leider mußten wir auch schwere Momente akzeptieren. Wir denken da vor allem an den Tod unseres Sangesbruders Klaus Reinhold, der am 7. Mai starb und auf dessen Trauerfeier unser Chor am 15. Mai sang. Wir denken an Reinhard Möller, der am 8. Oktober starb. Wir sangen auf der Trauerfeier am 16. Oktober in der Friedhofskapelle.
Bitte laßt uns einige Augenblicke innehalten. Jeder möge Klaus Reinhold und Reinhard Möller mit seinen Erinnerungen gedenken. Unsere Gedanken mögen bitte auch den Sangesbrüdern gelten, die krankheitsbedingt heute nicht hier sein können. – Danke.
Zu welchen Ereignissen hat sich unser Chor in 2009 präsentiert? Schwerpunkte in Schlagzeilen:
4. Mai: Wir singen zum 80. Geburtstag unseres Ehrenchorleiters Franz Hunstiger.
21. – 24. Mai: Wir besuchen unsere französische Partnerstadt La Flèche.
14. Juni: Wir singen zum Tag des Liedes in Bad Nenndorf und bekommen große Anerkennung.
27. Juni: Wir singen zum Männerchorfestival in Wunstorf.
28. Juni: Wir singen zum 90. Geburtstag des MGV Porta Westfalica
8. August: Dankeschön-Singen für und mit passiven und fördernden Mitgliedern und Bewohnern im Sonnenhof.
13. August: Wir singen zu Goldenen Hochzeit von Gerda und Otto Kauffeld.
15. August: Ein 5er-Team unseres Chores nimmt an der Energie ohne Grenzen Spiel und Spaß Tour von E.ON teil. Die haben sichausgesprochen  tapfer geschlagen.
23. August: Wir singen mit zahlreichen Besuchern zum Mühlentag in Meißen.
3. September: Wir singen für und mit den Besuchern des Bildhauersymposiums.
13. September: Wir singen auf dem Sängerevent (160-jähriges Chorjubiläum) des Männerchores Stadthagen und erhalten viel Anerkennung.
26. September: Unsere Tagestour nach Bremen und Fischerhude.
17. Oktober: Unser gemeinsames Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen. Ein sehr erfolgreiches Konzert, das auf einer gelungenen CD als Life-Mitschnitt von ausgesprochen guter Qualität eine bleibende Erinnerung sein kann. In diesem Konzert haben wir gezeigt, zu welchen Leistungen wir weiterhin fähig sind, wenn wir denn wollen und – zugegeben – einen dieser besonders guten Tage erwischen.
29. November: Wir nehmen erfolgreich am Adventsmarkt in Obernkirchen teil. Das offene Singen mit dem ev. und kath. Kirchenchor sowie dem Schulchor „hits for kids“ und einem den Kirchplatz füllenden, engagierten Publikum war ein schöner Erfolg, ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis für alle Bneteiligten. Singen bringt Freude!
Laßt mich jetzt bitte Worte des Dankes sagen. Ich tue dies ausgesprochen gern und meine es verdammt ehrlich. Eigentlich tue ich es in unser aller Namen, denn wir alle – alle, ohne Ausnahme – profitieren in unserer Gemeinschaft immer wieder auf unterschiedliche Art vom Engagement unserer Sangesbrüder, unserer lieben Ehefrauen, Partnerinnen und unserer Freunde, die bereit sind, sich der Aufgaben in unserem Verein anzunehmen.
Danke, lieber Stefan, für ein weiteres Jahr erfolgreichen Wirkens.
Danke, sage ich Werner Hobein, der heute nicht hier sein kann, der uns immer wieder in Übungsstunden und bei Auftritten sehr geholfen hat. Danke, liebe Frau Hobein, daß Sie Werners Engagement für uns unterstützen.
Danke, sage ich meinen Vorstandskollegen Wolfgang Behrendt, Anton Bauer, Friedhelm Voigt, Wilfried Bartels, Walter Hachmeister und Harald Godau, die in offener und zeitgerechter Zusammenarbeit die gestellten Aufgaben meisterten.
Ich danke den vier Stimmenführern Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Klaus Mainka und Otto Sischka für ihre konstruktiven Einflußnahmen.
Ich danke allen Sängern, den Damen und den Freunden unseres Chores, die in zahlreichen Situationen selbstlos geholfen haben, unsere Vorhaben zu realisieren. Noch vor kurzem waren das unsere Hüttenbestzungen zum Adventsmarkt am 29. November. Hier sagen wirzudem  noch einmal ein großes Danke an Hanna und Wilhelm Dörries, die uns in diesem Jahr eine außerordentliche Hilfe waren.
Ich hoffe, daß ich niemanden vergessen habe.
Und jetzt, liebe Damen und Herren, sei mir gestattet, einem Sangesbruder und seiner Frau doch endlich einmal in diesem Kreis ein großes Danke zu sagen. Heike und Heinz-Dieter Schaper strahlen stets angenehme Ruhe und Gelassenheit aus. Das, was Heinz-Dieter mit der Akzeptanz und Unterstützung seiner lieben Heike in all den Jahren und vor allem in den letzten beiden Jahren für unsere Gemeinschaft getan haben, ist unser aller Anerkennung wert. Wir sagen danke, vielen Dank. Bitte bleibt uns gewogen und akzeptiert als kleines Geschenk zwei Flaschen Wein, die ihr bitte in ruhigen Momenten genießen mögt.
Damit schließe ich meinen kleinen Rückblick mit der Hoffnung, daß ihr die Einschätzung teilt, daß für unseren nach wie vor anerkanntermaßen guten Männerchor und unsere angenehme Gemeinschaft das Jahr 2009 ein gutes war.
Erhalten wir uns doch die Freude an unserem gemeinsamen Hobby, dem Singen, bei dem man – wenn man denn will – so herrlich in der Gemeinschaft des Chores, mit unseren Lieben, mit Freunden und mit unserem Publikum immer wieder herrliche, emotionale Momente teilen kann.
Mit dem Dank an Friedhelm für die Vorbereitung dieser Feier wünsche ich uns nun einige harmonische, vorweihnachtliche Stunden.
Danke für die Aufmerksamkeit.“
Jetzt nahm unser Männerchor Aufstellung. Doch bevor wir mit unseren weihnachtlichen Liedern unter der Leitung von Stefan Fitzke begannen, folgten wir gern einem spontanen Vorschlag unseres Sangesbruders Karl Buchmeier. Am Samstag, 5. Dezember 2009, hatte der gute Horst Sassenberg seine liebe Monika geheiratet und so sangen wir natürlich unseren Glückwunsch „Viel Glück und viel Segen auf alle Euren Wegen ...“. Wie schön, daß wir dem jungen Ehepaar offensichtlich eine unerwartete, spontane Freude bereiten konnten. Daß wir im Laufe des Tages mit Worten des Dankes und einer Lokalrunde belohnt wurden, war ebenfalls eine gern akzeptierte Überraschung. So kann in sicher vielen schönen Ehejahren eigentlich nur noch alles gelingen. Wir sagen noch einmal Dank dafür und wünschen wirklich alles erdenklich Gute. Monika und Horst Sassenberg, auch Ihr seid uns liebe Freunde.
Es war unser Sangesbruder Hermann Müntinga, der in Abstimmung mit Chorleiter Stefan Fitzke ein sehr schönes Gesangs- und Wortprogramm zu unserer vorweihnachtlichen Feier zusammengestellt hatte.
Wir sangen die Lieder „Weihnachtsglocken“, „Frohe, heil’ge Weihnachtszeit“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ (dieser Chorsatz bewegt viele Sänger und Zuhörer immer wieder, herrlich), „Es kam ein Engel“, „Herbei, oh ihr Gläubigen“ und abschließend „Wir wünschen euch frohe Weihnacht“.
Zwischen den einzelnen Liedvorträgen las Hermann Müntinga entsprechende Texte aus dem Weihnachtsevangelium. Horst Völkening las vor dem „Stille Nacht, heilige Nacht“ interessante Informationen zu der Entstehung diese so schönen, weltbekannten Weihnachtsliedes mit der Melodie von Franz Gruber und Texten von Joseph Mohr. 
Nach diesen wunderschönen, angemessenen Gesangs- und Textvorträgen wurden Kuchen und Kaffee aufgetragen. Bei angeregten, lebendigen Gesprächen ließen wir es uns schmecken. Halleluja!
Nach dem Kaffeetrinken ergriff Bürgermeister Oliver Schäfer das Wort. Er dankte unserem Männerchor für das große Engagement bei zahlreichen Ereignissen in unserer Stadt. Einige hob er besonders heraus, wie das Singen zum Bildhauersymposium, das offene Singen zum Adventsmarkt, das Singen zum Volkstrauertag am Ehrenmal. Ebenso erwähnte der Bürgermeister das Mitwirken unseres 5er-Teams zu der Spiel und Spaß Tour von E.ON. Hier haben unsere fünf Sangesbrüder das Publikum wie auch den Moderator mit ihrem hohen Einsatz und vor allem mit ihren spontanen Gesangseinlagen begeistert und mitgerissen. Ist das nicht herrlich? Danke, lieber Oliver Schäfer, für diese netten, motivierenden Worte. Unser Männerchor stellt sich weiterhin gern in den Dienst der Öffentlichkeit in unserer Stadt, wann immer es uns möglich ist.
Alsdann bereicherte Angela Stiepermann unsere Feier mit einer herrlichen Weihnachtsge- schichte. Es ging um zwei ältere Damen, die während des Jahres ihre „vermeintliche“ Weinnachtsagans hegten, pflegte und fütterten. Da die Damen eine emotionale Beziehung zu ihrer Gans aufgebaut hatten, war die Ratlosigkeit natürlich groß, als es ans Schlachten gehen sollte. Schließlich wurde die gute Gans mit Schlaftabletten betäubt, sodaß sie wohl selig schlief als sie gerupft wurde. Als die Gans nun anderntags zubereitet werden sollte, lief sie gewohnt schnatternd aber nackig herum. Keine der beiden älteren Damen brachte es nun übers Herz, die Gans tatsächlich zu schlachten. Die Gans bekam einen passenden Pullover und  lebte  weitere  sieben  Jahre mit den  Damen, bis sie eines natürlichen Todes 
starb. Ein starker Applaus zeigte der lieben Angela Stiepermann sehr deutlich, wie gut allen ihre Geschichte gefallen hat. Es war aber nicht nur die Geschichte als solche, nein, es war zudem die erkennbare Freude, der amüsante, gekonnt engagierte Vortrag, der uns alle begeisterte. Bitte möglichst mehr davon im nächsten Jahr!
Bekannte Weihnachtslieder wurden von Hermann Müntinga angestimmt und von unserem großen „gemischten Chor“ gern gesungen.
Natürlich erfreute uns unser Sangesbruder Harald Godau auch in diesem Jahr mit einem selbst verfaßten Gedicht. „Lang, lang ist’s her“ heißt es und ist nachfolgend abgedruckt. Danke, lieber Harald. Es lohnt sich wieder einmal, Dein Gedicht sehr aufmerksam zu lesen. Wie machst Du das bloß immer wieder? Klasse!
Nach weiteren gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern trug Friedhelm Voigt ab- schließend eine Geschichte von Eckart von Hirschhausen vor. Hierin ging es in humorvoller Weise um Sinn und Freude am Singen. Viele von uns erkannten in den Worten viel Wahres. Man muß nur offen sein für die unglaublich schönen Seiten unseres Hobbys, dem Singen. Man muß nur gemeinsame Freude wollen und zulassen. Eigentlich recht einfach, und wenn man es denn schafft sehr nachhaltig. Mensch kann Singen schön sein, allumfassend!

kds, 14. Dezember 2009
 
 

Lang, lang ist’s her ...
ein Gedicht von Harald Godau, wert, aufmersam gelesen zu werden

Hast du ‚ne Geschichte zu unserer Weihnachtsfeier,
wurd’ ich gefragt. Ich hatte keine. Noch keine. Leider.
Ich setzte mich vor den Computer hin,
aber mir kam nichts Aufschreibbares in den Sinn.
Ich starrte den Bildschirm an – der starrte zurück.
Mir fehlte ein Thema zu meinem Glück.
Da hörte ich im Niedersachsen-Radio
Mit halbem Ohr ‚ne auf irgendwas gehaltene Laudatio,
was vor 60 Jahren zu Weihnachten geschah,
und plötzlich war mein Thema da.
Sechzig Jahre, ich rechnete das zurück –
Das Nachkriegsjahr 1949 rückte in meinen Blick.
Was war da los? Ich war Gymnasiast und vierzehn –
und hatte durch den 2. Weltkrieg viel erlebt und gesehn.
Adenauer gewann 1949 die Kanzlerwahl in der BRD,
die DM sorgte für etwas Geld im Portemonnaie.
Die NATO wurde gegründet
Und die Berlin-Blockade endlich ihr Ende findet.
Mit 3:2 wurde Mannheim Fußballmeister.
Ingrid Bergmann heiratete, ich glaube Rosselini heißt er.
Die DDR wurde als Staat proklamiert,
Mao zum Vorsitzenden der Volksrepublik China gekürt.
Rita Hayworth heiratete ihren Ali Khan
Und die Lebensmittelmarken-Aufhebung bei uns begann.
In Deutschland wurden die Ärmel raufgeschoben,
angepackt und aufgebaut. Das muß man loben.
Heute werden nur Forderungen an den Staat gestellt.
Eigeninitiative unter „nicht zumutbar“ fällt.
Nach Kriegsende gab es nichts. Kein Kaufhaus, kein Licht.
Auch Kirchenglocken hörte man nicht,
die wurden seinerzeit eingeschmolzen für den Endsieg,
der bekanntlich auf der Strecke blieb.
Wir feierten Weihnachten mit der harten DM in der Hand.
Wir Deutschen meinten, wir lebten wie im Schlaraffenland.
Man drückte sich an den Schaufenstern die Nasen platt,
die meisten hatten Arbeit und wurden wieder satt.
Die Verkaufsregale bzw. –ständer, bis dato leer,
quollen über. Wo kam die ganze neue Ware her?
Und kaufen? Das z. T. nur ein Wunschdenken war.
Dazu hatte man zu wenig DM, denn man zahlte jetzt in bar.
Zuhause auf dem Nierentisch stand 1949 ein Tannenbaum,
und wir erfüllten uns den sehnlichsten Traum:
echte Kerzen, Silberkugeln und Lametta.
Selbst „Was-zum-Anziehen-Geschenke“ lagen da.
Eine Gans, Luxus pur, brutzelte in der Bratröhre.
Die gab’s wieder zu kaufen, man staune und höre.
Auch ein „bunter Teller“ stand bereit.
Das Kriegsgeschehen gehörte bereits zur Vergangenheit.
Die Kirchen waren zu Weihnachten brechend voll
Und inbrünstiges Danken und Singen gen Himmel scholl.
Das Wirtschaftswunder hatte über Jahre seinen Lauf.
Und was nahmen wir dafür bis heute in Kauf?
Z.B. die Wiedervereinigung, die ein großes Loch in die Staatskasse riß,
das bis heute noch nicht gestopft worden ist.
Dann die „Europäische Währung“, den Euro,
der sich rasant entwickelte zum „Teuro“.
Anfang 2009 kam es zum großen Wirtschaftsknall,
und die Scherben davon finden wir überall.
Es begann das große Banken- und Konzernesterben,
bei „Quelle“ darben jetzt schon die Erben.
Es geht den Bach runter. Nein, das sind schon Bäche.
Und wer zahlt für diesen Wahnsinn die Zeche?
Wie üblich der kleine, arbeitsame Mann,
der am allerwenigsten dafür konnte bzw. kann.
Bei der Führungsschicht ging es da besser zu,
das Management hatte ja Zeit und Ruh’,
ihr Schäfchen rechtzeitig ins Trock’ne zu bringen,
und das tat ihnen mit hohen Abfindungen gut gelingen.
Da fällt mir eine Melodie von Udo Jürgens ein:
„Lieb’ Vaterland, magst ruhig sein.“

Wenn ich heut’ so durch Obernkirchens Straßen geh’
Und neben leeren, auch geschmückte Schaufenster seh’,
strömen auf mich viele Erinnerungen ein,
ganz deutlich, greifbar nah und trefflich fein.
So eine Werbe-Ausbildung hatte ich auch mal erhalten:
Anzeigen, Verkaufsräume und Schaufenster zu gestaltzen.
Die Weihnachtsdeko immer Ende Oktober begann,
mit einer Spielzeug-Ausstellung und endete dann
mit der Schaufenstergestaltung zum neuen Jahr,
deren Thema – meistens – ein Jahresrückblick war.Große Unternehmen, an die ich einst gebunden,
sind längst von der Bildfläche verschwunden.
Insolvenz heißt das Unglückswort
Und riß im Sog so manchen Zulieferer mit sich fort.
Räumungsverkäufe folgten, alles mußte raus.
Zum Schluß verließen die neuen Arbeitslosen das Haus.
Falsche Geschäftspolitik, auch maßlose Gier,
waren schlechte Berater hier.
Die Arbeitszeiten sind familienfeindlich, unbestritten.
Das Menschliche hat darunter enorm gelitten.
Was ging das früher gesittet zu, alles überschaulich.
Nichts mehr ist davon da. Ist das nicht traurig?
Eingetauscht gegen Luxus, Urlaub, Autos etc., ihr Lieben.
Selbst die Moral ist auf der Strecke geblieben.
Schillers „Glocke“ ist out. Heimlich, still und leise.
Von wegen: „und drinnen da waltet im häuslichen Kreise ...“
Kinder werden in staatliche Gesamtschulen abgegeben
Und entwickeln dort ein eigenständiges Leben.
Einige tendieren zu Brutalität und Gewalt
Und verlieren so schon früh den gesellschaftlichen Halt.
Wenn es dann z. B. an den Schulen kracht,
stellt sich manchen die Frage: Was wurde falsch gemacht?
Viele denken, unsere Kinder sollen es besser haben.
Wir mußten damals auf vieles verzichten und darben.
Also wird gekauft, nichts zum Anziehen, nein.
Es kann natürlich auch ein größeres Euro-Scheinchen sein.
Unter dem Tannenbaum heute Computerspiele liegen,
wo gemordet, geschossen wird, und die Bösen siegen.
Drogen und Alkohol kann man bequem am Kiosk kaufen,
um sich dann sinnlos ins Koma zu saufen.
Nicht alle, um Gottes Willen, nein
Aber, muß das erst so weit kommen? Muß das sein?
Mit der Kirche hat man leider heut’ wenig am Hut.
Wir haben ja alles. Uns geht es doch gut.
Heilig Abend, so ist’s geplant, werde man hingehen,
und in der übervollen Kirche hinten stehen.
Hauptsache ist, man wird von allen gesehen.
Anschließend trifft man sich zu einem guten Essen,
um den ganzen Weihnachts-Einkaufstreß zu vergessen.
Habt ihr im Fersehen die Befragung gesehen,
warum wir so auf Weihnachten stehen?
Das Ergebnis war erschreckend, fürwahr:
Geschenke, Freizeit, Party, einige sagten: kein Kommentar.
An Christi Geburt wurde garnicht gedacht.
Als der Reporter darauf hinwies, wurde dumm gelacht.
„Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein,
das hab’ ich auserkoren, sein eigen will ich sein.“
Dieses Weihnachtslied war im Hintergrund zu hören,
gesungen von Kirchenchören.
Ich fragte mich: Ist diese Befragung gestellt?
Sind wir soweit gekommen auf dieser Welt?
Rückblickend sehe ich, damals alks Kind in Königsberg, unseren riesigen Lichterbaum,
dazu die Eltern, Geschwister und Verwandten im festlich geschmückten Raum.
Es wurden Gedichte aufgesagt, Hausmusik gemacht,
und Oma hatte uns die Weihnachtsgeschichte dargebracht.
Danach wurde erst gegessen und anschließend die Geschenke ausgepackt.
Z.B. ‚ne Puppenstube und das Schaukelpferd, frisch gelackt.
Heute ist vieles anders, zum Teil wirklich besser, ihr Lieben.
Nur die Familie ist fast auf der Strecke geblieben.
Es wird zu wenig miteinander geredet, gelacht
Oder etwas Gemeinsames gemacht.
Ein besinnliches Weihnachten im Familienkreis
Hat heutzutage seinen Preis.
Man kann leider nur von dann bis dann,
denn wir müssen die Kinder abholen, wir sind dran.
Um siviel Uhr müssen wir bei Freunden sein –
Leider überschneidet sich das, das ist ja gemein.
Aber vielleicht nächstes Mal, muß ja nicht Weihnachten sein.
Da planen wir es besser, ladet uns nur rechtzeitig ein.
Trotz, oder gerade wegen der wirtschaftlichen Wirren
Lassen wir uns hier und heute nicht beirren
Und feiern Weihnacht auf unsere vertraute Art und Weise:
Der eine in der Familie, der andre im Freundeskreise.
Glück, Gesundheit und Wohlergehen,
auf das wir uns im nächsten Jahr hier wiedersehen.

An die Älteren unter uns sei die Frage erlaubt:
Wißt ihr noch, wie’s vor 60 Jahr’
Am Heiligen Abend war?


Adventsfeier 2009
Heike und Heinz-Dieter Schaper freuen sich über die Worte des Dankes und das kleine Wein-Geschenk.
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Unser Chor singt unter der Leitung von Stefan Fitzke (nicht nur - aber auch für die liebe Lieselotte)
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
Adventsfeier 2009
In gemütlicher Runde wird bei angeregten Gesprächen Kaffee (oder Tee) getrunken und leckerer Kuchen gegessen.
Adventsfeier 2009
Bürgermeister Oliver Schäfer würdigt mit dankenden und motivierenden Worten Engagement und Leistungen unseres Männerchores, unseres Vereins. Danke dafür!
Adventsfeier 2009
Die liebe Angela Stiepermann trägt uns hingebungsvoll und sehr gekonnt ihre schöne Weihnachtsgeschichte vor. Wunderbar!
Adventsfeier 2009
Harald Godau stimmt mit seinen selbst verfaßten Zeilen auch nachdenklich.
Adventsfeier 2009
Friedhelm Voigt liest eine Geschichte über Sinn und Freuden des Singens.

Ein wenig vorweihnachtliche Freude bringen ...
Ein wenig vorweihnachtliche Freude bringen ...
Unser Sangesbruder Hermann Müntinga begrüßt mit netten Worten
alle Anwesenden. Auch unseren Männerchor erfreut's sichtlich.

war auch in diesem Jahr unser Ziel, als wir am Donnerstag, 10. Dezember 2009, für die Bewohnerinnen und Bewohner in den beiden Obernkirchener Seniorenheimen sangen.

Nachdem wir unser erstes Weihnachtslied unter der Leitung von Stefan Fitzke gesungen hatten, begrüßte unser Sangesbruder Hermann Müntinga die Heimleitung und alle anwesenden, erwartungsfrohen Damen und Herren im Haus Bergfrieden im Namen unseres Männerchores mit herzlichen Worten. Anschließend sangen wir einige schöne neue und bekannte Weihnachtslieder aus unserem derzeitigen Repertoire. Ein herzlicher Applaus aller Anwesenden und Dankesworte der Heimleitung waren uns ein schöner Lohn. Mit den besten Wünschen für eine geruhsame Weihnacht und einen guten Start in das neue Jahr 2010 verabschiedeten wir uns bis auf ein Wiedersehen in 2010.

Unser Weg führte uns nun in den Sonnenhof. Hier erwartete uns bereits der Heimleiter und unser Sangesbruder Werner Hobein. Als alle Sänger bereit waren, sangen wir – natür- lich wieder unter der Führung von Stefan Fitzke – zuerst auf vier Stationen jeweils einige Weihnachtslieder für die Bewohnerinnen und Bewohner, die auf ihren Zimmern verweilen mußten.
Danach ging es in den großen Saal. Die Bewohnerinnen und Bewohner sangen mit der Klavierbegleitung durch Werner Hobein ein Lied für uns, bis der Chor Aufstellung genommen hatte. Wiederum sangen wir unser erstes Weihnachtslied, und dann begrüßte Hermann Müntinga Heimleitung, Mitarbeiter, Bewohnerinnen und Bewohner im gut be- suchten Saal. Anschließend sangen wir weitere drei schöne Lieder.
Nachdem sich alle Sänger zu den Damen und Herren an die Tische gesetzt hatten, wurden alle mit herrlich belegten Broten und aromatischen Tee bedient. Wir griffen ordentlich zu und ließen es uns schmecken. So soll es ja auch sein. Danke an das Team vom Sonnenhof. Bald wurde das Licht im Saal gedämpft und die vorbereiteten Feuerzangenbowlen auf den Tischen wurden entzündet. Speziell beim Nachgießen von Rum kommen stets schöne Bilder der brennenden Zuckerhüte zustande. Ja – und wenn diese heruntergebrannt sind und ihren Geschmack in die Feuerzangenbowlen abgegeben haben, schmecken die heißen Getränke natürlich ausgezeichnet. Eine schöne Tradition wird hier Jahr für Jahr gern gepflegt.
Angeregte angenehme Gespräche wurden von einigen weiteren Gesangsdarbietungen unseres Männerchores, vom gemeinsamen Singen von Weihnachtsliedern mit den Bewohnerinnen und Bewohnern – wieder am Klavier begleitet von Werner Hobein – und von lustigen, weihnachtlichen Geschichten, vorgetragen von Werner Hobein, bereichert.
Ein schöner, angenehmer vorweihnachtlicher Abend im Sonnenhof nahm seinen Verlauf und ging wie immer viel zu schnell vorüber. Aber hier gilt bestimmt auch weiterhin: „Alle Jahre wieder ...“

kds, 12. Dezember 2009


Welch herrliches Bild – unser Kirchplatz voller Menschen!
Adventsmarkt 2009
Ganz wichtig an diesem Tag: das Wetter hielt, es war bis auf eine kleine Ausnahme – so gegen 16:00 Uhr – trocken.
Für unseren Männergesangverein war die Teilnahme an diesem Obernkirchener Adventsmarkt erneut ein schöner Erfolg.
Schade, daß nicht ausnahmslos alle Sänger anwesend sein konnten. Das gilt insbesondere für das „offene Singen“ um 15:00 Uhr.
Unser Sangesbruder Hermann Müntinga begrüßte mit netten Worten das nahezu den ganzen Kirchplatz füllende Publikum, Regina Ackmann, die die schönen Weihnachtslieder am Klavier begleitete und natürlich die Sängerinnen und Sänger der beteiligten Obernkirchener Chöre. Hermann Müntinga bemerkte mit besonderer Freude, daß 7 Kinder des Schulchores der IGS, „Hits for Kids“, mit ihrer Chorleiterin, Angelika Staaks, gemeinsam mit den Erwachsenen von der Bühne vor der Stiftskirche für und mit dem großen Publikum sangen.
Harald Godau hatte einmal mehr wunderschöne Textblätter vorbereitet, die natürlich zum gemeinsamen Singen an das Publikum verteilt wurden. Danke dafür, lieber Harald.
 Und so sangen junge und ältere Sängerinnen und Sänger gemeinsam mit Jung und Alt im großen „Obernkirchner Chor“ die Lieder „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“, „Laßt uns froh und munter sein“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Kling, Glöckchen, kling“, „Morgen, Kinder, wird’s was geben“, „Am Weihnachtsbaum“ und „O, du fröhliche“. Es darf noch einmal gesagt werden: es war ein herrliches Bild, unser Kirchplatz voller junger und älterer Menschen, die oft mit strahlenden Augen die Weihnachtslieder gemeinsam mit uns Obernkirchener Chören sangen. Der Sinn des „offenen Singens“, schöne Augenblicke des miteinander Singens zu erleben, war voll erfüllt. Allen beteiligten Sängerinnen und Sängern und Regina Ackmann am Klavier sagen wir nochmals unseren herzlichen Dank. Diesen Dank und den Dank an das große Publikum sagte zum Schluß Hermann Müntinga, der allen ebenso eine gute Vorweihnachtszeit wünschte.
Jetzt ist das Wort „Dank“ schon einige Male gefallen. Zurecht! Und weitere Worte des Dankes sind angebracht. Da haben sich wieder etliche unserer Sangesbrüder in der Vorbereitung und im Ablauf unserer Teilnahme am diesjährigen Obernkirchener Adventsmarkt unglaublich eingebracht. Ohne dieses Engagement wäre ein Mitwirken unseres MGV Obernkirchen allerdings kaum möglich.
Namentlich genannt seien Friedhelm Voigt, Wolfgang Behrendt und Klaus Mainka, für einen großen Teil der Organisation und Vorbereitung. Heinz-Dieter Schaper und sein Mitarbeiter zeichneten für die handwerkliche Umsetzung einiger Verbesserungen unserer Hütte verantwortlich, wie für deren Auf- und Abbau. Viele gute Ideen von Harald Godau wurden an der Hütte verwirklicht. Günter Irzik, Walter Hachmeister und Wolfgang Behrendt haben die Hütte von außen und innen sehr schön gestrichen. Viele Besucher haben das übrigens sehr wohl bemerkt. Ein gemeinsames Danke darf noch einmal an die Sangesbrüder gesagt werden, die am Freitag – teils bei Regenwetter – so tapfer beim Aufbau der Hütte geholfen haben. Ganz wichtig auch die große Hilfe von Erwin Höhn, der die Installation der gesamten elektrischen Anlage vornahm.
Der Adventsmarkt selbst begann dieses Jahr  nach dem Gottesdienst in der Stiftskirche bereits um 12:00 Uhr. Schon um 10:00 Uhr waren Hanna und Wilhelm Dörries gekommen, um mit uns den „hausgemachten Glühwein“ vorzubereiten. Margreth Behrendt und und Gerda Bartels schmierten die Schmalzbrote. Der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, war für „die Musik“, das Schneiden des Harzer Käse verantwortlich. Böse Zungen sahen das natürlich sofort sinnbildlich: „was Scheithauer anfaßt, ist Käse“. Da kann ich als Betroffener nur sagen: „Ha, ha, ha!“
Ja – und direkt um 12:00 Uhr ging’s dann los. Erst etwas verhalten, aber im Verlauf des schönen Nachmittags brummte es so einige Male vor und in unserer Hütte. Da hatten unsere Standbesatzungen und das Ehepaar Dörries oft einiges zu tun. Es sei gestattet, die Ehepaare Bartels, Behrendt, Faul, Hachmeister, Kütemeyer, Mainka, Scheithauer und Voigt zu nennen, die mit dem Ehepaar Dörries für eine stets gelungene Bewirtung unserer vielen Gäste sorgten. Das alles im Sinne und zum Wohle unseres Männergesangvereins. Wir hatten natürlich auch attraktive Angebote: hausgemachter Glühwein oder eben dieser Glühwein als „Harmonie mit Marille“, „Harmonie mit Pfirsich“ bzw. „Harmonie mit Schlehe/Rum“. Das schmeckte, wie uns viele Besucher bestätigten. Herrlich auch die „heiße Sängerliebe“, ein erwärmter Likör mit Sahnehäubchen und Schokoraspeln in Mokkatassen. Hmmmm!
Zu „futtern“ gab’s bei uns wieder die Schmalzbrote oder die Schmalzbrote mit Musik. Immer wieder gern gegessen.
Ja – und richtige Renner waren auch in diesem Jahr die von Karl Buchmeier gebackenen „Swenka Canel-Bullar“ und die von Klaus Mainka gefertigten „Notenschlüssel“. Schön, daß diese beiden Gebäckstücke, die es ja zum Obernkirchener Adventsmarkt nur bei uns gibt, so gut ankommen. Nochmals ein Kompliment und ein Dank an unsere beiden Bäcker.
Fazit: Es ist nach wie vor richtig, daß sich unser MGV in die Gemeinschaft zum Obernkirchner Adventsmarkt mit der eigenen Hütte und dem „offenen Singen“ einbringt. Hier lebt noch ein menschliches Miteinander mit individuellen Ständen. Und rein kommerziellen Gesichtspunkte stehen weiß Gott nicht im Vordergrund.
Wir sind im kommenden Jahr bestimmt wieder dabei!

kds, 30. November 2009

PS: Sollte ich Jemanden bei den Dankesworten vergessen haben, so ist das keine Absicht und ich bitte mir das zu verzeihen. Danke.
 

Adventsmarkt 2009
Unsere Hütte in neuem Gewand. Toll!
Adventsmarkt 2009
Was Scheithauer anfaßt, ist Käse.
Ha, ha, ha; das ist ja vielleicht witzig!
Adventsmarkt 2009
Als Mitverantwortlicher muß ich den Glühwein
ja wohlrecht früh gewissenhaft testen.
Ist aber gut und schmeckt.
Adventsmarkt 2009
Das geht ja gut los. 

 

Adventsmarkt 2009
Adventsmarkt 2009

Adventsmarkt 2009
Das „offene Singen“ auf dem Kirchplatz war eine reine Freude.


Zum Volkstrauertag zeigte sich das Wetter diesmal gnädig!

Wie jedes Jahr, so begleitete unser Männerchor unter der Leitung von Stefan Fitzke auch diesmal die Feierstunde am Ehrenmal zum Volkstrauertag am 15. November 2009. Gut, es war etwas kühl. Aber es war ja auch Mitte November. Nur, erfreulicherweise blieb es dieses Jahr trocken. Manchmal kam sogar die Sonner etwas hervor. Nachdem Bürgermeister Oliver Schäfer alle Anwesenden und die Abordnungen begrüßt hatte, eröffnete unser Chor mit dem „Frieden“. Nach der Ansprache vom Bürgermeister und der Kranzniederlegungen sangen wir das „Herr, es wird Abend“. Gemeinsam mit allen Anwesenden wurde abschließend die dritte Strophe unserer Nationalhymne gesungen. Mit einem Dank an unseren Chor für die Lieder und alle Besucher für ihr Erscheinen verabschiedete Oliver Schäfer die Versammlung in das verbleibende Wochenende.

Volkstrauertag 2009
kds, 16. November 2009

Geschichten, die das Leben schreibt.

Die kleine Begebenheit, von der ich einfach schreiben muß, ist tatsächlich so nach unserem Übungsabend am 12. November 2009 passiert.
Nach dem Proben sitzen wir immer etwa ½ Stunde gemütlich zusammen. Es werden für den Chor bestimmte Informationen weitergegeben, und es wird auch locker „gequatscht“. Huber Beller hatte mir davon erzählt, daß trotz unseres Singens am 9. November 2009 bei strömendem Regen unsere Liedvorträge sehr gut angekommen sind. Solch positive Informationen gebe ich natürlich sehr gern und wie ich meine zurecht an den Chor weiter. Als ich dem Chor sagte, daß eine Dame zu Hubert meinete, speziell beim „Sanctus“ sei ihr ein Schauer den Rücken hinuntergelaufen, hörte ich den neben mir sitzenden Walter Hachmeister sofort in seiner trockenen Art bemerken: „Na, das ist doch kein Wunder, bei dem Sauwetter.“
Da hatte der liebe Walter zur Freude aller meine ungewollte „Steilvorlage“ direkt und gekonnt aufgenommen und vollendet. Spaß muß sein – sogar nach dem Singen. Danke, lieber Walter!

kds, 13. November 2009


Gedenkfeier am 9. November 2009

Die Stadt Obernkirchen hatte gemeinsam mit der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinde Obernkirchen alle Bürgerinnen und Bürger eingeladen, der Opfer des Holocaust und der Ereignisse der Reichsprogromnacht im Jahre 1938 zu gedenken.
Trotz andauernden Regenwetters kamen viele Menschen dieser Aufforderung nach und trafen sich um 18:00 Uhr am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge in Obernkirchen an der Bornemannstraße / Ecke Strullstraße. Geleitet wurde die Veranstaltung von Pastor Schwiegk. Die Ansprache hielt unser Alt- und Ehrenbürgermeister Adolf Bartels. Während einiger Minuten der gemeinsamen Stille entzündeten junge Menschen der Kirchengemeinden 6 Kerzen und stellten diese am Gedenkstein auf.
Unser Männerchor unter der Leitung von Stefan Fitzke begleitete die Feierstunde mit den Liedern „ Sanctus“, „Frieden“ und „Herr, es wird Abend“.
Mit seinen Schlußworten dankte Pastor Schwiegk auch ausdrücklich unserem Chor für die Mitgestaltung der Gedenkfeier.

kds, 10. November 2009


Urgemütlich und lustig war’s!

Am Donnerstag, 22. Oktober 2009, war es in diesem Jahr soweit. Unser „besonderer Übungsabend“ in der schönen Mühle in Meißen stand an. 14 Sänger und zeitweise Chorleiter Stefan Fitzke trafen sich um 19:00 Uhr zu diesem schon viele Jahre traditionel- len Beisammensein. Die Wirtsleute der Familie Hohmeyer hatten den flackernden und prasselnden Kamin gut vorgeheizt und bewirteten uns einmal mehr mit schmackhaften Schmalz- und Leberwurstbroten. Dazu gab es kleine Gürkchen. Da wurde von uns natürlich wieder gut zugelangt, weil’s einfach wie gewohnt schmeckte. Danke, liebe Familie Hohmeyer, natürlich auch für die Runden an Mühlentropfen. Bei Alsterwasser, Bier und Wein ließen wir es uns richtig gut gehen. Es wurde gescherzt und gelacht. Unser erfolgreiches Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen vom letzten Samstag, 17. Oktober 2009, war anfangs selbstverständlich noch einmal Gegenstand der Gespräche. Jeder hatte erfreuliche, nur positive Erfahrungen und Reaktionen zu berichten. Wir wollen auch zukünftig noch solch wertvolle Gemeinschaftserlebnisse genießen.
Zurück zu unserem Mühlenabend: die vorgetragenen lustigen, teils deftigen Witze aufzu- zählen, ist nicht möglich. Da blieb kein Auge trocken. Aus vollen Brust und mit viel Leidenschaft wurde gesungen, gesungen und noch einmal gesungen. Da waren uns unsere gelben Textbüchlein eine gute Unterstützung, und Harald Godau hatte zu der Melodie des „Marmor, Stein und Eisen bricht“ mit dem Refrain „Zähne rein und Brille auf“ einen Text auf unser Sängerleben und den Dank an die Wirtsleute erdacht. Danke, lieber Harald, das war wieder richtig gut.
Und eh wir uns versahen, war es so 22:00 Uhr und Zeit für die Heimfahrt.
Ein gelungener Abend fand sein Ende. Schön, daß diese geselligen Beisammensein – hier traditionell in reiner Männerrunde – Teil unseres harmonischen Vereinslebens sind. So möchten wir das nicht missen. Müssen wir ja auch nicht.

Es war einmal
Eine kleine Sammlung von Anekdoten zu den Mühlenabenden von Harald Godau

So beginnt manche Geschichte.
Auch diese, von der ich euch nun berichte.
Es war einmal, in den 80er und 90er Jahren,
da sind Gerda und Klaus gern nach Kärnten gefahren.
Hermagor war das Urlaubsziel,
das ihnen, warum auch immer, gefiel.
Hier trafen sie ein geselliges Ehepaar,
das, wie sich rausstellte, aus Minden / Meißen war.
Man unterhielt sich – über Privates sogar –
u.a., daß die Familie Hohmeyer im Besitz einer Mühle war.
Einer Holländermühle aus dem Jahr 1869,
mit einem urigen Backhaus, nur für Feste, versteht sich.
Auch, daß an den „Mühlentagen“ hier Chöre sangen.
Als Klaus das hörte, seine Gehirnzellen schwangen.
Das wär’ doch was für den Männergesangverein,
ein besonderer Sängerabend, ganz für uns allein.
Man konnte mal so richtig auf die Pauke hau’n,
und das alles ohne unsere aufpassenden Frau’n.
Wir sangen zu den ersten Kreis-Mühlentagen
unsere vierstimmigen Chorsätze und Balladen,
die keiner von den Gästen hören konnte bzw. wollte.
Man uns trotzdem höflich Beifall zollte.
Es war einfach zu laut an den Tischen und dem Bierwagen.
Franz wich von seiner Linie nicht ab. Er hatte das Sagen.
Beim Hubertus sangen wir schon leichteres Liedgut,
und das gab auch uns Sängern zum Weitermachen Mut.
Wir sangen einfache Lieder und kamen damit an,
alle waren zufrieden, die Familie Hohmeyer voran.
Weil beim Stefan der Chor im letzten Jahr zu schwach,
wurden einstimmige „Ohrwürmer“ zu Gehör gebracht.
Mit kds am Keyboard und Lautsprecher,Verstärker
hatten wir mit den Anwesenden keinen Ärger.
Wir kamen mit unseren zum Teil lustigen Texten gut an
und füllten ganz allein das Programm.
So auch in diesem Jahr 2009
konnten wir die Zuhörer mit unseren Liedern erfreu’n.
Ja, die Gäste blieben sitzen und sangen sogar mit
und verabschiedeten uns mit der Bitt’,
im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Von uns aus gerne, wir würden uns freun.

Wenn wir im Herbst, wie auch heute, zum „Besonderen“ gingen,
ein „Dankeschön“ der Familie Hohmeyer für das Kreis-Mühlentag-Singen,
in das urige Backhaus nach Minden / Meißen,
mußten wir meistens Schwerstarbeit leisten.
Bei belegten Broten, Bier, Schnaps und Wein,
ließen wir den lieben Gott einen guten Mann sein.
Es wurde gesungen und viel gelacht,
auch so manche Geschichte zu Gehör gebracht.
In dem alten Backhaus spuckte keiner in sein Glas
und einige sahen auf dem Heimweg doch recht blaß
aus der Wäsche und ahnten im Vorfeld schon,
wie sie zu Hause begrüßt würden: mit Spott und Hohn.

Es passierte auf dem Heimweg wirklich so einiges, z.B.:

Ich stand mit U. im Bus am mittleren Ausstiegsschacht.
Wir haben gesungen, gelästert und gelacht.
Plötzlich war der U. weg. Ich hörte ihn nur noch lallen –
Er war in den Schacht hineingefallen.
K. fand seine Haustürschlüssel nicht.
Seine Frau nahm ihn auf sein spätes Klingeln hin in die Pflicht.
Am nächsten Tag wurde am Backhaus fleißig gesucht
und weil er den Schlüssel nicht fand, auch kräftig geflucht.
Um es abzukürzen, der Schlüssel wurd’ gefunden
In T.s Hosentasche, nach einigen Stunden.
T. zog im Backhaus ‚ne falsche Jacke an
und fand darin die Schlüssel dann,
steckte diese unbeabsichtigt in seine Hosentasche –
denn leere Jackentaschen, das war seine Masche.
F. fiel in seinen Akkordeonkasten rein.
T. stürzte und brach sich ein Schlüsselbein.
Andere schliefen am Mühlenhang ihren Rausch aus
und gingen dann in die falsche Richtung nach Haus.
Einige Sangesbrüder trieben es so toll,
daß bei deren Frauen das Maß war voll
und der Traum vom „besonderen Übungsabend“ vorbei.
Da halfen keine Blumen, auch keine Schmeichelei.
Bei diesen Sangesbrüdern kam es bereits zum Tragen,
denn die können schon „Es war einmal“ sagen.
Irgendwann sind auch wir damit dran. Ein schwacher Trost.
Aber bis das soweit ist, sage ich: Prost.

Danke sagen wir den freundlichen Wirtsleuten hier,
für die nette Bewirtung, Schnaps, Rotwein und Bier.
Wir wünschen allen, die hier im Backhaus sind,
alles Gute, Gesundheit und viel Glück.
Auf daß ihr gut nach Hause find’,
und laßt keinen hier zurück.


Mann, oh Mann, welch ein Konzert,
welch ein beglückendes Geimeinschaftserlebnis!

Natürlich haben wir uns mit unserem jungen Chorleiter, Stefan Fitzke, schwerpunktmäßig nach den diesjährigen Sommerferien, gewissenhaft auf das Konzert am Samstag, 17.10.2009, vorbereitet. Wir sind sicher, daß Dirigent, Lothar Hitzek und seine Musikerinnen und Musiker vom Blasorchester TSV Krainhagen dies ebenso taten.
Dennoch war die positive Anspannung vor dem erstmalig veranstalteten gemeinsamen Konzert mit geistlichen und weltlichen Musik- und Chorsätzen groß, wollten doch alle Akteure den zahlreichen Besuchern in der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen ihre bestmöglichen Leistungen bieten.
Und das ist zur Freude aller – Musikanten, Sänger und Publikum – voll und ganz gelungen!
Unser Männerchor eröffnete pünktlich um 19:00 Uhr mit dem „Willkommen“. Anschließend begrüßte Pastor Schwiegk – selbst Musiker im Blasorchester TSV Krainhagen und Hausherr – die Besucher in seiner bekannt freundlichen, lockeren Art. Pastor Schwiegk moderierte den schönen Abend ebenso souverän vor den wechselnden Musikblocks unseres Chores bzw. des Blasorchesters. Dafür sagen wir hier noch einmal Anerkennung und Dank. 
Folgende Musikstücke wurden zu Gehör gebracht:

Programmfolge
Anhaltender Applaus, viele strahlende Augen und erkennbares Genießen im dankbaren Publikum waren allen Musikern stets ein wohltuender schöner Lohn für die konzentrierten und dennoch lockeren und freudigen Bemühungen. Auch beiden Dirigenten war der jeweilige Spaß an der Musik und mit den Sängern bzw. Bläsern anzusehen. Wie leicht war es doch wieder einmal, den musikalischen Vorgaben und Wünschen der Dirigenten zu folgen. Folgende Musikblocks dürfen herausgehoben werden: das war zum einen der dritte Block unseres MGV, bei dem uns Regina Ackmann gewohnt gekonnt am Klavier begleitete. Das von unserem Sangesbruder, Wolfgang Behrendt, als Solist vorgetragene „Ave Maria“ von Gounod berührte die Herzen. Lieber Wolfgang, Hut ab, ein gelungener Auftritt. Liebe Regina Ackmann, vielen Dank für die Unterstützung.
Ja, und zum Abschluß des Konzertes verzauberten unser Chor und das Blasorchester die Besuchern mit dem gemeinsam vorgetragenen „Ich bete an die Macht der Liebe“, dirigiert von Stefan Fitzke und dem „Dona nobis pacem“, geleitet von Lothar Hitzek. Welch herrliche Stücke, im Vortrag begeisternd gelungen. Das hat richtig Freude bereitet und so manchem von uns ist ein Schauer den Rücken hinunter gelaufen. Mann, oh Mann!
Unser Chor ist Pastor Schwiegk ausgesprochen dankbar, daß er vor dem „Dona nobis pacem“ mit wunderschönen passenden Worten zu einem kurzen Gedenken an unseren am 8. Oktober 2009 verstorbenen und am 16. Oktober 2009 zu Grab getragenen Sangesbruder, Reinhard Möller, bat. Alle kamen dieser Bitte nach und erhoben sich von ihren Plätzen.
Pastor Schwiegk, der angenehm locker durch das gesamte Programm geführt hatte, dankte nach dem letzten Lied mit anerkennenden Worten Regina Ackmann, Stefan Fitzke und Lothar Hitzek stellvertretend für alle Sänger und Musikanten für das Geleistete. Wolfgang Behrendt, 2. Vorsitzender des MGV, überreichte Regina Ackmann als Zeichen des Dankes einen kleinen Blumenstrauß. Beide Dirigenten bekamen aus der Hand            unseres 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, je einen guten Tropfen.
Klar, daß anschließend das letzte Lied „Kein schöner Land“ gemeinsam mit dem Publikum gesungen und von Regina Ackmann an der Kirchenorgel begleitet, großen Anklang bei allen Anwesenden fand.
Ein wunderschönes Konzert war zuende und ausgesprochen viele Besucher bekundeten ihre Begeisterung. Besonders erfreulich war, daß die Musik des Abends sowohl sehr junge Menschen als auch das etwas ältere Publikum angesprochen hat.
Alle Probenarbeit hatte sich wieder einmal gelohnt und fand in einem phantastischen Konzert die Erfüllung. 
Die Kombination Männerchor und Blasorchester ist absolut gelungen und verlangt natürlich nach einer Wiederholung. Darüber werden sich die Verantwortlichen auf jeden Fall Gedanken machen und ein weiteres Zusammenwirken anstreben.
Und wenn wir die Menschen mit unserer Musik erreichen und ihnen wunderbare Augenblicke bereiten, dann dürfen wir sehr zufrieden und – ja, auch stolz sein.

Unser Männerchor bedankt sich hier noch einmal ausdrücklich bei allen Aktiven des Blasorchesters TSV Krainhagen für die herrliche Musik. Wir waren sehr beeindruckt von den Gesamtleistungen und den Solopassagen einzelner Bläsergruppen, der Trompeter und des Schlagzeugers. Einfach toll! Danke.

kds, 19. Oktober 2009

Konzert am Samstag, 17.10.2009
Das Blasorchester TSV Krainhagen unter der
Leitung von Lothar Hitzek, ein phantastisches Ensemble!
Konzert am Samstag, 17.10.2009
Unser Chor genießt - wie das Publikum - das „Ave Maria“, gesungen von
Wolfgang Behrendt, am Klavier begleitet von Regina Ackmann.
Konzert am Samstag, 17.10.2009






















































Lothar Hitzek dirigiert das Blasorchester und unseren Männerchor beim gemeinsamen „Dona nobis pacem“. Auf der Orgelempore steht ein Solotrompeter. Seine Partnerin (nicht im Bild) steht auf der gegenüberliegenden Kirchenseite.

Konzert am Samstag, 17.10.2009
Fotos: Horst Völkening (Danke, lieber Horst!)
Wir nahmen Abschied von Reinhard Möller!


Abschied
Wir trauern um Reinhard Möller. Wir haben am 8. Oktober 2009 einen liebenswerten Sangesbruder und guten Freund verloren.
Er hat seit dem 10.01.1974 – also mehr als 35 Jahre – im    2. Tenor unseres Chores gesungen und das stets mit großer Freude.
Am 16. Oktober 2009 begleiteten wir mit drei Liedern die von Pastor Meinberg gestaltete emotionale Trauerfeier in der Friedhofskapelle. Wir sangen „Alta Trinita beata“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und von Regina Ackmann an der Orgel begleitet „Wenn der Tag zuende geht“. Die Leitung hatte unser Dirigent Stefan Fitzke.
Unser gesamter Chor wird Reinhard Möller mit seiner stets ruhigen, angenehmen Art in guter Erinnerung behalten. Sein trockener Humor, oft mit einem Schalk im Nacken wird uns in Erinnerung bleiben.
Seiner lieben Ehefrau Anne wünschen wir für die kommende Zeit viel Kraft und Stärke.
Unsere Gedanken sind bei unserem Sangesbruder, bei Reinhard, bei seiner Ehefrau und seiner Familie.

kds, 16. Oktober 2009


Unsere schöne Tagestour nach Bremen und Fischerhude
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
Mann, hatten wir wieder einmal ein Glück mit dem herrlichen Spätsommerwetter. Am Samstag, 26. September 2009, starteten wir pünktlich um 7:30 Uhr unsere Busfahrt. Organisator Friedhelm Voigt begrüßte unsere Sängerfamilie, und los ging’s nach Bremen. Daß wir einmal mehr eine lustige, lebhafte Truppe waren, muß nicht besonders erwähnt werden.
In Bremen angekommen, teilte sich unsere Reisegesellschaft. Etwa die Hälfte – das waren überwiegend unsere lieben Frauen – stiegen in der Nähe der Bremer Altstadt aus, um hier etwas bummeln zu gehen. Die zweite Gruppe – logischerweise überwiegend die Männer – fuhren weiter zur EADS-Führung auf dem Bremer Flughafen. Klar, daß hier die Technikfans bei der interessanten Führung voll auf ihre Kosten kamen.
Zur Mittagszeit ging es gemeinsam mit dem Bus weiter nach Fischerhude, einem in der Tat sehr idyllischen kleinen Dorf nicht weit von Bremen. Hier kehrten wir recht hungrig im Restaurant Haus Berkelmann ein. Da der gute Friedhelm die Vorbestellung der gewünschten Gerichte ausgesprochen gut organisiert hatte, brauchte niemand lange auf sein Essen zu warten – und geschmeckt hat es offensichtlich allen.
Mit wenigen Schritten erreichten wir vom Restaurant aus die freundliche, helle kleine Liebfrauenkirche in Fischerhude. Friedhelm trug einige interesante Informationen zur Kirche und zu den im Außenbereich aufgestellten Grabsteine vor. Unser Chor sang unter der Leitung unseres Sangesbruders Hans Krömer (lieber Hans, noch einmal Dank für Deinen Einsatz) die Lieder „Alta Trinita beata“, „die Rose“, „das Morgenrot“ und „dona nobis pacem“.
Anschließend erkundeten wir ein wenig den schönen Ort. Viele Kunsthandwerkgeschäfte und Cafés luden zur Einkehr ein. Schön war’s.
Wie so oft an solchen Tagen kam der Zeitpunkt der Rückfahrt nach Obernkirchen eigentlich zu schnell. Mit der uns eigenen Disziplin ging es mit vielen interessanten Eindrücken um 17:30 Uhr auf die Heimreise.
Natürlich wurde im Bus das eine oder andere Lied gesungen, bis wir gegen 20:00 Uhr wohlbehalten und zufrieden unsere Heimatstadt erreichten.
Friedhelm Voigt dankte der Sängerfamilie für die Teilnahme und dem Busfahrer für die ruhige, angenehme Hin- und Rückfahrt.
Und natürlich sagen wir alle unserem Sangesbruder Friedhelm an dieser Stelle nochmals Dank für die Mühe, die er sich in der Vorbereitung und Durchführung dieser Tagestour nach Bremen und Fischerhude gemacht hat.
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
während der EADS-Führung
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
auf dem Bremer Flughafen
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
vor dem Bremer Roland und dem Rathaus
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
Pause in einem Staßencafé
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
 „verdeckt ermitteln“ (?)
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
dieses Mittagessen muß man genießen
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
wir (s)aßen zu Mittag in einem gemütlichen Stübchen
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
wir singen in der Liebfrauenkirche in Fischerhude
Tagestour nach Bremen und Fischerhude
bei Kaffee und leckerem hausgemachten Kuchen
lassen wir einen schönen Tag ausklingen

kds, 27. September 2009


„Laßt uns alle fröhlich singen!“
Das haben wir sehr erfolgreich getan – und dürfen stolz darauf sein!

Am 13. September 2009 veranstaltete der Männerchor Stadthagen im Rahmen seines 160-jährigen Jubiläums das Sängerevent „Stadthagen singt“ auf dem wunderschönen Gelände des Landsbergschen Hofes.
Neben dem gastgebenden Männerchor Stadthagen sangen folgende Chöre: gemischter Chor Heuerßen, Wunstorfer Doppelquartett, Einigkeit Sülbeck, Männergesangverein Hagenburg-Bokeloh, Chorgemeinschaft Stadthagen unser Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. und abschließend die Männerchöre Stadthagen und Schaumburg in einer Chorgemeinschaft.
Zudem sorgte die junge Schaumburger Big Band der Musikschule der Märchensänger mit schmissiger Musik für Kurzweil zwischen dem Chorgesang und zum Abschluß der gelungenen Veranstaltung.
Unser Männerchor hatte seinen Auftritt um 16:45 Uhr unter der bewährten Leitung von Stefan Fitzke. Wir sangen die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“, „Laßt uns alle fröhlich singen“, „amitié“ und zum Schluß „goodbye, ladies“.
Eines darf festgestellt werden: wir haben wieder einmal einen Tag erwischt, an dem unserem Chor alles besonders gut gelang. Okay, das fing sicher mit der von Stefan getroffenen Liedauswahl an. Da stimmte selbst in diesem (vom Veranstalter gewünschten) recht kurzen Gesangsblock eine gewisse Linie und die Aussage. Und unser „amitié“ sowie das „goodbye, ladies“ werden wohl nur von uns gesungen.
Stefan dirigierte gewohnt locker, freundlich und nuanciert engagiert. Alle Sänger waren 100 %ig bei der Sache, achteten aufmerksam auf das Dirigat von Stefan und folgten freudig und gekonnt seinen Wünschen und Vorstellungen in Dynamik und Lautstärken. Das Singen hat uns großen Spaß gemacht. Und das kam beim Publikum an. Ein lang anhaltender Applaus nach dem „goodbye, ladies“ war uns ein schöner Lohn, eine Bestätigung unseres guten Gesangs. Und – wie der Stefan gestrahlt hat. Das war ansteckend.
Sehr wohltuend waren zudem die anerkennenden Worte von Sängerinnen und Sängern der anderen Chöre. Ja, und ohne überzubewerten oder gar abzuheben, gebe ich hier gern die Aussage einer Besucherin wieder, die ich selbst gehört habe. Sie sagte mit leuchten Augen: „Ihr seid doch aus Obernkirchen, nicht wahr. Euer Chor hat wunderbar gesungen. Das war heute an Chorgesang das Beste, was zu hören war.“ Natürlich haben wir uns für das schöne Lob artig bedankt und lassen dies hier einfach einmal so stehen.

kds, 14. September 2009


Danke, liebe Frau Dörries und lieber Herr Dörries!

Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger unseres Männerchores bedanken sich hier noch einmal für eine bemerkenswerte Geste des Ehepaares Dörries.
Beide sind langjährige Freunde unseres Vereins, haben schon an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen und waren zudem sehr gute Freunde unseres im Mai 2009 verstorbenen  Sangesbruders, Klaus Reinhold.
In Erinnerung an den guten Freund, Klaus Reinhold, und ein wenig auch aufgrund der Tatsache, daß dem Ehepaar Dörries die Liedvorträge unseres Chores auf der Trauerfeier für Klaus Reinhold in der katholischen Kirche St. Josef sehr gefallen haben und zu Herzen gingen, luden beide unseren Chor nach dem Singen zum Obernkirchener Bildhauer-Symposium am 3. September 2009 zu einem kleinen Umtrunk ein.
Unser Chor nahm diese nette Einladung gern an und ließ sich die vom Ehepaar Dörries gereichten hervorragenden Weine munden.
Danke, liebe Frau Dörries und lieber Herr Dörries für diese sehr menschliche Geste!
Es war für uns alle gut und irgendwie auch schön, daß wir an diesem Abend in unserer Gemeinschaft an unseren verstorbenen Sangesbruder Klaus Reinhold gedacht haben. Seine Gedanken und seine Tatkraft wirken ja noch heute in unserem Verein.
Selbstverständlich gilt das Gleiche für unseren im August 2008 verstorbenen Sangesbru- der Siegfried Scheer. Auch Siegfried ist und wird nicht vergessen.
Beider Verdienste um unseren Verein sind und bleiben sehr groß.

kds, 4. September 2009


Singen bringt Freude!

Eigentlich ist es eine allseits bekannte Tatsache. Am Donnerstag, 3. September 2009, wurde auf dem schönen Kirchplatz der Stiftskirche St. Marien in Obernkirchen wieder einmal der Beweis erbracht.
Der Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. machte ab 19:00 Uhr mit einem bunten Liederstrauß den Künstlern des 8. Obernkirchener Bildhauer-Symposiums seine Aufwartung. Trotz des tagsüber äußerst wechselhaften Wetters mit zahlreichen Regenschauern waren zum Singen des Männerchores erfreulich viele Besucher zum Kirchplatz gekommen. Und der Himmel hat dies belohnt. Es fiel während der Veranstaltung nicht ein Tropfen Regen.
Nachdem Adolf Bartels als Mitglied des Vorstandes des IOBS Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger herzlich begrüßt hatte, sang der Chor das Lied „Willkommen“. Mit seinen kurzen Begrüßungsworten wies der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, auf die an die Besucher verteilten Textblätter hin, in denen neben der Programmfolge die Texte der Lieder abgedruckt waren, die der Chor gemeinsam mit allen Besuchern singen wollte. Das waren anfangs die Lieder „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“, „Mein Vater war ein Wandersmann“ und „Glückauf, glückauf, der Steiger kommt“.
Es war begeisternd, mit welcher Freude die vielen Besucher diese Lieder mitsangen. So sollte es sein. Die verteilten Textblätter halfen da sicher der Textsicherheit und wurden gern angenommen. 
Anschließend trug der Männerchor die Lieder „Freunde, ein Lied muß sein“, „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Die Rose“, „amitié“ und „Die Abendglocken rufen“ unter der Leitung von Stefan Fitzke vor. Ein bei diesen vierstimmig gesungenen Liedern sehr aufmerksames Publikum spendete dankbar langanhaltenden Applaus. Die Liedauswahl fand großen Anklang.
Nachdem der Chor noch das Lied „Wo die Weser rauscht“ gesungen hatte, stimmten alle Besucher begeistert in die Lieder „Dort am Bückeberg“, „Wo die Weser einen großen Bogen macht“ und natürlich in das „Schaumburger Heimatlied“ ein.
Der Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. verabschiedete sich nach freundlichen Worten des Dankes von Chorleiter, Stefan Fitzke und dem Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer, an das zufriedene Publikum mit den Liedern „Goodbye, ladies“ und „Wenn Freunde auseinandergehn“.
Da die Programmfolge Anlaß und Ort entsprechend offensichtlich sehr gut gewählt war (für die Liedauswahl zeichneten Harald Godau und Stefan Fitzke verantwortlich), hatten die vielen Besucher und Sänger gleichermaßen Spaß und Freude beim Singen.
Adolf Bartels dankte dem Chor herzlich für die schöne Veranstaltung. Selbstverständlich registrierten Chorleiter und Sänger die spontanen Äußerungen vieler Besucher, die ebenfalls Lob und ihre Freude über das gemeinsame Singen zum Ausdruck brachten.
Das freute den Chor natürlich ungemein und machte auch ein wenig stolz.
Viele Menschen singen gern, denn singen bringt Freude – zumal in Gemeinschaft!

kds, 4. September 2009


Wieder sehr zufriedene Menschen und viel Lob!

Wie erstmalig im August 2008 gestaltete unser Männerchor am Sonntag, 23. August 2009 ab 15:00 Uhr mit schwungvollen Liedern ein etwas 2-stündiges Programm für die zahlreichen Besucher des Mühlentages an der schönen Mühle in Meißen / Minden.
Nachdem die Gastgeberin, Gabi Hohmeyer, die Gäste begrüßt und unseren Chor kurz vorgestellt hatte, hob der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, die jahrzehntelange Verbundenheit der Sänger mit der Familie Hohmeyer hervor, begrüßte seinerseits die vielen Besucher und wünschte viel Freude und Spaß an den folgenden Liedern. Natürlich wurden alle Anwesenden aufgefordert, nach Kräften mitzusingen.
Genau davon wurde erfreulicherweise bei allen Liedern reger Gebrauch gemacht. Verständlich, daß wir bei unseren drei Vortragsblocks stets in freudige Gesichter zufriedener Menschen schauen durften. Der Funke ist sehr schnell von uns Musikanten auf die mitsingenden Besucher übergesprungen. Das wiederum machte unserem Chor viel Spaß, sodaß das Resultat ein überaus gelungener, fröhlicher Nachmittag bei übrigens herrlichem Sommer-Sonnenwetter war.
Neben der eigenen Freude über den gelungenen Auftritt taten die vielen Lobesworte der Gastgeberin, Gabi Hohmeyer und zahlreicher Besucherinnen und Besucher sehr wohl. Das einmal mehr, da wir wie im Vorjahr unsere eigentlichen chormusikalischen Pfade verließen und alle Stücke einstimmig mit der Keyboardbegleitung durch Klaus-Dieter Scheithauer vortrugen. Ja, es bestätigte sich, daß dies hier zum Mühlentag genau die richtige Vortragsart ist. Die Besucher können sich durchaus bei einer Tasse Kaffee und einem Stück frisch gebackenen Kuchen – oder auch einem Bierchen – unterhalten und singen die Lieder wie oben gesagt freudig mit.
Folgende Lieder haben wir an diesem schönen Nachmittag gesungen: „ Ja, wir sind mit’m Radl da“ (was übrigens für viele Besucher tatsächlich stimmt), „aus Obernkirchen kommt die Musik“, „Bergvagabunden“, „ein Sängerlied“, „dort am Bückeberg“, „alle Sänger in unsrer Runde“, „am Golf von Biscaya“, „Capri-Fischer“, „La Paloma“, „mein kleiner grüner Kaktus“, „rot, rot, rot, rot sind die Rosen“, „Musikanten“, „Schaumburger Heimatlied“, „an der Eck steiht’n Jung mit’n Tüdelband“, „sing man tau“, „hoch auf dem gelben Wagen“ und „wo die Weser einen großen Bogen macht“.
Resultat: schöne Lieder, tolle Stimmung, zufriedene Menschen, viel Lob! Herz was willst du mehr?

Mühlentag am 23.08.2009
unser Männerchor singt engagiert, auf dem
Keyboard von kds begleitet.
Mühlentag am 23.08.2009
unser "Fanclub",
unsere lieben Frauen.

kds, 24. August 2009


Hut ab vor soviel Energie und Einsatz für unseren Verein!
Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Unser tolles Team, von links: Friedhelm Voigt, Walter Hachmeister,
Wilfried Bartels, Karl Buchmeier und Wolfgang Behrendt.

Am Samstag, 15. August 2009, fand ab 14:00 Uhr bei herrlichem Sommer-Sonnenwetter die „Energie ohne Grenzen Spiel  Spaß Tour“ der E.ON Westfalen Weser AG auf dem Marktplatz in Obernkirchen statt, parallel zum Beachvolleyball-Turnier auf dem Kirchplatz vor der Stiftskirche.
Aus zahlreichen Anmeldungen der Obernkirchener Vereine waren 12 Team ausgelost worden, zu denen erfreulicherweise auch unser Team gehörte.
Bereits um 12:30 Uhr trafen sich die Teams, wählten aus ihrer Mitte den Teamleiter, der von den E.ON-Organisatoren in die Regeln und Abläufe der jeweils drei Spielrunden eingewiesen wurde. Der Leiter unseres 5er-Teams war Wilfried Bartels.
Immer zwei zugeloste Teams spielten gegeneinander. Unser Team, das sich natürlich „Sangesfreunde“ nannte, spielte zuerst gegen die „Kümmerlinge“, ein Team des VVO Obernkirchen. Es ging darum, in einer Minute soviele Fotos wie möglich zu erkennen, wobei Teilbereiche der Fotos nach und nach geöffnet wurden. Beide Teams hatten hier eine Serie von Fotos erwischt, die vergleichsweise schwer zu erraten waren. Da dauerte es doch etliche Sekunden, bis der Kassenbon (ein Papierstreifen mit Zahlen darauf) erraten wurde. Das Spiel endete letztlich 5 zu 2 für die „Kümmerlinge“, die bei drei Fotos jeweils einen Hauch schneller die richtige Antwort wußten.
In der zweiten Spielrunde ging es um Kreativität. Unser Team spielte wieder gegen die „Kümmerlinge“. Zuerst ging es darum, vorgegebene Begriffe pantomimisch den Teammitgliedern zum Erraten vorzuführen. Karl Buchmeier war unser Pantomime. Karl legte sich mächtig ins Zeug, und es gelang ihm, erfeulich viele Begriffe in kurzer Zeit seinen Mitspielern erkennbar darzustellen. Hut ab, lieber Karl.
Im zweiten Teil dieses Spiels mußten vorgegebene Begriffe möglichst schnell und erkennbar zeichnerisch dargestellt werden. Die Aufgabe des Zeichnens übernahm für unser Team Friedhelm Voigt. Auch hier konnten einige Begriffe in der vorgegeben Zeit erraten werden.
Unsere „Sangesfreunde“ und die „Kümmerlinge“ schenkten sich nichts, und so ging diese Spielrunde unentschieden aus.
Übrigens spielten alle 12 Team mit enormen Einsatz und noch größerer Freude und Spaß. Das gefiel natürlich den zahlreichen Zuschauern bei jeder Spielrunde. Lautstark wurde jedes Team angefeuert und unterstützt. Selbstverständlich trug auch der immer gutgelaunte und schlagfertige Moderator zum Gelingen dieser Veranstaltung bei. Es wurde viel gelacht, wenn sich der Moderator vor oder während der Spiele mit den Mitspielern unterhielt.
In den dritten Spielrunden ging es dann um Energie. Jedes Teammitglied hatte in jeweils 30 Sekunden auf einem Standfahrrad Punkte zu erstrampeln. Das war sicher sehr anstrengend, und etliche Fahrer mußten erkennen, wie lang doch 30 Sekunden werden können. Aber auch hier gaben alle alles, egal ob jung oder etwas älter, ob Frau oder Mann. Unsere Fünf mußten gegen das Team der Freiwilligen Feuerwehr Krainhagen strampeln. Wolfgang, Walter, Wilfried, Karl und Friedhelm haben auch in diesem Spiel alles gegeben. Und nach den jeweiligen 30 Sekunden „Hochleistungssport“ war ihnen die Anstrengung anzusehen. Das ging allen anderen genauso. Doch schaut man sich hier die Fotos an, ist ebenso die Spielfreude zu sehen. Toll gemacht, Ihr Fünf.
Daß unsere fünf Energieradler gegen die wesentlich jüngeren Mitspieler der Freiwilligen Feuerwehr Krainhagen das Nachsehen hatten, darf erwähnt werden.
Schön ist, daß unser Team – wie die Mitspieler aller anderen Teams – großen Spaß und Freude an den Spielen hatten und das alle stets ihr Bestes gegeben haben.
Das ist äußerst anerkennenswert und zeugt von hohem sportlich, fairem Engagement.
Wilfried Bartels, Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Walter Hachmeister und Friedhelm Voigt haben unseren Männergesangverein sehr würdig vertreten.
Die vielen Zuschauer waren begeistert von den vor den beiden ersten Spielrunden spontan vorgetragenen Liedern und dem „Wenn Freunde auseinandergehn“ nach dem letzten sportlichen Einsatz beim Energieradeln. In einer (leider nicht vergebenen) Sympathiewertung läge unser 5er-Team mit Sicherheit ganz weit vorne.
Und so konnten unsere Mannen mit Stolz den zwölften und damit letzten Platz im Teilnehmerfeld akzeptieren, zumal die letzten fünf, sechs Teams eh lediglich 1 oder 2 Punkte trennten.
Berechtigter Sieger dieser Veranstaltung wurde das Team der „Pettycoats und Cowboys“ aus Krainhagen. Das wurde von allen mitspielenden Teams und von den insgesamt begeisterten Zuschauern so gesehen und mit einem starken Zusatzapplaus belohnt.
Nach etwa 2 ½ Stunden Frohsinn fand eine sehr gelungene Veranstaltung ihr Ende.
Folgende Anmerkung sei erlaubt: Aus unserer Sicht war es etwas schade, daß außer zwei Ehefrauen von Mitgliedern unseres Teams und zwei Sängern unseres Chores keine weitere Person zur Unterstützung unseres 5er-Teams gekommen ist oder kommen konnte. Vielleicht klappts ja bei einem nächsten Mal.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Alle Teamleiter - für uns war das Wilfried Bartels - werden über 
die Spielregeln und Abläufe informiert.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Vor Beginn jedes Spiels spricht der gutgelaunte, schlagfertige Moderator (rechts
mit dem Handmikrophon) mit jedem Team. Klar, daß unsere Jungs aufgefordert
wurden zu singen und dies auch zur Freude der Besucher hervorragend taten.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Volle Konzentration beim Fotospiel.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Karl Buchmeier mit vollem Körpereinsatz beim Pantomimenspiel.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Friedhelm Voigt erklärt zeichnerisch die zu erratendenden Begriffe.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Wolfgang, Walter, Wilfried, Karl und Friedhelm legen sich beim
Energie-Radeln mächtig in die Pedale. Trotzdem leidet die Spielfreude nicht.

Energie ohne Grenzen Spiel Spaß Tour
Klar, daß zum Abschluß der letzten Spielrunde unseres Teams nochmals kräftig
gesungen wurde: "Wenn Freunde auseinandergehn, dann sagen sie auf Wiedersehn!"

kds, 16. August 2009 


Herzlichen Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit, liebe Gerda, lieber Otto!

Am Donnerstag, 13. August 2009, feierten unser Sangesbruder Otto Kauffeld und seine liebe Ehefrau Gerda in der schönen Waldklause am Sportplatz in Liekwegen das ehrenwerte Fest der Goldenen Hochzeit.
Pünktlich um 20:30 Uhr eröffnete unser Männerchor unter der Leitung von Werner Hobein mit dem gesungenen Glückwunsch „Viel Glück und viel Segen auf all Euren Wegen“. Anschließend gratulierte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen des Vereins zu diesem besonderen Ehrentag und trug folgende Zeilen vor:
  Seite an Seite ein halbes Jahrhundert,
ein Ignorant ist, wen das nicht verwundert.
Seite an Seite durch Sonne und Regen,
wer das heut in Angriff nimmt, gilt als verwegen.
Seite an Seite durch Widrigkeiten,
dazu gehören auch Krisen und Streiten.
Seite an Seite ein Leben gemeinsam,
auf langem Wege, doch niemals einsam.
Seite an Seite als goldenes Paar:
ein Hoch auf Euch, Ihr seid wunderbar.
(die Zeilen sind von Renate Eggert-Schwarten, Quelle im Internet)
Nach diesen sicher passenden Worten überreichte Klaus-Dieter Scheithauer dem Jubelbräutigam eine Flasche Wein und die Glückwunschkarte des Vereins. Natürlich war es einmal mehr unser 2. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, der der strahlenden Jubelbraut einen hübschen Blumenstrauß überreichte und sich wiedermal ein Küßchen abholte.
Gut gelaunt sang unser Männerchor alsdann für die Brautleute und ihre Gäste die Lieder „Willkommen“, „Frisch gesungen“, „Zieh in die Welt“, „Schifferlied“, „Ich weiß ein’ Baß“, „die Rose“ und zum Abschluß „Goodbye, ladies“. 
Mit einem herzlichen Applaus honorierten die Anwesenden unsere Gesangsdarbietungen, und Gerda und Otto Kauffeld fanden zudem nette Worte des Dankes. Beide ließen es sich dann nicht nehmen, den Chor zu vorbereiteten, schmackhaften Schnittchen und kühlen Getränke einzuladen. Dafür sagen wir hier noch einmal unseren ganz herzlichen Dank. Wir haben’s genossen.
Es wurden sogar Stimmen laut, die meinten, wir könnten ja zukünftig jeden Donnerstag, der in der Routine unser wöchentlicher Übungstag ist, derart gestalten. Na ja, ist sicher eine verständliche Vorstellung, aber wahrscheinlich ist hier doch eher der Wunsch Vater der Gedanken. Aber man kann ja durchaus mal ein wenig „spinnen“ im Sinne von träumen.
Einen besonderen Dank sagen wir für diesen Auftritt dem guten Werner Hobein, der einmal mehr für unseren Chorleiter Stefan Fitzke eingesprungen ist. Stefan hatte äußerst kurzfristig von einem verpflichtenden beruflichen Termin erfahren und Werner hat uns wie immer gekonnt mit seinem vollen Körpereinsatz durch die Musik geführt. Und das diesmal ohne eine einzige gemeinsame Probe. Toll, lieber Werner, wir sind schon ein gutes Team, nicht wahr!
kds, 14. August 2009


Unser erstes „Dankeschön-Singen“ hat viel Freude bereitet!
Das wiederholen wir im nächsten Jahr bestimmt!

Wir waren schon gespannt, wie unser erstes „Dankeschön-Singen“ für unsere passiven Mitglieder und Förderer angenommen wird. Erfreulich gut, wie wir feststellen durften. Natürlich sind da noch Möglichkeiten nach oben offen. Und das wünschen wir uns selbstverständlich auch, wenn wir diese Aktion wiederholen.
Zum Glück spielte das Wetter mit. Es war zwar bewölkt, aber nach einhelliger Meinung vieler Besucher und der Sänger war das gut so. Es wäre sicher auf dem herrlichen Außengelände des Sonnenhofes bei eventuell stechender Sonne zu heiß geworden.
Um 15:00 Uhr startete unser Männerchor unter der Leitung von Stefan Fitzke mit dem Lied „Willkommen“. Danach begrüßte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, die passiven Mitglieder und Förderer, die selbstverständlich ebenso gern gesehenen Bewoh- nerinnen und Bewohner des Sonnenhofes sowie die lieben Ehefrauen und Partnerinnen der Sänger. Ja, und nach dem dann noch gesungenen „Laßt uns alle fröhlich singen“ bat der 1. Vorsitzende zu Kaffee, Tee und Kuchen.
Die Damen der Sänger hatten sage und schreibe 23 herrliche Kuchen für diesen Tag ge- backen. Jeder Anwesende konnte aus einer Vielfalt unterschiedlicher Torten und Kuchen wählen. Dafür bedankte sich der Vorstand natürlich gebührend. Ein ebensolcher Dank ging an Heimleiter Werner Hobein, der den gesamten Kaffee und Tee zur Verfügung stellte. Übrigens war es eine Klasse für sich, wie die Damen aus dem Team des Sonnenhofes  unterstützt von Lieselotte Hachmeister, Christa Mainka, Margreth Scheit- hauer und Gerda Voigt umsichtig, aufmerksam und stets gut gelaunt unsere zahlreichen Gäste bewirteten. Viele waren des Lobes voll und das zu Recht. Nochmals vielen Dank an alle, die die wunderbaren Kuchen gebacken haben und an die Damen der Bewirtung. Das Leben kann so schön sein!
Als alle in Ruhe ihren Kuchen gegessen und den Kaffee oder Tee getrunken hatten, ging es im abwechslungsreichen Programm weiter.
Unser Chor sang in 4 Blocks jeweils 3 Lieder. Jeder Gesangsblock wurde mit einem mit den Anwesenden gemeinsam einstimmig gesungenen Lied beendet. Harald Godau hatte einmal mehr schön gestaltete Faltblätter vorbereitet, sodaß jeder die Texte von „Mein Vater war ein Wandersmann“, dem „Schaumburger Heimatlied“, „Hoch auf dem gelben Wagen“ und „Die Gedanken sind frei“ sehr gut mitsingen konnte.
Als sehr gute Idee erwies sich, daß nach den jeweils gemeinsam gesungenen Liedern kurze, humorvolle Textbeiträge folgten. Zuerst trug Harald Godau eigene Verse mit dem Titel „Danke“ vor. Harald hat die Gabe, sehr genau zu beobachten und seine Beobachtun- gen in präzise, wohlgesetzte Worte zu fassen. Mit seinen Dankesworten ließ er keinen Bereich unseres Vereinslebens mit unseren lieben Frauen und – für Harald selbstverständ- lich – auch unseren Gastgeber nicht aus.
Den zweiten Texblock gestaltete Hans Krömer in herrlich unbekümmerter Art, indem er kleine Geschichten in plattdeutscher Sprache vortrug. Einfach toll, man hätte dem guten Hans noch stundenlang zuhören können.
Dann war es Werner Hobein, der ein Gedicht von Heinz Erhardt mit dem Titel „Ein Män- nergesangverein“ vortrug. Sowohl der gute Werner als auch alle Anwesenden hatten ihren Spaß an den lustigen Zeilen, konnten doch erstaunlich viele Parallelen zu unserem Verein festgestellt werden. Heinz Erhardt und Werner sei Dank!
Den Textbeitrag nach dem vierten Gesangsblock übernahm noch einmal Harald Godau. Die wiederum von ihm gedichteten Verse hatten den Titel „Ein Sänger berichtet“ und schilderten erneut sehr zutreffend Situationen aus dem Sängerleben in unserem Verein. So mancher mag sich darin wiedererkannt haben, wurde er auch nicht namentlich genannt. Klasse, Harald.
Um es noch einmal zu sagen: die vier genannten Textbeiträge haben unseren eh schönen Nachmittag enorm bereichert. Alle Anwesenden haben sich köstlich amüsiert.
Der offizielle Teil der Veranstaltung wurde dann mit dem nochmals gemeinsam gesungenen „Kein schöner Land“ beendet.
Sehr erfreulich war, daß dann fast die gesamte Gemeinschaft noch lange Zeit gemütlich und in angeregten Gesprächen beisammen saß. Man hatte sich offensichtlich noch viel zu erzählen.
Und hier darf nochmals ein Lob an alle Damen der Bewirtung, aus dem Team des Sonnenhofes und an unsere Damen gehen. Ruckzuck war alles aufgeräumt und die Küche in einem tadellosen Zustand.
Ein herrlicher Nachmittag war zuende und verlangt definitiv nach Wiederholung. Klar doch!

10. August 2009, kds

Dankeschön-Singen
Unser Männerchor singt unter der Leitung von Stefan Fitzke
auf dem herrlichen Gelände des Sonnenhofes.

Dankeschön-Singen

Dankeschön-Singen
Die Sänger und die Besucher lassen sich Kaffee oder Tee
und die selbstgebackenen köstlichen Kuchen schmecken.

Dankeschön-Singen
Ein gutgelaunter Hans Krömer trägt wunderschöne plattdeutsche Geschichten vor.

Dankeschön-Singen
Werner Hobein amüsiert sich mit den Besuchern bei seinem Vortrag
des Gedichtes „Ein Männergesangverein“ von Heinz Erhardt.

Fotos: Horst Völkening (Danke, lieber Horst!)


Danke an Gerda und Friedhelm Voigt sowie das Ehepaar Grote!
DVD-Show
Mit etwa 40 interessierten Besuchern aus dem Kreis unserer aktiven und passiven Mitglieder war die von unserem Sangesbruder Friedhelm Voigt organisierte DVD-Show ein schöner Erfolg. Friedhelm hatte mit seinen Begrüßungsworten schon recht: natürlich kann sich jeder von uns (der einen entsprechenden Computer besitzt) seine DVD auch zu- hause im kleinen Kreis ansehen; in der Gemeinschaft Gleichgesinnter ist das Ganze aber schon attraktiver – und für diejenigen, die die DVD nicht besitzen schon allemal.
Schöne Erinnerungen an viele herrliche Erlebnisse und Begebenheiten unserer m3hr als 30 Jahre bestehenden Chorpartnerschaft wurden wach, und selbstverständlich dachte man dankbar an die französischen Freunde, die diese DVD so liebevoll erstellt hatten.
Ein besonderer Dank galt dem Ehepaar Grote, das die technische Ausrüstung für diesen Vortrag zur Verfügung gestellt und bedient hat. Danke!
Bei einem Gläschen Rotwein sind die etwas mehr als 1 ½ Stunden DVD-Show im Nu verflogen. Mit anerkennenden Worten an die Organisatoren und mit zufriedenen Gesichtern machten sich die Besucherinnen und Besucher dann auf den Heimweg.

kds, 17. Juli 2009


Goodbye, Jonny, farewell, Phineas, sweet dreams, Angie ...

Spontan, herzlich und durchaus humorvoll kam auch diesesmal sehr gut!
Am Donnerstag, 25. Juni 2009, hatten wir – wie bereits an einem Tag im letzten Jahr – Besuch von zwei Gästen aus Südafrika. Angela Stiepermann, die liebe Ehefrau unseres Sangesbruders Erwin Stiepermann hatte die Herren John Malada und Phineas Thangavhuelelo zu unserer Chorprobe begleitet. Beide Herren sind als Gäste aus Obernkirchens südafrikanischer Partner-Kirchengemeinde Uhuilafuri  vom 25. Juni bis 13. Juli 2009 in unserer Stadt zu Besuch.
Nach der freundlichen Begrüßung durch unseren Chorleiter, Stefan Fitzke, wohnten Angela Stiepermann und die beiden Herren sehr interessiert unserer Chorprobe bei. Am Ende unseres Übungsabends überraschten uns John Malada und Phineas Thangavhuelelo mit zwei Liedern, die sie gemeinsam in ihrer Heimatsprache vortrugen. Etwas überrascht schauten wir, als wir die Melodie des zweiten Liedes als ein deutsches Weihnachtslied erkannten und daraufhin natürlich leise mitsummten. Angela Stiepermann erklärte, daß es einmal deutsche Missionare waren, die dieses Lied als „normales“ Kirchenlied nach Südafrika gebracht hatten. Und so wird es offensichtlich noch heute gesehen und gesungen.
Natürlich schlug unser Chorleiter vor, unsere Gäste mit dem „Goodbye Ladies“ zu verabschieden. Auf spontanen Vorschlag von Erwin Stiepermann sangen wir zur Freude und zum Spaß aller Anwesenden: „goodbye, Jonny ...“, dann „farewell, Phineas ...“. Folgerichtig lautete der Anfangstext der dritten Strophe: „Sweet dreams, Angie ...“
Wie schon oben gesagt: spontan, herzlich und humorvoll kam gut!
Mit dem „Wenn Freunde auseinandergehn“ verabschiedeten wir unsere netten Gäste, vielleicht bis zum nächsten Jahr.

Besuch aus Südafrika

Besuch aus Südafrika
John Malada (auf beiden Fotos links) und Phineas Thangavhuelelo singen
zwei Lieder für uns. Es freute uns, daß Angela Stiepermann uns mit beiden
Herren besuchte.

kds, 26. Juni 2009 


Das waren schon zwei unterschiedliche Veranstaltungen!

Am Wochenende, Samstag, 27. Juni und Sonntag, 28. Juni 2009, war unser Chor gleich zweimal im Einsatz. Zum Glück hielt an beiden Tagen das Wetter zu den Freiluftveranstaltungen.
Am Samstag sangen wir um 14:10 Uhr und um 16:10 Uhr beim Männerchorfestival in Wunstorf. Insgesamt 11 Männerchöre gestalteten das 5. Wunstorfer Männerchorfestival im Rathausinnenhof.
In unserem ersten Block sangen wir unter der Leitung von Stefan Fitzke: „Willkommen“, „Zieh in die Welt“ und „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“. Unser zweiter Block: „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Fliegermarsch“, „Entertainer Rag“ und abschließend „Goodbye, ladies“. Chorleiter und Sänger waren mit den dargebotenen eigenen Leistungen zufrieden, und das Publikum honorierte unser Singen mit herzlichem Applaus. Sehr interessant war an diesem Tag der Vergleich mit anderen Männerchören. Obwohl alle Darbietungen durchaus in Ordnung waren, stachen zwei Chöre etwas hervor. Das darf „neidlos“ anerkannt werden. Folgerichtig wurden der MGV Liedertafel Vechelde und den Fusternberger Sängern nach ihren vorgesehenen Vorträgen jeweils zwei Zugaben „abverlangt“. Die Lieder waren humorig stilvoll, und es machte wirklich Freude zuzuhören.
Vielleicht können wir in begrenztem Rahmen ähnliches ja auch einmal erarbeiten. Das ist bestimmt möglich und eventuell realisierbar.
Ein überwiegend interessiertes Publikum war in Wunstorf bei allen Vorträgen sehr aufmerksam und angenehm ruhig. Das kommt dem Chorgesang natürlich zugute.

Ohne diesem Aspekt zuviel Gewicht zu geben: das war am Sonntag, 28. Juni 2009, beim Sommer- und Straßenfest des MGV Porta Westfalica Neesen-Lerbeck e.V., der auch seinen 90. Geburtstag feierte, etwas anders. Gut – Anlaß und Veranstaltungsart waren bekanntermaßen auch andere. Der Geräuschpegel der Besucher lag deutlich höher. Das muß man bei solchen Veranstaltungen akzeptieren, wenn es auch das Aufnehmen der Töne und den Chorgesang mehr oder weniger beeinträchtigt.
Vier Männerchöre und ein Frauenchor gestalteten von 14:00 bis 16:00 Uhr mit ihren Liedern das Programm, anfangs von drei zwischengelegten Auftritten der jung gebliebenen Tänzerinnen und Tänzer eines Rock’n Roll Clubs begleitet.
Am GSW Begegnungszentrum in Lerbeck sangen wir – natürlich wieder unter der Leitung von Stefan Fitzke: „Freunde, ein Lied muß sein“, „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“, „Die Rose“, „Ich weiß ein Baß“ (Parodie von unserem Sangesbruder Hermann Müntinga) und auch hier abschließend „Goodbye. ladies“. 
Wenn wir die äußeren Bedingungen berücksichtigen, haben wir uns auch in Lerbeck gut präsentiert – obwohl: etwas mehr Ruhe und Aufmerksamkeit wünscht sich der Chorsänger beim Singen schon.

Gut – aber wir wissen ja: ein Männerchorfestival ist etwas anderes als ein Sommer- und Straßenfest. Und mit einem „normalen“ Konzertauftritt darf beides nicht verglichen werden. Alles hat seine Zeit, alles bietet unterschiedliche Erfahrungen.

kds, 29. Juni 2009


Applaus und anerkennende Worte für unseren Auftritt

Am Sonntag, 14. Juni 2009, feierte der Männergesangverein Bad Nenndorf von 1879/1904 e.V. seinen 130. Geburtstag und war aus diesem Anlaß der Ausrichter des „Tages des Liedes 2009“ der Gruppe West im Kreischorverband Hannover.
Chöre der Gruppe West und einige Gastchöre – u.a. der gemichte Chor „Tutte le corde“ aus Gdow, Polen – gaben sich wie auch unser Männerchor ein „Stell-dich-ein“.
Das Wetter hielt so einigermaßen, zumindest bis kurz vor Ende der Veranstaltung, da mußte es doch noch zu regnen beginnen. Aber das war noch erträglich, zumal die Chöre im Kurpark in der Muschel sangen und die Masse der Zuhörer behütet unter einem großen Zeltdach saßen.
Pünktlich gegen 15:00 Uhr trafen sich Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger unseres Chores in dem gut ausgezeichneten Raum in der Wandelhalle zum Einsingen.
Um 15:45 Uhr begann unser Auftritt. Unser Chorleiter dankte dem Veranstalter für die Einladung und gratulierte dem MGV Bad Nenndorf im Namen unseres Vereins mit netten Worten zum 130-jährigen Bestehen .
Wir eröffneten unseren Vortrag mit „Freunde, ein Lied muß sein.“ Es folgte „Ich weiß ein Baß in einem tiefen Keller“, humorvoll getextet von unserem Sangesbruder Hermann Müntinga. Es macht einfach Spaß, diesen Text zu singen.
Noch in Erinnerung an unsere schöne Reise nach La Flèche Ende Mai 2009 sangen wir mit Begeisterung das „Amitié“, natürlich in französischer Sprache. Nun hieß es „Laßt uns alle fröhlich singen“. Vor unseren beiden abschließenden Lieder griff Chorleiter Stefan Fitzke noch einmal zum Mikrofon und machte die Besucher auf die Texte dieser Lieder aufmerksam.
Ja, wir sangen das „Willkommen“ aus der Europa-Reise als vorletztes Lied. Und das hatte seinen Grund. Die Worte der beiden ersten Zeilen waren sinngebend als Einladung zum nächsten „Tag des Liedes 2010“ abgewandelt, den wir zu unserem 140-jährigen Geburtstag am 6. Juni 2010 ausrichten. Die Textzeilen: „Willkommen, willkommen, bei uns im nächsten Jahr. Willkommen, willkommen, wir freu’n uns drauf – fürwahr...“ Und vor unserem letzten Lied hatte Stefan in seiner bekannt charmanten Art darauf hingewiesen, daß wir uns zwar konkret an die netten Damen im Publikum wenden, die Herren dabei aber natürlich nicht ganz vergessen. Auch unser „Good bye Ladies“ (wir singen da bewußt zu dieser Zeit nicht „Good night, Ladies“) gefiel den Besuchern.
Mit der uns eigenen Konzentration, mit dem uns eigenen, unserem Chorleiter folgenden Engagement und einer Prise Humor haben wir uns den herzliche Applaus und anerkennende Worte des Publikums verdient. 
Singen in unserem Männerchor macht einfach Spaß!
Die nächsten schönen Aufgaben warten und können kommen.
kds, 15. Juni 2009


139 Jahre MGV von 1870 Obernkirchen e.V.

Am Donnerstag, 28. Mai 2009, haben Chorleiter Stefan Fitzke und alle zur Chorprobe an- wesenden Sänger nach der Übungsstunde ein klein wenig in gemütlicher Runde die schöne Fahrt nach La Flèche Revue passieren lassen und den 139. Geburtstag unseres Männergesangvereins mit einigen Flaschen französischen Rotwein, Käse und Knabbereien „gefeiert“.
Zu unser aller Überraschung hatte unser Sangesbruder Karl Buchmeier zudem einen sehr gut schmeckenden, herzhaften Zwiebelkuchen gebacken und mitgebracht. Danke, lieber Karl, die Überraschung ist Dir wahrlich gelungen.

Zwiebelkuchen
Karl Buchmeier hatte seinen Zwiebelkuchen liebevoll mit der Zahl 139 geschmückt.
kds, 29. Mai 2009
Schöne Stunden mit Freu(n)den in La Flèche!
Fahrt nach La Flèche
6:00 Uhr früh Busbahnhof Obernkirchen. Drei Reisebusse des Busunternehmens Rottmann fahren ein. Bus 1 ist unser Bus. 25 Personnen, Sänger unseres Männerchores und deren liebe Ehefrauen belegen ihre Plätze. Mit uns im Bus: die Trachtengruppe Gelldorf-Obernkirchen sowie Personen der Schwimm-und Sportfreunde und des Jugendringes Obernkirchen.
Hier und da ob der recht frühen Stunde noch etwas müde, machten wir uns erwartungsfroh auf die rund 1000 km lange Busreise nach La Flèche.
Das Wetter war für unsere Busreise sehr angenehm, das Verkehrsaufkommen selbst im Raum Paris ruhig bis gering. Unsere Busfahrer fuhren gleichmäßig und stets besonnen. Nach etwa 200 km wurde eine jeweils 30-minütige Pause eingelegt. Das alles trug zur Zufriedenheit aller Reiseteilnehmer – jung wie alt – bei.
Dank der von unserem Sangesbruder Harald Godau vorbereiteten Flyer war es, nachdem alle ausgeschlafen hatten, ein Vergnügen, diverse schöne Lieder zu singen. Erfreulich, daß sich auch einige Jugendliche des Jugendringes nicht lange zum Mitsingen bitten ließen.
Und da war einmal mehr unser Sangesbruder Horst Völkening, der den Bus mit kleinen lustigen Geschichten und Witzen erheiterte. Danke, lieber Horst.
Es versteht sich von selbst, daß die etwasmehr als 13 Stunden Gesamtreisezeit recht schnell vergingen. Gegen 19:45 Uhr trafen unsere drei Busse zur Begrüßung am Salle Printania ein. Halb La Flèche schien sich zum Empfang eingefunden zu haben, in der Tat herzliche Begrüßungen mit Umarmungen und den üblichen Küßchen hier und Küßchen da waren überall zu beobachten.
Die offiziellen Begrüßungsworte der beiden Bürgermeister von La Flèche und Obernkirchen drückten die große Freude über das Wiedersehen aus. Da die Quartiervergabe sehr gut organisiert war, ging es schon bald für jeden Besucher zu den Gastgebern.
Fahrt nach La Flèche
Viele schöne persönliche Geschichten gäbe es mit Sicherheit aus den privaten Zeiten mit unseren lieben französischen Gastgebern zu erzählen. Leider würde ein Aufschreiben hier die Möglichkeiten unseres Vereinsheftchen sprengen. (Vielleicht gibt es dazu eine kleine „Sonderausgabe“.)
Der nächste gemeinsame offizielle Programmpunkt war für unseren Männerchor das gemeinsame Essen mit dem Chorale du Carroi am Freitag, 22. Mai 2009, um 12:00 Uhr in Cré-sur-Loir. Vorher holten wir uns den letzten Appetit bei einer interessanten Wanderung mit angenehmer Führung und Erläuterungen in deutscher Sprache durch ein renaturiertes, biotopisches Gelände an der Loir.
Nach den lieben Begrüßungsworten von André Ménage ergriff unser Vorsitzender, Klaus-Dieter Scheithauer, das Wort:

Fahrt nach La Flèche
Fahrt nach La Flèche
André Ménage erhält aus den Händen von Friedhelm Voigt Urkunde und Vereinsnadel.

Schön für uns, daß der liebe André diese unsere Auszeichnung so dankbar entgegennahm. Es ist unserem Sangesbruder Anton Bauer zu verdanken, der sich in der Vorbereitungszeit daran erinnerte, daß André vor vielen Jahren begeistert dem Lied „Im grünen Wald, dort wo die Drossel singt“ gelauscht hatte. Natürlich hat unser Männerchor, verstärkt durch unser Ehrenmitglied, genau dieses Lied gesungen, textsicher dank der Flyer von Harald Godau.
Dann wurde umfangreich und gut gegessen und getrunken. Aufgelockert wurde die gemeinsame Zeit durch etliche Lieder unseres Chores, unserer französischen Freunde oder nicht selten gemeinsam gesungen.
Um 17:45 Uhr trafen sich alle Reiseteilnehmer im schönen Salle Coppélia zum offiziellen Festakt der 40-jährigen Städtepartnerschaft. Untermalt wurde der Festakt von der Stadtkapelle La Fléche, dem Chorale du Carroi und dem Chorale „La Flèche en Choeur“. Alle Festredner strichen die große Bedeutung der langjährigen, stabilen Freundschaft beider Städte heraus, erinnerten an die Damen und Herren der ersten Stunde und freuten sich über die andauernde Lebendigkeit unserer freundschaftlichen Beziehungen, geprägt durch tiefe Bande in den Familien und hier dokumentiert durch die Anwesenheit und Begeisterung einer Vielzahl junger Menschen.
Um 19:30 Uhr gab es eine kleine Vorführung der Feuerwehrjugend aus La Flèche auf dem Complexe sportif de la Monnerie. Auf diesem Gelände pflanzten dann die Bürgermeister beider Städte eine schöne Wintereiche als bleibendes Symbol unserer beständigen Freundschaft. Viele Anwesende griffen ebenfalls begeistert zur Schaufel. Von unserem Männerchor waren das Karl Buchmeier, Erwin Stiepermann und Chorleiter Stefan Fitzke.
Nach einem folgenden Aperitif, begleitet von Musik einer Drehorgel, ging es gegen 20:30 Uhr zum Festabend in die wunderschöne Sporthalle.
Nach lebendigen Gymnastikvorführungen wurde das gemeinsame Essen aufgetragen. Eine logistische Meisterleistung. Und es dauerte nicht lange, da begann eine hervorragende Band mit flotten Melodien und Rhythmen, immer wieder variiert durch zwei ausgezeichnete Solosängerinnen. Hier gab es Musik für Jung und Alt. Die Tanzfläche war dementsprechend schnell belegt. Der Festabend hat Spaß gemacht und endete selbstverständlich erst am neuen Tag, dem Samstag.
Der Samstagvormittag stand folgerichtig privat und individuell zur Verfügung. Die meisten von uns nahmen dann am nächsten Programmpunkt um 15:30 Uhr auf dem Place Henri IV teil. Ein morgendliches Gewitter hatte sich längst verzogen, und die Sonne meinte es wieder recht gut mit uns. Zuerst gab es einige Vorführungen der Volkstanzgruppe des Carroi. Es folgten mit jeweils großem Engagement aus Obernkirchen die Line Dance Youngsters, die Petticoats und Cowboys und die Trachtengruppe Gelldorf-Obernkirchen mit begeisternden Darbietungen.
Ja – und um 18:00 Uhr fand als letzter offizieller Programmpunkt das gemeinsame Konzert unseres Männerchores unter der Leitung von Stefan Fitzke, des Chorale du Carroi und des Orchestre de chambre de l’Ecole de Musique unter der Leitung von André Duchemin sowie des Chorale La Flèche en Choeur unter der Leitung von Christine Gerbaud statt. Absoluter Höhepunkt waren natürlich – wie letztes Jahr in Obernkirchen – die von den Chören gemeinsam in deutscher und französischer Sprache gesungenen Lieder. Den begeisternden Abschluß bildete einmal mehr das „amitié, liberté“. Da läuft so manchem ein Schauer den Rücken herunter, da wird so manche emotionale Träne vergossen, wenn sich die Besucher des Konzertes erheben und voller Begeisterung einstimmen. Gemeinsam singen kann so schön sein. Welch ein Erlebnis! Gut so!

Fahrt nach La Flèche
Fahrt nach La Flèche
Fahrt nach La Flèche
Zum Abendessen saßen offensichtlich unterschiedliche Gruppierungen bei munteren, freundschaftlichen Gesprächen zusammen. Schöne gemeinsame Stunden mit lieben Freunden neigten sich viel zu schnell dem Ende entgegen.
Und ehe wir uns versahen, hieß es am Sonntag um 8:00 Uhr am Salle Printania tatsächlich Abschied nehmen. Viele gute Wünsche und herzliche Grüße an die Daheimgebliebenen nahmen wir mit auf unsere Rückfahrt, auf eine Rückfahrt, die genauso reibungslos und angenehm wie unsere Hinfahrt verlief. Ein nochmaliger Dank gilt unseren umsichtigen und stets gut gelaunten Busfahrern. Folgerichtig stimmten wir kurz vor Obernkirchen ein textlich leicht abgewandeltes Liedchen – zweimal, für jeden Busfahrer einmal gesungen – an: „Er ist ein wackerer Kumpan, wir sind sehr gern mit ihm gefahr’n“. Und natürlich überreichte Friedhelm Voigt mit netten Worten des Dankes in unser aller Namen eine „kleine Kollekte“. Gegen 22:20 Uhr erreichten wir wohlbehalten den Busbahnhof in Obernkirchen.
Viele schöne Momente und Erinnerungen werden uns erhalten bleiben.
Mögen sich Besuche und Gegenbesuche auch für unseren Chor zukünftig noch realisieren lassen!
kds, 28. Mai 2009

Schnappschüsse an unseren schönen Tagen in La Flèche
Fahrt nach La Flèche

Fahrt nach La Flèche
Unser interessanter Spaziergang mit kompetenter Führung
in der Natur bei Cré-sur-Loir

Fahrt nach La Flèche
kds bedankt sich im Namen des Chores für die freundliche Aufnahme,
spricht zum Gastgeschenk und zur Ernennung von André Ménage
(Dritter von links) zum Ehrenmitglied.
Foto: Lieselotte Hachmeister

Fahrt nach La Flèche
Unser Chor singt für und mit André Ménage „Im grünen Wald, dort wo die Drossel singt“

Fahrt nach La Flèche
Eine kleine Pause darf sein.

Fahrt nach La Flèche
Hallo Freunde, hier bin ich (Wolfgang Behrendt)

Fahrt nach La Flèche
Walter sagt: „Schau, Margreth, das sind alles unsere Freunde!“

Alle Fotos - bis auf Foto 3 - von Margreth und Klaus-Dieter Scheithauer

Fahrt nach La Flèche
Die ehemaligen und aktuellen Bürgermeister und weitere
Offizielle tragen sich ins "Goldene Buch" der Stadt La Flèche ein.

Fahrt nach La Flèche
Der Chorale du Carroi und unser MGV Obernkirchen singen zum
Abschluß des Festaktes gemeinsam das „amitié“.

Fahrt nach La Flèche
Beide Bürgermeister geben der Wintereiche als beständiges und
wachsendes Symbol der Freundschaft als Erste Halt.

Fahrt nach La Flèche
Am Festabend amüsieren sich Jung und Alt prächtig bei guten
Gesprächen und flotter Musik.

Fahrt nach La Flèche
Na, lieber André, was wohl in dem kleinen Päckchen steckt?

Fahrt nach La Flèche
kds gratuliert André Ménage im Namen des Chores zur Ehrenmitgliedschaft.

Fahrt nach La Flèche
Bürgermeister Oliver Schäfer überreicht am Festabend einen
Saurierabdruck in Obernkirchener Sandstein als Symbol der
Beständigkeit unserer deutsch-französischen Freundschaft.

Fotos: Marlies und Horst Völkening 


Mein Weg mit Klaus
von Harald Godau

Worauf basierte unsere 28jährige Freundschaft eigentlich? Diese Frage wurde mir in letzter Zeit sehr oft gestellt.
Politik war es nicht! Oder doch? Ich bin im wahrsten Sinne überparteilich und bilde mir meine Meinung ohne „Vorbeter“ selbst.
Klaus, der über viel Insider-Wissen und Internas verfügte, machte mich auf Denkfehler aufmerksam, die mein Zeitungs-/Fernseh-Wissen geformt hatten. Daraus entwickelten sich im Laufe der Zeit interessante Streitgespräche, die immer um die Sache, nie um die Person gingen.
War es unsere Freude am Singen? Da war was dran! Klaus hatte einen herrlichen, tiefen Bass und wenn wir ehrlich sind, so einen bekommen wir nicht wieder. Ich komme da nicht hin, selbst im Suff nicht!
Seit dem Jahr 1981 saßen Klaus und ich nebeneinander, zuerst im Kirchenchor „Cäcilia“ dann, ab 1983, auch noch im Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. Wir waren gut aufeinander eingespielt! Ich wußte, wann Klaus Atem holte, dann sang ich weiter und er machte das gleiche, wenn ich atmen mußte. „Chorisch singen“ heißt das in der Fachsprache und das beherrschten Klaus und ich vortrefflich.
Auch unser Freundeskreis trug zur allgemeinen Freundschaft bei! Aus dem Kirchenchor „Cäcilia“ war unsere „Achter-Gang“ hervorgegangen. Vier Ehepaare, Wolffs, Engels, Reinholds, Bärbel und ich, die gerne sangen! Der Zufall stand Pate, denn zwei Frauen sangen Sopran, zwei Alt und auch bei den Männern sagen jeweils zwei Tenor bzw. Bass. Wir sangen auf unseren Ausflügen oder zu Hause und wenn es uns überkam sogar: „vierstimmig“!
Der die „Gang“ immer wieder anschob, war Klaus! Hatten wir gerade das erste Ziel erreicht, machte er sich schon Gedanken, was darauf folgen sollte! So entstand eine ungewollte Hektik, die Unmut laut werden ließ und das Lager in zwei Parteien spaltete.
Ich wurde zu einer Art „gedanklicher Bremse“. Da ich im Laufe der Zeit wußte, wie Klaus dachte, war es für mich nichts Großes, seine Gedankengänge so zu beeinflussen, daß er und alle „Gang-Mitglieder“ damit leben konnten.
War es Kultur, die unsere langjährige Freundschaft zusammenhielt? Das wäre möglich, denn die „Semperoper“ in Dresden lockte uns alle zwei Jahre! „Die Domfestspiele“ in Bad Gandersheim besuchten wir jedes Jahr, und ins Theater nach Hameln fuhren wir viele Jahre jeden Monat einmal. Selbst nach Oberammergau zu den „Festspielen“ war uns der Weg nicht zu weit. Dazu kamen unsere Chorauftritte und auch Besuche bei befreundeten Singgemeinschaften etc.
Oder die Kirchen-Gemeinde St. Josef? Wir waren regelmäßige Kirchgänger und brachten uns auch bei Aktivitäten mit ein, wie z.B. beim Fest „Rund um die Kirche“, beim „Faschingsvergnügen“ und Klaus noch in etlichen Gremien und der „Kolpingfamilie“.
Oder war es die Vorliebe zu gutem Frankenwein? Klaus machte, nach Absprache mit unserer „Gang“, in einer Pension in Volkach, vier Doppelzimmer fest. Wir streiften durch die Weinberge, wie im Schlaraffenland. Wir fuhren nach Würzburg, Bamberg und Kloster Schwarzach, um nur einige Sehenswürdigkeiten zu nennen, und es gefiel uns so gut im Frankenland, daß wir jedes Jahr wiederkamen. Da wir ein Weingut in Fahr, in der Mainschleife, gefunden hatten, daß unseren Ansprüchen 100%ig entgegen kam, wohnten wir nur noch dort, und wenn Klaus uns anmeldete, hieß es nur: „die Sänger kommen“! Auch beim Besuch der herrlichen kleinen Dorfkirchen versäumten wir es nie, vierstimmige, einfache Choral-Sätze zu singen!
Was war nun das Geheimnis unserer langjährigen Freundschaft, unser gemeinsames Gehen durch Freud’ und Leid?
Das füreinander Dasein? Unsere Achtung voreinander? Unser blindes Verstehen, auch bei heiklen Themen? Unsere Reiselust? Die Freude am Singen? Unsere Offenheit und die daraus resultierende unbedingte Verschwiegenheit? Einfach zuhören können? Ich glaube von „allem“ etwas! Und man sollte sich selbst nicht so wichtig nehmen!
Ein kluger Kopf hat mal gesagt: „Der größte Reichtum des Lebens ist uns in der Beziehung von Mensch zu Mensch gegeben. Aber auch der tiefste Schmerz! Freundschaft ist ein Edelstein; Treue ist das Gold, das ihn einfaßt!“
HG, 18. Mai 2009

Das war eine würdige Trauerfeier für Klaus Reinhold!

Es sei erlaubt, direkt zu betonen, daß unser Männerchor auch zu einem solch traurigen Ereignis hervorragend singen kann. Mit voller Aufmerksamkeit auf den Chorleiter und der erforderlichen hohen Konzentration geht das nach wie vor sehr gut. Und das waren wir unserem verstorbenen Sangesbruder Klaus Reinhold von Herzen schuldig.
Pünktlich um 12:00 Uhr betrat Pfarrer Ziemens den vollbesetzten Kirchenraum der katholischen Kirche St. Josef, um das Requiem für Klaus Reinhold zu leiten. Unser Männerchor eröffnete mit dem Lied „Alta Trinita beata“.
Geleitet wurde unser Chor an diesem Tag durch Franz Hunstiger, der während der Trauerfeier zudem die Orgel spielte.
Wir sind unserem Ehrenchorleiter sehr dankbar, übernahm er doch mit großer Selbstverständlichkeit das Dirigat an diesem für uns wichtigen, wenn auch traurigen Tag. Chorleiter Stefan Fitzke war aus beruflichen, sein Stellvertreter Werner Hobein aus gesundheitlichen Gründen verhindert.
Dem Ablauf des Requiems folgend, sangen wir als weitere Lieder „das Morgenrot“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und zum Abschluß „Herr, es wird Abend“.
Franz Hunstiger dirigierte unglaublich engagiert und konzentriert, erwartete Gleiches auch von den Sängern. Und das ist zu aller Freude, hervorragend nuanciert in leiseren und kraftvolleren Passagen, stets im richtigen Tempo gelungen. Es darf sicher erwähnt werden, daß unserem lieben Franz durch unser gefühlvolles Singen und mit Gedanken an den Verstorbenen hier und da die aufkommenden Emotionen anzusehen waren. Wenn man mit ganzem Herzen bei der Sache ist, geschieht so etwas menschlich Anrührendes.
Danke, lieber Ehrenchorleiter, für diese wertvollen Momente. Und wir können sicher sein, unserem lieben Klaus Reinhold werden unsere Liedvorträge gefallen haben.
Wer weiß, vielleicht hat er uns seine Zustimmung durch die anerkennenden, lieben Worte vieler Anwesender nach der Trauerfeier mitgeteilt. Nicht wenige waren sehr berührt – eben auch von unserem Gesang für unseren verstorbenen Sangesbruder – und umarmten uns dankbar und mit Tränen in den Augen.
In besonderer Erinnerung wird das sowohl kraftvolle als auch grandios gefühlvolle Solo unseres Sangesbruders Wolfgang Behrrendt bleiben, das er zum „Ich bete an die Macht der Liebe“ sang.
Unsere Gedanken sind bei Klaus’ lieben Ehefrau Gerda, bei seinen beiden Töchtern, bei der Familie. Wir vergessen Klaus Reinhold nicht.
kds, 16. Mai 2009

Möwe
Mit Klaus Reinhold haben wir am 7. Mai 2009 einen verläßlichen Freund
und die tragende Stimme im 2. Baß verloren!

Aufrichtiges Beileid

In seinem Jahresbericht 1982 schrieb der damalige Schriftführer, Friedhelm Voigt u.a.: „21.01. – Klaus Reinhold ist heute als aktives Mitglied im 2. Baß aufgenommen worden.“ Es wird niemandem Unrecht getan, wenn wir sagen, daß auch Klaus Reinhold ein wahrer Glücksfall für unseren MGV von 1870 Obernkirchen e.V. war. Wer erinnert sich nicht gern an seine wohlklingende, tragende Stimme im 2. Baß. Die Stimme von Klaus Reinhold wird uns für immer fehlen, doch wir erinnern uns gern.
Es muß wohl im Jahre 1976 oder 1977 gewesen sein – das läßt sich in den Protokollbü- chern leider nicht nachvollziehen – als der damalige Sänger im 1. Tenor und stellvertre- tende Chorleiter, Franz Anke, ein sehr guter Freund von Klaus Reinhold, diesen zunächst als passives Mitglied für unseren Verein gewann.
Franz Hunstiger, damals erfolgreicher Chorleiter unseres Männerchores, war es vorbehalten, den lieben Klaus dann 1982 als Sänger für den 2. Baß zu gewinnen. Klaus Reinhold sang zu der Zeit bereits im katholischen Kirchenchor, dessen Chorleiter Franz Hunstiger ebenfalls war. Und natürlich hatte dieser das kraftvolle Potential der Baßstimme von Klaus Reinhold erkannt und gefördert.
Wir sagen noch einmal „Danke, lieber Klaus, daß Du Deinen Weg in unseren Männerchor gefunden hast und diesen in Deiner ganzen Zeit maßgebend mitgeprägt hast!“
Der erste konkrete Eintrag mit dem Namen „Reinhold“ findet sich im Protokollbuch zur Generalversammlung am 16.1.1978. U.a. wird da gesagt: „Im Auftrag einer Fraktion des Stadtrates überreichte Sfr Reinhold unserem Kassenführer einen Scheck.“
Und etwas später steht geschrieben: „27.4. – 1.5.1978: Es war das erste Mal, daß im Rahmen der Patenschaft La Flèche – Obernkirchen der Männergesangverein v. 1870 nach Frankreich fuhr. Zu den Teilnehmern gehörten außer uns Sängern und Ehefrauen einige Sangesfreunde und als Offizielle die Herren Bartels und Reinhold – ebenfalls mit ihren Frauen.“
Klaus Reinhold, einer der Männer der ersten Stunde in der schönen Städtepartnerschaft Obernkirchen – La Flèche und natürlich auch in der Chorpartnerschaft MGV Obernkirchen – Chorale du carroi, La Flèche – Bazouges, wurde folgerichtig im Festakt am 2.5.2008 anläßlich der 40-jährigen Städtepartnerschaft von Bürgermeister Oliver Schäfer mit weiteren Personen unserer Stadt und aus La Flèche mit der Urkunde der Stadt Obernkirchen „für besondere Verdienste bei der Förderung der Partnerschaft ...“ ausgezeichnet. Eine von vielen Auszeichnungen, die das vielschichtige Wirken von Klaus Reinhold würdigten.
Für unseren Männergesangverein von großer Bedeutung: Klaus Reinhold brachte sich schnell nach seinem Eintritt als aktiver Sänger am 21.1.1982 nachhaltig und äußerst verläßlich in das Vereinsgeschehen ein. Er beobachtete genau, analysierte mit Sachverstand, erkannte Schwachstellen und vor allem Möglichkeiten, sprach diese offen und gradlinig an und trug so sehr oft zur erfolgreichen Weiterentwicklung unseres Vereins bei. Ein vereinsprägendes Beispiel: Es war Klaus, auf dessen Initiative der Förderkreis unseres MGV am 18.2.1994 gegründet wurde und der diesen engagiert aufgebaut und betreut hat. Zusammen mit unseren treuen passiven Mitgliedern tragen die Mitglieder des Förderkreises mit ihren freundlichen Zuwendungen zur finanziellen Stabilität unseres Vereins entscheidend bei. Ein großer Verdienst unseres weitsichtigen Sangesbruders.
Chorleiter und Sänger unseres Männerchores – und es darf hier sicher gesagt werden – alle Mitglieder und Förderer unseres MGV Obernkirchen danken von ganzem Herzen für seine in über 30 Jahren wertvollen Leistungen.
Der Tod reißt eine Lücke sowohl in unsere chormusikalischen als auch in unsere geselligen Aktivitäten. Klaus Reinhold hat starke, positive Spuren in unserem Verein hinterlassen. Und das ist gut so!
Noch einmal sagen wir Dank. Wir werden unser Vorbild gebendes, zielorientiert engagiertes Vorstandsmitglied, unseren so wertvollen, tragenden Sänger im 2. Baß und zuverlässigen, guten Freund in Erinnerung behalten.

Klaus Reinhold - hier mit seiner lieben Frau Gerda - wie wir ihn in Erinnerung behalten wollen.

Klaus Reinhold – hier mit seiner lieben Frau Gerda – wie wir ihn in Erinnerung behalten wollen.

kds, 15. Mai 2009


Einhellige Meinung: So könnte jeder Chorprobentag enden!

Geht aber leider nicht! Vorteil: So bleiben solche Momente zurecht etwas besonderes. Wovon schreibt der hier überhaupt?
Nun – wie im Bericht vom 5. Mai 2009 geschrieben, gratulierte unser Männerchor dem lieben Franz Hunstiger am 4. Mai 2009 mit einem Ständchen schöner Lieder zu seinem 80. Geburtstag und ernannte ihn zudem zu seinem Ehrenchorleiter.
Und am Donnerstag, 7. Mai 2009, bedankte sich unser Ehrenchorleiter Franz Hunstiger noch einmal für die Geburtstagsgrüße und die ihm zuteil gewordene Ehrung mit einer hervorragenden, schmackhaften Bewirtung. Chorleiter Stefan Fitzke war selbstverständlich damit einverstanden, daß die Chorprobe an diesem Donnerstag bereits um 21:00 Uhr endete, sodaß der Chor eine schöne Zeit mit seinem ehemaligen Chorleiter verbringen konnte. Natürlich wurde in Erinnerungen geschwelgt.
Franz Hunstiger bedankte sich beim Vorstand und beim Chor für die zum Gefallen seiner Geburtstagsgäste und zu seinem Gefallen sehr gut vorgetragenen Lieder. Besonders hob er heraus, daß es im eine sehr große Freude bedeutet, die Ehrung der Ernennung zum Ehrenchorleiter erhalten zu haben. Für Franz Hunstiger schließt sich jetzt nach seinen Worten ein Kreis seines chormusikalischen Schaffens mit unserem Männerchor. Und das ist gut so, denn Franz Hunstigers Verdienste um unseren Chor  - vor allem in der Zeit von 1978 – 2000 – sind sehr groß.
Natürlich wurde an diesem Abend in netter Runde gesungen. Gern erfüllte der Chor Franz Hunstiger den Wunsch, spontan unter seinem Dirigat  das Lied „Hab oft im Kreise der Lieben“ zu singen. Und wieder war es herrlich anzusehen, mit welcher Begeisterung und Freude und wie exakt Franz Hunstiger den Chor führte. Gekonnt ist eben gekonnt.
Ein Dankeschön darf an dieser Stelle auch an unseren Sangesbruder Harald Godau gehen, der ausreichend Exemplare der Flyer mit deutschen und französischen Liedtexten mitgebracht hatte, die wir demnächst mit auf unsere Reise nach La Flèche nehmen werden. Aus beiden Flyern wurden diverse schöne Lieder gesungen.
Und ganz klar war es unser Ehrenchorleiter, Franz Hunstiger, der das schöne französische Lied „Amitié“ – wie schon in Wietersheim – dirigierte. Einfach toll!
Mit dem Lied „Wenn Freunde auseinandergeh’n“ – Entschuldigung: damit wurde nicht auf die wohlschmeckende Bewirtung angespielt – ging dieser besondere Probentag zuende. Vielen Dank, lieber Ehrenchorleiter, lieber Franz Hunstiger.

Einhellige Meinung: So könnte jeder Chorprobentag enden!
kds, 8. Mai 2009

Mit Datum 12. Mai 2009 erhielten wir folgendes liebe Schreiben:
Mit Datum 12. Mai 2009 erhielten wir folgendes liebe Schreiben.


Wir verneigen uns vor unserem Ehrenchorleiter Franz Hunstiger!
Urkunde für Franz Hunstiger
Franz Hunstiger
Am 4. Mai 2009 feierte Franz Hunstiger im Rasthof Wietersheim im Kreise seiner Familie und Freunde seinen 80. Geburtstag. Natürlich nahmen Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V. die Gelegenheit wahr, ihrem ehemaligen, langjährigen Dirigenten Franz Hunstiger zu diesem wahrlich besonderen Geburtstag ein Ständchen mit ausgewählten Liedern zu bringen.
Um 19:50 Uhr hatte unser Chor Aufstellung genommen und sang zuerst den Glückwunsch, „Viel Glück und viel Segen auf all’ Deinen Wegen ...“.
Anschließend sprach der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, folgende Worte:
Laudatio für Franz Hunstiger zum 80. Geburtstag am 4. Mai 2009
„Obernkirchen, 15. Jan 25“, schreibt der damalige Schriftführer Wilhelm Thiemann im Protokollbuch Nr. 1: „Nach öftern Besuch der Gesangsstunden wurde Herr Hunstiger + Herr Kletten ... durch ... Beschluß einstimmig als Sänger aufgenommen und ... dem 1. Baß zugeteilt“.
Das bedeutet: die Familie Hunstiger ist unserem MGV Obernkirchen mehr als 84 Jahre intensiv verbunden.
Richtig gerechnet: da war der kleine Franz noch nicht geboren. Dieses freudige Ereignis geschah am 4. Mai 1929 – vor heute 80 Jahren. 
Unser Chorleiter Stefan Fitzke und die Sänger unseres Männerchores gratulieren von Herzen zu diesem schönen Festtag und wünschen für die kommenden Jahre eine gute Gesundheit, weiterhin schöne Stunden im Kreise der Lieben und noch viel, viel Freude an der Musik.
Den jungen, äußerst talentierten Franz Hunstiger interessierte schon recht früh die Musik und so recht schnell das Geschehen in unserem damaligen Männerchor. Die Basis hierfür hat zweifelsohne der Vater gelegt.
Als sein großes Vorbild erkannte Franz Hunstiger zudem Bruno Grützmacher, der den mitgliedsstarken Männerchor in schwerer Zeit nach dem unsäglichen 2. Weltkrieg von 1946 bis 1953 geleitet und musikalisch wie künstlerisch hervorragend geprägt hat.
Die musikalische Verbindung zu Bruno Grützmacher war – für beide Seiten unbewußt – um so tiefer, als dieser Franz Hunstiger als versierten Klavierspieler stets zu herausragenden Ereignissen des Männerchores eingebunden hat.
Als der Vater 1965 starb, trat Franz Hunstiger – dem Beispiel des Vaters folgend – unserem MGV Obernkirchen bei, zunächst als passives Mitglied.
1978 war es Hans Krömer, seinerzeit 1. Vorsitzender des MGV Obernkirchen, der Franz Hunstiger als Dirigent unseres Männerchores gewann. Ein Glücksfall für den MGV, wie sich schnell zeigen sollte, war doch der Grundstein für eine eventuell einmalig erfolgreiche Zeit für den MGV Obernkirchen gelegt.
Offiziell bis 1999, letztlich aber bis in das Jahr 2000 hat Franz Hunstiger unseren Männerchor geleitet. Dann ging eine Ära zuende, aus der unser Chor noch heute zehrt.
In seiner „Laudatio für unseren scheidenden Chorleiter Franz“ sagte Erwin Höhn seinerzeit u.a. – ich zitiere: „Meine Gedanken gehen zurück zu einer Vorstandssitzung am 15. Juni 1978 im Beeker Krug. An diesem Tag wurde Franz Hunstiger zum Chorleiter des MGV bestellt. Diese Verpflichtung hat sich für die weitere Entwicklung als ein Glücksfall für unseren MGV erwiesen.
Franz Hunstigers große Liebe zur Musik, seine ausgezeichneten musikalischen Begabungen, vor allem aber auch sein ausgeprägtes Gehör, befähigen ihn zu einem erstklassigen Dirigenten, um den wir oft beneidet wurden. Harald Godau brachte es auf den Punkt: Du hast uns in oft penibler, mühevoller Kleinarbeit von einer grauen Maus zu einem gern gehörten Kulturträger gemacht.
Besondere Höhepunkte unter Deiner Leitung, lieber Franz, waren die Konzerte im Stift oder Stifts-Innenhof, die Jubiläumskonzerte zum 125-jährigen Bestehen des MGV 1995 und das Benefizkonzert für die Orgel der Stiftskirche am 9. Mai 1999. In diesen Konzerten wurden Werke von Bach, Mendelsson und Mozart perfekt vorgetragen.“ Zitat Ende.
Franz Hunstiger hat stets mit großer Freude und Gewissenhaftigkeit der Musik, hier der Schönheit des vierstimmigen Männerchorgesangs, gedient. Sein Chor – und etliche seiner Sänger stehen erfreulicherweise auch heute hier – sein Chor hat ihm vieles mit herausragender gesanglicher Qualität gedankt und zurückgegeben.
Das interessierte und fachmännische Publikum hat die Leistungen des Chores und seines Chorleiters, Franz Hunstiger, anerkannt, mit Respekt, Applaus und Dank gewürdigt.
22 Jahre hinterlassen Spuren – und das ist gut so!
Schön, daß Franz Hunstiger unserem MGV Obernkirchen bis heute – und sicher auch weiterhin – mit ganzem Herzen verbunden ist. Mit großem Interesse beobachtet er unsere aktuellen Bemühungen, unseren Männerchor als einen Kulturträger mit chormusikalischer Qualität noch lange für Obernkirchen zu erhalten.
Heute nun ist ein guter Tag, unserem lieben Franz Hunstiger neben kleinen Geburtstagsgeschenken und unseren Liedern eine Urkunde mit der Ernennung zu unserem Ehrenchorleiter zu überreichen.
Diese Ernennung zum Ehrenchorleiter unseres MGV Obernkirchen soll sehr deutlich unseren Dank und unsere von Herzen kommende Hochachtung für die vielleicht einmalig bleibende Leistung, die Franz Hunstiger unserem Männerchor geschenkt hat, zum Ausdruck bringen.
Wir verneigen uns vor unserem Ehrenchorleiter Franz Hunstiger!

Dann war es an unserem 2. Vorsitzenden, Wolfgang Behrendt, Franz Hunstiger im Namen des gesamten Chores von Herzen zu gratulieren und kleine Geschenke zu überreichen. Neben unserer Geburtstagskarte und einer Flasche Rotwein war das eine DVD, die Adolf Bartels am 3. Mai 2008 vom gemeinsamen Konzert des Chorale du carroi und unseres MGV Obernkirchen in der katholischen Kirche St. Josef in Obernkirchen erstellt hatte. Das Geburtstagskind freute dies offensichtlich sehr.
Eine ganz besondere Freude bereitete unser Ehrenvorsitzende, Hans Krömer, dem lieben Franz Hunstiger. Mit wohlgesetzten Worten überreichte Hans Krömer im Namen unseres Männerchores eine schöne Urkunde zur Ernennung als Ehrenchorleiter. Sichtlich gerührt und mit offensichtlicher großer Freude nahm Franz Hunstiger diese unsere Auszeichnung entgegen. Ehre wem Ehre gebührt!
Natürlich haben wir Ursel Hunstiger, die liebe Ehefrau des Geburtstagskindes nicht vergessen. Wer sonst als Wolfgang Behrendt dankte Ursel Hunstiger für die fortwährende Unterstützung ihres Mannes mit einem Blumensträußchen und – wie kann es bei Wolfgang anders sein – mit einem freundschaftlichen Küsschen auf die Wange.
Nach von Herzen kommenden Dankesworten Franz Hunstigers an unseren Chor wurde unter der Leitung von Stefan Fitzke wieder hochkonzentriert und gefühlvoll nuanciert gesungen. Franz Hunstiger und seinen Gästen haben unsere Liedvorträge offensichtlich gefallen. Das freut uns natürlich sehr.
Folgende Lieder wurden vorgetragen: „Laßt uns alle fröhlich singen“, „Herrliche Berge“, „Das Morgenrot“, „Im Abendrot“, „Die Nacht“, „Bundeslied“.
Ja – und dann war da noch das französiche Lied „Amitié“. Bevor wir dieses schöne Lied etwa in der Mitte unseres Auftrittes sangen, hatt unser Sangesbruder Anton Bauer eine geniale Idee. Wir hatten registriert, daß Franz Hunstiger zu dieser Geburtstagsfeier auch ein langjährig befreundetes Ehepaar aus La Flèche eingeladen hatte. Antons spontane Idee wurde zum Spaß und zur Freude aller direkt in die Tat umgesetzt. Das französische Ehepaar stellte sich mitten in unseren Chor und sang das „Amitié“ begeistert mit. Und der liebe Franz Hunstiger dirigierte den Chor. Mann war das herrlich zu beobachten, mit welcher Hingabe und Freude – aber auch wie nach wie vor gekonnt – Franz Hunstiger den Chor leitete. Vermeintliche Kleinigkeiten können soviel Freude bereiten.
Mit nochmals herzlichen, ehrlichen Worten des Dankes bat Franz Hunstiger den Chor dann zu einem kühlen Bier. Dies wurde von Chorleiter und Sängern natürlich dankend angenommen.
Vielen Dank, lieber Franz Hunstiger, und noch viele, viele schöne Momente in der Gemeinschaft unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V.

80. Geburtstag
Unser Chor singt unter der Leitung von Stefan Fitzke das Geburtstagsständchen

80. Geburtstag
Wolfgang Behrendt gratuliert im Namen des Chores zum 80. Geburtstag
und überreicht die kleinen Geschenke.

80. Geburtstag

80. Geburtstag
Hans Krömer überreicht mit herzlichen Worten die Ernennungsurkunde
zum Ehrenchorleiter unseres MGV von 1870 Obernkirchen e.V.

80. Geburtstag
Das mit der Familie Hunstiger langjährig befreundete Ehepaar aus La Flèche (4. und 3. von rechts)
singt mit uns begeistert das "amitié" (Danke, lieber Anton, für die spontane Idee dazu.)

80. Geburtstag

80. Geburtstag
Unser Ehrenchorleiter Franz Hunstiger dirigiert freudig
und mit der ihm eigenen Hingabe unseren Chor. Toll!

kds, 5. Mai 2009


Wir lassen uns unsere Gemeinschaft nicht vermiesen!

Eigentlich wollten die Sänger und Freunde unseres Männerchores sowie deren Partnerinnen, die noch gut zu Fuß sind, am Samstag, 28. März 2009, in Hohenrode im schönen Gebiet des Schweinegrabens wandern und die herrliche Aussicht in das Weserland genießen. Schade, der Wettergott hatte etwas dagegen. Es regnete leider so kräftig, daß eine Wanderung sicher kein Vergnügen gewesen wäre, und so wurde bereits die gemeinsame Autofahrt von Obernkirchen nach Hohenrode abgesagt. Damit fiel natürlich zwangsläufig ebenso das vorgesehene Singen in der Kirche in Hohenrode aus. Auch das ist sehr bedauerlich, hatten wir uns doch mit fünf schönen Liedern darauf vorbereitet. Besonders schade ist das für unseren Sangesbruder Hermann Müntinga, der unseren Männerchor bei diesem Singen dirigiert hätte. Für unseren lieben Hermann wäre unser Auftritt zudem von großer Freude gewesen, da sein Vater in eben dieser Kirche in Hohenrode als Pastor gewirkt hatte. Na ja, vielleicht können wir dies ja irgendwann nachholen. 
Was uns aber an diesem Regentag blieb – und wir lassen uns unsere Gemeinschaft auch durch schlechtes Wetter nicht allumfassend vermiesen! – war unser Treffen um 18:00 Uhr in der Berghütte in Krainhagen. Unser gemeinsames Abendessen war eigentlich als Abschluß nach dem Wandern geplant. Aber wir haben auch einen gesegneten Appetit, ohne gewandert zu sein. Als alle, die sich angemeldet hatten, eingetroffen waren, begrüßte unser Vorsitzender des Geselligkeitsausschusse, Friedhelm Voigt, unsere Gemeinschaft mit netten Worten, wünschte einen guten Appetit und ein paar schöne, gesellige Stunden. Erfreulich ist, daß an diesem Abend auch wieder einige passive Mitglieder den Weg in unsere fröhliche Runde gefunden haben. Die individuell vorbestellten Essen und Getränke schmeckten allen vorzüglich. Entsprechende Komplimente wurden an die Küche weitergegeben. Es wurde lebhaft erzählt, gescherzt und gelacht. Wie das eben in unserem Kreis ist. Und das ist immer wieder gut so.
Zwei kleine Vortäge unterhielten zudem die Anwesenden. Klaus-Dieter Scheithauer hatte einen deutschen Text zu der Melodie des französischen Liedes „chevaliers de la table ronde“ erdacht. Er selbst trug jeweils die erste Zeile der sieben Strophen vor. Dann sangen alle Anwesenden die weiteren Zeilen jeder Strophe mit. Die kleine Einlage schien gelungen, da kräftig mitgesungen wurde und so manches fröhliche Schmunzeln in den Gesichtern zu sehen war. Ach ja, da Lied heißt laut kds auf deutsch: „alle Sänger in unsrer Runde“. Die erste Textzeile endet mit den Worten: „... kosten gern den süßen Wein“ bzw. hier in der Berghütte alternativ: „... kosten gern ein kühles Bier“.
Die Lacher auf seiner Seite hatte wenig später Gerhard Warnke, der – nachdem er sich als „der Neue“ vorgestellt hatte – sehr gekonnt in Dialekt ein Gespräch zwischen den Damen Nowotka und Hawlischeck vortrug.  Die arme Frau Nowotka sprach von allerlei Zipperlein, die sie plagten. Die mitfühlende Frau Hawlischek wußte zum Glück stets Rat und empfahl gern entsprechende Fachärzte. Das waren im einzelnen: für die Ohren der „Ohrologe“, für das Genick der „Genikologe“, für das Gedärm der „Därmatologe“, für das „Pischi“ (Verzeihung) der „Pischiloge“, für die Hämoriden den „Arscheologen“. Vielen Dank, lieber Gerhard, für diesen in passendem Dialekt gesprochenen humorvollen Vortrag.
Wie immer verging die schöne Zeit viel zu schnell. Ja, schön war’s wieder, und wir danken unserem Friedhelm Voigt für die gute Vorbereitung. Danke! 

unser gemeinsames Abendessen in der
Berghütte Krainhagen - wohl bekomm's“
Abendessen in der Berghütte Krainhagen

Abendessen in der Berghütte Krainhagen

Abendessen in der Berghütte Krainhagen

Abendessen in der Berghütte Krainhagen

Abendessen in der Berghütte Krainhagen
Na, liebe Ulla, was überlegst du?
Abendessen in der Berghütte Krainhagen
Mariele und Otto meinen: „Das nennen wir einen strammen Max!“
Abendessen in der Berghütte Krainhagen
Hans sagt zu Karl: „So singe ich das hohe C.“
Abendessen in der Berghütte Krainhagen
Danke, für Deinen lustigen Vortrag, lieber Gerhard.

29. März 2009, kds


Der Männergesangverein Obernkirchen lebt!

Auf der Jahreshauptversammlung am 5. Februar 2009 zogen der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Scheithauer und Chorleiter Stefan Fitzke erneut eine positive Jahresbilanz für das Jahr 2008.
In seinem Bericht stellte der 1. Vorsitzende heraus: „Unser Verein lebt, wird seiner Aufgabe als ein Kulturträger der Stadt Obernkirchen nach wie vor gerecht, pflegt traditionelles Liedgut und geht neue Aufgaben und Herausforderung freudig und engagiert an. Bemerkenswert, daß der Männerchor in 2008 einige Leistungen trotz einer Vielzahl längerfristig erkrankter Sangesbrüder erbrachte. Wir haben gesehen, daß mit frischem Mut, engagiertem Wollen sowie Spaß und Freude am Singen auch Flexibilität zu unseren Qualitäten zählt.“ Genau diese Tugenden benannte auch Chorleiter Stefan Fitzke in seinem Bericht und dankte dem Chor für die gute Mitarbeit in Übungsstunden und bei Auftritten und strich besonders die wiederholt gezeigte Spontanität der Sänger heraus.
Neben einer Vielzahl chormusikalischer Aufgaben – hier ragen das gemeinsame Konzert mit dem Partnerchor Chorale du Carroi aus La Flèche am 3. Mai 2008 in der katholischen Kirche St. Josef und das gemeinsame Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor am 5. Oktober 2008 in der evangelischen Kirche St. Marien sicher heraus – wurden in den geselligen Veranstaltungen viele schöne Stunden harmonischer Gemeinschaft erlebt.
Der Vorsitzende des Kreischorverbandes Hannover e.V., Peter Walter, zeichnete die Sänger Harald Godau für 25 Jahre und Friedhelm Voigt für 40 Jahre aktives Singen mit je einer Urkunde und dem silbernen bzw. goldenen Bundesabzeichen unseres Chorverbandes aus und wünschte weiterhin gute Gesundheit und viel Freude am Männerchorgesang.
Der 2. Vorsitzende Wolfgang Behrendt überreichte den Sangesbrüdern Klaus Mainka und Klaus-Dieter Scheithauer je ein kleines Präsent des Vereins, war es doch beiden vergönnt, an allen 65 Aktivitäten des Vereins (Übungsstunden, Auftritten, gselligen Veranstaltungen) teilzunehmen.
Friedhelm Voigt wurde als kommissarischer Vorsitzender des Geselligekitsausschusses für das laufende Jahr bestätigt sowie Wilfried Bartels als neuer Vorsitzender des Ausschusses für vereinsfördernde Maßnahmen gewählt.
Der 1. Vorsitzende Klaus-Dieter Scheithauer dankte dem Vorstand, allen Sängern, deren lieben Ehefrauen und Partnerinnen, allen passiven Mitgliedern und Förderern sowie den vielen Freunden des Vereins für die fortwährende Unterstützung und Hilfe, für das engagierte und harmonische Miteinander.
Fazit des 1. Vorsitzenden: „Das Jahr 2008 war ein erfolgreiches. Und 2009 sowie die folgenden sollen es ebenso werden. Schöne und große Aufgaben warten auf uns.“
Nach der bereits erfolgreich gestalteten Veranstaltung „Chor trifft Kabarett“ am 25. Januar 2009 werden jetzt der Gegenbesuch zur 40-jährigen Städte- und der darin eingebetteten 30-jährigen Chorpartnerschaft vom 21. – 24. Mai 2009 und das gemeinsame Konzert mit dem Blasorchester TSV Krainhagen im Oktober 2009 gewissenhaft vorbereitet. Zudem warten natürlich auch in 2009 weitere schöne Auftritte und gesellige Veranstaltungen.
Der Blick des Vorstandes richtet sich auch schon in das Jahr 2010, feiert der MGV Obernkirchen doch am 23. Mai 2010 seinen 140. Geburtstag.
Der Männergesangverein Obernkirchen lebt und freut sich stets über neue Sänger, die gern in die Gemeinschaft aufgenommen werden.
Informationen zum Verein geben jederzeit gern der Vorstand sowie die Sänger des Chores und können stets aktuell im Internet unter mgv.obernkirchen-info.de (bitte nicht www. voranstellen!) eingesehen werden.

Mit herzlichen Grüßen
Klaus-Dieter Scheithauer 

8. Februar 2009 / kds


Chor trifft Kabarett
Eins können wir festhalten: das sicher in erster Linie für unseren Männerchor spannende „Experiment“ ist gelungen. Die meisten der im gut gefüllten Festsaal anwesenden Besucher waren mit der Veranstaltung „Chor trifft Kabarett“ sehr zufrieden. Daß es auch einige kritische Stimmen gab, ist verständlich und selbstverständlich völlig in Ordnung.
Eines soll an dieser Stelle nochmals besonders erwähnt werden: unser leider kurzfristig erkrankte und damit verhinderte Chorleiter Stefan Fitzke und unser gesamter Männerchor sagen Werner Hobein einen ganz besonderen Dank. Werner Hobein wurde erst am Tag der Veranstaltung gebeten, die Leitung des Chores zu übernehmen und sagte spontan zu. Danke, lieber Werner, aufrichtigen Dank!
Werner Hobein kennt unseren Chor genau und der Chor kennt ihn ebenso. So ist es den Sängern (auch ohne vorangegangene gemeinsame Probe) gelungen, dem intensiven, gefühlvollen und manchmal temperamentvollen Dirigat von Werner Hobein zu folgen. Schön, daß unsere gemeinsamen Liedvorträge so gut und schön geklappt haben!
Nachdem wir zur Begrüßung das Lied „Willkommen“ gesungen haben, begrüßte Werner Hobein die zahlreichen Besucher mit freundlichen Worten und dankte der Hausherrin Frau Äbtissin Susanne Wöbbeking dafür, daß diese Veranstaltung im Festsaal des Stiftes stattfinden durfte. Mit humorvollen Worten stimmte Werner Hobein die Anwesenden auf unsere nun folgenden Lieder ein. Das waren unser französisches Freundschaftslied „Amitié, Liberté“ – schon mit Vorfreude auf unseren Besuch im Mai in La Flèche in französischer Sprache gesungen – und die aus England stammende gefühlvolle Ballade „die Rose“. Ein wunderschönes Lied – meinten auch viele Besucher – hervorragend von uns gesungen. Dieses Lied verdanken wir unserem Sangesbruder Hubertus Beller; er hat es in unseren Chor getragen. Schön, daß unser Vortrag auch unserem Hubert und seiner lieben Frau gefallen hat.
Danach forderte Werner Hobein die Besucher auf, gemeinsam mit uns das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ zu singen. Harald Godau hatte auf den verteilten Programmblättern die Texte zu insgesamt drei mit dem Publikum gesungenen Liedern aufgeschrieben. So war es möglich, daß ein sehr großer Chor freudig und begeistert miteinander sang. Ein schönes Erlebnis!
Danach kamen die beiden Kabarettisten Ulrich Reineking und Volker Buck zu ihrem ersten Auftritt. Ulrich Reineking erzählte dabei mit großem Engagement und manchmal etwas Theatralik seine humoristischen, manchmal hintergründigen Geschichten. Letztlich gelungen. Dennoch darf angemerkt werden, daß sich die Geister hier wenige Male aufgrund der Wortwahl und der Lautstärke schieden. Muß man akzeptieren.
Volker Buck agierte als musikalischer Partner hervorragend als Sänger und Gitarrist. Klug gewählte ältere, bekannte Songs trug er mit seiner kräftigen, angenehmen Stimme und gekonntem Gitarrenspiel zur Freude und Begeisterung des Publikums vor.
Nach diesem Part sangen wir die erste Strophe des Liedes „Ich weiß ein Faß“. Danach folgten die erste und zweite Strophe der von unserem Sangesbruder Hermann Müntinga verfaßten Parodie „Ich weiß ein’ Baß“, natürlich nach der gleichen Melodie. Sehr gelungen! Und auch den rhythmischen „Entertainer-Rag“ trugen wir recht gut vor. Hier müssen wir einfach dem Temperament von Werner Hobein folgen. Juhuh!
Gemeinsam mit dem Publikum sangen wir sodann „Das Wandern ist des Müllers Lust“, spontan von Volker Buck auf der Gitarre begleitet.
In der 20-minütigen Pause wurden die bereitgestellten Getränke (Rotwein, Bier und Wasser) gern von den Besuchern angenommen.
Nach der Pause kamen Ulrich Reineking und Volker Buck zu ihrem zweiten Auftrittsteil. Unser Männerchor sang danach mit dem Publikum das „Schaumburger Heimatlied“ und verabschiedete sich musikalisch mit dem „good night, ladies“. Werner Hobein bedankte sich im Namen des Chores bei den Anwesenden für den Besuch und bei der Äbtissin Susanne Wöbbeking für die Gastfreundschaft. Friedhelm Voigt überreichte der Äbtissin einen schönen Blumenstrauß.
Zum Abschluß erzählte Ulrich Reineking eine kleine Geschichte. Zum Finale sangen alle gemeinsam „Sag zum Abschied leise servus“. 
Eines haben wir gelernt: Chorgesang kann mit anderen Vortragsarten kombiniert werden. Weitere Vorhaben können durchaus ins Auge gefaßt werden.

„Schnappschüsse von der Veranstaltung“
Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

Chor trifft Kabarett

27.1.2009, kds


Lob und Anerkennung tun uns immer wieder gut.
Kirche St. Marien Obernkirchen
Am zweiten Weihnachtstag, 26. Dezember 2008, begleiteten wir ab 10:00 Uhr den Weihnachtsgottesdienst in der evangelischen Kirche St. Marien. Die Kirche, die inzwischen zu einem ansehnlichen Teil renoviert ist, macht mit den neuen, bunten Fenstern und den weiß gestrichenen Wänden einen angenehm hellen und freundlichen Eindruck.
Nach einem Orgelvorspiel von Regina Ackmann sang unser Männerchor unter der wieder gefühlvollen Leitung von Stefan Fitzke den „Hymnus – Jauchzet, jauchzet dem Herrn“.
Im Verlauf des von Pastor Meinberg und Frau Wichmann gehaltenen Gottesdienstes sangen wir zudem das „Ehre sei Gott in der Höhe“ und „Stille Nacht, heilige Nacht“.
Den Solopart beim „Ehre sei Gott in der Höhe“ sang diesmal Wolfgang Behrendt mit seiner wunderbaren, kräftigen, wohlklingenden Tenorstimme.
Gern nahmen Chorleiter und Chor am Ende des Gottesdienst die Dankesworte von Pastor Meinberg und den herzlichen Applaus der Besucher entgegen. Das tut immer wieder gut. Ebenso schön sind die Kommentare zweier Gottesdienstbesucher, die stellvertretend für viele andere stehen. Da sagte ein Besucher: „Ihr habt wunderbar gesungen. Man konnte euch auf der Empore zwar nicht sehen, aber das hatte den besonderen Reiz, daß man sich voll auf den schönen Gesang konzentriert hat“. Eine Dame meinte: „So wunderschön gesungen, habe ich speziell das „Stille Nacht, heilige Nacht“ noch nicht gehört. Mir sind die Tränen gekommen“. Toll, dies alles spricht einmal mehr für das gute chormusikalische Engagement unseres Chores. Wir haben die Menschen mit unseren Liedern erreicht.
Sängerherz, was willst du mehr?!
Mit diesem, auch für unseren Männerchor schönen Gemeinschaftserlebnis ging das Sängerjahr 2008 zuende. Erfolgreich war’s, mit vielen schönen Höhepunkten.
Die restliche Weihnachtszeit und den anstehenden Jahreswechsel werden hoffentlich alle in Ruhe, Frieden und Gemütlichkeit verbringen, um dann mit frischem Elan das neue Jahr 2009 zu beginnen.
Auch in 2009 warten interessante Aufgaben auf uns.

kds, 27. Dezember 2008


Ein Kreis hat sich geschlossen.

Es war im Jahr 1995, als unser im August 2008 verstorbene Sangesbruder Siegfried Scheer einen von ihm gestifteten Wanderpokal erstmals an ein aktives Mitglied unseres Männerchores überreichte. Mit dem Vorstand abgestimmt, bekam von da an jedes Jahr ein aktives Mitglied den schönen Pokal für im abgelaufenen Jahr gezeigte hervorragende Leistungen in unserem Männergesangverein. Eine schöne Geste von Siegfried, zeigt sie doch in besonderer Weise, wie wichtig ihm ein in allen Belangen erfolgreiches Vereinsleben war. Er hat stets dazu beigetragen.
 

Wanderpokal
Siegfried Scheer

An die folgenden 13 Sangesbrüder wurde der Wanderpokal im Laufe der Jahre gegeben: 1995 Harald Godau, 1996 Klaus Reinhold, 1997 Franz Hunstiger, 1998 Siegfried Scheer, 1999 Günter Irzik, 2000 Anton Bauer, 2001 Karl Buchmeier, 2002 Erwin Höhn, 2003 Hans Krömer, 2004 Wolfgang Dietrich, 2005 Klaus-Dieter Scheithauer, 2006 Werner Hobein und 2007 Walter Hachmeister.
Aufgrund eines einstimmigen Vorstandsbeschlusses wurde der Wanderpokal am 14. Dezember 2008 endgültig dem Eigentum von Siegfrieds lieber Ehefrau Ingrid zugesprochen. Die letzte, wie jedes Jahr im Hause Franz Hunstiger durchgeführte Gravur lautet: 2008 in memoriam Siegfried Scheer.
Ein Kreis hat sich geschlossen. Auch mit diesem Pokal werden wir immer das Andenken an unseren Sangesbruder und langjährigen Vorsitzenden des Vergnügungsausschusses, Siegfried Scheer, aufrechterhalten, dem unser Männergesangverein und sein stetiges Wirken darin so viel bedeutet haben. Danke, lieber Siegfried.

kds, 19. Dezember 2008 


Danke für die vielen gemeinsamen schönen Stunden 
im ablaufenden Jahr 2008!

In seiner Begrüßung zur diesjährigen vorweihnachtlichen Feier am 14. Dezember 2008 fand der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, folgende Worte:
„Liebe Sängerfamilie unseres Männergesangvereins von 1870 Obernkirchen e.V.,
ich begrüße alle anwesenden Damen und Herren noch einmal zur diesjährigen traditionellen, vorweihnachtlichen Feier hier im Krug zum grünen Kranze. Unser besonderer Willkommensgruß geht an Ex-Bürgermeister Adolf Bartels und seine liebe Ehefrau sowie an Ex-Stadtdirektor Wilhelm Mevert und zum erstenmal an unseren derzeitigen Bürgermeister Oliver Schäfer. Wir freuen uns, daß sie uns zu unserer Feier die Ehre erweisen.
An Jahresenden wird gern Bilanz gezogen, wird noch einmal kurz Rückschau gehalten. Das sei auch mir erlaubt mit herausragenden Ereignissen unseres gemeinsamen Sängerjahres 2008.
Unser Sängerjahr begann am 10. Januar mit der ersten Chorprobe.
Wir sangen zur Goldenen Hochzeit, zu runden Geburtstagen und zu besonderen Ereignissen für Ilse und Karl Buchmeier, für Erwin Stiepermann, für Werner Hobein, für meine Wenigkeit, für Wolfgang Behrendt und zur Trauerfeier anläßlich der Beisetzung unseres Sangesbruders Siegfried Scheer.
Unsere geselligen Veranstaltungen waren: das gemütliche Kaffeetrinken im Schützenhaus in Liekwegen (das schlechte Wetter machte die geplante Winterwanderung unmöglich), zwei „besondere Übungsabende“ in der Mühle in Meißen, unsere Radtour mit Ziel Hofcafé Eggelmann, unsere Tagestour zum Mühlenmuseum nach Gifhorn mit abschließender Einkehr bei Gerland in Nienbrügge, das Pfannenessen auf dem Grundstück von Heike und Heinz-Dieter Schaper.
Die offiziellen Auftritte: unser gemeinsames Konzert mit dem Chorale du carroi aus La Flèche Anfang Mai in der katholischen Kirche. Eingebettet in die Feierlichkeiten zur 40-jährigen Städtepartnerschaft Obernkirchen – La Flèche konnten wir einmal mehr schöne Stunden mit unseren französischen Freunden verbringen; unser Auftritt im Restaurant „Pfeffer & Salz“ in Porta; unser Auftritt in der Feierwoche „100 Jahre katholische Kirche Obernkirchen“; unser Auftritt zum Mühlentag in Meißen; unser gemeinsames Konzert mit dem evangelischen Kirchenchor Obernkirchen in der katholischen Kirche; unser Singen im Eröffnungsgottesdienst zum diesjährigen Adventsmarkt und später das offene Singen mit dem evangelischen und katholischen Kirchenchor sowie zahlreichen jungen und älteren Besuchern des Adventsmarktes; unser vorweihnachtliches Singen in den beiden Obernkirchener Seniorenheimen.
Wir sehen, daß wir auch im Jahr 2008 unsere Aufgabe als Kulturträger unserer Stadt im Dienst der Öffentlichkeit wahrgenommen haben. Und das einmal mehr zur Freude vieler Menschen – und erfolgreich.
Hier gilt zuerst und selbstverständlich mein und unser aller Dank unserem jungen Chorleiter Stefan Fitzke, der uns trotz monatelanger höchster Beanspruchung und Prüfungsstreß in seinem Beruf stets gut auf unsere Auftritte vorbereitet hat. Sein gefühlvolles, offenes und meist mit einem Strahlen begleitetes Dirigat hilft unserem Chor immer wieder bei der gewünschten Interpretation unserer Lieder.
Ein Dankeschön geht an Werner Hobein, der ohne „wenn und aber“ auf jeden Fall trotz anhaltend hoher beruflicher Verpflichtungen immer dann für Übungsstunden und Auftritte zur Verfügung stand, wenn Stefan einmal verhindert war.
Danke sage ich an dieser Stelle allen Vorstandskollegen für die andauernde harmonische, engagierte – und wie ich meine – erfolgreiche Zusammenarbeit. Jeder beobachtet kritisch, bringt Ideen rechtzeitig ein und erfüllt alle Aufgaben seines Verantwortungsbereiches zeitgerecht und hervorragend.
Danke sage ich, sagen wir unseren treuen passiven Mitgliedern und Förderern, die unverzichtbarer Teil der Basis unseres Vereines sind. Sie mögen uns gewogen bleiben.
Ja und natürlich gilt ebenso ein Dank allen Sängern und deren lieben Ehefrauen und Partnerinnen, die unserem Verein, unserem Chor Leben geben und an vielen Aktionen helfend und gestaltend wirken.
Speziell wir Sänger hatten im zuende gehenden Jahr 2008 einige unvorhersehbare Aufgaben zu bewältigen. Wie ich meine, haben wir alle diese Aufgaben trotz hier und da vereinzelter Zweifler sehr gut gelöst.
Es war sicher nicht nur einfach, speziell direkt nach den Sommerferien, einen immer für alle sofort akzeptablen Weg für anstehende Auftritte zu finden.
Es ist aber auch eine extrem unterschiedliche Situation, die wir in dieser Dramatik auch noch nicht kannten, wenn beim Konzert mit unseren französischen Freunden 28 Sänger singen oder wie zum Mühlentag in Meißen ganze 14 Sänger.
In diesen beiden so unterschiedlichenAuftritten wie auch in allen anderen Auftritten hat unser Chor seine Qualität unter Beweis gestellt und zwar seine chormusikalische wie auch seine menschliche Qualität. Wenn wir stets mit eigener erkennbarer Freude singen, bringen wir meist wie selbstvberständlich auch unserem Publikum Freude. Die Bereitschaft dazu ist der Schlüssel.
Und wenn einerseits immer wieder beklagt wird, daß in der heutigen Zeit zu wenig gesungen wird, darf es auch für uns eine Freude sein, wenn wir beobachten, mit welcher Freude und Begeisterung Jung und Alt die Gelegenheit nutzen, auch einmal – und sei es einstimmig – mit uns gemeinsam zu singen. Man muß nur die erkennbare Bereitschaft zu dieser Freude haben.
Und mit der Bereitschaft zu einer kleinen Freude wünsche ich uns allen jetzt eine schöne Feier und einige harmonische, vorweihnachtliche Stunden.
Natürlich denken wir dabei auch an all jene , die heute nicht bei uns sein können.
Danke für die Aufmerksamkeit.“

Jetzt übernahm Friehelm Voigt das Wort und erläuterte den geplanten Ablauf unserer Feier. Friedhelm Voigt war zusammen mit Wolfgang Behrendt für Planung und Organisation zuständig. Danke für die geleistete Arbeit und die neuen Ideen.

Als erstes nahm unser Männerchor Aufstellung. Hermann Müntinga las Verse zur Weihnachtsgeschichte, die unser Chor unter der Leitung von Stefan Fitzke mit den Liedern „Macht hoch die Tür“, „Es kommt ein Schiff geladen“, „Frieden“, „Es ist ein Ros’ entsprungen“, „Stille Nacht“, „Als die Welt verloren“ und „In der Weihnacht“ begleitete. Diese Darbietung der Weihnachtsgeschichte hat unserem Publikum sehr gefallen. Anerkennende Worte wärmen des Sängers Herz.

Dann stärkten sich alle bei Kaffee und Kuchen. Viele angeregte, nette, fröhliche Gespräche an den Tischen sorgten für eine familiäre Stimmung. So ist es bei uns, so soll es bei uns bleiben.

Schön, daß es auch Bürgermeister Oliver Schäfer in unserer Gemeinschaft gefiel. Dies brachte er nach dem Kaffeetrinken mit netten Worten zum Ausdruck. Der Bürgermeister bedankte sich für die Einladung (gern geschehen!), würdigte die Arbeit unseres Vereins, überbrachte Grüße der Stadt Obernkirchen und wünschte allen Anwesenden eine frohe Weihnachtszeit und ein gutes Jahr 2009. Danke, lieber Bürgermeister Oliver Schäfer.

Da unser Sangesbruder Harald Godau für alle Flyer mit den Texten etlicher Weihnachtslieder vorbereitet hatte, wurde natürlich im Laufe der Feier gern gemeinsam gesungen. Singen bringt Freude.

Bereichert wurde unser Nachmittag durch die teils besinnlichen, teil hurmorvollen Vorträge von Wolfgang Behrendt, Karl Buchmeier, Marlies und Horst Völkening, Klaus-Dieter Scheithauer und Harald Godau.

Bemerkenswert: drei Geschichten von Harald Godau wurden erzählt. Die erste, „Gedanken beim Kerzenschein“, las Klaus-Dieter Scheithauer. Das Gedicht „O du fröhliche“ und die Geschichte vom Aufstellen eines Weihnachtsbaumes, damals bei Onkel und Tante, las Harald Godau selbst.
Die Geschichte „Gedanken beim Kerzenschein“ und das Gedicht „O du fröhliche“ sind am Ende dieses Heftes nachzulesen. Danke, lieber Harald für diese wunderschönen Zeilen. Viele anerkennende Worte waren Dein verdienter „Lohn“. 

Nun – auch dieser schöne vorweihnachtliche Nachmittag ging einmal zuende. Natürlich nahm unser Männerchor noch einmal Aufstellung. Wir sangen mit frohen Herzen und fröhlichen Gesichtern unter der Leitung von Stefan Fitzke „Wir wünschen euch frohe Weihnacht ... und ein gutes neues Jahr“.
Und das haben wir auch so gemeint.
Schön daß es uns gibt!

unsere vorweihnachtliche Feier 2008
unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008

unsere vorweihnachtliche Feier 2008
Wolfgang Behrendt
unsere vorweihnachtliche Feier 2008
Marlies und Horst Völkening
unsere vorweihnachtliche Feier 2008
Karl Buchmeier
unsere vorweihnachtliche Feier 2008
Harald Godau

kds, 16. Dezember 2008

Gedanken beim Kerzenschein
von Harald Godau, gelesen von Klaus-Dieter Scheithauer

Als ich beim Jubiläumskonzert, als Dank an Franz Hunstiger für 65 Jahre Organisten- und Kantoreidienst in St. Josef, in die am Eingang erhaltene brennende Kerze starrte und Pfarrer Mauerhof in seiner kurzen Ansprache sagte, man könne ja nachrechnen, wie alt der junge Organist damals war, da fragte ich mich: „Wo habe ich bewußt meine erste brennende Kerze gesehen?“
Von den Tönen der Orgel getragen, ließ ich meinen Gedanken freien Lauf.
Ich erinnere mich ganz stark an meinen 6. Geburtstag, den alle Hausbewohner und auch ich im „Heldenkeller“ erlebten. Fliegeralarm! Meine Mutter hatte eine kleine brennnende Kerze in die mitgebrachte Kindertorte gesteckt, die ich auspusten sollte ... und nicht wollte! Sie brannte nur für mich. Warum sollte ich pusten? Im Bunker war es sowieso düster.
Als nächstes erinnerte ich mich an die älteste Kirche der Stadt, nur ein paar Schritte von unserer Wohnung entfernt. Hell erstrahlte der riesige Tannenbaum, viel höher als unserer zuhause ... und der war auch schon 3 ½ Meter hoch. Aber alles echte Kerzen!
Dann brannten keine Kerzen mehr. Es brannte die ganze Stadt. Die Engländer hatten innerhalb von zwei Tagen eine 1200-jährige Kultur zerstört. Einfach so!
Und wir waren auf der Flucht.
Weihnachten 1944 erlebten wir in einem fremden Ort. Nur was wir tragen konnten, hatten wir gerettet. Keine Geschenke. Keine Kerzen. Finsternis, soweit man sah.
Da erbarmte sich jemand und brachte uns eine Stalllaterne und etwas Selbstgebackenes. Und ich erinnere mich, daß ich nur immer in das flackernde Licht gesehen habe. Nur so! Ob ich damals auch geträumt habe?
1000 Kilometer von zuhause entfernt, und es war wieder Weihnachten.
Großmutter wollte ihren Koffer garnicht auspacken, weil sie der Meinung war, es geht sowieso bald wieder zurück – wie 1918.
Aus allen möglichen und unmöglichen Rezepturen wurden Kerzen gegossen – die dann nicht aus der Gießform rausgingen. Der Docht aus Wolle qualmte und brannte schnell ab. Die Honigkerzen, woraus auch immer, tropften so stark, daß Teller untergestellt werden mußten. Aber wir hatten auf einem Tannenzweig Kerzen.
Weihnachten 1946. In der kleinen Dorfkirche war es richtig warm, denn die Kirchgänger brachten Torf mit zum Heizen des großen Gußofens. Und einen kleinen Tannenbaum gab es auch. Mit echten Kerzen. Ich war jetzt 11Jahre alt und sah, daß einige viel, sehr viel hatten – andere weniger viel. Wir hatten garnichts! Da wurde natürlich „gefringst“. Zur Erklärung muß dazu gesagt werden, daß Kardinal Frings gesagt hatte, daß Mundraub in so einer fatalen Notlage kein Diebstahl war. Da entstand der Begriff „fringsen“.
Nach der Währungsreform am 20. April 1948 (pro Kopf DM 40) waren die Geschäfte voll mit Artikeln des täglichen Bedarfs. Und von da an brannten auch wieder Kerzen, in jeder Form und Qualität. Eine gewisse Schicht konnte zu dieser Zeit schon aus dem Vollen schöpfen – wodurch auch immer.
Das Wirtschaftswunder hatte Deutschland fest im Griff, und wir waren wieder wer. Wir konnten uns wieder (fast) alles erlauben. Oberflächlich gesehen.
Denn eine gewisse Armut ist bis heute vorhanden. Vor allem menschlich und geistig!
Opfer der Zeit wurden die Kirchen, und die verantwortlichen Herren haben die Zeichen nicht beachtet ... wofür heute die Quittung präsentiert wird.
Mit den Amerikanern kam nicht nur der Kugelschreiber in Massen über den Teich, auch Gesinnung und Lebensart ... von der Sprache garrnicht zu sprechen.
Auch elektrische Tannenbaumkerzen hielten Einzug in die Wohnzimmer. Waren sie doch so bequem und machten keinen Dreck!
In den Schaufenstern blinkten schreiend bunte bewegliche Weihnachtsmänner, und es wurden teure Waren angeboten, die wir garnicht brauchten ... und wir folgten dem Trend!
Die Kerze vor mir flackerte, als ob sie mir sagen wollte: „Hallo, ich bin auch noch da!“ Meine Kerze vor mir strahlte Ruhe und Wärme aus. Ich konnte mich in ihrem Glanz fallen lassen.
Das Licht der Kerze ist für mich – und auch für viele andere – das „Symbol des Lebens“! Man muß behutsam damit umgehen, denn eines Tages ist die Kerze verbraucht und erlischt.
Da fallen mir zum Schluß noch ein paar gereimte Verse in die Hand:

Ruhige Nacht unterm Sternenzelt kündet Frieden der lauten Welt.
Leises Raunen in Wald und Flur, tief im Schlaf liegt die Natur.
Kerzenschein erhellt die Räume, Sehnsucht zieht durch unsere Träume.
Friede werde es auf Erden, Menschen mögen menschlich werden!
Liebe unsere Herzen fülle, täglich Brot den Hunger stille.
Einer stehe für den andern, Völker miteinander wandern.
Dies möge Weihnachten uns bringen, daß froh wir miteinander singen:
Heut schließt er wieder auf das Tor. Der Chrub steht nicht mehr davor!

kds, 16. Dezember 2008

O du fröhliche
von Harald Godau, gelesen von Harald Godau

Eigentlich wollte ich heute garnichts sagen –
aber da gibt’s so viele Dinge, die mir nicht behagen,
wenn man z.B. in der Tageszeitung liest,
wer insolvent, wer auf wen schießt.
Im Fersehen folgen dann die grausigen Bilder,
und die Kommentare dazu werden immer wilder.
Lösungen zur Finanzkrise habe ich auch nicht,
außer: nehmt die Verantwortlichen in die Pflicht
die Karre, die sie reingefahren, aus dem Dreck zu ziehen,
und laßt sie nicht mit hohen Abfindungen von dannen fliegen.
Auch die Kleinen hat man um das Ersparrte betrogen,
hat sie wissentlich hinters Licht geführt – belogen.
Deutschland mutet mir an wie ein Selbstbedienungsladen.
Wer „oben“ steht, nimmt, der „unten“ geht baden.
Da kann ich nicht mitsingen – tut mir leid:
„O du fröhliche, gnadenbringenden Weihnachtszeit“.
Der Castor-Transport rollt durchs Land,
selbst Radio Niedersachsen gibt bekannt,
wo sich der Zug gerade befindet,
um welche Kurver er sich gerade windet.
Als der Transport endlich sein Ziel erreicht,
fragt die Reporterin lässig und leicht,
wie er, als Polizeiverantwortlicher, die Störmanöver fand.
„Es waren mehr als im Jahr 2007,
aber die Gewaltbereitschaft, die ist gestiegen!“
Mir kann doch keiner erzählen,
daß unsere Wissenschaftler sich nicht würden quälen,
eine totsichere Verpackung zu erfinden,
sodaß die Brennstäbe auf ewig verschwinden.
Wenn keiner Informationen weitergeben würde,
hätte der Staat weder Kosten noch Bürde.
Wenn der Zug anonym durch die Lande rollen würde
und nicht stoppen müßte an jeder Hürde,
die Castor-Gegner ihrer Arbeit bzw. Studien nachgingen,
dann könnte ich singen ganz befreit:
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Diese Dinge machen mich doch sehr betroffen
und ich möchte wirklich hoffen,
daß der Friede auf Erden Wirklichkeit werde.
Wir brauchen nicht nur den Klimaschutz für unsere Erde.
Auch die einzelnen Staaten müssen begreifen,
daß man gesteckte Ziele nicht nur erreicht mit Leichen.
Und dann folgt der Aufruf: bitte spenden!
Wir sollen helfen, die Not abzuwenden.
Opfern von Naturgewalten zu helfen ist Menschenpflicht.
Stammesfehden, Kriege usw. ... vieles dagegen spricht.
Die unschuldigen Kinder, die tun mir leid,
da schnürt’s mir den Hals zu – von wegen:
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Aber wir brauchen garnicht in fremde Länder zu gehen,
auch in Deutschland ist das Elend hautnah zu sehen.
Wieviele Menschen leben unter dem Minimum.
Die Verantwortlichen müßten aufschreien, bleiben aber stumm.
Und komisch, immer zum Fest sieht man Prominente,
die „Bedürftige“ einladen in ein schönes Ambiente.
Schenken Kleidung, Geld usw. unter viel Applaus,
 und die Medien sind dabei und machen eine Story draus.
Selbst Politiker machen den Blödsinn mit. Tut mir leid.
Da kann ich nicht singen:
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“:
Über den Bildschirm flimmern Sendungen mit Spendenaufrufen.
Der Briefkasten quillt über mit Spendengesuchen.
Vor der Haustür stehen Kinder und sammeln für irgendwas Geld,
die Kirchen, selbst in Not, bitten für „Adveniat“ und „Brot für die Welt“.
Ich renn’ nur noch mit offenem Portemonnai herum
und fühle mich dabei elend und dumm.
Wenn das Gespendete an die richtigen Stellen käme,
ich würde geben, ohne daß ich mich schäme.
Dann tut mir auch das Scheinchen nicht leid
und ich könnte singen:
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“.
Auch in Obernkirchen läuft nicht alles rund,
 und die Verantwortlichen tun uns kund,
daß das Stadtsäckel leer.
Als ob das etwas Neues wär’.
Spare in der Zeit, dann hast du in der Not,
dieses uralte, überlieferte Gebot
ist immer noch aktuell,
nur es wird mißachtet – generell.
Jetzt ist das Gestöhne groß.
Wie wird man die bösen Geister wieder los,
die man – auch ungewollt – rief,
als man selig und fest schlief?
Liebe Zuhörer, tut mir leid,
von wegen: „O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“.
25 Jahre singe ich jetzt im MGV,
und ich weiß es, als ob’s gestern war, noch genau,
wie ich bei „Bruns“ zur ersten Probe auftauchte
und bei der Begrüßung das förmliche „Sie“ gebrauchte.
Alles „duzte“ sich und das bot man auch mir an.
Zu einem Herrn Hunstiger ich nun „Franz“ sagen kann.
Herrn Mestwarp kannte ich nur vom Einkaufen her,
nun sagte ich „Heinz“. Glaubt mir, das fiel mir schwer.
Dazu kamen z.B. noch Breyers „Kurt“ und Ankes „Franz“
und der MGV-Solist: Krömers „Hans“.
Ich wurde zu einem Teil des Männerchores, stets bereit,
Wissen und Können einzubringen, bis in die heutige Zeit.
Und als vor 4 ½ Jahren Not am Manne war,
war der MGV auch für mich da und mir wurde klar,
hier fühle ich mich geborgen und bin ledig aller Sorgen.
Alle Jahre wieder
singen wir unsere alten Weihnachtslieder.
Halten, wie heute, Gedichte und Geschichten bereit
und erzählen von vergangener Zeit,
wie es damals war und hoffentlich nie mehr wird sein,
kein Krieg, keine Vertreibung, nur Frieden allein!
Frohe, gesegnete Weihnacht und alles Gute im neuen Jahr,
Gesundheit und Zufriedenheit immerdar.
Hier kann ich singen, völlig losgelöst, befreit:
„O du fröhliche, gnadenbringende Weihnachtszeit“.

Lieber Harald, ich bin sicher, die meisten Leser zollen Dir für Deine Zeilen hohen Respekt. Und das zurecht! Danke, daß Du uns immer wieder an Deinen guten Beobachtugnen und persönlichen Gedanken teilhaben läßt.
Schön, daß wir Dich in unseren Reihen wissen!

kds, 16. Dezember 2008


Wir blicken auf eine inzwischen 35 Jahre bestehende
freundschaftliche Verbundenheit mit dem „Sonnenhof“ zurück!

Im entsprechenden Protokollbuch unseres Vereins ist unter dem 22.12.1973 zu lesen: „Das zur Tradition unseres Vereins gehörende Altenheim-Singen vor unserer Weihnachtsfeier findet auch in diesem Jahr statt. Neu hinzugekommen ist das neu errichtete Altenheim Sonnenhof.“
Schön, daß hier eine stabile Verbundenheit Bestand hat, zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner des Sonnenhofs und zur Freude unseres Männerchores.
Aber der Reihe nach:
Am Donnerstag, 11. Dezember 2008, trafen sich die Sänger pünktlich um 16:15 Uhr vor dem Seniorenheim „Bergfrieden“. Hier beginnen wir stets unser vorweihnachtliches Singen. Da unser junger Chorleiter, Stefan Fitzke, aufgrund beruflicher Bindung zu diesem Zeitpunkt noch nicht bei uns sein konnte, übernahm unser Sangesbruder Hermann Müntinga die Aufgabe, den Chor beim Singen zu führen. Und nachdem unser erster Vorsitzender, Klaus-Dieter Scheithauer, die Bewohnerinnen, Bewohner sowie Heimleitung und Personal des Seniorenheimes „Bergfrieden“ im Namen des Chores herzlich begrüßt und das sinnliche Gedicht „Gedanken zur Weihnacht“ vorgetragen hatte, sang unser Chor – wie gesagt unter der Leitung von Hermann Müntinga – einige schöne Weihnachtslieder für und gemeinsam mit den Anwesenden. Es darf erwähnt werden, daß unser Singen sehr gut geklappt hat.
Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen und den besten Wünschen für ein gesundes, gutes neues Jahr 2009 verabschiedeten wir uns und gingen den kurzen Weg zum Seniorenheim „Sonnenhof“.
Zum 36. Mal fand dieser, unser Besuch somit seit dem 22.12.1973 statt.
Zuerst sangen wir unsere Lieder auf den drei Stationen für die Bewohnerinnen und Bewohner, die leider nicht mehr an der vorweihnachtlichen Feier im Saal teilnehmen können. Auch auf diesen drei Stationen leitete Hermann Müntinga unser Singen. Wir danken unserem lieben Hermann für sein Engagement ausdrücklich und von Herzen.
Als es dann pünktlich um 18:00 Uhr in den Saal des „Sonnenhofes“ ging, war unser Chorleiter Stefan Fitke eingetroffen, wenn auch noch ein wenig abgehetzt.
Heimleiter Werner Hobein begrüßte die anwesenden zahlreichen Bewohnerinnen und Bewohner sowie unseren Chor mit gewohnt herzlichen Worten und wies seinerseits auf die lange schöne Tradition dieser kleinen vorweihnachtlichen Feiern hin.
Unser 1. Vorsitzender, Klaus-Dieter Scheithauer, erwiderte die Grußworte im Namen unseres Männerchores und betonte, daß es uns immer wieder ein große Freude ist, den „Sonnenhof“ zu besuchen und für die Bewohnerinnen und Bewohner zu singen. Auch hier trug er das schöne Gedicht „Gedanken zur Weihnacht“ vor.
Und als sich der Chor, in dem wie bekannt ja auch Heimleiter Werner Hobein im zweiten Baß mitsingt, zum Singen des ersten Liedes bereit machte, stand wieder das gewohnt ruhige und strahlende Lächeln im Gesicht unseres Chorleiters Stefan Fitzke.
Wir sangen die Lieder „Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“.
Anschließend lud Werner Hobein alle Bewohnerinnen, Bewohner und Sänger zu einem gemeinsamen Abendbrot mit schmackhaften Schnittchen und Tee ein. Wie jedes Jahr suchten sich die Sänger ihre Plätze an den verschiedenen geschmückten Tischen, um wiederum nette Gespräche mit den Damen und Herren des „Sonnenhofes“ zu suchen und zu finden. Viele kennen sich ja auch.
Nach dem Abendessen nahm unser Chor Aufstellung. Unser Sangesbruder Hermann Müntinga las die Weihnachtsgeschichte, die unser Chor unter der Leitung von Stefan Fitzke untermalte mit den Liedern „Frieden“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Stille Nacht“, „Als die Welt verloren“ und „In der Weihnacht“.
Ein herzlicher Applaus dankte Hermann Müntinga, Chorleiter und Chor für den gelungenen Vortrag.
Ja – und dann wurde wie in den vorangegangenen Jahren das Licht im Saal gedämpft und die auf allen Tischen vorbereitete Feuerzangenbowle angezündet. Herrliche Licht- und Feuerspiele sind dann an den Tischen zu beobachten. Das sind einfach immer wieder richtig schöne, anheimelnde Momente.
Wenn alle Zuckerhüte im bläulich schimmernden Feuer geschmolzen und in der Bowle sind, wird eingeschenkt. Prost – das schmeckt.
Mit lebhaften Gesprächen, viel Lachen und natürlich auch gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern, die Werner Hobein am Klavier begleitete, vergeht die Zeit wie im Fluge. Schöne Stunden vergehen oft allzu schnell.
Zum Abschied nahm unser Chor natürlich noch einmal Aufstellung. Mit dem Lied “Wir wünschen euch frohe Weihnacht und ein gutes neues Jahr“ verabschiedeten wir uns musikalisch für dieses Jahr von den Bewohnerinnen und Bewohnern des „Sonnenhofes“.
Heimleiter Werner Hobein dankte allen Anwesenden, dem Chorleiter und unserem Chor für ihre Teilnahme an der wieder gelungenen vorweihnachtlichen Feier und wünschte seinerseits allen eine schöne Weihnachtszeit und ein gesundes gutes Jahr 2009.
Unser 1. Vorsitzender, Klaus-Dieter Scheithauer dankte im Namen des Chores für die Einladung zu dieser schönen, traditionellen Feier, für die zahlreiche Teilnahme der Damen und Herren aus dem „Sonnenhof“ und die einmal mehr nette Bewirtung. Hier geht ein besonderer Dank an die immer aufmerksamen Mitarbeiter des „Sonnenhofes“. Natürlich begleiten auch hier die besten Wünsche unseres Chores für eine schöne Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins Jahr 2009 sowie ein gutes Jahr 2009 alle Anwesenden.
Unser Chor ist immer sehr gern zu Gast im „Sonnenhof“, und diese vorweihnachtliche Feier mit Feuerzangenbowle ist längst fester Bestandteil im jährlichen Veranstaltungskalender unseres Chores.
Und so können wir uns ja bereits auf die nächste Feier im Dezember 2009 freuen.

Eindrücke auf der vorweihnachtlichen Feier
   am 11. Dezember 2008 im „Sonnenhof“.
Feier mit Feuerzangenbowle

Feier mit Feuerzangenbowle

Feier mit Feuerzangenbowle

Feier mit Feuerzangenbowle

Feier mit Feuerzangenbowle

Feier mit Feuerzangenbowle

12. Dezember 2008, kds


Der Adventsmarkt 2008 in Obernkirchen
war für unseren MGV eine rundum gelungene Sache!
Adventsmarkt 2008
Für die vielen Stunden gemeinsamer und individueller Planung und Vorbereitung bedankt sich unser Vorstand an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich und von ganzem Herzen. Sehr vieles, was hier immer wieder gern für unseren Verein geleistet wird, ist nicht selbstverständlich. Dieses darf deshalb besonders betont werden, weil all die hier gemeinten Akteure und Helfer nicht extra namentlich genannt werden wollen.
Danke
Unsere konkreten Tätigkeiten begannen am Samstag, 29. November 2008, bereits vor 10:00 Uhr mit dem Aufbau unserer eigens für diesen Zweck erstellten Hütte. Aufgrund der regnerischen und vor allem sehr stürmischen Erfahrungen der beiden letzten Jahre haben wir uns zum Bau dieser stabilen, zweckmäßigen Hütte entschieden. Heute wissen wir: „... und das ist auch gut so!“ Gezielte Beobachtungen während des Adventsmarktes geben uns zudem die Möglichkeit, für das kommende Jahr sogar noch die eine oder andere kleine Verbesserung an der Hütte durchzuführen.
Mann, was sind wir froh, daß wir diese Hütte haben!!!
Die vielen anerkennenden Worte zahlreicher Besucher bestätigen uns in unserer Freude.
Der Adventsmarkt Obernkirchen begann am 30. November 2008 traditionell mit dem Eröffnungsgottesdienst. Dieser fand aus gegebenen Anlaß ab 12:00 Uhr in der katholischen Kirche St. Josef statt. Unser Männerchor begleitete den Gottesdienst unter der Leitung von Stefan Fitzke mit den Liedern „Ehre sei Gott in der Höhe“, „Macht hoch die Tür“ und „Es kommt ein Schiff geladen“.
Um 13:00 Uhr eröffnete Bürgermeister Oliver Schäfer von der Bühne vor dem Stadt- museum den Markt. Der Vehlener Posaunenchor spielte anschließend eine Reihe schöner bekannter Weihnachtslieder.
Von Beginn an gab es an unserer Hütte regen Betrieb. Hier geht unser Dank insbesondere an die jeweiligen Standbesetzungen, an die Sänger und deren liebe Ehefrauen, die unsere zahlreichen Gäste stets umsichtig und freundlich bewirteten. Unser Angebot waren auch in diesem Jahr: Grog, Glühwein ohne oder mit Schuß und Schmalzbrote ohne oder mit „Musik“. Dazu kamen wieder die „schwedischen Bulla“ – ein köstliches Küchlein – und die wohlschmeckenden gebackenen „Notenschlüssel“. Wir sagen unseren beiden „Bäckermeistern“ Dank.
Um 14:45 Uhr spielten Pascal Watermann und Christian Muis – zwei Mitglieder des Krainhäger Blasorchesters – aus einem geöffneten Fenster des Stadtmuseums auf ihren Trompeten die Weihnachtslieder „Tochter Zion“, „Kommet ihr Hirten“, „Kling, Glöckchen kling“, „Morgen Kinder wird’s was geben“ und „Jingle Bells“. Hier muß ein weiterer besonderer Dank an Pascal Watermann und Christian Muis  für diese gelungene Eröffnung des dann folgenden „offenen Singens“ ausgesprochen werden. Die Aufmerksamkeit wurde auf das Spiel der beiden Trompeter aber auch auf die kleine Bühne vor dem Museum gelenkt, auf der sich die Sängerinnen und Sänger der drei Obernkirchener Chöre, evangelischer Kirchenchor, katholischer Kirchenchor und Männergesangverein versammelten.
Die für dieses „offene Singen“ erstellten Liederblätter waren schnell an die zahlreichen Besucher verteilt, und nachdem unser Sangesbruder Hermann Müntinga nette Worte der Begrüßung und Motivation zum Mitsingen an die Marktbesucher gerichtet hatte, wurden – natürlich einstimmig – folgende Lieder unter der Klavierbegleitung von Regina Ackmann engagiert von Groß und Klein gesungen: „Alle Jahre wieder“, „Leise rieselt der Schnee“, „O Tannenbaum“; „ Laßt uns froh und munter sein“, „Süßer die Glocken nie klingen“, „Herbei , o ihr Gläubigen“ und „O du fröhliche“.
Alle Sängerinnen und Sänger, die bereit waren, mit eigenem freudigen Engagement den in der Tat sehr vielen mitsingenden Menschen eine Freude zu bereiten, haben vielen, vielen von Herzen mitsingenden Kindern, Eltern und älteren Menschen in strahlende Augen schauen können. Welch schöner Lohn für uns alle.
Ist es nicht herrlich und von hoher menschlicher Qualität, wenn es uns Chorsängerinnen und Chorsängern gelingt, Jung und Alt – und sei es nur für Momente – wieder einmal zum Singen zu bewegen. Viele anerkennende, ja dankbare Äußerungen aus dem Kreis der Sängerinnen und Sänger, vor allem aber von den Besuchern bestätigten Sinn und Erfolg dieses „offenen Singens“.
Gutes kann so einfach sein; bedarf es hier doch (lediglich) der Bereitschaft, zur Freude anderer und der eigenen erkennbar aufgeschlossen mitzuwirken. Wer den gut gefüllten Kirchplatz und die bis zuletzt dazuströmenden Menschen, die begeistert mit uns gesungen haben, gesehen hat, weiß, daß uns drei Obernkirchener Chören gemeinsam ein gutes „offenes Singen“ gelungen ist.
Alsdann nahm ein schöner Obernkirchener Adventsmarkt seinen harmonischen Verlauf. Es wird nicht vergessen, daß in diesem Jahr natürlich das gute, trockene Wetter zu dem erfolgreichen Verlauf des Marktes beigetragen hat.
Unser Männergesangverein wird sich sicher im kommenden Jahr am Adventsmarkt 2009 in Obernkirchen beteiligen.
kds, 2. Dezember 2008 


Auch in diesem Jahr haben wir zum Volkstrauertag gesungen.
Ehrenmal Obernkirchen (Foto: © obk-info)
Ehrenmal Obernkirchen (Foto: © obk-info)

Gern ist unser Männerchor der Einladung unseres Bürgermeisters Oliver Schäfer gefolgt, am 16. November 2008 die Feierstunde zum Volkstrauertag am Ehrenmal der Stadt Obernkirchen im La Flèche-Park zu begleiten.
Um 11:15 Uhr begrüßte der Bürgermeister alle Abordnungen, Vertreter der Verwaltung, der Vereine unseren Männerchor und alle anwesenden Bürgerinnen und Bürger.
Wir sangen zur Eröffnung das Lied „Frieden“ von Gotthilf Fischer. Danach sprach die Gemeindereferentin Regina Doppke Worte zum Volkstrauertag, erinnerte an die Geschehnisse der Vergangenheit und die vielen Gefallenen und Toten zweier Weltkriege und das damit verbundene vielmillionenfache Leid sowie die Wirkungen bis in unsere Zeit und die damit verbundene Verantwortung für uns alle.
Es folgten die Kranzniederlegungen am Ehrenmal begleitet von dem Trompetensolo „Ich hatte einen Kameraden“.
Anschließend sangen wir – natürlich wieder unter der Leitung von Stefan Fitzke – das Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Hier sei erlaubt, festzustellen, daß unserem Sangesbruder vom ersten Tenor, Wolfgang Behrendt, trotz der kühlen Temperaturen sein Solopart außerrordentlich wohlklingend, fest und tonsicher gelungen ist. Alle Achtung!
Es ist Tradition, daß nach den abschließenden Worten unseres Bürgermeisters Oliver Schäfer unser Männerchor gemeinsam mit allen Anwesenden die dritte Strophe des Deutschlandliedes singt.

kds, 17. November 2008


Unser „besonderer Übungsabend“ war wieder eine runde Sache!
Unser besonderer Übungsabend war wieder eine runde Sache!
Unsere liebe Mühlenwirtin, Gabi Hohmeyer, hatte zum Donnerstag, 16. Oktober 2008 zu unserem diesjährigen „besonderen Übungsabend“ in die wunderschönen, rustikalen Räumlichkeiten der Mühle in Meißen / Minden geladen.
14 Sänger unseres Männerchores und Chorleiter Stefan Fitzke konnten in diesem Jahr der Einladung folgen, ist dies doch schon traditionell ein Dankeschön der lieben Gabi Hohmeyer an unseren gesamten Chor für den jährlichen Auftritt an einem Kreismühlen- tag. Mit ihren herzlichen Begrüßungsworten dankte die Mühlenwirtin dem Chor nochmals für den außerordentlich gelungenen Auftritt am 24. August 2008 (siehe dazu den Bericht auf den Seiten 9 und 10 im Heft Nr. 20 vom 2. Oktober 2008).
Folgerichtig wurde unser nächster Auftritt zum Kreismühlentag am 23. August 2009 fest vereinbart. Wir freuen uns darauf.
Natürlich dankte unser 2. Vorsitzender, Wolfgang Behrendt, der lieben Gabi in aller Namen für die Einladung und betonte, daß wir immer wieder gern, freundschaftlich verbunden, der Einladung folgen. Klar, daß uns auch diesmal einige sehr schöne, angenehme und lustige Stunden erwarteten.
Viele der Lieder aus unserem Liederbüchlein „Sing mit uns“ wurden mit Begeisterung gesungen. Hat Spaß gemacht.
Horst Völkening gab eine lustige Geschichte über den Besuch eines älteren Ehepaares vom Lande in Lübeck zum Besten. Herrliche Pointen waren darin versteckt. Danke, Horst.
Und – ja, natürlich tischte uns die liebe Gabi wieder ihre frisch geschmierten Leberwurst- und Schmalzbrote auf – und das wie stets in reichlicher Zahl. Danke, danke, danke. Übrigens, auch die kleinen Gürkchen schmeckten wieder vorzüglich dazu. Danke sagen wir ebenso für die zwei Mühlentropfen, mit denen uns die Gabi im Laufe des Abends Gutes tat. Unsere Stimmbänder mußten geölt werden!
Danke sagen wir zudem der netten Dame, die uns sehr zügig mit den bestellten Getränken versorgte. Schäumendes Bier, Alster, Rotwein und weitere Mühlentropfen schmecken einfach in angenehmer, harmonischer Runde.
Schnell verflogen die Stunden – doch eine weitere schöne Erinnerung bleibt. Gut so! Ja, und fast könnten wir ja singen: „Alle Jahre wieder“. Doch dieses schöne Lied lassen wir besser in der Weihnachtszeit, wo es hingehört. 
Unser besonderer Übungsabend.
Unser besonderer Übungsabend.
auf, auf zum fröhlichen Essenfassen!


Unser besonderer Übungsabend.
Unser besonderer Übungsabend.
na siehste - schmeckt wieder!

Unser besonderer Übungsabend.

Unser besonderer Übungsabend.
Unser besonderer Übungsabend.
laßt uns alle fröhlich singen!


Unser besonderer Übungsabend.
Unser besonderer Übungsabend.
Horst liest seine Geschichte und alles lauscht.


Unser besonderer Übungsabend.
zwei Biere habe ich nur getrunken!
Unser besonderer Übungsabend.
ich habe drei getrunken!

Unser besonderer Übungsabend.
so ein Tag, so wunderschön wie heute!

kds, 17. Oktober 2008


W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r – K o n z e r t ! ! !
Geistliches Chor-Konzert
Nach einem sehr gelungenen gemeinsamen Chor-Konzert waren Chorleiterin Regina Ackmann, Chorleiter Stefan Fitzke sowie alle Sängerinnen und Sänger des evangelischen Kirchenchores und unseres Männergesangvereins äußerst glücklich und zufrieden.
Gleiches gilt uneingeschränkt für die zahlreichen Besucher der am Konzertnachmittag gut gefüllten katholischen Kirche St. Josef in Obernkirchen.
Musiker und Zuhörer erlebten Gesangsvorträge beider Chöre, bei denen an diesem Tag nahezu alles gelang.
Einfühlsam und präzise dirigierten Chorleiterin Regina Ackmann und Chorleiter Stefan Fitzke. Entsprechend stimmungsvoll exakt sangen beide Chöre und erreichten schnell und nahezu zwangsläufig die Herzen der Besucher.
Um 17:00 Uhr begrüßte Pfarrer Matthias Ziemens das zahlreiche Publikum sowie beide Chöre und wünschte allen ein schönes geistliches Chor-Konzert.
Der evangelische Kirchenchor begann mit dem Lied „Laudate omnes gentes“. Ein wun- derschönes Lied, einfühlsam engagiert vorgetragen. Und bereits mit diesem Lied sprang der berühmte „Funken“ zum Publikum über. Erfreulich, daß dies – wie oben gesagt – bis zum Ende des Konzerts so blieb.
Ihren erwähnenswerten Anteil am Gelingen haben zudem Werner Hobein, der die beiden Gesangsblocks des evangelischen Kirchenchores anmoderierte, sowie Hermann Müntinga, der diese Aufgabe für unseren Männerchor übernahm. In angenehm kurzen, dennoch erklärenden Worten stimmten sie die Besucher auf die jeweils folgenden Lieder ein. Dank und Anerkennung gelten zudem Claudia Seifert und Wolfgang Behrendt, die in jeweils einem Lied mit ihren schönen Stimmen ihre Soloparts hervorragend vortrugen. Alle Achtung!
Schön, daß Hermann Müntinga vor dem letzten Lied unseres MGV noch einmal an unseren Ende August 2008 verstorbenen Sangesbruder Siegfried Scheer erinnerte, gehörte doch das „Wenn der Tag zu Ende geht“ zu Siegfrieds Lieblingsliedern. Wer weiß, vielleicht hat uns Siegfried Scheer ja dankbar schmunzelnd zugehört. Eine schöne Vor- stellung!
Ja und dann kam es zum großen Finale. Beide Chöre sangen gemeinsam unter der Leitung von Stefan Fitzke das „Abendlied“. Da lag zugegebenermaßen bei Chorleiterin Regina Ackmann, die sich wie selbstverständlich als Sängerin einreihte, bei Chorleiter Stefan Fitzke, bei allen Sängerinnen und Sängern beider Chöre eine erwartungsfrohe Spannung in der Luft. Es war in den vorangegangenen Übunsstunden schon so manches Stück harte, konzentrierte Arbeit, um dieses für beide Chöre nicht ganz einfache – aber dennoch wunderschöne – Stück zu erarbeiten.
Kurzum: die Arbeit hat sich wieder einmal gelohnt. Der gemeinsame Vortrag des „Abendliedes“ gelang. Wo ein Wille, ist tatsächlich immer wieder auch ein Weg, und wie heißt es doch so treffend: von nichts kommt nichts!
Der Lohn für alle Musikanten war nach diesem schönen Abschluß ein lang anhaltender, herzlicher Applaus des begeisterten Publikums.
Eine schöne Geste gelang Claudia Seifert und Sigrid Rahn vom evangelischen Kirchenchor, als sie Regina Ackmann und Stefan Fitzke als kleinen Dank für ihre jeweilige viele Arbeit je einen bunten Blumenstrauß überreichten.
Natürlich sprach Pfarrer Ziemens beiden Chören Anerkennung und Dank aus. Mit allen Anwesenden betete er sodann das „Vaterunser“ und sprach seinen Segen. Ein wunderschönes Chor-Konzert mit zwei Obernkirchener Chören ging zuende.
Da Harald Godau auf der letzten Seite des Programmblattes den Text des Liedes „Kein schöner Land“ aufgeschrieben hatte, wurde dieses schöne Lied natürlich zum Abschluß von beiden Chören gemeinsam mit dem Publikum gesungen. Auch dies war wieder ein wunderschönes Erlebnis.
Unser Männergesangverein dankt an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich Regina Ackmann für die Klavierbegleitung zu unseren Liedern „Ambrosianischer Lobgesang“ und dem von uns einstimmig vorgetragenen „Wenn der Tag zu Ende geht“. Wir danken Werner Hobein und Hermann Müntinga für die gelungenen Moderationen und dafür, daß beide – wie auch Friedhelm Voigt – ein Mammutprogramm als Sänger in beiden Chören meisterten. Wir danken der katholischen Kirchengemeinde Obernkirchen, daß wir wieder einmal in der Kirche St. Josef auftreten durften. Ein schöner Ort. Wir fühlen uns hier immer wieder wohl.
Wir danken Harald Godau für die Erstellung der o.g. Programmblätter und der Plakate, die wieder rechtzeitig in vielen Obernkirchener Geschäften ausgehängt werden konnten. Auch diesen Geschäften gilt natürlich unser Dank. 
Und natürlich danken wir allen Sängerinnen und Sängern beider Chöre, die zum größten Teil mit ihren Partnerinnen und Partnern an dem gemeinsamen Buffet im Restaurant Sonnenbrink teilnehmen konnten. Bei einem schmackhaften, abwechslungsreichen warmen Buffet und einem leckeren Dessert konnten wir gemeinsam den schönen Konzertabend ausklingen lassen. Schön, daß wir bei angenehmen, angeregten Gesprächen diese Zeit miteinander verbringen durften. Schön, daß alle 53 Personen im Sonnenbrink viele lobende, zufriedene Worte für das hervorragende Essen und die Getränke fanden. Das Personal und den Küchenchef hat’s gefreut. Uns auch!
Welch ein gelungenes Chor-Konzert und welch einen anschließenden schönen, harmonischen Abend haben wir genossen! Herz, was willst du mehr?

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
der ev. Kirchenchor singt unter der einfühlsamen Leitung von Regina Ackmann

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
bei diesem Liedvortrag begelitet Regina Ackmann den ev. Kirchenchor am elektrischen Klavier

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
unser Männerchor singt unter der gefühlvollen und ausdrucksstarken Leitung von Stefan Fitzke

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
beide Chöre singen gemeinsam unter der Leitung
von Stefan Fitzke das "Abendlied" - ein gelungener Vortrag!

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
Pfarrer Matthias Ziemens dankt beiden Chören - sicher auch im Namen
der zahlreichen Besucher - für ein überaus gelungenes Konzert

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
Claudia Seifert und Sigrid Rahn überreichen Regina Ackmann
und Stefan Fitzke je einen bunten Blumenstrauß.
Alle Sängerinnen und Sänger beider Chöre danken und
freuen sich mit beiden Chorleiterin und Chorleiter

W e l c h   e i n   g e l u n g e n e s   C h o r - K o n z e r t ! ! !
Klaus-Dieter Scheithauer (1. Vors. des MGV) und
seine liebe Frau Margreth freuen sich - wie alle - nach
dem Konzert im Restaurant Sonnenbrink über den
schönen gemeinsamen Erfolg beider Obernkirchener Chöre.

kds, 6. Oktober 2008

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Pfannenschmaus
Der Pfannenschmaus – eine gute Idee!

Sonntag, 14. September 2008, etwa 17:00 Uhr: als wir uns dem Grundstück von Heike und Heinz-Dieter Schaper näherten, stieg uns bereits ein köstlicher Duft in die Nase. Da wir uns – wie wohl die meisten unserer Sangesbrüder und deren Partnerinnen – an diesem Tag bewußt mit dem Essen etwas zurück gehalten hatten, spürten wir jetzt natürlich endgültig einen guten Appetit.
Aber so sollte das ja auch sein!
Unsere Sangesbrüder vom 2. Baß hatten alle aktiven Sänger und deren Partnerinnen zu einem Pfannenschmaus geladen.
Heike und Heinz-Dieter Schaper hatten hierzu ihre große Terasse hergerichtet.
Welch herrlicher Duft lag in der Luft, brutzelte doch in einer großen Pfanne reichlich geschnetzeltes Fleisch in verschiedenem Gemüse und einer schmackhaften Soße.
Als alle Teilnehmer anwesend waren, sprach der Stimmenführer des 2. Baß, Otto Sischka, herzliche Begrüßungsworte, dankte dem Ehepaar Schaper für die Einladung auf ihr Grundstück, überreichte der lieben Heike einen schönen Blumenstrauß und wünschte allgemein einen guten Appetit und ein paar schöne Stunden im Kreise unserer Sängerfamilie.

kds, der seinen Platz nahe der Pfanne gefunden hatte, übernahm die „Essensausgabe“ aus der Pfanne. Jeder vervollständigte sein Essen noch mit Kartoffelsalat, Krautsalat und Baguett. Und siehe da – plötzlich trat eine genießende Ruhe ein. Na klar – alle waren am Essen, und allen schmeckte der Pfannenschmaus offensichtlich.
Natürlich gab es neben dem Essen je nach Wunsch, Wasser, Cola, Limo, Alster, gezapftes Bier oder Wein. So konnte wohl jeder Wunsch erfüllt werden. Selbstverständlich wurden im Laufe des Abends etliche Liköre und Kurze gereicht.
Wieder einmal war es unser Sangesbruder Harald Godau, der für alle Anwesenden Flyer mit den Texten verschiedener Lieder vorbereitet hatte. Klar, daß auch an diesem Tag kräftig gesungen wurde.
Erst nach etlichen schönen, gemeinsamen Stunden machten wir uns – nun gesättigt – zufrieden auf den Heimweg. Dieser Pfannenschmaus war eine gute Idee!!!

kds, 15. September 2008

Anfang


Wir mußten Abschied nehmen von unserem Freund und Sangesbruder
Siegfried Scheer.
Siegfried Scheer, rechts auf dem Foto übergibt den von ihm gestifteten Wanderpokal an Werner Hobein.
Siegfried Scheer, rechts auf dem Foto übergibt den von ihm
gestifteten Wanderpokal an Werner Hobein.

Es ist für uns noch immer unfaßbar. Am 22. August 2008 verstarb – wenige Monate vor seinem 70. Geburtstag – unser Freund, Sangesbruder und Vorstandsmitglied Siegfried Scheer. Siegfried Scheer trat am 5. März 1979 in unseren Männergesangverein von 1870 Obernkirchen ein. Fast 30 Jahre war Siegfried Scheer ein überaus aktiver und wichtiger Sänger im 2. Tenor unseres Chores. Bereits nach wenigen Jahren seiner Mitgliedschaft übernahm Siegfried Scheer wesentliche Aufgaben in unserer Gemeinschaft. So überzeugte er seit 1983 (mit nur wenigen Jahren Unterbrechung) mit seinen Ideen, mit viel Elan und Ausdauer als unser Vorsitzender des Vergnügungsausschusses. Viele mehrtägige Reisen, Tagestouren, gesellige Veranstaltungen und Vergnügungen wurden von Siegfried Scheer federführend erfolgreich geplant und durchgeführt.
Als überaus engagiertem Sänger, dem die Freude am Singen anzusehen war, lag Siegfried Scheer stets das qualitätsbewußte Bild unseres Männerchores am Herzen.
Siegfried Scheer hat wesentliche Zeiten seines Lebens unserem Männergesangverein Obernkirchen gewidmet. Dafür sind wir ihm immer dankbar und vergessen dabei natürlich seine liebe Frau Ingrid nicht, die in den Belangen unseres Chores hinter Siegfried stand und ihrerseits half, wo sie nur konnte.
Die Sänger unseres Chores stehen Ingrid Scheer und der Familie in der Trauer um Siegfried Scheer in der schweren Zeit zur Seite.
Der Männergesangverein von 1870 Obernkirchen e.V. wird Siegfried Scheer als Freund, Sangesbruder und Vorstandsmitglied nicht vergessen.

kds, 29.August 2008

Es war eine sehr emotionale Trauerfeier für Siegfried Scheer.

Trauerfeier für unseren lieben Sangesbruder Siegfried Scheer.

Am Freitag, 29. August 2008, fand die Trauerfeier für unseren lieben Sangesbruder Siegfried Scheer statt. Diese Feier wurde für die Familie, alle Besucher und unseren Chor zu einem sehr emotionalen Erlebnis.
Unser Sangesbruder Pastor i. R. Hermann Müntinga sprach auf Wunsch der Familie zur Trauerfeier von Siegfried Scheer.
Und natürlich begleitete unser Chor die Feier. Zu Beginn sangen wir das „Alta Trinita beata“, etwas später das schöne Lied „Ich bete an die Macht der Liebe“. Beide Lieder wurden von unserem Männerchor sehr gefühlvoll unter dem Dirigat unseres Chorleiters Stefan Fitzke gesungen.
Zum einzigartigen Höhepunkt sollte zum Abschluß der Feierlichkeiten das mit viel Emotionen einstimmig gesungene und an der Orgel von Regina Ackmann begleitete Lied „Wenn der Tag zu Ende geht“ werden. Dies war eines von Siegfrieds Lieblingsliedern. Beim Vortrag dieses Liedes füllten sich so manche Augen der Sänger und Besucher mit Tränen. Danke, liebe Regina Ackmann, für die sehr gelungene Unterstützung.
Wir trauern um einen Freund und Sangesbruder mit all seinen menschlichen Schwächen, vor allem aber mit seinem Humor, seiner zielgerichteten Beharrlichkeit, seinem Engagement für unseren Männergesangverein und seiner ansteckenden Freude am Singen.

kds, 29. August 2008

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Mühlentag
Spaß und Freude
zum Mühlentag in Meißen!!!

In diesem Jahr sangen wir am 24. August zum Mühlentag an der schönen Mühle in Meißen / Minden.
Wir waren schon ein wenig gespannt, wie uns unser Auftritt wohl gelingen würde. Nach den Sommerferien hat es uns nämlich „arg erwischt“.
Krankheitsbedingt - und dazu durch wenige Urlauber - bestand unser Chor am o.g. Sonntag genau aus 14 Sängern (und da ist bereits unser Chorleiter Stefan Fitzke, der diesmal fleißig mitsang, dabei) und kds, der die ausgewählten Lieder am Keyboard begleitete.

In dieser für uns ungewöhnlichen Konstellation hatten wir uns darauf geeinigt, daß wir den Besuchern der Mühle etwa 1 ½ bis 2 Stunden in 5 Auftrittsblocks 26 Lieder einstimmig, allenfalls spontan mehrstimmig, mit Keyboardbegleitung vortragen wollten.
Das haben wir dann ab 15:00 Uhr – übrigens als einziger Chor an diesem Mühlentag – dann auch mit wachsender Begeisterung getan.
Mühlentag in Meißen
 Um es gleich zu sagen: die Entscheidung, weithin bekannte Volkslieder, Seemannslieder u.ä. einstimmig mit Keyboardbegleitung zu singen und die zahlreichen Besucher zu ermuntern, kräftig mitzusingen, erwies sich schnell als absolut richtig.
Unser, wenn wir ehrlich sind, in dieser Form „aus der Not geborene“ Auftritt wurde ein voller Erfolg!
Bei herrlichem Sonnenschein und angenehm warmen Sommertemperaturen füllten sich die Bänke an den Tischen rasch, und nur äußerst selten fuhren Ausflügler vor Beendigung unseres Programms weiter. Schnell fanden unser Chor und die Besucher den angestrebten musikalischen Kontakt und sangen gemeinsam die ausgewählten schönen Lieder.
Erwähnt werden soll, daß es dem Chor eine Herzensangelegenheit war, als vorletztes Lied das Stück „wenn der Tag zu Ende geht“ in Gedanken an und für unseren am 22. August 2008 verstorbenen Sangesbruder, für unser Vorstandsmitglied, Siegfrtied Scheer, zu singen. Dies war eines von Siegfrieds Lieblingsliedern. Siegfried wird’s gehört haben.
Mit dem „Goodbye, Ladies“ beendeten wir unseren Auftritt an der Mühle in Meißen. 
Man kann ohne Einschränkung sagen, daß dieser Nachmittag an der Mühle in Meißen für unseren Chor ein schöner  Erfolg und ein herrliches Erlebnis war.
Natürlich freuten wir uns über den aufrichtigen Dank unserer Mühlenwirtin, Gabi Hohmeyer, die unseren Auftritt mit diesem Liedgut ausdrücklich lobte und uns bat, doch mit ähnlichem Repertoire im nächsten Jahr wieder zu kommen.
Auffallend war auch, daß sehr viele der Besucherinnen und Besucher begeistert zu uns kamen und sich ebenfalls bei uns bedankten. Die Aussage war immer ähnlich: der Chor hat wunderschön gesungen, die Liedauswahl war sehr gut, denn man konnte endlich einmal wieder nach Herzenslust mitsingen.
Sängerherz was willst du mehr?
Mühlentag in Meißen
Natürlich bedanken wir uns auf diesem Weg nochmals bei der lieben Gabi Hohmeyer für die Verzehrgutscheine für Kuchen, Brote und Getränke und für die leckeren Mühlentropfen. Danke!
Danke sagen wir unserem Chorleiter Stefan Fitzke, der sich in vorbildlicher Weise mit dieser für uns ungewöhnlichen Aufgabe identifiziert und als Sänger eingebracht hat.
Danke sagen wir folgenden Sängern, die an diesem Sonntag an der Mühle in Meißen dabei sein konnten: Wolfgang Behrendt, Karl-Heinz Faul, Erwin Höhn, Hans Wolff, Karl Buchmeier,Günter Irzik, Hermann Müntinga, Manfred Bühne, Otto Kauffeld, Theo Lung, Klaus Mainka, Erwin Stiepermann, Klaus Lüersen, Klaus-Dieter Scheithauer.
Ein Dankeschön geht zudem an Karl Buchmeier und Otto Kauffeld, die unermüdlich in der Vor- und Nachbereitung unseres Auftrittes tätig waren. Bei unserem „Freiluftauftritt“ war eine Musikanlage mit Steuerpult, Chormikrophonen und Boxen erforderlich. Otto Kauffeld stellte sein gutes Steuerpult zur Verfügung. Die Chormikrophone wurden vom Musikgeschäft Lampe besorgt und termingerecht zurückgebracht. Die Boxen sind im Eigentum unseres Chores und lagern in der „Roten Schule“. Auch die Boxen mußten transportiert, mit der gesamten Anlage aufgebaut, abgebaut und wieder zurückgebracht werden.
Mühlentag in Meißen
 kds, 25. August 2008

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Danke, liebe Daggy, danke lieber Ulli!

Anfang der 31. Kalenderwoche 2008 ergriff unser Sangesbruder Ulli Anke spontan die Initiative, meldete sich telefonisch bei unserem 1. Vorsitzenden, Klaus-Dieter Scheithauer und lud aufgrund des absehbar schönen, sommerlichen Wetters die Sänger unseres Chores zu einer kleinen Grillparty auf sein Grundstück ein.
Mit unserem bewährten Telefonrundruf über die Stimmenführer oder deren Vertreter waren in kürzester Zeit alle erreichbaren Sänger informiert.
Am Donnerstag, 31. Juli 2008, trafen sich um 19:00 Uhr bei herrlich warmen Abendtem- peraturen 19 Sänger zu einem kurzweiligen Zusammensein.
Ulli Anke löste mit diesem Abend eine Einladung seinerseits ein, die er zur Freude aller Sänger bereits im Februar 2007 ausgesprochen hatte, als unser Chor im Offizierscasino in
Achum zu Ullis 70. Geburtstag gesungen hatte.

Grillparty
Ein herzliches Dankeschön sagen alle anwesend gewesenen Sänger nochmals auf diesem Wege an Ulli Anke und seine liebe Daggy für die hervorragende Bewirtung mit schmack- haften gegrillten Würstchen und Steaks sowie dem erfrischenden, kühlen gezapften Bier. Auch die Obstler haben uns sehr gut geschmeckt.
Danke, daß wir einmal mehr in lockerer, fröhlicher Runde bei lebhaften Gesprächen und Gesang einige schöne gemeinsame Stunden bei Euch verbringen konnten.
kds, 1.August 2008

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Tagesausflug ins Mühlenmuseum nach Gifhorn
war ein gelungener Ausklang des 1. Halbjahres 2008!

http://www.muehlenmuseum.de

http://www.russisch-orthodoxe-holzkirche.de

Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn

Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn Genau 38 gutgelaunte, erwartungsfrohe Personen – Sänger, deren Ehefrauen sowie einige passive Mitglieder unseres MGV Obernkirchen – konnte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, pünktlich um 9:00 Uhr auf dem Betriebshof des Omnibusbetriebes Mühlmeister zum Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn begrüßen.
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Was würde uns in Gifhorn erwarten? Spielt das Wetter mit? Unser Fahrer, Herr Holste, bereitete uns eine sehr angenehme Fahrt. Gut – die etwa 130 Kilometer Fahrt- strecke waren in dem bequemen Reisebus auch wirklich nicht zu anstrengend. Und das war gut so.
Um es zu erwähnen: mit dem Wetter hatten wir wieder einmal richtig Glück. Nur zum Beginn unserer Führung im Mühlenmuseum regnete es einmal kurz – vielleicht zehn, maximal 15 Minuten. Da waren wir alle in großen Austellungsraum und folgten den interessanten, kompetenten Worten unserer zwei netten Führerinnen. Anschließend behielt die warme Sonne eindeutig die Oberhand. Wie schön und angenehm.
Da unser lieber Sangesbruder Harald Godau seine Eindrücke schon während der Rückfahrt zum Gasthaus Gerland in Nienbrügge in wohlgesetzte Verse faßte, soll sein Vortrag bei Gerland zum Nachlesen aufgeschrieben werden.
Gasthaus Gerland

MGV – Ausflug nach Gifhorn

9:00 Uhr Abfahrt! Das war eine christlich, humane Zeit,
das Ausflugsziel, Gifhorn, ca. 130 km, gar nicht so weit.
Alle waren pünktlich, der Mühlmeister-Bus rollte los!
Was erwartete uns in dem Mühlenmuseum bloß?
Eine Ausstellungshalle mit ca. 50 Mühlenmodellen,
da schlug die Stimmung schon in hohen Wellen!
Verständliche Erläuterungen in großer Zahl,
über das Woher, Baustil, Jahrgang anno dazumal.
Und dann z.T die Originale. Z.B. die Hochzeitsmühle,
fünfflügelig und drinnen weiße Stühle,
die Kellerholländer-, die ungarische Schiffsmühle,
das Abbild der Potsdamer Mühle von Sanssouci,
‚ne Mühle aus Griechenland und die ... und die!
Es ist schon eine international erlesene Welt,
die Horst Wrobel da im Laufe der Jahre hat zusammengestellt.
Seine Familie half ihm aufopfernd dabei,
zu Verschönern das ganze Mühlenallerlei.
Ein ganz besonderer Augenschmaus,
war die orthodoxe Holzkirche des „Heiligen Nikolaus“!
Mit ihren zahlreichen wertvollen Ikonen
tat sich der Besuch wirklich lohnen!
Zumal Sangesbruder Hermann für uns alle den Eintritt bezahlte,
was ich persönlich für ‚ne ganz noble Geste halte!
Für uns vom Männerchor ‚ne Selbstverständlichkeit,
waren wir zum Singen von „Alta trinita“ und „Ich bete an“ bereit.
Hermann gab uns die Töne an – ganz souverän,
das Ergebnis war den aufmerksamen Zuhörern anzuseh’n.
Petrus meinte es mit der Sängerfamilie gut
und stoppte die sich anbahnende Regenflut.
Und jetzt machen wir hier bei „Gerland“ den Schluß,
weil ja irgendwo auch dieser sein muß.
Festlich gedeckte Tische, ein herrliches Flair!
Liebe Sangesbrüder, was wollen wir mehr?
Das Essen war Spitze, es hat allen geschmeckt,
man hätte fast noch die Teller abgeleckt.
Dazu passende Getränke und viel Gesang.
Den Verantwortlichen sei dafür Lob, Anerkennung und Dank.
PS: Danke, Sangesbruder Horst, für die Witze und Anekdoten,
die du uns so humorvoll dargeboten.
Ich es zum Schluß sagen mag:
„Dies war kein verlorener Tag!“
HG

Ja, liebe Leserin, lieber Leser, den Worten von Harald ist eigentlich nichts hinzuzufügen, außer daß wir Harald für das schöne Gedicht und die Textflyer zum Singen danken. Vielleicht noch dies: Als wir zum Abendessen bei „Gerland“ waren, rief unser Stimmenführer vom 2. Tenor, Karl Buchmeier unseren Sangesbruder Siegfried Scheer im Krankenhaus an. Alle Anwesenden – Männlein und Weiblein – wünschten unserem Siegfried eine schnelle und gute Genesung und sangen ihm gemeinsam aus Haralds Flyer das Lied „Es klappert die Mühle“. Damit verbunden war auch der Dank an Siegfried, der in seiner Aufgabe als Vorsitzender unseres Vergnügungsausschusses die Idee zu dieser Tagesfahrt und die grundlegenden Organisationsaufgaben wahrgenommen hatte. Danke, lieber Siegfried. Bei unserem nächsten Ausflug bist Du sicher wieder dabei!
Auch die gute Idee von Werner Kütemeyer, unserem Siegfried spontan einen kleinen Brief mit herzlichen Genesungswünschen und den Unterschriften aller Ausflugsteilnehmer zukommen zu lassen, wurde sofort freudig in die Tat umgesetzt. Siegfrieds liebe Ehefrau, Ingrid, die zu unser aller Freude an unserer Tagesfahrt teilnahm, überreichte Siegfried unsere kleine Botschaft bei ihrem nächsten Besuch.
Klar, daß wir an diesem Tag – übrigens schon zur Abfahrt – an alle Sangesbrüder und deren Ehefrauen gedacht haben, die aus unterschiedlichen, nachvollziehbaren Gründen nicht an unserer Fahrt nach Gifhorn teilnehmen konnten.
Schade! Aber wie bereits oben gesagt: beim nächstenmal sind alle wieder dabei!
Gegen 20:15 Uhr machten wir uns gut gelaunt, zufrieden und gesättigt auf das letzte kleine Teilstück nach Obernkirchen. Unser 1. Vorsitzender dankte nochmals allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern für ihre Teilnahme an dieser wunderschönen Tagestour zum Mühlenmuseum nach Gifhorn und natürlich unserem Fahrer, Herrn Holste, für die jederzeit angenehme Fahrt.
Von diesem Gemeinschaftserlebnis werden wir noch lange zehren – und es darf ruhig darüber gesprochen werden. (Mühlen-)klappern gehört zum Handwerk!
Nun geht es für alle erst einmal in die wohlverdienten dreiwöchigen (Sänger-)ferien. Es gilt Kraft zu tanken, und dann freuen wir uns auf die schönen Aufgaben, die im 2. Halbjahr 2008 auf uns warten. 

Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn
kds, 14. Juli 2008
Tagesausflug ins Mühlenmuseum Gifhorn

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100 Jahre katholische Kirche St. Josef Obernkirchen
100 Jahre katholische Kirche St. Josef Obernkirchen
In der ersten Juliwoche 2008 feierte die katholische Gemeinde in Obernkirchen 100 Jahre katholische Kirche St. Josef. Es war eine Selbstverständlichkeit, daß sich unser Männergesangverein in die Feierlichkeiten dieser Woche einbrachte.
So gestaltete unser Chor mit seinen Liedern die von Pfarrer Mauerhof am Donnerstag, 3. Juli 2008, gehaltene Heilige Messe.
Eingebettet in den Ablauf des Gottesdienstes sangen wir in der gut besuchten Kirche St. Josef die Lieder: „Hymnus (Jauchzet, jauchzet dem Herrn)“, „Kyrie eleison“, „Ehre sei Gott“, „Gott, deine Güte reicht so weit“, „Die Ehre Gottes in der Natur (Strophe 1)“, „Sanctus (Heilig ist der Herr)“, „Vater unser“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Herr, es wird Abend“. Die Leitung unseres Männerchores lag natürlich wieder in den Händen von Stefan Fitzke.
Nach dem Gottesdienst verweilten unser Chor und die Gottesdienstbesucher noch eine Weile auf dem Vorplatz des katholischen Pfarrheimes, gab es hier doch wohlschmeckende Bratwürstchen vom Grill und ein kühles Bier (wie auch andere Getränke) zu verzehren.
Für die Verzehrgutscheine für je eine Bratwurst und ein Getränk bedanken sich Chorleiter und Sänger nochmals herzlich bei der katholischen Gemeinde. Danke!
Es war unserem Chor eine Freude, diesen Gottesdienst begleiten zu dürfen.
4. Juli 2008, kds

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Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008 Danke, lieber Wolfgang, für eine tolle Geburtstagsfeier!
Unsere Fußballnationalmannschaft um Trainer Joachim Löw hat gestern wohl nicht so ausgelassen gefeiert wie wir am Samstag, 28. Juni 2008. Aber – wenn wir ehrlich sind, hat mit den Spaniern die an diesem Tag letztlich bessere Mannschaft gewonnen. Und dann ist das in Ordnung. Die bessere Technik und die höhere Leistungsbereitschaft haben sich zurecht durchgesetzt.
Aber zurück zu unserem Thema:
Ab 10:30 Uhr trafen sich Familie, Freunde, Nachbarn, ehemalige Arbeitskollegen und Bekannte unseres Geburtstagskindes, Wolfgang Behrendt, in der schön hergerichteten Gaststätte „im Krug zum grünen Kranze“ zur Feier seines 70. Geburtstages.
Schön, daß die Sänger des 1. Tenors unseres MGV Obernkirchen und Wolfgangs Sangeskollegen der Hobbygruppe „6 dacapos“ mit ihren lieben Ehefrauen ebenfalls eingeladen waren. Beim Eintreffen überreichten die Damen dem strahlenden Wolfgang mit nochmaligen Glückwünschen je eine schöne Rose und Karl Buchmeier im Namen von vier „dacapos“ und deren Frauen eine „kleine Geldspritze“ als nettes Geschenk.
Karl-Heinz Faul, der ebenfalls bei den „dacapos“ mitmacht, beteiligte sich mit seiner lieben Hannelore an diesem Tag an dem gemeinsamen Geschenk der Damen und Herren vom 1. Tenor. Wilfried Bartels würdigte den lieben Wolfgang mit einer hervorragenden Laudatio und überreichte im Namen der Sangesbrüder und deren Ehefrauen eine kleine Zugmaschine samt Anhänger und einer wertvollen Holzfracht. Die Zugmaschine möge Wolfgang als eine solche im 1. Tenor symbolisieren.
Pünktlich um 11:30 Uhr nahmen die Sänger unseres MGV Obernkirchen Aufstellung, um dem Geburtstagskind ein Ständchen zu singen. Unter der Leitung von Stefan Fitzke sangen wir natürlich zuerst den „Glückwunsch“. Danach gratulierte der 1. Vorsitzende, Klaus-Dieter Scheithauer, im Namen des Vereins und trug – wie er das gerne tut – ein kleines Gedicht vor:
Weine nicht, weil Du 70 bist,
dam dam – dam dam.
Es gibt eine, die Dich noch küßt,
dam dam – dam dam.
70 Jahre, das ist nicht viel,
dam dam – dam dam.
Du bist längst nicht am Lebensziel,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen magst Du nicht,
aber Singen als schöne Pflicht.
Alles, alles geht vorbei;
dem Singen bleibst Du treu!
Hier bei uns hast Du Deinen Platz,
dam dam – dam dam.
Margret läßt Dich, sie ist ein Schatz,
dam dam – dam dam.
Heute sind viele Freunde hier,
 dam dam – dam dam,
ehren Dich, gratulieren Dir,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen magst Du nicht,
aber Singen als schöne Pflicht.
Alles, alles geht vorbei;
dem Singen bleibst Du treu!
Bleib’ gesund und noch lang’ wie neu,
dam dam – dam dam.
Bleib’ für uns auch der „Sonnyboy“,
dam dam – dam dam.
Frieden, Glück und Zufriedenheit,
dam dam – dam dam,
halte das Leben Dir stets bereit,
dam dam – dam dam.
Marmorkuchen magst Du nicht,
für Dich zu singen, ist unsre Pflicht.
Alles, alles geht vorbei;
dem Singen sind wir treu!
Wie Du!

Anschließend erfreute unser Chor einen sichtlich gerührten Wolfgang und seine zahlreichen Gäste mit den Liedern „La Montanara“, „Schifferlied“, „Im Abendrot“, „Ich bete an die Macht der Liebe“ und „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“.
Mit bewegten Worten und aufrichtiger Dankbarkeit bedankte sich die gute Wolfgang bei Chorleiter Stefan Fitzke und dem Chor für den gelungenen Gesangsvortrag (der herzliche Applaus der Gäste sei ebenfalls erwähnt) und lud alle zu einem schmackhaften Mittagessen und Getränken nach Wahl ein. Dafür sagen alle nochmals einen herzlichen Dank!
Ja – und im Saal ging die Feier natürlich ebenfalls mit dem hervorragenden, reichhaltigen Mittagessen weiter. Untermalt wurde diese Zeit von einem jungen Musiker an seiner Keyboardanlage.
Was schnell und besonders wohltuend auffiel, war, daß es Wolfgang und seiner lieben Margret gelungen war, eine wohlgelaunte, illustre und sofort harmonisierende Geburts- tagsgesellschaft zusammen zu bringen.
Um es bereits an dieser Stelle zu sagen: eine solch rundum lebendige, fröhliche, schöne Feier haben viele lange nicht erlebt. Das ist nicht erfunden, das wurde immer wieder gesagt – und das mit vollem Recht. Eine herrliche Einlage – teils in Verbindung mit dem Überreichen eines Geschenks – folgte der anderen. Der junge Keyboarder, der auch sang, fand die richtigen Melodien, sodaß die Tanzfläche nach dem Ehrentanz von Margret und Wolfgang stets gut besucht war. Alles hat Spaß gemacht und Freude bereitet.
Erwähnt sei noch die Gesangseinlage der anwesenden Sänger vom 1. Tenor zusammen mit Franz Hunstiger und Karl Buchmeier und Walter Hachmeister von den „dacapos“. Am Keyboard begleitet von Klaus-Dieter Scheithauer, trug diese speziell für Wolfgangs Geburtstagsfeier zusammengestellte Gruppe vier Lieder vor, die natürlich textlich auf Wolfgang und seinen Ehrentag abgestimmt waren. Offensichtlich hat auch dies unseren lieben Wolfgang sehr gefreut – und seinen Gästen hat’s gefallen. So war’s gedacht!
Es war immer Leben in der Bude, und so verging die Zeit bis zum Kaffeetrinken und danach sehr kurzweilig.
Es war bereits gegen 18:30 Uhr als der Keyboarder die letzten Liedern ankündigte. Ein großes Herz, auf dem 70 Teelichter brannten, wurde in die Mitte der Tanzfläche gestellt. Alle Anwesenden bildeten darum einen großen Kreis, und gemeinsam wurden die Lieder „Ein schöner Tag“, „Sierra Madre“ und „Wenn der Tag zuende geht“ gesungen“.
Ein in der Tat wunderschöner Tag hatte sein harmonisches Ende gefunden.
Wie hieß es doch in der letzten Strophe des von Klaus-Dieter Scheithauer textlich abgewandelten Zuckowski-Liedes „Leben ist mehr“:

Leben ist feiern, Leben ist lachen
und damit unserm Alltag entfliehn.
So laßt uns feiern, ihr lieben Gäste,
bis wir dann glücklich nachhause ziehn!
Das war für diesen Tag fast prophetisch und ist zu 100 % eingetreten. Daß sich alle Gäste beim Abschied zufrieden und glücklich bei Margret und Wolfgang bedankten – so manche Träne wurde vergossen – ist klar. Die Freude an diesem gemeinsamen Erlebnis war in allen Gesichtern zu sehen.
Gemeinschaftserlebnisse können so schön sein – und wenn man es zuläßt, geben sie nachhaltig Kraft.
Danke, liebe Margret, danke, lieber Wolfgang!
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008
Geburtstagsfeier am 28. Juni 2008

kds, 30. Juni 2008

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Musik ist Herzenssache
Musik ist Herzenssache

Musik ist Herzenssache, ist Emotion.
Gesang ist Herzenssache, ist Emotion.
Immer neu   -   immer wieder.
Erkennen, akzeptieren   -   zulassen!
Fühlen, verstehen   -   zulassen!
Du bist, Du kannst, Du willst!
Wir sind, wir können, wir wollen!!!
Immer wieder   -   immer neu.

kds


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